Die drei Weihnachtstage von 24. bis 26. Dezember waren in Deutschland so kalt wie seit 2010 nicht mehr. Der Tiefstwert sei in der Nacht zum 26. Dezember mit minus 12,1 Grad im Harz in Harzgerode in Sachsen-Anhalt gemessen worden, wie der Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte.
Im Jahr 2010 habe die Temperatur im Mittel um drei Grad tiefer gelegen als dieses Jahr. An einzelnen Tagen in den Jahren danach war es laut dem DWD auch sehr kalt gewesen. Das habe sich aber nicht über den gesamten Zeitraum von Heiligabend bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag erstreckt.
Skifahrer im Erzgebirge freuten sich an den Weihnachtstagen über frischen Schnee
Foto: Sebastian Willnow / dpaViel Sonne am Sonntag
Am Samstag zeigte sich das Wetter in Deutschland überwiegend freundlich, abgesehen von dichter Bewölkung im Norden und in der Mitte des Landes. Für den Sonntag prognostiziert der DWD viel Sonne, besonders im Süden kann jedoch örtlich länger Hochnebel liegen. Im äußersten Norden erwarten die Meteorologen am Nachmittag aufkommende dichte Wolken.
Der Sonntag bleibt trocken, die Höchsttemperaturen liegen zwischen einem und sieben Grad. In den Nebelgebieten kann es mit bis zu minus einem Grad leicht frostig werden. Der Wind bleibt überwiegend schwach.
In der Nacht zu Montag ziehen vom Norden bis zur Mitte Deutschlands dichte Wolkenfelder auf. Vereinzelt fällt leichter Sprühregen, der örtlich Glätte verursachen kann.
