SpOn 30.12.2025
07:01 Uhr

Vornamen-Ranking: Sophia und Noah führen die Liste der beliebtesten Namen 2025 an


In der Hitliste der populärsten Babynamen gibt es bei den Mädchen einen Wechsel an der Spitze. Auffallend sind regionale Unterschiede: In Bayern weicht das Ranking stark vom Rest des Landes ab.

Vornamen-Ranking: Sophia und Noah führen die Liste der beliebtesten Namen 2025 an

Bei den Mädchen gibt es einen neuen Spitzenreiter, doch die großen Veränderungen blieben aus: Sophia und Noah sind die beliebtesten Vornamen des Jahres. Das geht aus dem Ranking des norddeutschen Vornamensexperten Knud Bielefeld hervor.  Damit hat es zum ersten Mal seit 2022 einen Wechsel an der Spitze der beliebtesten Vornamen gegeben. In den vergangenen Jahren waren immer wieder Emilia (seit 2021) und Noah (seit 2022) auf dem 1. Platz gelandet.

»Insgesamt hat es bei den Vornamen aber nicht so viel Bewegung gegeben«, sagte Bielefeld der Nachrichtenagentur dpa. »Es ist schon faszinierend, dass die beliebtesten Vornamen immer dieselben sind.« Sophia verbesserte sich vom 2. auf den 1. Platz, Emma vom 3. auf den 2. Platz und Emilia rutschte vom 1. auf den 3. Platz.

Felix in Bayern, Emil in Mecklenburg-Vorpommern

Bei den Jungen bleibt alles wie schon im Vorjahr: Hinter Noah landeten Matteo und Elias auf Platz zwei und drei. In vielen Bundesländern ähneln sich die Listen der Top-Ten-Vornamen. In der Regel stehen auch dort Sophia, Emma, Emilia, und Hannah sowie Noah, Matteo, Elias und Theo an den ersten Stellen.

Auffällige Abweichungen gibt es beispielsweise in Bayern, wo Felix auf dem 1. Platz landete, gefolgt von Lukas, Elias, Louis und Maximilian. In Mecklenburg-Vorpommern sieht das Ranking ganz anders aus als die bundesweite Liste. Hier gewinnen bei den Mädchenvornamen Frieda, Mathilda, Emma und Ida. Bei den Jungs liegen Emil, Matteo, Oskar und Milan vorn.

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Für die bundesweite Auswertung haben Bielefeld und sein Team bis Ende Dezember auf 260.000 Geburtsmeldungen von Standesämtern und Geburtskliniken aus 375 Städten zurückgegriffen. Das entspricht etwa 40 Prozent der in Deutschland geborenen Babys. Eine ähnliche Vornamen-Statistik gibt auch die Gesellschaft für Deutsche Sprache heraus, jedoch später als Knud Bielefeld und nach eigenen Angaben basierend auf rund 90 Prozent der im Jahr zuvor vergebenen Namen.

bbr/dpa