In der Mensa der Uni Mainz gibt es anscheinend einige Langfinger. Das hat zumindest Sebastian Stüber, Leiter der Hochschulgastronomie Mainz, meinem Kollegen Lukas Hildebrand verraten . In nur vier Wochen seien aus seiner Mensa 450 von 500 Kuchentellern geklaut worden. Auch Gabeln, Löffel, Schalen für Bowls und Pommes-Schüsselchen würden dort regelmäßig verschwinden. Stüber muss sie dann für viel Geld nachbestellen.
Die Täter? Stehen für den Mensa-Chef fest: »Diese Studierenden haben alle Abi und klauen gleichzeitig wie die Dummen«.
Wegen der regelmäßigen Diebstähle werde er die Preise für Gerichte wahrscheinlich um zwei Euro anheben müssen. »Wenn Geschirr nicht zurückkommt, wird es teuer – für alle«, verkündete er auf Instagram.
In einer Diskussionsrunde am Mittwoch wollte er mit Studierenden Lösungen besprechen. Die hat das Studierendenwerk Mainz inzwischen auch auf Instagram präsentiert.
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Einer der Vorschläge: Zum Semesterstart können die Studierenden ein »fair kalkuliertes« Starter-Set von der Mensa erwerben, damit niemand mehr das hauseigene Geschirr mitnehmen muss.
Ob das ausreicht, um die Causa Mensa zu den Akten zu legen?
Wie es überhaupt so weit kommen konnte – und warum die Studierenden Würstchen zerschnitten und Kuchen platt gedrückt haben, erfahrt ihr hier .
Viel Freude beim Lesen wünscht
Franca Quecke, Redakteurin SPIEGEL Start
»Nach vier Wochen sind 450 von 500 Kuchentellern geklaut«: An vielen Hochschulen werden täglich große Mengen Geschirr gestohlen, auch aus der Mensa der Universität Mainz. Deren Chef will das nicht länger hinnehmen. Hier spricht er über die Tricks der Diebe und die Folgen für alle anderen Mensa-Gäste.
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