SpOn 11.01.2026
08:09 Uhr

SPD zur aggressiven Grönland-Politik der USA: "Donald Trump braucht endlich Klartext"


Außenminister Wadephul stellt klar: Nur Dänemark und Grönland selbst sollten über die Souveränität der arktischen Insel entscheiden. Die SPD-Fraktion drängt indes auf ⁠einen härteren Kurs gegenüber den USA.

SPD zur aggressiven Grönland-Politik der USA:

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich laut einem Medienbericht den Drohungen von ‌US-Präsident Donald Trump entgegengestellt. Der will Grönland notfalls auch mit militärischem Zwang unter Kontrolle der USA bringen. Dazu sagte Wadephul der »Bild am Sonntag« : »Der arktische Raum hat eine neue sicherheitspolitische Bedeutung bekommen. Diese Bedeutung wird weiter zunehmen, gerade weil Russland und auch China dort Interessen ‌haben, die unseren zuwiderlaufen.«

Mit ‍Blick auf seine Reise nach Washington kündigte Wadephul demnach an, er wolle mit US-Außenminister Marco Rubio eine ​gemeinsame Nato-Strategie besprechen: »Dabei ist es klar, ‌dass es ⁠allein Sache Grönlands und Dänemarks ist, über Fragen von Territorium und Souveränität von Grönland zu entscheiden.«

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Die SPD-Bundestagsfraktion drängt dem Bericht zufolge auf ⁠einen härteren Kurs der Europäer gegenüber Trump. »Europa darf sich von Trump nicht einschüchtern lassen. Wir ‌müssen gemeinsam bei Grönland ‍ein Stoppschild setzen. Trump braucht endlich Klartext«, sagte der außenpolitische ‍Sprecher der Fraktion, Adis Ahmetović.

Als Vorbild nannte er den brasilianischen Präsidenten Lula. ‍Der habe Trump mit harten Gegenzöllen zum ⁠Einlenken gebracht.

Alle Hintergründe zur aggressiven Grönlandpolitik der USA lesen Sie hier .

wal/Reuters