SpOn 25.11.2025
15:40 Uhr

Oslo: Vier Gelenkbusse im Kreisverkehr sind einer zu viel


In einem Kreisverkehr verkeilten sich am Montagabend in Oslo vier Gelenkbusse – und blockierten alle Ausfahrten. Ein Anwohner behielt dabei den Überblick und konnte helfen.

Oslo: Vier Gelenkbusse im Kreisverkehr sind einer zu viel

Anwohner in Oslo konnten am Montag ein Verkehrschaos der besonderen Art beobachten. Vier Gelenkbusse hatten sich in einem Kreisverkehr in der norwegischen Hauptstadt verkeilt und für ein Hupkonzert gesorgt. Es gab kein Vor und kein Zurück. Mehrere Autos waren im Inneren des Kreisverkehrs eingeschlossen, außerhalb bildeten sich in allen vier Richtungen lange Staus. Mehrere norwegische Medien berichteten  über den Vorfall.

»Jeder Bus blockierte die Ausfahrt des nächsten. Für mich war das gute Unterhaltung, aber für die Autofahrer war es nicht ganz so lustig«, sagte Endre Helgeland, ein Anwohner, dem norwegischen Medium VG . »Die Autofahrer waren sehr frustriert.« Sie hätten lange und laut gehupt.

Es sei nicht ungewöhnlich, dass es im Berufsverkehr zu Staus im Kreisverkehr komme, berichtete er. »Ungewöhnlich ist jedoch, wie die Busse sich ineinander verkeilt hatten und feststeckten.«

Wie das Chaos entstehen konnte, sah Helgeland jedoch nicht. Ihm zufolge habe es etwa zehn Minuten gedauert, bis sich die Situation aufgelöst habe.

Ein Blick aus der Vogelperspektive half

Bei der Auflösung geholfen hat ein weiterer Anwohner. Trond-Are Utle habe ebenfalls von seinem Fenster auf das Geschehen geblickt und von oben die Lösung erkannt, sagte er VG. »Ich bin hinuntergegangen, um den Busverkehr zu regeln. Das war in drei Minuten erledigt.« Er habe einen der Busfahrer dazu gebracht, etwas vorzufahren, damit ein anderer Bus wieder Platz hatte. »Damit war das Problem gelöst.« Dann habe er einem der anderen Busse geholfen, etwas zurückzusetzen, damit dieser dann die Fahrt fortsetzen konnte.

Mehr zum Thema

Das sei auch laut Anwohner Helgeland Kleinstarbeit gewesen: »Sie fuhren Zentimeter für Zentimeter, bis sich der Stau auflöste.« Das sei zumindest für Außenstehende sehr unterhaltsam gewesen. Die Busfahrer hingegen werden vermutlich beim nächsten Kreisverkehr zweimal schauen, wer schon im Kreisel steckt, bevor sie hineinfahren.

czl