Die USA setzen ein Technologieabkommen mit Großbritannien im Wert von 40 Milliarden Dollar vorerst nicht um. US-Vertreter seien der Ansicht, die britische Regierung baue Handelsbarrieren zu zögerlich ab, berichtet die »New York Times« . Britische Regierungsvertreter bestätigten, dass die USA die Umsetzung des Technologiedeals ausgesetzt haben.
Das »Tech Prosperity Deal« genannte Abkommen wurde während des Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump in Großbritannien im September vereinbart. Es umfasst die Bereiche künstliche Intelligenz, Quantencomputer und zivile Kernenergie. US-Konzerne wie Microsoft, Google, Nvidia und OpenAI sagten als Teil des Abkommens Investitionen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar in Großbritannien zu.
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Washington und London versuchen derzeit, ein im Mai unterzeichnetes Handelsabkommen umzusetzen. Es war eines der ersten internationalen Abkommen, das vereinbart wurde, nachdem US-Präsident Donald Trump der Welt mit Strafzöllen gedroht hatte. Der Technologiedeal ist laut »New York Times« vom Erfolg des Handelsabkommens abhängig. Demnach ist die US-Regierung jedoch der Ansicht, die Bemühungen der britischen Regierung seien bislang unzureichend. London solle beispielsweise US-Standards für Lebensmittel und Agrarprodukte anerkennen.
Ein Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer lehnte eine detaillierte Stellungnahme zu »laufenden Verhandlungen« ab. Die Beziehungen zu Washington seien weiterhin stark. »Wir bleiben in aktiven Gesprächen«, sagte er. Es sei natürlich und normal, dass Länder ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellten. »Diese Gespräche sind nicht einfach. Sie sind komplex und brauchen Zeit, um sie abzuschließen.«
