SpOn 13.02.2026
08:03 Uhr

US-Zölle: Schottland verkauft weniger Whisky in den USA


Seit US-Präsident Donald Trump schottischen Whisky durch Zölle künstlich verteuert hat, greifen die Amerikaner lieber zu anderen Spirituosen. Der Umsatzknick für die Schotten ist enorm.

US-Zölle: Schottland verkauft weniger Whisky in den USA

Die Strafzölle von US-Präsident Donald Trump haben messbare Auswirkungen auf die schottische Whisky-Industrie. Wie der Verband Scotch Whisky Association mitteilte, gingen 2025 die Exportwerte für die USA im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf umgerechnet rund 1,1 Milliarden Euro zurück.

Im Zeitraum von Mai bis einschließlich Dezember 2025 – für den Trumps Strafzölle in Höhe von zehn Prozent galten – fiel der Exportwert um sieben Prozent. »Die Branche bekräftigt ihre Forderung nach einer Rückkehr zum zollfreien Handel mit den USA«, teilte der Verband mit.

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Weltweit gingen die schottischen Whisky-Exporte 2025 im Wert um 0,6 Prozent zurück. Für den Export nach Deutschland stiegen die Werte dagegen um 4,6 Prozent auf 177 Millionen Pfund (umgerechnet rund 200 Euro).

mik/dpa-AFX