Nach dem Verschwinden ihrer 84-jährigen Mutter vor rund zwei Wochen hat die US-Moderatorin Savannah Guthrie in einer Videobotschaft an den mutmaßlichen Entführer appelliert. Es sei »nie zu spät, das Richtige zu tun«, sagte Guthrie am Sonntagabend (Ortszeit) in dem online veröffentlichten Video. »Wir glauben an das Gute in jedem Menschen.« Die Familie hoffe weiter, ihre Mutter lebend zu finden.
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Nach Angaben der Ermittler wurde Nancy Guthrie vermutlich am Abend des 31. Januar oder am Morgen des 1. Februar aus ihrem Haus nahe Tucson im US-Bundesstaat Arizona entführt. Eine Überwachungskamera zeichnete Bilder eines maskierten Angreifers auf.
Der Fall sorgt in den USA auch wegen der Bekanntheit von Savannah Guthrie für Aufsehen. Nach Angaben des FBI erhielt die Familie Lösegeldforderungen.
Handschuh wird auf DNA-Spuren untersucht
Ermittler teilten US-Medien am Sonntag zudem mit, rund drei Kilometer vom Haus entfernt sei ein Handschuh gefunden worden, den der Täter auf dem Video möglicherweise getragen habe. Er solle nun auf DNA-Spuren untersucht werden.
US-Präsident Donald Trump erklärte auf seiner Plattform Truth Social, er hoffe auf einen guten Ausgang und verfolge die Entwicklungen in dem Fall. Er lobte die Ermittler und schrieb: »Hoffentlich wird es einen positiven Ausgang geben.«
