SpOn 11.02.2026
07:57 Uhr

RTL-Moderatorin Katja Burkard revidiert Aussage zu Krankenwagen-Einsätzen nach Kündigungen


In einem Podcast hat Katja Burkard behauptet, bei RTL seien Menschen nach Erhalt ihrer Kündigungen »zusammengeklappt«. Nun räumt die Moderatorin ein: Sie war nicht dabei, die Schilderungen stimmen nicht.

RTL-Moderatorin Katja Burkard revidiert Aussage zu Krankenwagen-Einsätzen nach Kündigungen

Katja Burkard hat eingeräumt, dass sie in einem Podcast fälschlicherweise behauptet hat, dass es bei RTL Krankenwageneinsätze infolge von Kündigungen gegeben hat. Die 60-jährige Moderatorin habe diese Vorfälle nicht selbst gesehen.

In dem RTL-Podcast »Zwischen den Zeilen« mit Bettina Böttcher hatte Burkard am Dienstag über die wirtschaftlich prekären Zustände in ihrem Sender und den Tag der massenhaften Kündigungen gesprochen (mehr dazu lesen Sie hier). Burkard, selbst nicht betroffen, sprach von »ganz, ganz schrecklichen« Szenen: »Leute sind zusammengeklappt«, berichtete sie. Es soll sogar zu medizinischen Notfällen mit Rettungswageneinsätzen vor Ort gekommen sein.

Am Abend veröffentlichte sie auf ihrem Instagram-Kanal ein Video, in dem sie die Schilderungen korrigierte. »Hallo ihr Lieben, ich möchte was klarstellen«, beginnt sie das kurze Video. Ihr sei etwas passiert, »was man eh nicht machen sollte und als Journalistin schon dreimal nicht: etwas weitererzählen, was man selbst nicht gesehen hat«. Dass es am Tag der Umstrukturierung bei RTL Rettungswageneinsätze gegeben habe und Leute umgekippt seien, sei nicht wahr. Es tue ihr leid, das werde ihr sicher nicht noch einmal passieren, sagt sie.

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Bei RTL Deutschland läuft seit Dezember 2025 eine umfangreiche Kündigungswelle mit dem Abbau von rund 600 der insgesamt 7500 Stellen im Konzern. Besonders betroffen ist RTL News mit etwa 230 gestrichenen Jobs. Die Maßnahmen resultieren aus einem tiefgreifenden Wandel im Medienmarkt, sinkenden Werbeeinnahmen – mehr als 20 Prozent seit 2019 – und einer schwierigen konjunkturellen Lage.

kry