Das Kapitel Victor Boniface bei Werder Bremen ist beendet: Der von Bayer Leverkusen ausgeliehene Stürmer wird am Samstag in Innsbruck von Kniespezialist Professor Christian Fink operiert und fällt mehrere Monate aus.
Sowohl die Mannschaftsärzte von Leverkusen als auch von Bremen hatten zu dem Eingriff geraten. Nach einer Untersuchung am Freitag stimmte Boniface der Operation in Innsbruck zu.
»Wir sind froh, dass wir nun eine Lösung haben und Victor eine Operation durchführen lässt. Somit gibt es Klarheit für alle Parteien«, sagte Bremens Fußballchef Peter Niemeyer. Zwar bleibt die Leihe bis Saisonende bestehen, doch wird Boniface das grün-weiße Trikot wohl nicht mehr tragen. »Aufgrund des Rehaprozesses gehen wir nicht davon aus, dass Victor in dieser Saison noch für Werder zum Einsatz kommt«, sagte Niemeyer.
Der 25-Jährige war am letzten Transfertag im Sommer von Leverkusen an die Weser gewechselt. Zuvor hatte er wegen Knieproblemen den Medizincheck beim AC Mailand nicht bestanden. Werder ging dennoch das Risiko ein, allerdings entpuppte sich die Leihe im Endeffekt als Flop. In Bremen kam Boniface nur auf elf Einsätze, stand zweimal in der Startelf und erzielte kein Tor.
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Die Bremer, deren für heute geplantes Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim wegen des schlechten Wetters abgesagt werden musste, suchen nun dringend einen neuen Stürmer. Nach übereinstimmenden Medienberichten wollen die Norddeutschen den Serben Jovan Milosevic vom Bundesliga-Rivalen VfB Stuttgart ausleihen.
