Militärfahrzeuge, bewaffnete Soldaten: Auch Tage nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Machthaber Maduro ist die Lage in der Region angespannt.
Jens Glüsing, DER SPIEGEL
»Ich bin hier in Cúcuta, an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela. Das ist mit der größte Grenzübergang zwischen den beiden Ländern. Das ist hier ziemlicher Trubel. Leute sagen, es ist der normale Grenzverkehr. Man sieht allerdings viel mehr Militär. Es sind einige Panzerwagen hinter mir aufgefahren vom kolumbianischen Militär.«
Auch das kolumbianische Rote Kreuz schickte Personal. Offenbar eine Vorsichtsmaßnahme, falls es einen Zustrom von Menschen aus Venezuela geben sollte.
Jens Glüsing, DER SPIEGEL
»Die Leute haben viel Angst, vor allem wegen der Ungewissheit. Sie wissen nicht, was geschieht. Viele Leute decken sich mit Lebensmitteln ein. Viele kommen auch hier nach Kolumbien, um einzukaufen, weil in Venezuela doch immer noch die Dinge knapp sind.«
US-Präsident Donald Trump drohte auch Venezuelas Nachbarland mit einer Militäraktion. Kolumbien sei »krank« und werde »von einem kranken Mann« geführt. Kolumbiens Präsident Petro wies die Vorwürfe zurück.
