SpOn 12.01.2026
11:17 Uhr

Trump-Familie an milliardenschwerem Hotelprojekt in Saudi-Arabien beteiligt


Während der US-Präsident die Regierungsgeschäfte führt, baut seine Familie die Geschäfte mit anderen Staaten aus. Aktuelles Beispiel sind zwei Bauprojekte in Saudi-Arabien, dessen Kronprinz kürzlich zu Besuch im Weißen Haus war.

Trump-Familie an milliardenschwerem Hotelprojekt in Saudi-Arabien beteiligt

Das Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump baut seine Präsenz am Golf weiter aus. Ihr Name soll künftig ein Luxushotel zieren, das einem Bericht der »Financial Times« zufolge der saudische Immobilienentwickler DarGlobal bauen will. Das rund sieben Milliarden Dollar teure Projekt soll alles zu bieten haben, was in der Welt der Superreichen gefragt ist. Es ist Teil eines 63-Milliarden-Dollar-Projekts namens Dirijah, das vom saudischen Staatsfonds unterstützt wird.

Die beiden Unternehmen arbeiteten außerdem an einem drei Milliarden Dollar teuren Trump Plaza Tower in Jeddah, der Büros, Luxuswohnungen und Stadthäuser umfassen werde, berichtet die Zeitung weiter.

Die Ankündigung erfolgt wenige Wochen nachdem US-Präsident Trump Kronprinz Mohammed bin Salman im Weißen Haus empfangen und eine Reihe von Vereinbarungen in den Bereichen Verteidigung, KI und Kernenergie verabredet hatte.

Die saudi-arabische Führung setzt auf den Tourismus als Hauptpfeiler eines umfassenderen Umbaus der Wirtschaft, um die Abhängigkeit des Königreichs von Öleinnahmen zu verringern. Weitere Tourismusprojekte sind Luxusresorts am Roten Meer und ein Freizeitpark westlich von Riad, der vor Kurzem eröffnet wurde.

DarGlobal bezahlt für die Nutzung der Marke Trump im gesamten Nahen Osten, darunter in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman. Das Unternehmen hat sich außerdem mit der Trump Organization zusammengetan, um ein Luxusresort auf den Malediven zu bauen.

Mehr zum Thema

Das neueste Projekt wird in Wadi Safar, einem Teil von Dirijah, der angestammten Heimatstadt der saudischen Königsfamilie, entstehen. Es ist die erste Zusammenarbeit zwischen der Trump Organization und dem Public Investment Fund, dessen Vorsitzender der Kronprinz ist.

Das Engagement der Trump Organization am Golf seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus hat Kritik von Gegnern hervorgerufen, die vermuten, die Familie des Präsidenten nutze ihre Verbindungen zu den ölreichen Staaten, um finanziell zu profitieren. Trump hat die Kritik stets zurückgewiesen und argumentiert, dass seine Beteiligungen bis zum Ende seiner Amtszeit treuhänderisch verwaltet werden.

mik