Sollte Kamala Harris ins Rennen einsteigen, will Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom nicht als Präsidentschaftskandidat der Demokraten für die Wahl in den USA 2028 antreten. »Ich würde nicht kandidieren, wenn sie kandidiert«, sagte er im Gespräch des US-Senders CNN. »Ich würde ihr das nicht antun.«
Dem 58-Jährigen werden seit geraumer Zeit Präsidentschaftsambitionen nachgesagt. Medienberichten zufolge hatte Harris im April zumindest die Tür für eine mögliche erneute Präsidentschaftskandidatur offengelassen und gesagt, dass sie darüber nachdenke. Harris war von 2021 bis 2025 Vizepräsidentin unter dem damaligen US-Präsidenten Joe Biden. Nach dessen Rückzug aus dem Wahlkampf 2024 rückte sie als Spitzenkandidatin der Demokraten vor und verlor gegen den heutigen Präsidenten Donald Trump.
Für Newsom geht die Zeit als Gouverneur zu Ende
Newsom ist derzeit in zweiter Amtszeit Gouverneur des Westküsten-Bundesstaates und darf von Gesetzes wegen kein drittes Mal kandidieren. Daher steht sein Posten am 3. November dieses Jahres zur Neuwahl. Mit Blick auf die vergangene US-Präsidentschaftswahl 2024 sagte Newsom, dass er damals noch nicht bereit gewesen sei. »Wenn ich das getan hätte, wäre ich vernichtet worden«, sagte er.
Newsom-Merch für die Präsidentschaftswahl 2028
Foto:Sam Wolfe / REUTERS
Dennoch gilt Newsom schon länger als möglicher Kandidat der Demokraten für die nächste Präsidentschaftswahl im Jahr 2028. Der kalifornische Gouverneur setzt sich seit Monaten lautstark als Trump-Widersacher in Szene. Der 58-Jährige regiert seit 2019 den bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Bundesstaat der USA.
Bereits im Oktober 2025 hatte der 58-Jährige erklärt, über eine Kandidatur nachzudenken. Damals gab er jedoch an, die nun bevorstehenden Midterms abwarten zu wollen, bevor er eine Entscheidung zu einer möglichen Bewerbung fälle.
Angesichts der Midterms im November wird US-Präsident Trump bereits von den Chefs der Techriesen – etwa Bezos, Musk und Zuckerberg – mit Geld und Geschenken umworben. Wie sie derweil den Demokraten drohen, sollten diese die Zwischenwahlen gewinnen, lesen Sie hier .
