SpOn 04.02.2026
19:34 Uhr

Pierre Niney – Frankreich: Filmstar versteigert ein Taschentuch – für 100.000 Euro


Der französische Schauspieler ist ein Star in seiner Heimat, in einem Hollywoodfilm war er noch nicht zu sehen. Nun schnäuzte sich Niney und nahm damit deutlich mehr Geld ein als eine Oscargewinnerin mit einer ähnlichen Aktion.

Pierre Niney – Frankreich: Filmstar versteigert ein Taschentuch – für 100.000 Euro

Er verkörperte Yves Saint Laurent und gilt in Frankreich laut »Le Monde« als einer der gefragtesten Schauspieler seiner Generation: Pierre Niney, 36, ist offenbar sogar so beliebt, dass er nun bei einer Auktion aus etwas Schnodder auf einem Taschentuch etwa 100.000 Euro gemacht hat.

Die Aktion begann als Scherz in einem Interview mit dem YouTuber Antton Racca . »Es wird für fünf Euro versteigert werden«, fürchtete Niney in der Unterhaltung, in der es auch um ein Taschentuch der Schauspielikone Scarlett Johansson ging. Dieses wurde 2008 für 5300 US-Dollar (etwa 4500 Euro) verkauft.

Niney spielte 2008 im Film »LOL« mit und war 2016 im Film »Frantz« an der Seite der deutschen Schauspielerin Paula Beer zu sehen. 2015 gewann er den französischen Filmpreis César als bester Hauptdarsteller für »Yves Saint Laurent«, 2024 spielte er in der französischen Produktion »Der Graf von Monte Christo«. Große US-Produktionen fehlen in seiner Filmografie.

Pierre Niney und Paula Beer im Film »Frantz«

Pierre Niney und Paula Beer im Film »Frantz«

Foto: Jean-Claude Moireau / Capital Pictures / Foz / IMAGO

Der YouTuber Racca bot das benutzte Tuch auf Ebay an und setzte den Startpreis auf einen Euro, sagt er. Niney hatte sogar noch eingeräumt: »Da ist nicht viel, weil ich sehr, sehr guter Gesundheit bin.« Dennoch schnellten die Angebote noch am selben Abend in die Höhe und landeten bei mehr als 12.000 Euro. Zwischenzeitlich wurden auf Ebay etliche andere Taschentücher angeboten – teils ebenfalls zu schwindelerregenden Preisen, jedoch ohne Gebote.

Das Geld für das Taschentuch soll gespendet werden. Wer sich über den Geldsegen freuen kann, ist noch unklar.

jml/dpa