SpOn 25.11.2025
19:27 Uhr

WM 2026: Cristiano Ronaldo trotz Tätlichkeit nicht für WM-Auftakt gesperrt


Vor wenigen Tagen tafelte Cristiano Ronaldo mit Fifa-Chef Gianni Infantino und Donald Trump. Nun kann Portugals Fußballstar entspannen. Er darf zur WM, weil er nach einer Unsportlichkeit eine mildere Strafe als üblich bekommt.

WM 2026: Cristiano Ronaldo trotz Tätlichkeit nicht für WM-Auftakt gesperrt

Die portugiesische Nationalmannschaft und ihr Kapitän Cristiano Ronaldo dürfen aufatmen. Das Disziplinarkomitee der Fifa sprach nach der Roten Karte des portugiesischen Starstürmers im Qualifikationsspiel gegen Irland eine Spielsperre von einer Partie und zwei weiteren »auf Bewährung« aus. Da Ronaldo damit seine Sperre bereits beim jüngsten 9:1 gegen Armenien abgesessen hat, steht seinem Einsatz zum Start der WM-Gruppenphase nichts im Wege – vorausgesetzt der 40-Jährige verhält sich bis dahin vorbildlich.

»Wenn Cristiano Ronaldo während der Bewährungszeit einen weiteren Verstoß ähnlicher Art und Schwere begeht, gilt die in der Disziplinarentscheidung festgelegte Sperre automatisch als aufgehoben und die verbleibenden zwei Spiele müssen sofort abgesessen werden«, teilte die Fifa in einem Pressestatement auf Anfrage der Nachrichtenagentur SID mit.

Cristiano Ronaldo und Fifa-Präsident Gianni Infantino 2016

Cristiano Ronaldo und Fifa-Präsident Gianni Infantino 2016

Foto: Reuters / Kim Kyung-Hoon/ REUTERS

Ronaldo war bei der 0:2-Niederlage gegen Irland in seinem 226. Länderspiel erstmals im Trikot der Seleção vom Platz geflogen. Der 40-Jährige sah in der 61. Minute wegen eines Ellbogenschlags die Rote Karte. Üblich sind bei derartigen Tätlichkeiten mindestens drei Partien.

Der portugiesische Verband hatte anschließend angekündigt, gegen eine längere Sperre des mehrfachen Weltfußballers kämpfen zu wollen. Laut der portugiesischen Sportzeitung »A Bola« habe der Verband versucht, mildernde Umstände geltend zu machen.

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Unter anderem sei die Atmosphäre in Dublin feindselig gewesen. Hierzu hätten Ronaldo-kritische Äußerungen des irischen Nationaltrainers Heimir Hallgrímsson vorab beigetragen. Außerdem sei Ronaldo vor seinem Schlag gegen Dara O’Shea vom Verteidiger gehalten worden – seine Reaktion sei daher in der Emotion erfolgt. Schließlich spreche auch die Tatsache, dass Ronaldo in seinem 226. Länderspiel erstmals Rot gesehen habe, für eine geringere Sperre.

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Ronaldo hatte angekündigt, dass die kommende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko seine letzte WM sein werde. »Definitiv, ja«, sagte der 40 Jahre alte portugiesische Stürmer in einem saudi-arabischen Forum per Videoschalte: »Ich werde dann 41 Jahre alt sein, und ich denke, das wird der Moment sein.« Für Ronaldo wäre es bereits die sechste WM. So häufig war noch kein Spieler dabei.

luc/sid