Auf Teneriffa hat es durch eine Riesenwelle drei Tote und drei Verletzte gegeben. Bei dem Zwischenfall an einem Naturschwimmbecken im Westen der spanischen Urlaubsinsel wurden mehrere Menschen ins Meer gerissen. Das teilte der Notdienst der Kanarischen Inseln mit. Eine weitere Person wird den Angaben zufolge noch vermisst, die Suche nach ihr dauere noch an.
Bei den bestätigten Todesopfern handelt es sich laut der Behörde um zwei Männer und eine Frau. Einer der Männer sei 35 Jahre alt gewesen, die Frau 55. Das Alter des dritten Opfers ist bislang nicht bekannt. Nähere Details zu den Identitäten wurden bisher nicht genannt.
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Eine weitere Frau habe bei dem Vorfall an den Klippen von Los Gigantes in der Region Santiago del Teide einen Herzstillstand erlitten. Sie sei aber von Sanitätern gerettet und per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es.
Medienberichten zufolge konnten mehrere Personen, die von den Wassermassen mitgerissen worden waren, aus eigener Kraft wieder an Land gelangen. Der staatliche Fernsehsender RTVE berichtete, die Behörden der Kanaren hätten am Sonntag rechtzeitig vor hohen Wellen gewarnt.
🔴 #ULTIMAHORA | Tres fallecidos y una persona en estado de salud grave a causa del oleaje en Los Gigantes (Tenerife).
— La Radio Canaria (@laradiocanaria) December 7, 2025
Los equipos de rescate ya trabajan en la zona con helicópteros y buques de salvamento. pic.twitter.com/EdMYEqoSyh
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Erst vor etwa einem Monat, am 8. November, hatten mehrere Riesenwellen auf Teneriffa zahlreiche Menschen ins Meer gespült – darunter auch viele Touristen, vor allem aus Frankreich. Bei den verschiedenen Zwischenfällen an den Küsten kamen damals drei Menschen ums Leben. Insgesamt wurden 15 Personen verletzt.
Teneriffa gehört zur spanischen Inselgruppe der Kanaren, die vor der Westküste Nordafrikas im offenen Atlantik liegt. Besonders im Herbst und Winter werden vor allem die West- und Nordküsten der Inseln oft von sehr großen Wellen getroffen, die durch Stürme weit draußen im Atlantik entstehen.
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