Die ehemalige kanadische Außen- und Finanzministerin Chrystia Freeland wird wirtschaftliche Beraterin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Für den Rollenwechsel zieht sie sich aus dem kanadischen Parlament zurück. »Die Ukraine steht an vorderster Front im heutigen globalen Kampf für Demokratie, und ich begrüße diese Gelegenheit, als unbezahlte Wirtschaftsberaterin von Präsident Selenskyj einen Beitrag leisten zu können«, erklärte Freeland am Montag bei X.
Ukraine is at the forefront of today’s global fight for democracy, and I welcome this chance to contribute on an unpaid basis as an economic advisor to President Zelensky.
— Chrystia Freeland (@cafreeland) January 5, 2026
In accepting this voluntary position, I will be stepping aside from my role as the Prime Minister’s Special…
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Freeland, die ukrainische Wurzeln hat, fungierte zuletzt als Sonderbeauftragte des kanadischen Premierministers Mark Carney für den Wiederaufbau der Ukraine. Die 57-jährige ehemalige Journalistin spricht Ukrainisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch. Sie war die erste Frau an der Spitze des kanadischen Finanzministeriums und diente zudem als stellvertretende Premierministerin.
Selenskyj lobte Freeland in einer Erklärung auf X als »hochqualifiziert«. Die Politikerin verfüge über »umfangreiche Erfahrung in der Gewinnung von Investitionen und der Umsetzung wirtschaftlicher Transformationen«.
Today, I appointed Chrystia Freeland @cafreeland as an Advisor on Economic Development. Chrystia is highly skilled in these matters and has extensive experience in attracting investment and implementing economic transformations. Right now, Ukraine needs to strengthen its internal… pic.twitter.com/2WOl27MyVA
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) January 5, 2026
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Die Ukraine müsse derzeit »ihre innere Widerstandsfähigkeit stärken«, sowohl für den Fall eines raschen Friedens als auch für einen noch länger andauernden Krieg, fügte Selenskyj hinzu.
