SpOn 21.12.2025
20:27 Uhr

USA: Bär wohnt unter Haus in Kalifornien – Behörden stellen falsche Falle


Das Tier ist polizeibekannt: Seit etwa einem Monat muss ein Mann bei Los Angeles sein Haus mit einem Bären teilen. Die Behörden stellten eine Falle auf - fingen jedoch den falschen Bären. So lebt Kenneth Johnson weiter in Angst.

USA: Bär wohnt unter Haus in Kalifornien – Behörden stellen falsche Falle

Trotz zahlreicher Versuche der Hausbesitzer, ihn fernzuhalten, wohnt ein Bär unter einem Wohnhaus in Altadena im Nordosten von Los Angeles in Kalifornien. Über den skurrilen Vorfall berichteten mehrere US-Medien. So zeigt etwa der amerikanische TV-Sender NBC News  ein Video, in dem zu sehen ist, wie der Bär durch ein kleines Fenster in der Wand in den Kellerraum gelangt und wieder hinaus.

»Ich bin die ganze Zeit nervös«, sagt der Hausbesitzer Ken Johnson zu NBC News. Er höre lautes Klopfen unter dem Boden, wenn der Bär in den Keller hinein- und herauskrieche.

Der Bär war schon früher häufig in Johnsons Haus zu Gast, aber jetzt scheint das Tier trotz der Rohre und Luftkanäle einen festen Unterschlupf gefunden zu haben, erzählt Johnson. Der unerwünschte Mitbewohner habe seinen Mülleimer zerstört. Zudem knurre und fauche der Bär und versetze ihn und seine Katze in Angst und Schrecken.

Obwohl Wildtierexperten empfehlen, das Haus mit einer Barriere zu umgeben, um Bären und andere Tiere fernzuhalten, sagte Johnson, dass dieser Trick bei ihm nicht funktioniert habe.

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Der Bär ist den Beamten des kalifornischen Ministeriums für Fischerei und Wildtiere bekannt, da er eine Ohrmarke trägt. Es handelt sich um ein Männchen mit einem Gewicht von bis zu 550 Pfund namens »Yellow 2120«.

Fangversuch gescheitert

Die örtliche US-Wildtierbehörde stellte auf dem Grundstück von Kenneth Johnson eine große Metallfalle auf. Diese wurde mit süß riechenden Lockstoffen wie Kirsch- und Karamellspray präpariert, um den etwa 550 Pfund schweren Bären aus seinem Unterschlupf zu locken. Vor wenigen Tagen ging tatsächlich ein Bär in die Falle.

Bei der Kontrolle stellten die Biologen jedoch fest, dass es sich um einen anderen, jüngeren männlichen Bären handelte, der nicht Stammgast unter dem Haus war. Der versehentlich gefangene Bär wurde von den Biologen markiert, untersucht und in einem geeigneten Gebiet in der Nähe wieder freigelassen.

dtt