SpOn 25.02.2026
07:32 Uhr

Streit zwischen OpenAI und xAI: Elon Musks KI-Firma scheitert vorerst mit Klage


Im Streit mit dem Konkurrenten Open AI hat Elon Musks KI-Firma xAI eine Niederlage erlitten. Eine US-Richterin wies eine Klage wegen angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen ab, lässt aber eine Option offen.

Streit zwischen OpenAI und xAI: Elon Musks KI-Firma scheitert vorerst mit Klage

Elon Musk und Sam Altman gelten inzwischen als erbitterte Feinde, die sich auch juristisch bekämpfen. Nun ist das KI-Start-up xAI von Elon ​Musk mit seiner Klage gegen den ‌Rivalen OpenAI wegen des angeblichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen vorerst gescheitert.

Die US-Bundesrichterin Rita Lin in San Francisco wies die Klage am ​Dienstag ab, räumte dem Unternehmen jedoch die Möglichkeit ⁠ein, ⁠sie erneut einzureichen.

xAI habe nicht schlüssig dargelegt, dass OpenAI ein Fehlverhalten vorzuwerfen sei, ‌begründete Lin ihre ​Entscheidung. Es ‌fehlten insbesondere Belege, die darauf hindeuteten, dass OpenAI ehemalige xAI-Mitarbeiter zum Diebstahl von Geheimnissen angestiftet oder diese genutzt ‌habe.

Stellungnahmen der beiden KI-Unternehmen lagen zunächst nicht vor.

Der im September ‌eingeleitete Rechtsstreit ist ​Teil einer ‌weitreichenderen Auseinandersetzung  zwischen Tesla-Chef ‌Musk und ​dem von ihm mitgegründeten ChatGPT-Entwickler OpenAI.

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Musk hatte OpenAI 2015 mitbegründet und behauptet in einer Klage, er sei unrechtmäßig um seine Investitionen gebracht worden. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.

In dem Rechtsstreit geht es auch um angebliche Kartellrechtsverstöße, Betrug und eine aktive Ausgrenzung von Musk aus dem späteren Erfolgsunternehmen. Der Techmilliardär gründete 2023 seine eigene KI-Firma mit dem Namen xAI, deren Chatbot Grok mit ChatGPT konkurriert.

mmq/Reuters