SpOn 08.12.2025
00:59 Uhr

Riesenwelle auf Teneriffa: Drei Tote und drei Verletzte auf Spanien-Urlaubsinsel


An einem Naturschwimmbecken im Westen Teneriffas sind mehrere Menschen von einer riesigen Welle ins Meer gezogen worden. Für zwei Männer und eine Frau kam jede Hilfe zu spät. Nach einer weiteren Person wird gesucht.

Riesenwelle auf Teneriffa: Drei Tote und drei Verletzte auf Spanien-Urlaubsinsel

Auf Teneriffa hat es durch eine Riesenwelle drei Tote und drei Verletzte gegeben. Bei dem Zwischenfall an einem Naturschwimmbecken im Westen der spanischen Urlaubsinsel wurden mehrere Menschen ins Meer gerissen. Das teilte der Notdienst der Kanarischen Inseln mit. Eine weitere Person wird den Angaben zufolge noch vermisst, die Suche nach ihr dauere noch an.

Bei den bestätigten Todesopfern handelt es sich laut der Behörde um zwei Männer und eine Frau. Einer der Männer sei 35 Jahre alt gewesen, die Frau 55. Das Alter des dritten Opfers ist bislang nicht bekannt. Nähere Details zu den Identitäten wurden bisher nicht genannt.

Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail.

Eine weitere Frau habe bei dem Vorfall an den Klippen von Los Gigantes in der Region Santiago del Teide einen Herzstillstand erlitten. Sie sei aber von Sanitätern gerettet und per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es.

Medienberichten zufolge konnten mehrere Personen, die von den Wassermassen mitgerissen worden waren, aus eigener Kraft wieder an Land gelangen. Der staatliche Fernsehsender RTVE berichtete, die Behörden der Kanaren hätten am Sonntag rechtzeitig vor hohen Wellen gewarnt.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Erst vor etwa einem Monat, am 8. November, hatten mehrere Riesenwellen auf Teneriffa zahlreiche Menschen ins Meer gespült – darunter auch viele Touristen, vor allem aus Frankreich. Bei den verschiedenen Zwischenfällen an den Küsten kamen damals drei Menschen ums Leben. Insgesamt wurden 15 Personen verletzt.

Teneriffa gehört zur spanischen Inselgruppe der Kanaren, die vor der Westküste Nordafrikas im offenen Atlantik liegt. Besonders im Herbst und Winter werden vor allem die West- und Nordküsten der Inseln oft von sehr großen Wellen getroffen, die durch Stürme weit draußen im Atlantik entstehen.

  • Wie türmen sich die Riesenwellen auf, wo gibt es sie – und wie kann man sich schützen? Hier lesen Sie die Antworten eines Experten.

aar/dpa