SpOn 24.01.2026
18:07 Uhr

Wintersturm »Fern«: Lufthansa streicht Flüge an die Ostküste der USA


Am Wochenende fallen wegen des Sturms in den Vereinigten Staaten mehr als 8000 Flüge aus. Auch Lufthansa-Passagiere sind betroffen. Wie Sie von Annullierungen erfahren und welche Flüge stattfinden sollen.

Wintersturm »Fern«: Lufthansa streicht Flüge an die Ostküste der USA

Der Wintersturm »Fern« in den USA hat auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb in Europa. Bei der Lufthansa Group führen die Unwetterwarnungen, die von den Rocky Mountains bis zur Ostküste reichen, zu erheblichen Einschränkungen.

»Mehrere Flughäfen im US-Bundesstaat Texas, an der Ostküste der Vereinigten Staaten sowie in Kanada bereiten sich weiterhin auf einen schweren Wintersturm vor«, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Für Sonntag seien vor allem Flüge an die Ostküste gestrichen. Zudem sei mit einzelnen Verspätungen und weiteren Annullierungen zu rechnen.

Wie viele Verbindungen und Passagiere konkret betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt. »Aufgrund des volatilen Prozesses und der sich kontinuierlich weiterentwickelnden Situation können wir aktuell keine verlässliche Zahl nennen«, hieß es. Dem Flugstatusanzeiger der Airline zufolge sind für Sonntagvormittag zum Beispiel die Verbindungen von Frankfurt am Main nach Boston sowie zum New Yorker Flughafen JFK annulliert worden.

Betroffene Fluggäste würden aktiv per E-Mail über die aktuelle Lage informiert, so die Airline. Flüge in den Süden, Nordwesten, Westen sowie nach Kanada finden laut den Angaben statt.

Notstand in 18 US-Bundesstaaten

In den USA stellen sich Millionen Menschen auf einen der wohl härtesten Winterstürme der vergangenen Jahre in den Vereinigten Staaten ein. Wie der Sender ABC News berichtete, sind mehr als 180 Millionen Menschen in Alarmbereitschaft. Mindestens 18 Staaten haben demnach den Notstand ausgerufen, darunter New York, Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri. Für das Wochenende seien mehr als 8000 Flüge gestrichen worden, hieß es.

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»Millionen Menschen sind von katastrophalen Eis- und Schneeverhältnissen betroffen«, schrieb der Sender CNN in der Nacht zum Samstag (Ortszeit). Die US-Medien veröffentlichten Bilder von leer geräumten Supermarktregalen und vorbereiteten Notunterkünften.

Der Sturm werde sich über eine Entfernung von rund 3000 Kilometern von New Mexico im Südwesten aus über das Wochenende bis nach Maine im Nordosten ausbreiten, warnte der Wetterdienst.

jus/dpa