SpOn 13.02.2026
12:59 Uhr

Robert F. Kennedy Jr: Donald Trumps Gesundheitsminister gesteht Kokainkonsum von Klobrillen


Seit Jahren fällt Robert F. Kennedy mit bizarren Äußerungen auf. Inzwischen zum Gesundheitsminister von Donald Trump aufgestiegen, machte er nun erneut Schlagzeilen – mit einem Geständnis zu eigenem Drogenkonsum.

Robert F. Kennedy Jr: Donald Trumps Gesundheitsminister gesteht Kokainkonsum von Klobrillen

Es ist schwierig bis mühsam, die Handlung des Films »Die nackte Kanone 2 1/2« nachzuerzählen. Kurz gefasst spielt Leslie Nielsen einen Mann, der etwas zu viel Macht bekommt, dem sehr wenig gelingt und der am Ende sagt: »Ich möchte eine Welt, in der ich aus einer Toilette trinken kann, ohne Ausschlag zu kriegen.«

Es ist eine Komödie. Im echten Leben aber ging US-Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr., 72, offenbar beinahe noch weiter. In einem aktuellen Podcast erklärte er: »Ich habe keine Angst vor Keimen. Früher habe ich Kokain von Toilettensitzen geschnupft.«

Der Vertraute von Donald Trump fiel in der Vergangenheit immer wieder mit geradezu zwanghaft wirkenden Bekenntnissen auf. Wiederholt verbreitete er Verschwörungstheorien, die so bizarr waren, dass sie selbst im MAGA-Lager manchen zu unseriös erschienen. Ins Amt kam er vor allem, weil er sich als Mitbewerber bei der Präsidentschaftswahl zurückzog und dann gemäß einer Absprache für Trump warb.

Kennedy wettert seit Jahren gegen wichtige Impfstoffe und stellt sie in einen Zusammenhang mit Autismus bei Kindern, was wissenschaftlich widerlegt ist.  Unter ihm erleben die USA derzeit den schwersten Masernausbruch seit Jahrzehnten, Ernährungsempfehlungen wurden entsprechend kruder Theorien umgeschrieben.

Schon in der Coronapandemie hatte Kenndy Mythen verbreitet und war unter anderem auf einer Querdenker-Demonstration in Berlin aufgetreten. Auch im Podcast »This Past Weekend« des YouTubers Theo Von, 45, ging es jetzt um Covid.

Kennedy, der 1983 wegen Heroinbesitzes verhaftet wurde, hatte zuvor über seine Sucht und den Kampf dagegen gesprochen. Er wisse, dass er weiterhin süchtig sei. Um dagegen anzukämpfen, habe er stets Selbsthilfegruppen besucht. Als dies in der Pandemie unmöglich wurde, habe er eine »Piratengruppe« gegründet und die geltenden Regeln ignoriert.

Dann fiel der bizarre Satz über Kokain.

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Die Patientenschutzorganisation Protect Our Care forderte ihn deshalb bereits zum Rücktritt auf. Und erklärte, Kennedy sei »die gefährlichste, überforderteste und ungeeignetste Person, die jemals eine so wichtige Bundesbehörde mit Macht über Leben und Tod geleitet hat«.

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Migrantenorganisationen erinnerten daran, dass Trump vermeintlich drogenabhängige Einwanderer zu den »schlimmsten Kriminellen« im Land erklärt habe. Andere hingegen offenbarten ihre Verantwortungslosigkeit öffentlich – und würden Gesundheitsminister.

jpe