Eine 14-Jährige soll eine ältere Frau auf einem Friedhofsgelände in Wien erstochen haben. Die Jugendliche sei geständig, teilte die Polizei mit . Bei ihr sei ein Taschenmesser als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt worden. Das Landeskriminalamt habe umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.
Zwischen der Verdächtigen und dem Opfer habe es zuvor keinerlei Berührungspunkte gegeben, so die Behörden weiter. Das Motiv für die Tat sei noch unklar.
Die 64-jährige Frau war am Montag auf einem Friedhofsgelände in Wien-Penzing leblos gefunden worden. Sie wies laut Polizei schwere Stich- und Schnittverletzungen auf. Nach einem Hinweis seien die Fahnder auf die 14-jährige Österreicherin gestoßen. Sie wurde den Angaben zufolge in einer betreuten Einrichtung angetroffen und festgenommen.
Österreichischen Medienberichten zufolge soll die Jugendliche seit November 2025 in einer sozialpsychiatrischen WG wohnen. Zuvor soll ihre Mutter die Betreuung an die Kinder- und Jugendhilfe MA 11 abgegeben haben. »Sie sagte, sie schaffe es zu Hause mit ihr nicht mehr, und stimmte einer Unterbringung in der WG zu«, sagte MA 11-Sprecherin Ingrid Pöschmann gegenüber dem ORF . Das Mädchen sei jedoch polizeilich vorher nie aufgefallen.
»Das Thema bei ihr war ausschließlich eigengefährdendes Verhalten«, sagte Pöschmann. Aufgrund dessen sei sie auch mehrmals in psychiatrischer Behandlung gewesen und habe auch Medikamente einnehmen müssen. »Die Kinder in dieser Wohngemeinschaft haben alle psychiatrische Diagnosen«, so die Sprecherin. Gerade dort gebe es jedoch eine besonders engmaschige Betreuung.
