Die Bewohner des Ortsteils Gey in Hürtgenwald dürfen in ihre Häuser zurück. Das hat der Landrat des Kreises Düren am Samstag entschieden. Die rund 2000 Bewohner hatten in der Nacht auf Freitag wegen des Waldbrandes in der Nordeifel das Gebiet verlassen müssen. Die Flammen waren bis auf 250 Meter an Grundstücke herangerückt.
Bei dem Waldbrand handelte es sich nach Einschätzung der Landesregierung wohl um den größten in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen. Bei seinem Besuch bei den Rettungskräften und Einsatzkräften hatte Ministerpräsident Hendrik Wüst bereits davon gesprochen, dass das Eindämmen des Waldbrandes vorankomme. Es sei in der Nacht zuvor gelungen, die Lage zu stabilisieren, sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch im Einsatzgebiet.
Über mehrere Tage war der Ortsteil Gey von dem Waldbrand bedroht, nun gab es Entwarnung für die Bewohner
Foto: Frank Ossenbrink / IMAGOSeit Donnerstagnachmittag kämpften mehr als 1400 Einsatzkräfte gegen die Flammen im Hürtgenwald in der Eifel. Nach Angaben des Landkreises sind etwa 300 Hektar Wald von dem Brand betroffen. Das entspricht einer Fläche von etwa 420 Fußballfeldern.
Ein Großfeuer im Hürtgenwald rückt nah an die Dörfer heran, und die Menschen dort warten darauf, dass der Wind dreht. Den ganzen Text darüber, wie sie die Ungewissheit erleben, lesen Sie hier .
