Einst war das Örtchen Ischgl im Tiroler Paznauntal ein abgeschiedenes Bergdorf, das von karger Landwirtschaft und etwas Handel lebte. Heute gehört es zu den reichsten Gemeinden in Österreich. Verschneite Pisten und spektakuläre Après-Ski-Partys locken jeden Winter Zehntausende Besucher in das Dorf mit rund 1600 Einwohnern. Als Ischgl in der Pandemie zum Coronahotspot wurde, brach der Tourismus zwar vorübergehend ein, inzwischen aber boomt er wieder. In der Saison 2022/23 zählte der Ort rund 290.000 Übernachtungen.
Doch die winterliche Landschaft, die Ischgl bei Besuchern so beliebt macht, verändert sich durch den Klimawandel. Obwohl das Dorf auf knapp 1400 Höhenmetern liegt, fällt auch hier immer weniger Schnee. Anfang März sieht es im Tal nicht mehr winterlich weiß aus, sondern vor allem braun-grün.
Wie kaum ein österreichischer Ort steht Ischgl für Massentourismus im Winter
Foto: Felix Hörhager / picture alliance / dpaDie Pisten werden, wie in den meisten Skigebieten, mithilfe von Kunstschnee betrieben. Dadurch dürfte Skifahren in Ischgl zwar technisch noch lange möglich sein – aber kommen die Besucher tatsächlich noch massenhaft, wenn die Winterlandschaft wegschmilzt? Und wie bereitet sich die Gemeinde darauf vor, dass in Zukunft immer weniger Schnee liegt?
Um das herauszufinden, sind wir für diese Folge von »Inside Austria« nach Ischgl gereist. Wir haben mit dem Bürgermeister, mit Klimaforschern und Touristen gesprochen. Und mit einem Visionär, der glaubt, dass man in Zukunft statt auf Skiern mit Ballons die Pisten herunterschweben könnte.
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