Warum diese angebliche Bildungs-Revolution auf Kosten der 130.000 Studierenden geht, haben Franca Quecke und Markus Sutera in einer lesenswerten Recherche aufgedeckt .
Sven Schütt, CEO des Unternehmens, führe die Hochschule mit aggressiven Start-up-Methoden, berichtet eine ehemalige Mitarbeiterin. Es entstehe, schreiben meine Kolleg:innen, ein »Bild einer Hochschule im Dauerumbau – mit einem Mann an der Spitze, der sich als Bildungsvisionär bezeichnet.«
Was Mitarbeitende Schütt vorwerfen und wie genau sein Geschäftsmodell funktioniert, lest ihr in unserem Text der Woche.
Viel Freude beim Lesen wünscht
Lukas Hildebrand, Redakteur SPIEGEL Start
Das fragwürdige Geschäftsmodell der größten Hochschule Deutschlands: Die IU verspricht ihren 130.000 Studierenden eine Revolution in der Bildung. Doch Mitarbeiter zeichnen ein anderes Bild: Sie berichten von hartem Profitdruck und einem Chef, der agiert wie Elon Musk.
»Von meinem Balkon aus kann ich die Berge sehen«: Tagesausflug nach München oder doch lieber eine Wanderung? Von Rosenheim aus geht beides. Florentine Hoppe erzählt von einem studentischen Alltag mit starken Traditionen – etwa dem »Hut der Schande«.
»Wir essen oft gemeinsam mit unseren Eltern zu Mittag«: Bonita Grupp führt den Textilhersteller Trigema gemeinsam mit ihrem Bruder. Hier erzählt sie , warum sie im Großraumbüro sitzt, ihren Kalender mit allen Kollegen teilt und was sie von ihrem Vater übernommen hat.
Die wichtigste Wahl, für die keine Plakate in den Innenstädten hängen: Wer glaubt, Demokratie werde nur an Wahlsonntagen verteidigt, übersieht den Arbeitsplatz. Von März bis Mai stehen bundesweit Betriebsratswahlen an – und sie sind weit mehr als ein interner Termin .




