SpOn 08.02.2026
04:47 Uhr

Savannah Guthrie wendet sich erneut an mutmaßliche Entführer ihrer Mutter Nancy


Noch immer ist die 84-jährige Nancy Guthrie aus Tucson verschwunden. Ihre drei Kinder haben nun eine neue Botschaft an die mutmaßlichen Kidnapper veröffentlicht. Darin deuten sie auch eine Lösegeldzahlung an.

Savannah Guthrie wendet sich erneut an mutmaßliche Entführer ihrer Mutter Nancy

Die US-Fernsehmoderatorin Savannah Guthrie hat sich nach der mutmaßlichen Entführung ihrer Mutter erneut mit einer Botschaft an den oder die Täter gewandt – und dabei eine mögliche Lösegeldzahlung angedeutet. In einer kurzen Videobotschaft auf Instagram erklärte Guthrie zwischen ihren beiden Geschwistern sitzend: »Wir flehen Sie jetzt an, uns unsere Mutter zurückzugeben, damit wir mit ihr feiern können.« Nur so könne die Familie Frieden finden. »Das ist uns sehr viel wert. Und wir werden zahlen.«

Guthrie bezog sich in der nur rund 20 Sekunden langen Botschaft  auch auf eine Nachricht, die wohl von den mutmaßlichen Entführern stammen soll. »Wir haben Ihre Nachricht erhalten, und wir haben verstanden.« Was damit gemeint war, blieb offen.

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Die 84-jährige Nancy Guthrie aus Tucson im Bundesstaat Arizona gilt seit rund einer Woche als vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass sie aus ihrem Haus entführt wurde. Seither haben sich ihre drei Kinder auf Instagram mit drei Videobotschaften an den oder die mutmaßlichen Entführer gewandt.

Der Fall sorgt in den USA landesweit für Aufsehen. Die Bundespolizei FBI hat eine Belohnung von 50.000 US-Dollar ausgesetzt für Hinweise, die zur Auffindung Nancy Guthries oder zur Festnahme und Verurteilung von Verantwortlichen führen. Selbst Präsident Donald Trump hatte sich in den Fall eingeschaltet und erklärt, er habe mit Savannah Guthrie gesprochen und ihr jegliche Unterstützung der Behörden zugesichert. Am Freitag sagte er außerdem, es könnte »bald« Antworten in dem Fall geben.

Savannah Guthrie ist vor allem als Moderatorin der erfolgreichen Sendung »Today« im US-Frühstücksfernsehen bekannt. Mehr dazu, wie der Fall die USA aufwühlt, erfahren Sie hier .

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Vor einigen Tagen erklärte das FBI zu mutmaßlichen Erpresserschreiben, die an Medien verschickt wurde, man nehme diese ernst. Die Schreiben enthielten eine Geldforderung und Fristen, hieß es. Zum Motiv hinter der mutmaßlichen Entführung ist bislang nichts bekannt.

aar/dpa