Der Chef des Softwarekonzerns SAP, Christian Klein, hat im vergangenen Jahr gut 16,2 Millionen Euro verdient. Das geht aus dem Vergütungsbericht des Konzerns hervor. Mehr als elf Millionen Euro entfallen demnach auf langfristige Boni.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Verdienst des Topmanagers leicht gesunken: 2024 erhielt Klein fast 19 Millionen Euro. Das machte ihn zum Spitzenverdiener unter den Dax-Vorstandschefs. Wie in diesem Jahr war es vor allem der steigende Aktienkurs, der für das hohe Einkommen sorgte. Der Aufsichtsrat gewährt den Managern Anteile als langfristigen Bonus. 2023 hatte Klein rund 7,2 Millionen Euro verdient.
32,7 Millionen Euro für gesamten Vorstand
Vorstände bei SAP werden nach einem komplexen System bezahlt. Im Wesentlichen setzen sich ihre Bezüge aus einer Festvergütung sowie kurz- und langfristigen Bonuszahlungen zusammen. Die Boni machen den größten Teil des Gehalts aus und sind unter anderem davon abhängig, ob bestimmte Vorgaben erreicht werden.
Der gesamte Vorstand verdiente 2025 etwas weniger als im Vorjahr, nämlich rund 32,7 Millionen Euro. 2024 waren es etwa 34,6 Millionen Euro.
Klein dürfte weiterhin zu den bestbezahlten Managern in Deutschland gehören. Für einige der 40 größten börsennotierten Unternehmen stehen die jährlichen Vergütungsberichte noch aus.
Ein SPIEGEL-Gespräch mit Christian Klein aus dem Mai 2025 lesen Sie hier .
