Seit Jahren, über viele Semester meines Studiums, fragte ich mich: Hänge ich zu viel am Handy? Als Student, später als Journalist, saß ich viel vor Bildschirmen, tippte stundenlang auf Tastaturen herum. Unterlag ich nach Feierabend im Bus oder beim Heimkommen dem Impuls, eine Stunde lang am Handy zu hängen, hatte ich danach ein schlechtes Gefühl.
Laut der Studie »Jugend in Deutschland« bezeichnen über 35 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in Deutschland ihre Social-Media-Nutzung als »suchthaft«. 47 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in Deutschland geben an, sie könnten sich ein Leben ohne ihr Smartphone nicht mehr vorstellen. Zugleich wollen genauso viele ihre Bildschirmzeit reduzieren, mehr als die Hälfte sieht in Social Media sogar einen Treiber für psychische Krankheiten ihrer Generation.
Doch ist viel Zeit am Handy wirklich so schlimm? Und was kann man in seinem Leben verändern, wenn man seine Zeit zurückerobern möchte? Gemeinsam mit meiner Kollegin Sophia Grabendorfer habe ich hier über diese Fragen geschrieben.
Eine schöne Bildschirmzeit beim Lesen wünscht
Lukas Hildebrand, Redakteur SPIEGEL Start
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