SpOn 17.02.2026
05:12 Uhr

Sydney: Messerangriff in Einkaufsstraße – ein Toter und zwei Schwerverletzte


Ein Mann hat in einer Einkaufsstraße im Westen Sydneys offenbar willkürlich Menschen mit einem Messer attackiert. Eine Person starb noch am Tatort, zwei weitere Passanten werden schwer verletzt im Krankenhaus behandelt.

Sydney: Messerangriff in Einkaufsstraße – ein Toter und zwei Schwerverletzte

Großeinsatz im australischen Sydney: Im Vorort Merrylands im Westen der Stadt hat ein Mann mit einem Messer mehrere Menschen angegriffen. Eine Person erlag noch am Tatort ihren schweren Verletzungen, zwei weitere Passanten wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte .

Die Tat ereignete sich am Dienstag gegen 10 Uhr (Ortszeit) in einer stark frequentierten Einkaufsstraße. Der Angreifer flüchtete anschließend zu Fuß. Kurze Zeit später wurde ein Mann in der Nähe festgenommen und zu einer Polizeistation gebracht. Der Tatverdächtige soll wegen kleinerer Delikte und psychischer Probleme bereits polizeibekannt gewesen sein.

Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail.

Die Hintergründe der Attacke sind bisher unklar. Es soll aber keine Verbindungen zwischen den drei Opfern gegeben haben, wie Polizeisprecher Simon Glasser betonte. »Es scheint ein willkürlicher Angriff gewesen zu sein«, sagte er. Die Behörden ermitteln.

Zwei Menschen wurden innerhalb eines Gebäudes attackiert, der dritte Angriff ereignete sich auf dem Gehweg.

Mehr zum Thema

Bei dem Todesopfer soll es sich Medienberichten zufolge um einen Mann in seinen Dreißigern handeln. Wie unter anderem der Sender ABC News berichtete , werden ein 22 Jahre alter Mann und eine 47-jährige Frau im Krankenhaus behandelt. Er habe Verletzungen am Hals erlitten, sie im Bauch- und Brustbereich, hieß es. Beide befinden sich demnach in kritischem Zustand.

Augenzeugen berichteten von panikartigen Szenen. Ein Mitarbeiter eines nahe gelegenen Geschäfts schilderte ABC News, er habe zunächst einen Schrei gehört, dann seien Menschen losgerannt. Kurz darauf seien Hubschrauber und mehrere Krankenwagen eingetroffen.

aar/dpa