Mehrere Tausend Menschen haben in verschiedenen deutschen Städten angesichts der Situation in Nordsyrien für die Rechte von Kurden demonstriert. In Bonn versammelten sich nach Angaben eines Polizeisprechers rund 15.000 Demonstranten zu einer prokurdischen Kundgebung unter dem Motto »Die Lage in Syrien«.
An einer Demonstration in Frankfurt am Main nahmen nach Angaben der Polizei etwa 3200 Menschen teil. Auch in Stuttgart und Jena gingen Menschen auf die Straße.
- Waffenruhe: Syriens Regierung und kurdische SDF einigen sich auf umfassendes Abkommen
- Kämpfe zwischen Kurden und Armee: In Aleppo zeigen sich die Risse des neuen Syriens Von Mohannad Alkhalil Alnajjar, Asia Haidar und Dunja Ramadan, Aleppo, Hamburg und Kairo
- Kämpfe im Nordosten: Syrien verlängert Waffenruhe mit kurdischen Milizen
- Kämpfe in Syrien: Syrische Armee übernimmt weiteres Gefängnis mit IS-Kämpfern von Kurdenmiliz
In Nord- und Ostsyrien kämpfen Regierungstruppen und die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) um Macht, Einfluss und Gebietskontrolle. Wegen der Situation der kurdischen Zivilbevölkerung in Syrien hatte es bereits in den vergangenen Wochen bundesweit zahlreiche Proteste gegeben. Zuletzt hatten SDF und die Übergangsregierung in Syrien ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen.
