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Kim Staudt
Newsressort
Räumfahrzeuge auf der Straße: So verhält man sich richtig
Der Winter hat große Landesteile in seiner eisigen Hand – und damit auch die Straßen. Gut, wenn bei winterlichem Wetter Räum- und Streufahrzeuge unterwegs sind. Doch wie verhalten sich Autofahrer eigentlich richtig bei der Begegnung mit solchen Fahrzeugen? Räumfahrzeuge haben laut ADAC nicht automatisch immer Vorfahrt, aber Sonderrechte. Der Club verweist auf Paragraf 35 der Straßenverkehrsordnung (StVO). So dürfen sie zu jeder Zeit auf allen Straßen und Straßenteilen fahren und halten, soweit der Einsatz das erfordere.
Zu den Fahrzeugen hält man am besten ausreichend Abstand, auch um nicht von Streugut getroffen zu werden. Das verbessert außerdem die Sicht. Als Faustregel nennt der ADAC mindestens den halben Tachowert in Metern. Wird das Auto durch Streugut beschädigt, hafte der Winterdienst in der Regel nicht. Man kann auch die Warnblinkanlage anstellen, um Nachfolgende vor den meist relativ langsam fahrenden Winterdienst zu warnen.
Darf ich Räumfahrzeuge eigentlich überholen?
In der Regel fahren Räumfahrzeuge mit etwa 20 bis 25 km/h, Streufahrzeuge mit 40 bis 55km/h. Beide fahren allerdings auch nur, wenn es die winterlichen Straßen erfordern – man also ohnehin langsamer fahren sollte. Nun meinen vielleicht einige dennoch, dass Ihnen der Winterdienst zu langsam fährt. Darf man diese Fahrzeuge eigentlich überholen? Kurze Antwort: Ja, aber sonderlich sinnvoll ist das nicht.
Rein rechtlich ist das Überholen erlaubt, notiert der Verkehrsclub. Allerdings gelten dabei weiter die normalen Vorschriften beim Überholen: Bei unklarer Verkehrslage, wenn man die Überholstrecke nicht komplett überblicken kann oder die Sicht witterungsbedingt eingeschränkt ist, ist es verboten. Überholen darf man außerdem bis auf Ausnahmen auch auf der Autobahn nur links – rechts vorbei darf man auch dann nicht, wenn der Winterdienst auf der Autobahn etwa ganz links fährt.
Foto: Hauke-Christian Dittrich / picture alliance
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Kim Staudt
Newsressort
Bericht: Union-Fans wollen Klub beim Schneeschippen helfen
Fans von Union Berlin wollen dem Klub beim Beseitigen der befürchteten Schnee- und Eismassen vor dem Bundesligaspiel gegen den FSV Mainz 05 helfen. Dazu gab es in Anhängerkreisen einen Aufruf vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) und der emotionalen Rückkehr von Ex-Trainer Urs Fischer ins Stadion An der Alten Försterei mit Mainz, wie »Bild« berichtet.
»Aufgrund der sehr schwierigen Witterungsverhältnisse können die Mitarbeiter unseres Vereins eure Unterstützung gebrauchen«, hieß es demnach. »Vorsorglich könnt ihr auch gern euren Schneeschieber von zuhause mitbringen.« Union teilte der dpa auf Anfrage mit, dass dies aktuell ein Thema der Fanklubs sei. Noch sei unklar, wie groß das Ausmaß der Witterungsprobleme werde. »Wir bereiten uns bestmöglich auf die Austragung des Spiels vor«, erklärten die Berliner.
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Kim Staudt
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Ostdeutsche Flughäfen rüsten sich
Die ostdeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind nach eigenen Angaben auf die angekündigte winterliche Wetterlage mit Frost, Schnee und möglichen Sturmböen vorbereitet. Das sagte der Sprecher der Mitteldeutschen Flughafen AG, Uwe Schuhart, auf Anfrage. »Grundsätzlich ist es so, dass die Winterdienste an den Flughäfen permanent in Kontakt mit Wetterinformationsdiensten stehen.« Man warte nicht ab, »sondern weiß, was da kommen könnte und ist dementsprechend vorbereitet«.
Eigene Winterdienste und schwere Räumtechnik
Die Flughäfen verfügen laut Schuhart über eigene Winterdienste mit spezieller Räumtechnik. Zum Einsatz kämen sogenannte Räumzüge, »die in einem Arbeitsgang schieben, kehren und blasen können«, um Start- und Landebahnen schnell wieder betriebsbereit zu machen. Am Flughafen Leipzig/Halle sei der Winterdienst wegen des Frachtbetriebs »rund um die Uhr« im Einsatz.
Auf Flughäfen werde kein Streusalz eingesetzt, da es für Flugzeuge ungeeignet sei, sagte Schuhart. Stattdessen kämen andere, für den Flugbetrieb geeignete Stoffe zum Einsatz.
Auf Flughäfen werde kein Streusalz eingesetzt, da es für Flugzeuge ungeeignet sei, sagte Schuhart. Stattdessen kämen andere, für den Flugbetrieb geeignete Stoffe zum Einsatz.
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Kim Staudt
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86-Jähriger stirbt nach Unfall mit Schneepflug
In Baden-Württemberg ist ein 86-Jähriger nach einem Unfall mit einem Schneepflug gestorben. Er starb einige Stunden nach dem Unfall am Mittwoch in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Konstanz am Donnerstag mitteilte. Der Mann war demnach in Villingendorf im Landkreis Rottweil auf einem Gehweg unterwegs, als er von einem abbiegenden Räumfahrzeug erfasst wurde.
Der von einem 60-Jährigen gesteuerte Schneepflug hatte nach Angaben der Beamten einen gemeindeeigenen Parkplatz geräumt und wollte auf eine Straße einbiegen. Der schwerverletzte 86-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Mittwochabend starb. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, ein Sachverständiger wurde hinzugezogen.
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Kim Staudt
Newsressort
Fährverkehr wird weitgehend eingestellt
Der erwartete Wintersturm »Elli« bringt an der niedersächsischen Nordseeküste den Fährverkehr weitgehend zum Stillstand. Die Inselgemeinde Langeoog teilte mit, angesichts möglicher orkanartiger Böen, unwetterartiger Schneefälle und Niedrigwasser den Fährverkehr zwischen Festland und Insel am Freitag komplett einzustellen. Wegen der schlechten Wetterlage sei ein sicherer Schiffstransport sowie eine sichere An- und Abreise der Gäste nicht möglich, teilte eine Sprecherin der Inselgemeinde mit.
Auch die Nordseeinsel Wangerooge ist am Freitag nicht per Schiff zu erreichen. Die Deutschen Bahn, die mit einer Tochterfirma den Fährverkehr betreibt, sagte die jeweils zwei geplanten Abfahrten von und zur Insel ab. Keine Fährfahrten gibt es zudem von und zu der Insel Spiekeroog.
Probleme bereitet den Reedereien vor allem der erwartete starke Ostwind. Kräftiger Ostwind ist in den Wintermonaten im Wattenmeer grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Der Ostwind drückt das Wasser von der Küste weg, Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren.
Auch die Nordseeinsel Wangerooge ist am Freitag nicht per Schiff zu erreichen. Die Deutschen Bahn, die mit einer Tochterfirma den Fährverkehr betreibt, sagte die jeweils zwei geplanten Abfahrten von und zur Insel ab. Keine Fährfahrten gibt es zudem von und zu der Insel Spiekeroog.
Probleme bereitet den Reedereien vor allem der erwartete starke Ostwind. Kräftiger Ostwind ist in den Wintermonaten im Wattenmeer grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Der Ostwind drückt das Wasser von der Küste weg, Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren.
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Kim Staudt
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Hinweisschilder in einem Baumarkt im Berliner Umland. Foto: David Böcking / DER SPIEGEL
Streusalz wird in Baumärkten teilweise knapp
Streusalz und andere Taumittel sind in zahlreichen Baumärkten vorübergehend ausverkauft. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei großen Baumarktketten.
»Regional haben wir teilweise eine stark erhöhte Nachfrage nach Streugut. Je nach Schnee- und Glättesituation ist derzeit kein Streugut mehr in einzelnen Märkten verfügbar«, sagte ein Sprecher von Hornbach. Die Liefersituation sei jedoch gut. Nachschub komme je nach Markt und Region entweder noch am selben Tag oder innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage.
Ein hohes Kundeninteresse verzeichnet auch die Baumarktkette Hagebau. Bereits nach einer Woche erreiche der Umsatz im Bereich Streusalz fast das Niveau des gesamten Vorjahresmonats, sagte eine Sprecherin. Andere Streumittel, Schneeschaufeln und -schieber sowie Schlitten werden aktuell ebenfalls stark nachgefragt.
Baumärkte bieten auch alternative Streumittel
Auch Obi, Bauhaus und Toom melden bundesweit eine deutlich erhöhte Nachfrage nach entsprechenden Artikeln. Jörn Brüningholt vom Baumarktverband BHB gibt dennoch Entwarnung. »„“Von einer Versorgungsnotlage sind wir derzeit weit entfernt.«
Kundinnen und Kunden wird geraten, sich auf den Internetseiten der Baumärkte oder telefonisch über die Verfügbarkeit der Bestände zu informieren. Produkte wie Streusalz sind zudem in den Onlineshops der Ketten bestellbar. Als Alternative ließen sich unter anderem Calciumchlorid-haltige Taumittel, Splitt oder Fugen- und Spielsand nutzen, heißt es.
Foto: D. Kerlekin / Snowfield Photography / picture alliance
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Kim Staudt
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Frankfurt verspricht: Keiner muss bei Kälte draußen schlafen
Für Obdachlose sind die aktuellen Temperaturen besonders herausfordernd. In Frankfurt am Main übernachten dennoch einige Menschen bei Eis und Schnee draußen, etwa im Bahnhofsviertel. Nun betont das Sozialdezernat: »In Frankfurt muss niemand auf der Straße schlafen.« Neben Notunterkünften und einem Kältebus für die Nacht gebe es mehr als ein Dutzend Tagesaufenthalte für Hilfebedürftige. Diese Einrichtungen werden von sozialen Trägern im Auftrag der Stadt betrieben. Schätzungen zufolge leben knapp 300 obdachlose Menschen in der Stadt.
»Wer einen Menschen bei Kälte im Freien übernachten sieht, sollte auf jeden Fall Hilfe rufen«, appelliert Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne). Auch andere große Städte Hessens haben nach eigener Einschätzung genügend Kapazitäten in den Notunterkünften, um alle versorgen zu können.
Leseempfehlung: Schnee und Eis erschweren das Leben auf der Straße, vor allem nachts. Kältebusse und Kleiderkammern helfen, aber auch jede und jeder Einzelne kann etwas tun. Wie Sie Obdachlosen in der Kälte helfen können lesen Sie hier.
Leseempfehlung: Schnee und Eis erschweren das Leben auf der Straße, vor allem nachts. Kältebusse und Kleiderkammern helfen, aber auch jede und jeder Einzelne kann etwas tun. Wie Sie Obdachlosen in der Kälte helfen können lesen Sie hier.
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Kim Staudt
Newsressort
Das müssen Sie zum Schneeräumen wissen
Verschneite Straßen, eisglatte Gehwege: Viele Regionen Deutschlands sind zurzeit schneebedeckt – und werden es in den kommenden Tagen auch bleiben. Wer muss Schnee und Eis von den Gehwegen räumen? Und wer haftet, wenn jemand stürzt und sich verletzt? Hier lesen Sie, welche Winterpflichten Sie haben.
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Kim Staudt
Newsressort
Grüne gegen »Zuständigkeitschaos«: Berliner Stadtreinigung soll auch Geh- und Radwege räumen
Schnee und Eis auf nicht geräumten Gehwegen, die zu gefährlichen Rutschbahnen werden – diesem vertrauten Ärgernis in Berlin wollen die Grünen mit einer Gesetzesänderung ein Ende machen. Die Stadtreinigung BSR soll nach ihrem Willen beauftragt werden, nicht nur Straßen zu räumen, sondern künftig schrittweise auch den Winterdienst auf Gehwegen und Radwegen zu übernehmen, wie die verkehrspolitische Sprecherin Oda Hassepaß der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ihre Begründung: Die geltende Regelung, dass jeder Hauseigentümer seinen Gehwegabschnitt selbst räumen muss, funktioniere augenscheinlich überhaupt nicht. Das »Zuständigkeitschaos« müsse beendet werden.
Wenn in der Nacht Schnee fällt, muss der Winterdienst laut Gesetz bis morgens 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr durchgeführt werden. Im Stadtzentrum mit seinen Mehrfamilienhäusern haben Eigentümer zumeist Firmen damit beauftragt. Auf der Homepage des Senats heißt es dazu. »Damit entfällt aber nicht die Verantwortlichkeit des Anliegers. Dieser ist verpflichtet, die ordnungsgemäße Durchführung zu kontrollieren.«
Hassepaß kritisierte, Glätte und Eis auf nicht geräumten Fußwegen führten derzeit zu zahlreichen Unfällen und gefährlichen Rutschpartien. Gerade Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen seien gerade akut gefährdet. »Es ist die Fürsorgepflicht einer Stadt, dass auch die Schwächsten sicher unterwegs sein können. Berlin braucht einen professionell organisierten effizienten Winterdienst aus einer Hand«, forderte sie. Das schütze die Menschen und spare zudem auch viel Geld. Ein entsprechender Antrag der Grünen werde nächste Woche im zuständigen Wirtschaftsausschuss beraten.
Wenn in der Nacht Schnee fällt, muss der Winterdienst laut Gesetz bis morgens 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr durchgeführt werden. Im Stadtzentrum mit seinen Mehrfamilienhäusern haben Eigentümer zumeist Firmen damit beauftragt. Auf der Homepage des Senats heißt es dazu. »Damit entfällt aber nicht die Verantwortlichkeit des Anliegers. Dieser ist verpflichtet, die ordnungsgemäße Durchführung zu kontrollieren.«
Hassepaß kritisierte, Glätte und Eis auf nicht geräumten Fußwegen führten derzeit zu zahlreichen Unfällen und gefährlichen Rutschpartien. Gerade Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen seien gerade akut gefährdet. »Es ist die Fürsorgepflicht einer Stadt, dass auch die Schwächsten sicher unterwegs sein können. Berlin braucht einen professionell organisierten effizienten Winterdienst aus einer Hand«, forderte sie. Das schütze die Menschen und spare zudem auch viel Geld. Ein entsprechender Antrag der Grünen werde nächste Woche im zuständigen Wirtschaftsausschuss beraten.
Radfahrer in Oberhausen. Foto: Revierfoto / picture alliance/dpa
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Jens Witte
Deutschlandressort
Fast minus 20 Grad im Osten, heftige Schneefälle erwartet
Kälter als in vielen Gefriertruhen: In Sachsen wurden minus 19,1 Grad Celsius gemessen. Der Deutsche Wetterdienst sagt eine extreme Wetterlage voraus. Besonders ungemütlich soll es ab der kommenden Nacht werden. Lesen Sie hier den aktuellen Überblick.
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Kim Staudt
Newsressort
Spielabsagen in der Bundesliga? DFL wegen Wetter »alarmiert«
Trotz des befürchteten Wetterchaos in den nächsten Tagen sind derzeit die Partien zum Jahresauftakt in der Bundesliga nicht gefährdet. »Die DFL ist alarmiert. Aktuell finden aber alle Spiele statt«, sagte ein Sprecher der DFL auf dpa-Anfrage. Man schaue vor allem auf die Situation im Norden und bewerte die Situation täglich neu.
Im Norden finden am Samstag folgende Spiele statt:
- Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim,
- 1. FC Union Berlin - FSV Mainz 05
- FC St. Pauli - RB Leipzig
Eintracht sieht keine Probleme für Partie gegen BVB
Die erste Partie des 16. Spieltages findet am Freitagabend zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund statt. »Nach Einschätzung der zuständigen Behörden gibt es aktuell keinen Grund zur Annahme, dass das Spiel am Freitag nicht wie geplant stattfinden kann«, teilte die Eintracht mit. «Über den Stadionbetreiber haben wir dennoch vorsorglich zusätzliches Personal im Einsatz, um Schneefall zu beseitigen, Streumaßnahmen durchzuführen und die Sicherheit auf dem Stadiongelände zu gewährleisten.»
Spielabsagen im Oberhaus aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes sind angesichts der verpflichtenden Rasenheizung selten geworden. In diesem Fall muss das Schiedsrichter-Gespann vor Ort entscheiden.
Schwierige Anreise für Fans
Das Problem ist die Anfahrt für die Fans, die in den nächsten Tagen mit Glatteis und Schnee rechnen müssen. Zudem hat die Deutsche Bahn witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr angekündigt.
Außerdem können Spielstättenbetreiber wegen Gefährdungen die Stadien schließen lassen, zum Beispiel, wenn Schneelawinen vom Dach rutschen könnten. Auch aus diesem Grund und wegen Sicherheitsrisiken und der Verkehrssituation war im Dezember 2023 die Begegnung FC Bayern München - Union Berlin in der Allianz Arena abgesagt worden.
Symbolbild schneebedeckte Sportplätze »VFL Stade Güldenstern« in Campe in Niedersachsen. Foto: Martin Elsen / picture alliance / ZB/ Euroluftbild
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Kim Staudt
Newsressort
Harzer Schmalspurbahnen stellt Zugverkehr wegen Sturm ein
Die Harzer Schmalspurbahnen setzt aufgrund des Sturmtiefs den Verkehr am Freitag größtenteils aus. Lediglich ein Abschnitt im Südharz zwischen Nordhausen und Ilfeld Neanderklinik werde planmäßig befahren, teilten die HSB mit. In der Nacht zum Freitag soll das Sturmtief »Elli« kalte Ostluft und Schnee vor allem in den Norden und Osten Deutschlands bringen.
Foto: Matthias Bein / dpa
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Jens Witte
Deutschlandressort
DWD warnt vor starken Schneeverwehungen im Norden
Viel Neuschnee und dazu starker Wind: Der Norden Deutschlands wird am Freitag mit Schneeverwehungen zu kämpfen haben. »Es kommt zusammen, dass wir markanten Schneefall haben und der Wind deutlich zunimmt«, sagte Meteorologe David Menzel vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg. Dabei seien in und um Hamburg sowie in Schleswig-Holstein stürmische Böen und an den Küsten Sturmböen.
Der DWD hat deshalb eine amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneeverwehungen herausgegeben. Sie gilt für die Region in und um Hamburg, den Norden Niedersachsens sowie den Süden und Westen Schleswig-Holsteins.
Der DWD hat deshalb eine amtliche Unwetterwarnung vor starken Schneeverwehungen herausgegeben. Sie gilt für die Region in und um Hamburg, den Norden Niedersachsens sowie den Süden und Westen Schleswig-Holsteins.
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Kim Staudt
Newsressort
CDU sagt Bundesvorstandsklausur in Mainz wegen des Wetters ab
Wegen der widrigen »eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage« hat die CDU ihre geplante zweitägige Bundesvorstandsklausur in Mainz abgesagt. Das teilte eine CDU-Sprecherin am Donnerstag mit. Die Klausur hätte am Freitag und Samstag in der rheinland-pfälzischen Hauptstadt stattfinden sollen.
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Jens Witte
Deutschlandressort
Schulausfall in Hamburg und Bremen
In den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie in Teilen Niedersachsens bleiben am Freitag aufgrund des erwarteten Sturmtiefs die Schulen geschlossen. Nach Angaben der zuständigen Behörden gibt es Notbetreuung und teilweise Distanzunterricht.
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Kim Staudt
Newsressort
Eisglätte und Kältewetter füllen die Notaufnahmen
Sturmtief »Elli« bringt in den nächsten Tagen mehr Eis und Schnee. Das dürfte in Krankenhäusern für erhöhten Arbeitsaufwand sorgen. Dabei ist die Belastung nach tagelangem Winterwetter vielerorts ohnehin schon hoch.
»Die aktuelle Wetterlage führt zu einem deutlichen Anstieg der Patientenzahlen in den Notaufnahmen«, sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Gleichzeitig komme es vermehrt zu Atemwegserkrankungen, sowohl bei Patienten als auch bei Mitarbeitenden, was einen höheren Krankenstand zur Folge habe.
»All diese Faktoren zusammen führen zu einer spürbaren Mehrbelastung in den Kliniken«, warnte der Verbandschef. Mehr dazu lesen Sie hier.
»Die aktuelle Wetterlage führt zu einem deutlichen Anstieg der Patientenzahlen in den Notaufnahmen«, sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Gleichzeitig komme es vermehrt zu Atemwegserkrankungen, sowohl bei Patienten als auch bei Mitarbeitenden, was einen höheren Krankenstand zur Folge habe.
»All diese Faktoren zusammen führen zu einer spürbaren Mehrbelastung in den Kliniken«, warnte der Verbandschef. Mehr dazu lesen Sie hier.
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Kim Staudt
Newsressort
Liebe Leserinnen und Leser, in weiten Teilen Deutschlands müssen sich die Menschen wegen des Sturmtiefs »Elli« auf massive Schneefälle, gefrierenden Regen und Sturm vorbereiten. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Donnerstagabend gefährliche Niederschläge, am Freitag drohen teils unwetterartige Neuschneemengen von bis zu 20 Zentimetern sowie Schneeverwehungen. Schulen schließen, Veranstaltungen werden abgesagt. In diesem Snowblog halten wir Sie über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.
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Mit Material von Agenturen
