SpOn 05.12.2025
12:17 Uhr

Wetter in Deutschland: Der Winter macht am zweiten Adventswochenende Pause


Der Winter macht am zweiten Adventswochenende vielerorts Pause. Der Deutsche Wetterdienst erwartet teils Temperaturen im zweistelligen Bereich – und Regen.

Wetter in Deutschland: Der Winter macht am zweiten Adventswochenende Pause

Wer auf ein winterliches Adventswochenende gehofft hat, dürfte in Teilen Deutschlands enttäuscht werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit Temperaturen von bis zu 14 Grad.

Mit einem ersten Warmluftschub erwartet der DWD am Samstag am Oberrhein bereits bis 12 Grad. Im Osten und insbesondere im Südosten lasse der Temperaturumschwung wegen fehlenden Windes noch etwas auf sich warten, hieß es. Dort kommen die Temperaturen nicht über 1 bis 5 Grad hinaus.

In der Nacht zum Sonntag soll sich der Himmel überwiegend stark bewölkt zeigen, und zeitweise soll es regnen. Nur vom Osterzgebirge bis nach Ostvorpommern bleibe es dagegen meist trocken. Die Tiefstwerte liegen demnach bei 8 bis 2 Grad, im östlichen Bergland und an den Alpen bei bis zu minus 2 Grad.

Warmes Wetter am Niederrhein

Zum Sonntag steigert sich laut DWD dann die Warmluftzufuhr, und es werden Höchstwerte zwischen 6 Grad im Südosten und bis 14 Grad am Niederrhein erreicht. Vom Südwesten her ziehe im Tagesverlauf etwas Regen auf. Die Sonne zeige sich vorwiegend nordöstlich vom Thüringer Wald und dem Erzgebirge. Nachts würden die Tiefstwerte auf 12 bis 3 Grad sinken, auch Regen sei zu erwarten.

Nasses Wetter auf einem Weihnachtsmarkt

Nasses Wetter auf einem Weihnachtsmarkt

Foto: Bernd Weißbrod / dpa

»Ab Montag halten dann Frühlingsgefühle landesweit Einzug«, sagte DWD-Meteorologe Marcus Beyer. Nach dem Regen in der Nacht, der mit einer Warmfront einhergehe, erwartet der DWD im Tagesverlauf verbreitet zweistellige Höchstwerte. Entlang des Rheins könnten 15 bis 17 Grad erreicht werden. Auch in der Nacht zum Dienstag sinken die Werte vom Nordwesten bis zur Mitte oft nicht unter die 10-Grad-Marke.

Mehr zum Thema

Allerdings bleibe es zum Wochenbeginn leicht unbeständig mit Regen, vor allem in den nördlichen Landesteilen. An den Nord- und Nordosträndern der Mittelgebirge und an den Alpen gibt es laut Beyer aber auch sonnige Phasen. Beim Rest der Woche heiße es: »vom Winter weit und breit keine Spur«.

Ob sich noch etwas beim Winter bis zum Weihnachtsfest tue, sei bisher nicht absehbar, »aber es sind ja auch noch knapp drei Wochen Zeit!«

kub/dpa