»Man darf keine Gotteshäuser angreifen«, schreibt Bondi. Wer das tue, könne sich nicht verstecken – man werde die Verantwortlichen »finden, festnehmen und anklagen«. Das Justizministerium stehe »für Christen und alle gläubigen Amerikaner«.
Today, @thejusticedept unsealed an indictment charging 30 more people who took part in the attack on Cities Church in Minnesota.
— Attorney General Pamela Bondi (@AGPamBondi) February 27, 2026
At my direction, federal agents have already arrested 25 of them, with more to come throughout the day.
YOU CANNOT ATTACK A HOUSE OF WORSHIP. If you…
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Die Demonstrierenden hatten im Januar einen Gottesdienst in der Cities Church in St. Paul unterbrochen, weil einer der Pastoren für die US-Einwanderungsbehörde ICE arbeitet. Sie riefen »ICE raus« und »Gerechtigkeit für Renée Good«. Good war wenige Tage zuvor in der Stadt Minneapolis von einem ICE-Beamten erschossen worden (mehr dazu lesen Sie hier ).
In der Anklageschrift heißt es, die »Unruhestifter« seien in einer »koordinierten Übernahme-ähnlichen Attacke« in die Kirche eingedrungen und andere eingeschüchtert und behindert. Demnach hätten sie das Gebäude unter anderem als »Haus des Teufels« bezeichnet. Ein Kind eines Gottesdienstbesuchers habe sich laut Anklage gefragt, »ob seine Eltern sterben würden«.
Die Cities Church in St. Paul
Foto: Angelina Katsanis / APAuch der ehemalige CNN-Journalist Don Lemon wurde im Zusammenhang mit dem Protest festgenommen. Er war eigenen Angaben zufolge vor Ort, um das Geschehen zu filmen. Sein Anwalt sprach von einem »beispiellosen Angriff auf das erste Verfassungszusatzrecht« der Rede- und Pressefreiheit.
Insgesamt wurden nach dem Protest Behörden zufolge 39 Menschen angeklagt, unter anderem wegen »Verschwörung gegen die Religionsfreiheit«. Mehrere von ihnen plädierten auf nicht schuldig.
Die Einwanderungsbehörde ICE steht wegen ihres brutalen Vorgehens gegen Migranten und Außenstehende immer wieder in der Kritik, besonders in Minnesota. Neben Renée Good war dort ein weiterer Mann von Bundesbeamten erschossen worden. Vor rund zwei Wochen verkündete Donald Trumps Grenzbeauftragter das Ende von Razzien in dem Bundesstaat.
ICE-Beamten wird vorgeworfen, gewaltvoll gegen Einwanderer vorzugehen, unbeteiligte Beobachter anzugreifen oder die Schutzrechte der Menschen zu missachten. Einige Kritiker riefen deshalb dazu auf, US-Konzerne zu boykottieren. Was das bringt, lesen Sie hier .
