SpOn 15.02.2026
10:37 Uhr

Wetter in Deutschland: Vielerorts Sturm und Kälte an Rosenmontag erwartet


Jecken müssen sich warm anziehen: Zum Höhepunkt der diesjährigen Faschingssaison sind in vielen Regionen Deutschlands Schnee und sogar Sturmböen vorhergesagt.

Wetter in Deutschland: Vielerorts Sturm und Kälte an Rosenmontag erwartet

Ungemütliches Wetter erwartet Deutschland zum Ausklang dieser Karnevalswoche. Jecken und Jeckinnen müssen mit einer winterlichen Mischung aus Regen, Schnee und Frost rechnen, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Auch zum Wochenstart ist keine anhaltende Besserung in Sicht. In Teilen Bayerns wird weiterhin vor Hochwasser gewarnt, wie aus einem länderübergreifenden Hochwasserportal hervorgeht. So sind die Aussichten in Ihrer Region.

Heitere Abschnitte am Sonntag

Im Süden beginnt der Sonntag mit glatten Straßen, im Alpenvorland kann es zehn Zentimeter Neuschnee geben. In den östlichen Mittelgebirgen fallen bis zu fünf Zentimeter Schnee. Sonst wird es laut DWD nur vereinzelt glatt. Die Tiefstwerte liegen bei minus 9 Grad, in Schleswig-Holstein sogar bei minus 12 Grad. Am Oberrhein klettern die Werte knapp über null Grad. Im Norden und Osten ist auch am Tag Dauerfrost möglich, sonst Höchstwerte bis zu 6 Grad.

Im Tagesverlauf bleibt es im Süden bewölkt. In der Mitte und im Norden kann hingegen länger die Sonne scheinen. Teilnehmer des Braunschweiger »Schoduvels», der als größter Karnevalsumzug Norddeutschlands gilt, können sich also freuen. Die kölschen Jecken müssen ab dem Abend mit Schnee rechnen, der jedoch schnell in Regen übergeht.

Rosenmontag bis Aschermittwoch: Trübes Winterwetter

Am Rosenmontag verschwindet die Sonne wieder gänzlich hinter einer dichten Wolkendecke. Die Schneefälle breiten sich bis in den Nordosten aus, sonst regnet es häufig. Außerdem kann es im Westen und Südwesten zu einzelnen Graupelgewittern kommen. Im Südwesten liegen die Höchstwerte bei 10 Grad, wohingegen die Werte nordöstlich des Harzes frostig bleiben. Im Bergland und an der Küste weht eine steife Brise mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde, die vereinzelt Sturmböen mit sich bringt, so der DWD.

Mehr zum Thema

Auch am Dienstag und Mittwoch dominieren Regen und Schnee die Aussichten. An den Temperaturen ändert sich ebenfalls wenig. Einzelne Auflockerungen sind selten.

Warnung vor Überschwemmung bei Nürnberg

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt nahe Nürnberg sowie dem Landkreis Bamberg und Neuburg-Schrobenhausen wird laut länderübergreifendem Hochwasserportal in bebauten Gebieten vor großem Hochwasser gewarnt. Für einen Teil der Stadt Ansbach bei Nürnberg besteht laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weiterhin akute Überschwemmungsgefahr eines Parkplatzes.

Entlang der Mosel in Rheinland-Pfalz gingen zuletzt gestiegene Pegelstände zurück. Für den gesamten Mittelrhein sind aber noch steigende Wasserstände vorhergesagt. Größere Schäden oder Unfälle durch Hochwasser sind bislang nicht bekannt.

Sie haben noch kein passendes Kostüm? Sagen Sie uns, wie Sie ticken – und wir sagen Ihnen, wie Sie sich verkleiden sollten.

koe/dpa