Die US-Bundesrichterin Rita Lin in San Francisco wies die Klage am Dienstag ab, räumte dem Unternehmen jedoch die Möglichkeit ein, sie erneut einzureichen.
xAI habe nicht schlüssig dargelegt, dass OpenAI ein Fehlverhalten vorzuwerfen sei, begründete Lin ihre Entscheidung. Es fehlten insbesondere Belege, die darauf hindeuteten, dass OpenAI ehemalige xAI-Mitarbeiter zum Diebstahl von Geheimnissen angestiftet oder diese genutzt habe.
Stellungnahmen der beiden KI-Unternehmen lagen zunächst nicht vor.
Der im September eingeleitete Rechtsstreit ist Teil einer weitreichenderen Auseinandersetzung zwischen Tesla-Chef Musk und dem von ihm mitgegründeten ChatGPT-Entwickler OpenAI.
Musk hatte OpenAI 2015 mitbegründet und behauptet in einer Klage, er sei unrechtmäßig um seine Investitionen gebracht worden. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.

