SpOn 01.01.2026
16:30 Uhr

Vierschanzentournee: Domen Prevc gewinnt das Neujahrsspringen, Felix Hoffmann Sechster


Der Slowene Domen Prevc lässt bei der Vierschanzentournee die Konkurrenz um das deutsche Spitzenduo verzweifeln. Sein Landsmann Timi Zajc ist erneut disqualifiziert worden – für ihn ist die Tournee vorbei.

Vierschanzentournee: Domen Prevc gewinnt das Neujahrsspringen, Felix Hoffmann Sechster

Domen Prevc hat auch das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der Slowene siegte vor Jan Hörl und Stephan Embacher (beide Österreich) und baute seine Führung in der Gesamtwertung der 74. Vierschanzentournee nach zwei Wettkämpfen aus. Prevc sprang auf 143 und 141 Meter und distanzierte damit wie in Oberstdorf die Konkurrenz.

Als bester Deutscher landete Felix Hoffmann auf Rang sechs, in der Gesamtwertung ist er nun Vierter. Philipp Raimund wurde Siebter. Damit zeigten beide zwar eine ordentliche Leistung, sehen die Chancen auf den goldenen Adler für den Gesamtsieger aber weiter schwinden.

Umgerechnet liegt Prevc vor den Springen in Innsbruck und Bischofshofen über 25 Meter vor Hoffmann und knapp 30 Meter vor Raimund. Erster Verfolger ist nun der Tageszweite Hörl, der sich bislang als stärkster Österreicher präsentiert. Doch auch er liegt schon deutlich zurück.

Felix Hoffmann war auch in Garmisch der beste deutsche Springer

Felix Hoffmann war auch in Garmisch der beste deutsche Springer

Foto: Frank Hoermann / Sven Simon / IMAGO

Das Beinkleid ist zu groß – schon wieder

Schlimmer kam es für Timi Zajc: Der Slowene wurde wie in Oberstdorf wegen eines nicht regelkonformen Anzugs disqualifiziert. Zajc wurde vor seinem ersten Sprung in Garmisch aus dem Verkehr gezogen, erneut war sein Anzug am Bein zu groß – diesmal vier Millimeter. Beim Auftakt in Oberstdorf waren es noch drei Millimeter. Dort hatte Hoffmann profitiert, der Deutsche war nach der Disqualifikation von Zajc auf das Podium vorgerückt.

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Zajc wird nun für die beiden ausstehenden Tournee-Wettbewerbe in Innsbruck und Bischofshofen gesperrt. »Es kann passieren, aber wenn es das zweite Mal in Folge passiert, muss ich sagen: Das darf nicht passieren«, sagte der deutsche Skispringer Karl Geiger über den erneuten Verstoß seines Widersachers.

Sportlich gehört Geiger momentan zu den Sorgenkindern im deutschen Team – ebenso wie Andreas Wellinger. Sowohl der ehemalige Skiflug-Weltmeister Geiger als auch der zweimalige Olympiasieger Wellinger schieden vorzeitig aus.

Am 4. Januar erwartet nun Innsbruck den Skisprungtross, bevor das Finale in Bischofshofen (6. Januar) stattfinden wird.

Zeitplan, Schanzen, Ergebnisse: Alles Wichtige zur Vierschanzentournee lesen Sie hier.

ngo/dpa/sid