Auch einen Tag nach der überraschenden Trennung von Spaniens Tennisstar Carlos Alcaraz und seinem Erfolgstrainer Juan Carlos Ferrero sind die Hintergründe weiter unklar.
»Wir begannen diese Reise, als ich noch ein Kind war, und du hast mich auf einem unglaublichen Abenteuer begleitet, sowohl auf als auch neben dem Platz. Ich habe jeden einzelnen Schritt mit dir genossen. Wir haben den Gipfel erreicht, und ich finde, wenn sich unsere sportlichen Wege trennen sollten, dann genau dort«, schrieb Alcaraz, Nummer eins der Tenniswelt, in den sozialen Medien.
Es muy difícil para mí escribir este post… Tras más de siete años juntos, Juanki y yo hemos decidido poner fin a nuestra etapa juntos como entrenador y jugador.
— Carlos Alcaraz (@carlosalcaraz) December 17, 2025
Gracias por haber hecho de sueños de niño, realidades. Empezamos este camino cuando apenas era un chaval, y durante… pic.twitter.com/D4GSxYsZUY
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Einvernehmlich scheint das Ende der Zusammenarbeit aber nicht beschlossen worden zu sein.
Zwar bedankte sich Ferrero, der zuvor auch den deutschen Tennisstar Alexander Zverev trainiert hatte, bei Alcaraz für »das Vertrauen, den Einsatz und dafür, dass ich mich durch deine Art im Wettkampf so besonders gefühlt habe«, sagte aber auch: »Ich wünschte, ich hätte länger dabei sein können.«
Alcaraz blickt in die Zukunft – ohne Ferrero
Ferrero, 45, begleitete Alcaraz, 22, sieben Jahre lang als Coach und formte das einstige Ausnahmetalent zum Weltstar im Tennis. Mit dem früheren Weltranglistenersten in seiner Box gewann Alcaraz unter anderem sechs Grand-Slam-Turniertitel. Er ist neben dem Italiener Jannik Sinner der aktuell beste Tennisspieler der Welt.
Alcaraz und Ferrero bei den French Open 2025, der fünfte gemeinsame Grand-Slam-Erfolg
Foto: PsnewZ / IMAGODie Option einer erneuten Zusammenarbeit möchte Ferrero offenbar nicht ausschließen: »Ich bin überzeugt, dass schöne Erinnerungen und gute Menschen immer wieder zueinanderfinden.« Er schließe das Kapitel »mit Wehmut, aber auch mit Stolz und Vorfreude auf das, was kommen mag«.
Alcaraz wählte zum Abschied lobende Worte an seinen spanischen Landsmann. »Du hast mir geholfen, mich als Sportler, aber vor allem als Mensch weiterzuentwickeln«, schrieb er. Nun aber stehe »eine Zeit des Wandels bevor, die neue Abenteuer und Projekte« mit sich bringe.
