SpOn 18.01.2026
00:39 Uhr

Sophie Turner mag superreiche Bösewichte


»Game of Thrones«-Schauspielerin Sophie Turner kehrt ins Rampenlicht zurück – nach fast sieben Jahren Pause. Der Bösewicht in ihrer neuen Thriller-Serie entkommt den üblichen Klischees.

Sophie Turner mag superreiche Bösewichte

Schauspielerin Sophie Turner, 29, hat ein Faible für zeitgemäße Antagonisten. Es sei interessant, so Turner im Interview mit dem »Guardian« , dass die Bösewichte früher erst russisch waren, später dann Araber – und heute »sind es einfach reiche Leute. Das ist viel besser, viel weniger rassistisch.«

So funktioniert es auch in Turners erster großen Hauptrolle seit ihrem Erfolg in »Game of Thrones«, der Thriller-Serie »Steal«: Wer heute Angst machen will, braucht keinen fremden Akzent mehr, sondern nur jede Menge Geld.

Turners Rückkehr in die Öffentlichkeit folgt auf eine fast siebenjährige Schauspielpause. Nach dem Finale von »Game of Thrones« im Mai 2019 habe sie sich zurückziehen müssen, so die Schauspielerin. »Ich wusste nicht, wo oben und unten ist. Ich musste herausfinden, wer ich war.«

Schläge austeilen statt einstecken

Nach ihrer Rolle als Sansa Stark und ihren Auftritten als Jean Grey in den »X-Men«-Filmen ist sie nun bald in einer dritten Franchise zu sehen: als Lara Croft in der Neuverfilmung der »Tomb Raider«-Spiele. Das körperliche Training habe ihr gut gefallen, sagte sie dem »Guardian«: »Es ist sehr schön zu lernen, einen Schlag auszuteilen und nicht immer nur welche einzustecken.«

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Auf ihre Performance in »Game of Thrones« schaut sie heute mit etwas Scham zurück. »Ich habe auf dem Set gelernt, zu schauspielern. Es ist sehr peinlich«, so Turner. »Stell dir vor, du lernst zu singen und all deine Unterrichtsstunden werden gefilmt und ausgestrahlt. Es ist einfach eine unangenehme Erfahrung.«