Die Gespräche waren im Herbst 2021 unterbrochen worden. Die US-Streitkräfte deuten den erneuten Beginn als »wichtigen Faktor für globale Stabilität und Frieden« und versprechen sich »die Möglichkeit für mehr Transparenz und Deeskalation«. Aus Russland gab es zunächst keine offiziellen Äußerungen zu der Vereinbarung.
Vertreter aus den USA und Russland einigten sich laut der US-Mitteilung am Rande von Verhandlungen über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Demnach traf in den Vereinigten Arabischen Emiraten General Alexus G. Grynkewich, Kommandeur des US-Europakommandos, mit hochrangigen russischen und ukrainischen Militärs zusammen.
Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow im Jahr 2022
Foto: Gavriil Grigorov / dpa»Dieser Kanal wird einen kontinuierlichen Kontakt zwischen den Streitkräften gewährleisten, während die Parteien weiter auf einen dauerhaften Frieden hinarbeiten«, heißt es von US-Seite. General Grynkewich hat laut US-Angaben als Oberbefehlshaber der Nato-Streitkräfte in Europa auch die Befugnis, den militärischen Dialog mit Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow aufrechtzuerhalten, »um Fehleinschätzungen zu vermeiden und ein Mittel zur Vermeidung einer unbeabsichtigten Eskalation auf beiden Seiten bereitzustellen«.
An den Gesprächen über das Ende des Ukrainekriegs hatten auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilgenommen. Die Kriegsparteien Russland und die Ukraine verhandeln unter US-Vermittlung.
Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 hatte es nur gelegentlich Kontakte auf höchster militärischer Ebene zwischen Moskau und Washington gegeben. Es gab jedoch Telefonate zwischen den Verteidigungsministern und Generalstabschefs.
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US-Präsident Donald Trump hatte die Kontakte zwischen Washington und Moskau auf verschiedenen Ebenen wieder in Gang gesetzt. Er hat auch mit Kremlchef Wladimir Putin inzwischen mehrfach telefoniert. Im August 2025 hatten sich beide Präsidenten in Alaska getroffen.
