In Moskau ist ein Generalleutnant der russischen Armee bei einer Autoexplosion getötet worden. Bei dem Toten handelt es sich laut Ermittlerangaben um Generalleutnant Fanil Sarwarow, der die Abteilung für operative Ausbildung der Armee im russischen Generalstab leitete.
Eine Untersuchung wegen Mordes sei eingeleitet worden, erklärte das russische Ermittlungskomitee. Wie eine Vertreterin des Ermittlungskomitees mitteilte, werde mehreren Spuren nachgegangen. Eine der Möglichkeiten, die geprüft werden, sei, ob der Anschlag von ukrainischen Geheimdiensten organisiert worden sein könnte.
Mehrere Generäle bei ähnlichen Anschlägen getötet
Die Explosion ereignete sich im Süden Moskaus. Russischen Medienberichten zufolge explodierte das Auto des Generalleutnants gegen sieben Uhr. Der 56‑jährige Fahrer habe zahlreiche Splitterwunden, Beinverletzungen und einen Bruch des Gesichtsknochens erlitten.
Seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 wurden bereits mehrere mit dem Militäreinsatz in Verbindung stehende Russen bei Sprengstoffanschlägen in Russland getötet. Im April starb General Jaroslaw Moskalik bei einer Autoexplosion in der Nähe von Moskau. 2024 wurde der hochrangige russische Armeevertreter Igor Kirillow in der russischen Hauptstadt bei der Explosion eines Rollers tödlich getroffen. Zu mehreren der Anschläge bekannte sich die Ukraine.
