Bei einem Flugzeugabsturz im US-Bundesstaat Maine sind sieben Menschen gestorben. Das teilte die Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) mit. Von den acht Menschen an Bord habe nur ein Crewmitglied schwer verletzt überlebt.
Die Bombardier Challenger 600 sei am Sonntagabend um 19.45 Uhr (Montag, 1.45 Uhr MEZ) beim Start auf dem Bangor International Airport in Maine abgestürzt. Der Flughafen ist an der US-Ostküste, wo derzeit ein Wintersturm für Schnee und Eis sorgt. Zum Zeitpunkt des Unglücks habe es stark geschneit, die Sicht sei schlecht gewesen, heißt es. Nun untersuchen die FAA und das National Transportation Safety Board (NTSB) den Vorfall.
Der Flughafen Bangor blieb zunächst geschlossen. Das Flugzeug sei zuvor aus Texas in Maine angekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Identität der Opfer ist bislang unbekannt.
Zahlreiche US-Bundesstaaten haben wegen Extremwetters den Notstand ausgerufen. Zwischenzeitlich waren mehr als eine Million Menschen im Land ohne Strom, Tausende Flüge wurden gestrichen. Im Bundesstaat Louisiana starben zwei Männer an Unterkühlung.
