Heute verlangen etliche Hochschulen, dass die Prüflinge angeben, bei welchen Aufgaben sie KI-Hilfe hatten.
Drei Jahre nach dem Start von ChatGPT gehört die künstliche Intelligenz für Studierende zum Alltag. Statt eines Zettels steht ihnen ein riesiges, fast unerschöpfliches Wissen zur Verfügung. KI gliedert Hausarbeiten, fasst Vorlesungen zusammen, erklärt Statistikformeln. Ein Viertel nutzt die Tools täglich.
Was macht das mit dem Lernen? Und was mit dem Denken?
Meine Kolleginnen Tanya Falenczyk und Franca Quecke sind diesen Fragen nachgegangen. Sie haben mit Studierenden gesprochen, die »Chatti« längst wie einen Studienfreund behandeln, und mit Professor:innen, die versuchen, Schritt zu halten. Manche schaffen Hausarbeiten ab, andere erfinden neue Prüfungen. Alle suchen nach Regeln.
Ihr Text zeigt eindrücklich, wie KI das Studieren verändert (hat).
Viel Freude beim Lesen wünscht
Markus Sutera, Redakteur SPIEGEL Start
Chatti und ich machen unseren Bachelor: KI ist drei Jahre nach dem Start von ChatGPT an deutschen Hochschulen allgegenwärtig. Die Tools können in Sekundenschnelle Hausarbeiten gliedern oder Karteikarten erstellen. Die neue Normalität – oder eine riskante Abkürzung ?
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