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Das sind die Highlights an Tag vier der Winterspiele
Einen kompletten Medaillensatz haben gestern die deutschen Athletinnen und Athleten geholt. Gold, Silber und Bronze sind bereits auf der Habenseite. Heute dürfte es mit weiteren Medaillen schwer werden. Das sind die Entscheidungen des Tages.
Im Slopestyle-Wettbewerb der Ski-Freestylerinnen hat Mathilde Gremaud (Schweiz) ihren Titel von Peking verteidigt. Silber ging an Eileen Gu (China) vor Megan Oldham (Kanada).
Im Slopestyle-Wettbewerb der Ski-Freestylerinnen hat Mathilde Gremaud (Schweiz) ihren Titel von Peking verteidigt. Silber ging an Eileen Gu (China) vor Megan Oldham (Kanada).
- 14.00 Uhr: Ski alpin, Team-Kombination Slalom (Männer)
- 17.30 Uhr: Eisschnelllauf, 1000 m (Frauen)
- 19.00 Uhr: Skispringen, Normalschanze (Männer)
- 19.30 Uhr: Snowboard, Big-Air (Frauen)
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Ski Alpin
Jetzt kommen die zehn besten Teams nach der Abfahrt, zunächst vier österreichische Duos. Fabio Grstein setzt sich zunächst an die Spitze. Dann kommen Marco Schwarz, Michael Matt und Manuel Feller, die Druck auf die Führenden aufbauen wollen.
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Das war oben sehr beherzt, aber das flache Gelände unten liegt Straßer nicht besonders. Da verlor er überraschend viel. Das wird nichts mit der Aufholjagd – und lässt auch nicht wirklich hoffen, was den Spezialslalom angeht.
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Ski Alpin
Linus Straßer riskiert alles – und verliert im unteren Abschnitt zu viel. Sechsbeste Laufzeit bislang, Rang zwei mit 0,08 Sekunden Rückstand auf Finnland.
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Ski Alpin
Saccardi bricht auf halber Strecke der linke Stock ab, aber er rettet Platz drei. Jetzt kommt Linus Straßer und die Devise: Angriff.
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Ski Alpin
Eduard Hallberg bringt Finnland an die Spitze. Aber auch da war noch viel Luft nach oben. Es folgt Tommaso Saccardi für Italien und dann kommt Linus Straßer.
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Ski Alpin
Atle Lie McGrath bringt das norwegische Team in Führung. Seine Zeit war aber nicht dergestalt, dass sie einen großen Sprung im Klassement erwarten lässt.
Foto: Gintare Karpaviciute/Reuters
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Ski Alpin
15 Fahrer stehen noch oben. Linus Straßer muss noch vier Starter abwarten. Die bislang beste Slalomzeit hat Paco Rassat gezeigt. Dank ihm liegt Frankreich auf Rang eins – allerdings nicht mehr lange.
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Ski Alpin
Was gegen viele Ausfälle (und damit auch ein wenig gegen eine Straßer-Aufholjagd) spricht: Der Hang ist flach, und Brunner hat sehr einfach gesetzt. Große Problemstellen sehe ich nicht.
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Ski Alpin
Der Norweger Timon Haugan setzt mit 52,18 Sekunden eine erste Marke. Die Teams jetzt liegen bereits »nur« 2,5 Sekunden hinter den Führenden. Das ist schon sehr viel, aber es kommen noch zahlreiche Starter, die »Alles oder nichts« geben werden. In solchen Situationen haben wir auch schon regelrechte Ausfall-Festivals gesehen.
Foto: Angelika Warmuth/Reuters
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Ski Alpin
Gesteckt hat den Slalomkurs übrigens Deutschlands Trainer Bernd Brunner. Das sollte für Straßer schonmal kein Nachteil sein.
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Ski Alpin
Teil zwei der Team-Kombi gestartet
Nach der Abfahrt sind nun die Slalom-Spezialisten dran: Der Wettkampf ist gestartet. Los geht es mit dem Tschechen Marek Muller.
Foto: Angelika Warmuth/Reuters
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Ski Alpin
Oh, das lässt mich aufhorchen! Jonas hat nämlich gestern bereits den Olympiasieg in der Frauenabfahrt für Breezy Johnson korrekt vorausgesagt.
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Ski Alpin
Aus deutscher Sicht hat Simon Jocher in der Abfahrt herausgeholt, was für ihn möglich ist, und das Team auf Platz elf geführt. Nun kommt Linus Straßer, von dem ich mir einiges erwarte. Er hat vor der Saison seinen Skihersteller gewechselt und lange Probleme mit dem neuen Materialgehabt. Aber jetzt kommt er in Form, in Kitzbühel wurde er Dritter, in Schladming schied er nach einer starken Fahrt kurz vor dem Ziel aus.
Klar, er muss aufholen. Aber das ist möglich, es gibt keinen Slalomfahrer, den er an einem guten Tag nicht besiegen kann. Ich prognostiziere: Straßer fährt das deutsche Team noch auf Rang drei vor.
Klar, er muss aufholen. Aber das ist möglich, es gibt keinen Slalomfahrer, den er an einem guten Tag nicht besiegen kann. Ich prognostiziere: Straßer fährt das deutsche Team noch auf Rang drei vor.
Simon Jocher auf der Team-Abfahrt. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP
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Ski Alpin
Um 14 Uhr geht es bei den Alpinen in der Team-Kombination weiter. Dabei fährt erst ein Sportler die Abfahrt, dann einer den Slalom, am Ende werden die Zeiten addiert. Gleich beginnt der zweite Teil des Wettkampfs. Die Organisatoren in Bormio haben über Mittag fix einen Slalomkurs auf der Stelvio aufgebaut. Linus Straßer vom TSV 1860 München wird versuchen, für das deutsche Team noch einen Platz auf dem Siegertreppchen raus zu fahren. Würde mich interessieren, was unser Experte Jonas Kraus zu den Medaillen-Chancen des Duos Straßer/Simon Jocher sagt?
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Ski Freestyle
Freestylerin Gremaud schlägt Gu im Slopestyle
Die Schweizerin Mathilde Gremaud hat ihren Olympiatitel im Slopestyle verteidigt. In einem spannenden Finale setzte sie sich hauchdünn vor der Chinesin Eileen Gu, der Doppelsiegerin von Peking 2022, durch.
🥇
Mathilde Gremaud, Schweiz
🥈
Eileen Gu, China
🥉
Megan Oldham, Kanada
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Ski Freestyle
Die Entscheidung um Gold fällt jetzt: Eileen Gu muss attackieren. Aber sie stürzt direkt am ersten Rail! Damit hat Mathilde Gremaud Platz eins sicher und sie lässt sich eine Triumphfahrt mit der Schweizer Flagge in der Hand nicht entgehen!
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Ski Freestyle
Jetzt fällt die Entscheidung um die Medaillen: Kann die Britin Kirsty Muir noch einmal angreifen? Ein starker Lauf! Ist das Bronze? 76,46 Punkte von Megan Oldham sind zu schlagen. Nein, sie bleibt 0,41 Punkte hinter der Kanadierin!
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Ski Freestyle
Megan Oldham steigert sich noch einmal auf 76,46 Punkte und sichert Platz drei mit einer noch höheren Wertung ab. Bronze kann ihr nach menschlichem Ermessen nur noch die Britin Kirsty Muir streitig machen.
Foto: Dylan Martinez / REUTERS
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Ski Freestyle
Giulia Tanno lag nach zwei Läufen auf Rang fünf und kann unbeschwert angreifen. Aber die Schweizerin bleibt ein wenig zu harmlos in ihrer Darbietung und kann Oldham nicht gefährlich werden.
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Ski Freestyle
Liu Mengting lag bislang auf Rang vier, aber es reicht nicht für den Sprung auf den Bronzerang. Den hat weiterhin Megan Oldham inne.
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Ski Freestyle
Der dritte Lauf im Slopestyle ist gestartet. Mindestens einer Handvoll Athletinnen ist noch zuzutrauen, in den Kampf um die Medaillen einzugreifen.
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Ski Freestyle
Auch der zweite Lauf im Slopestyle ist beendet. Mathilde Gremaud (Schweiz, 86,96 Punkte) hat mit einer fantastischen Leistung die Führung übernommen und liegt vor Eileen Gu (China, 86,58 Punkte) und Megan Oldham (Kanada, 69,76 Punkte), die im zweiten Durchgang nach einer bis dahin beeindruckenden Performance stürzte. Aber wie erwähnt: Es zählt nur der beste der drei Durchgänge! Im abschließenden Durchgang kann sich das Klassement – theoretisch – noch ordentlich verändern.
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US-Verband: Hass-Botschaften gegen Sportler nehmen zu
Die US-Olympiateilnehmer erhalten eine wachsende Zahl von Hass-Nachrichten. Es werde das Bestmögliche getan, um die Attacken in sozialen Medien zu entfernen und ernst zu nehmende Drohungen an die Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten, teilte das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) der Nachrichtenagentur AP mit. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den amerikanischen Ski-Freestyler Hunter Hess auf seiner Plattform Truth Social als »echten Loser« (Verlierer) bezeichnet.
»Das USOPC steht fest hinter den Athleten des Teams USA und setzt sich weiterhin für ihr Wohlergehen und ihre Sicherheit ein, sowohl auf als auch neben den Wettkampfstätten», hieß es in einer Stellungnahme der Dachorganisation.
Ski-Freestyler Hess sagte, es rufe »gemischte Gefühle» hervor, die USA im Moment zu vertreten. »Nur weil ich die Flagge trage, heißt das nicht, dass ich alles repräsentiere, was gerade in den USA passiert«, sagte der 27-Jährige.
Trump reagierte darauf scharf. Es sei schade, dass Hess dabei sei, schrieb der US-Präsident. »Es ist sehr schwer, jemanden wie ihn anzufeuern.« Der prominente Youtuber Jake Paul, der auch als Boxprofi aktiv ist, schrieb auf der Plattform X an Hess gerichtet: »Von allen echten Amerikanern: Wenn Du dieses Land nicht repräsentieren willst, dann zieh doch woanders hin.« Paul hat bei X 4,4 Millionen Follower.
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Ski Freestyle
Jetzt die Topfavoritinnen: Eileen Gu setzt sich mit 86,58 Punkten an die Spitze. Was macht Mathilde Gremaud? Die Titelverteidigerin kontert mit einem Riesenlauf! Genügt das zur Führung? Nein! 83,60 Punkte für Gremaud. Das Publikum murrt etwas. Aber das war schon ein toller erster Lauf. Zwei kommen noch.
Eileen Gu. Foto: Lindsey Wasson / AP
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Ski Freestyle
Die Britin Kirsty Muir beginnt sehr stark und baut kurz vor dem Ende ihres Laufes noch einen Patzer ein. Das führt zu einer schwachen Punktewertung, aber sie hat gezeigt, dass mit ihr zu rechnen sein wird, wenn sie das Paket in Gänze den Hang runterbringt.
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Ski Alpin
Svindal: »Gestern war ein harter Tag auf dem Berg«
Der schwere Sturz von Ski-Ikone Lindsey Vonn bewegt die Menschen weiter. »Lindsey. Du bist unglaublich mutig. Du inspirierst Menschen, die deiner Reise folgen, und uns, die jeden Tag eng mit dir zusammenarbeiten«, schrieb nun ihr Trainer und Ex-Profi Axel Lund Svindal auf Instagram. »Gestern war ein harter Tag auf dem Berg. Für alle, aber vor allem für dich.«
Noch im Abtransport habe Vonn darauf bestanden, dass man der späteren Olympiasiegerin und Teamkollegin Breezy Johnson Glückwünsche bestelle. »Das sagt, glaube ich, alles«, kommentierte Svindal dazu. »Ein echter Charakter taucht in den harten Momenten auf.«
Noch im Abtransport habe Vonn darauf bestanden, dass man der späteren Olympiasiegerin und Teamkollegin Breezy Johnson Glückwünsche bestelle. »Das sagt, glaube ich, alles«, kommentierte Svindal dazu. »Ein echter Charakter taucht in den harten Momenten auf.«
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Ski Freestyle
Einige der ersten Starterinnen haben bei der Ausführung bereits ordentlich gepatzt, was in dieser Disziplin allerdings nicht so viel ausmacht. Am Ende zählt nur der beste der drei Läufe. Derzeit führt die Kanadierin Megan Oldham mit 69,76 Punkten.
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Ski Freestyle
Drei Läufe bestreiten die zwölf Finalistinnen. Eine deutsche Athletin ist im Endkampf nicht dabei. Gu und Gremaud gehen wie dramaturgisch schön durchkomponiert als die beiden Letzten an den Start.
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Ski Freestyle
Erste Medaillenentscheidung des Tages im Freestyle-Slopestyle der Frauen
Eileen Gu oder Mathilde Gremaud? Das ist die große Frage beim Slopestyle der Ski-Freestylerinnen. Vor vier Jahren verhinderte Gremaud in dieser Disziplin die dritte Gu-Goldmedaille bei den Spielen in Peking und auch in der Qualifikation hier in Italien lag die Schweizerin vor der für China startenden Gu.
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Biathlon
»Candy Shop« beim Bronzejubel
Im deutschen Teamquartier ist die Bronzemedaille der Biathlon-Mixedstaffel gebührend gefeiert worden. Auch wenn sie Startläufer Justus Strelow zunächst vom Hals sprang:
Dass die Medaillen offenbar über Sollbruchstellen verfügen, fiel auch der Siegerin der alpinen Abfahrt, Breezy Johnson, auf: Auch bei ihr ging die Goldmedaille beim euphorischen Jubelsprung kaputt.
Im deutschen Team ließ man sich davon allerdings nicht lange beirren und feierte den dritten Platz unter anderem mit einer Tanzeinlage zu 50 Cents »Candy Shop«.
Im deutschen Team ließ man sich davon allerdings nicht lange beirren und feierte den dritten Platz unter anderem mit einer Tanzeinlage zu 50 Cents »Candy Shop«.
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Es sind die Spiele der weiten Wege – dennoch sind die Organisatoren in Italien bislang zufrieden mit der Zuschauerbilanz in den Wettkampfstätten. Wie Andrea Francisi, Chief Games Operations Officer der Stiftung Milano Cortina 2026 heute mitteilte, seien die Spiele ein »großer Erfolg« – besonders hinsichtlich der Ticketnachfrage: »In den ersten drei Wettkampftagen wurden 127.000 Tickets verkauft«, erklärte er auf einer Pressekonferenz. Insgesamt seien »in den meisten Fällen« die Stätten ausverkauft gewesen.
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Biathlon
Biathlon-Sportdirektor erklärt Nichtnominierung von Strelow
Überraschungsbronze in der Mixed-Staffel und dann im Einzel nicht mehr dabei? Warum der DSV sich gegen Justus Strelow und für Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lukas Fratzscher entschieden hat, erklärte nun Biathlon-Sportdirektor Felix Bitterling. »Die Einzelrunde ist auf der Strecke extrem anspruchsvoll«, sagte er in einem Statement, das der Verband verbreitete. »Wir glauben, dass sie Justus nicht in die Karten spielt. Dass sie im Zweifel die läuferische Lücke ein bisschen mehr aufreißen würde«, sagte Bitterling weiter.
Deutschland darf pro Rennen je vier Athleten und Athletinnen nominieren. Weil das Team aber mit fünf Männern und sechs Frauen angereist ist, muss in jedem Wettkampf jemand aussetzen.
Strelow ist zwar ein sehr guter Schütze, im liegenden Anschlag trifft er 95 Prozent seiner Schüsse. Aber in der Loipe verliert er durchschnittlich fünf Sekunden pro Kilometer auf die Spitze. Und das Einzelrennen ist mit 20 Kilometern das längste Rennen im Biathlon. »Das Einzel wird sehr viel Energie kosten. Da wir Justus definitiv im weiteren Verlauf der Olympischen Spiele brauchen werden, ist die Entscheidung so ausgefallen«, sagte Bitterling.
Strelow ist zwar ein sehr guter Schütze, im liegenden Anschlag trifft er 95 Prozent seiner Schüsse. Aber in der Loipe verliert er durchschnittlich fünf Sekunden pro Kilometer auf die Spitze. Und das Einzelrennen ist mit 20 Kilometern das längste Rennen im Biathlon. »Das Einzel wird sehr viel Energie kosten. Da wir Justus definitiv im weiteren Verlauf der Olympischen Spiele brauchen werden, ist die Entscheidung so ausgefallen«, sagte Bitterling.
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Rodeln
Langenhan kritisiert olympische TV-Übertragung
Rodel-Olympiasieger Max Langenhan hat kritisiert, wie seine Sportart bei Olympia im TV-Bild gezeigt wird. Er bezeichnete die Übertragung als »richtig schlecht«. »Wenn mehrere Kurven nicht gezeigt werden, die für uns Schlüsselstellen sind, ist das schon doof«, sagte er in einer Pressekonferenz. Dadurch werde der Charakter der Bahn nicht transportiert. »Jedes Weltcup-Bild ist eigentlich besser«, so Langenhan weiter.
Für die TV-Bilder sind die »Olympic Broadcasting Services« (OBS) verantwortlich, ein Tochterunternehmen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Die OBS arbeitet bei diesen Spielen mit vielen Drohnen, die im Fernsehen und Stream oft deutlich zu hören sind. Die Drohnen liefern spektakuläre Bilder. Auch Langenhan lobt sie, die surrenden Geräusche störten ihn nicht. »Sie müssen aber näher ran«, sagte er.
Für die TV-Bilder sind die »Olympic Broadcasting Services« (OBS) verantwortlich, ein Tochterunternehmen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Die OBS arbeitet bei diesen Spielen mit vielen Drohnen, die im Fernsehen und Stream oft deutlich zu hören sind. Die Drohnen liefern spektakuläre Bilder. Auch Langenhan lobt sie, die surrenden Geräusche störten ihn nicht. »Sie müssen aber näher ran«, sagte er.
Foto: Lisi Niesner / REUTERS
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Ski Alpin
Wie geht es Lindsey Vonn nach ihrem schweren Sturz? Italienischen Medien zufolge wollen ihre behandelnden Ärzte um 12 Uhr ein Update zu ihrem Gesundheitszustand geben.
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Ski Alpin
Ob es für das deutsche Duo zur Medaille reicht, erfahren wir ab 14 Uhr. Dann geht es in der Team-Kombi weiter.
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Ski Alpin
Italien führt in der Team-Kombination, Deutschland hat Bronze noch im Blick
Aktuell liegt Deutschland 1,05 Sekunden hinter Platz drei. Eine schwere Aufgabe für Linus Straßer, aber auch nicht komplett unmöglich. Straßer müsste sich dafür an Spitzenfahrern wie Clement Noel und Manuel Feller vorbeischieben. Es ist auf jeden Fall spannender, als es viele vor diesem Wettbewerb erwartet hätten. Die Grundlage dafür hat Simon Jocher mit einer unerwartet guten Leistung gelegt. Zur Halbzeit liegt Team Deutschland auf Platz elf.
Bei der Abfahrt am Samstag hatte Jocher noch fast 2,5 Sekunden auf die Besten verloren, heute sind es nur 1,33 Sekunden auf den Führenden Giovanni Franzoni. In der Team-Kombination treten zwei Sportler pro Team an, einer in der Abfahrt, einer im Slalom. Die Zeiten werden am Ende addiert.
Bei der Abfahrt am Samstag hatte Jocher noch fast 2,5 Sekunden auf die Besten verloren, heute sind es nur 1,33 Sekunden auf den Führenden Giovanni Franzoni. In der Team-Kombination treten zwei Sportler pro Team an, einer in der Abfahrt, einer im Slalom. Die Zeiten werden am Ende addiert.
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Ski Alpin
Der Österreicher Stefan Babinsky schiebt sich noch knapp vor die Deutschen, die damit auf Rang zehn zurückfallen. Sein Teamkollege Raphael Haaser kommt sogar noch vor ihm ins Ziel. Jocher ist damit jetzt Elfter.
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Ski Alpin
Der Abfahrtsolympiasieger Franjo von Allmen gibt gnadenlos Druck, findet aber wie so viele vor ihm nicht die Ideallinie auf dieser schwierigen Strecke. Zur Hälfte liegt er gleichauf mit Franzoni, verliert im unteren Teil jedoch deutlich. 0,42 Sekunden liegt er hinter dem Italiener, nur Rang vier derzeit für den Schweizer.
Foto: Gabriele Facciotti/AP
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Auch Dominik Paris (Italien) und Alexis Monney (Schweiz) fahren vorn rein. Bedeutet aber auch gleichzeitig: Für Linus Straßer und das deutsche Team werden es immer mehr Konkurrenten, die man auf dem Weg zu einer Überraschung überholen muss.
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Ski Alpin
Nils Allegre hält die Franzosen im Medaillenrennen. Er gibt seinem Kollegen Clement Noel nur 0,91 Sekunden Rückstand auf die Italiener um Franzoni mit.
Foto: Angelika Warmuth/Reuters
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Ski Alpin
Vincent Kriechmayr verliert im unteren Teil ordentlich. 1,25 Sekunden sind es im Ziel. Das wird schwer für seinen österreichischen Slalomkollegen Manuel Fellner.
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Ski Alpin
Es folgt ein weiterer Italiener: Der Abfahrtszweite Giovanni Franzoni geht auf die Strecke. Er nimmt Odermatt 0,28 Sekunden ab und setzt sich vorläufig an die Spitze.
Foto: John Locher/AP
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Ski Alpin
Schieders Anzug hat in der Tat gelitten: Am rechten, hinteren Oberschenkel ist ein großes Loch gerissen – und das so tief, dass sogar die Haut zu sehen ist. Er selbst sieht allerdings fit aus, kann die Strecke aufrecht auf Skiern verlassen.
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Ski Alpin
Sturz des Italieners Florian Schieder! Kurz nach dem Start kommt der 17. der Spezialabfahrt zu Fall. Er kann aber wieder aufstehen und sieht auf den ersten Blick unverletzt aus. Seinen Rennanzug hat es allerdings erwischt, da sind Risse zu erkennen.
Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP
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Ski Alpin
In der Spezialabfahrt hat Marco Odermatt überraschend eine Medaille verpasst. Hier in der Team-Kombination setzt er sich zunächst an die Spitze. Hemetsberger und Jocher nimmt er eine Sekunde ab. Was das wert ist, werden wir gleich erfahren, wenn die Medaillengewinner vom Samstag auf die Strecke gehen.
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Ski Alpin
Daniel Hemetsberger schiebt sich knapp vor Jocher. 0,06 Sekunden sichern ihm Platz eins. Jetzt kommt Odermatt – und die Frage, mit wie viel Rückstand Linus Straßer später in den Slalom starten muss.
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Ski Alpin
Jetzt kommen die Spitzenfahrer. Erst Hemetsberger. Odermatt, Franzoni, von Allmen folgen später.
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Ski Alpin
Maxence Muzaton geht für das erste französische Team auf die Strecke und bleibt 1,18 Sekunden hinter der Zeit von Jocher zurück.
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Ski Alpin
Ja, starker Lauf von Simon Jocher in Bormio. Aber jetzt kommen gleich die Spitzenabfahrer.
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Ski Alpin
Jocher ist im Ziel fix und fertig, er pumpt, das Gesicht tomatenrot. Aber sein Einsatz hat sich gelohnt, das deutsche Team führt das Klassement derzeit an.
Foto: Rebecca Blackwell/AP
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Ski Alpin
Simon Jocher geht für das deutsche Team auf die Abfahrtsstrecke. Der Schweizer Rogentin ist eine gute Orientierung – und Jocher macht 0,51 Sekunden auf ihn gut. Das ist eine starke Leistung! Jocher jubelt im Ziel. Geht hier etwa doch was für die Deutschen?
Foto: Angelika Warmuth/Reuters
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Ski Alpin
Die Schweiz hat gleich vier Teams in der alpinen Kombination am Start. Stefan Rogentin setzt mit 1:53,64 Minuten die erste Marke.
Um Ihnen noch einmal das Prozedere näherzubringen: Die Ergebnisse eines Teams in Abfahrt und Slalom (ab 14 Uhr) werden addiert. Die Gesamtzeit entscheidet dann über die Reihenfolge.
Um Ihnen noch einmal das Prozedere näherzubringen: Die Ergebnisse eines Teams in Abfahrt und Slalom (ab 14 Uhr) werden addiert. Die Gesamtzeit entscheidet dann über die Reihenfolge.
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Ski Alpin
Ski alpin: Team-Kombination der Männer gestartet
Wir kommen zum ersten Wettbewerb des Tages. In der Team-Kombination der Männer gehen gleich die Abfahrer auf die Strecke. Jedes Team besteht aus zwei Skiläufern, die Slalomfahrer sorgen dann ab 14 Uhr für die Entscheidung.
Auch ein deutsches Duo ist dabei. Simon Jocher (Abfahrt) und Linus Straßer (Slalom) dürften bei normalem Rennverlauf allerdings nichts mit den Medaillen zu tun haben. Ganz anders sieht es beim Schweizer Paar Marco Odermatt (Abfahrt) und Loic Meillard (Slalom) aus – die beiden gehen als Topfavoriten unter den 21 Teams in den Wettkampf.
Auch ein deutsches Duo ist dabei. Simon Jocher (Abfahrt) und Linus Straßer (Slalom) dürften bei normalem Rennverlauf allerdings nichts mit den Medaillen zu tun haben. Ganz anders sieht es beim Schweizer Paar Marco Odermatt (Abfahrt) und Loic Meillard (Slalom) aus – die beiden gehen als Topfavoriten unter den 21 Teams in den Wettkampf.
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Ski Alpin
Hallo aus Bormio, von der Team-Kombination der Männer. Auch hier ist der Sturz von Lindsey Vonn immer noch Thema. Auf die beiden Starter aus den USA, erzählen hier gerade zwei US-Team-Betreuer, hätte der Unfall aber keine Auswirkungen gehabt. »Die beiden kommen wie Lindsey aus Colorado«. Kyle Negomir und River Radamus seien aber »ready to rock«. Das große Olympiarad dreht sich also weiter.
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Eisschnelllauf
Familienbande
Tränenüberströmt, schluchzend, fix und fertig tigert die Schwester von Riccardo Lorello über die Tribüne im Eisschnelllauf-Stadion von Mailand. Ihr Bruder hat soeben die Bronzemedaille über 5000 Meter geholt. Die ganze Familie freut sich darüber in typisch italienischer Ausgelassenheit, ein Video davon geht jetzt in sozialen Netzwerken viral:
»In Italien anzutreten, ist etwas Einzigartiges. Das italienische Publikum hat hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin wirklich glücklich, dass ich dazu beitragen konnte«, sagte Lorello nach seinem dritten Platz gegenüber Reportern. »Ich bin überglücklich, dass ich den Titel geholt und dem Ganzen heute Abend die Krone aufgesetzt habe. Ich bin stolz auf alle meine italienischen Teamkollegen in den verschiedenen Sportarten.«
Foto: Du Xiaoyi/IMAGO
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Biathlon
Nach Bronze: Biathlet Strelow nicht im Olympia-Einzel dabei
Zwei Tage nach Bronze mit der deutschen Mixed-Staffel bekommt Biathlet Philipp Nawrath, 32, gleich die nächste Medaillenchance. Im Gegensatz zu Justus Strelow, 29, startet Nawrath am Dienstag (13.30 Uhr/ZDF und Eurosport) gemeinsam mit Philipp Horn, 31, David Zobel, 29, und Lucas Fratzscher, 31, in Antholz auch im schweren Einzel über 20 Kilometer.
Nach dem überraschenden Bronze-Coup mit fehlerfreien Schießleistungen von Nawrath und Strelow am Sonntag gehören die Deutschen im Klassiker auf 1600 Meter Höhe maximal zum erweiterten Favoritenkreis. Die aussichtsreichsten Anwärter auf Medaillen sind der französische Gesamtweltcupführende Eric Perrot, der Italiener Tommaso Giacomel und der Norweger Johan-Olav Botn.
Nach dem überraschenden Bronze-Coup mit fehlerfreien Schießleistungen von Nawrath und Strelow am Sonntag gehören die Deutschen im Klassiker auf 1600 Meter Höhe maximal zum erweiterten Favoritenkreis. Die aussichtsreichsten Anwärter auf Medaillen sind der französische Gesamtweltcupführende Eric Perrot, der Italiener Tommaso Giacomel und der Norweger Johan-Olav Botn.
Biathlet Strelow. Foto: Hendrik Schmidt / dpa
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Zwischenstand: So sieht der Medaillenspiegel derzeit aus
Norwegen vor den USA und Gastgeber Italien: Das sind die aktuell führenden Nationen im Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele. Deutschland rangiert mit einer Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille nach dem ersten Wettkampfwochenende auf Rang 6.
Den kompletten Überblick aller Länder finden Sie hier auf SPIEGEL.de.
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Olympiamedaillen mit Sollbruchstelle
Die Medaillen bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo haben offenbar eine Sollbruchstelle. Bei mehreren an den ersten beiden Wettkampftagen geehrten Athletinnen und Athleten brach der Steg, der das Band an der Plakette hält. Das Malheur passierte dem deutschen Biathleten Justus Strelow nach Bronze mit der Mixed-Staffel genauso wie der Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson (USA) und der schwedischen Langläuferin Ebba Andersson nach ihrem Silber-Gewinn.
»Du solltest damit nicht hüpfen«, riet Johnson der Olympia-Zweiten Emma Aicher, die ihre Silbermedaille in der Abfahrt daher bei der Party am Sonntagabend bald in Sicherheit brachte. Wie bei Andersson brach der dünne Steg an Johnsons Medaille kurz nach der Siegerehrung im Überschwang der Gefühle. Strelows Medaille löste sich bei der wilden Feier im Deutschen Haus vom Band.
»Du solltest damit nicht hüpfen«, riet Johnson der Olympia-Zweiten Emma Aicher, die ihre Silbermedaille in der Abfahrt daher bei der Party am Sonntagabend bald in Sicherheit brachte. Wie bei Andersson brach der dünne Steg an Johnsons Medaille kurz nach der Siegerehrung im Überschwang der Gefühle. Strelows Medaille löste sich bei der wilden Feier im Deutschen Haus vom Band.
Nika Prevc (Slowenien) jubelt bei der Siegerehrung über ihre Silbermedaille im Skisprung der Frauen von der Normalschanze. Foto: Daniel Karmann/dpa
Die Olympia-Plaketten wurden vom Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato hergestellt, der staatlichen Münzprägeanstalt Italiens. Für die Produktion wurden recycelte Metalle aus eigenen Produktionsabfällen verwendet. Alle Medaillen haben einen Durchmesser von 80 Millimetern und eine Dicke von rund zehn Millimetern.
Gewicht und Materialwert unterscheiden sich je nach »Farbe«: Die Goldmedaille besteht aus 500 Gramm Feinsilber und sechs Gramm Feingold und würde rund 1800 Euro kosten, Silber wurde aus 500 Gramm Feinsilber geschmiedet und käme auf 1000 Euro. Bei Bronze, das aus Kupfer besteht, sind es 420 g und nur vier Euro.
Gewicht und Materialwert unterscheiden sich je nach »Farbe«: Die Goldmedaille besteht aus 500 Gramm Feinsilber und sechs Gramm Feingold und würde rund 1800 Euro kosten, Silber wurde aus 500 Gramm Feinsilber geschmiedet und käme auf 1000 Euro. Bei Bronze, das aus Kupfer besteht, sind es 420 g und nur vier Euro.
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Rodeln
Nach Olympiafrust: Loch lässt Rodelzukunft offen
So sehr sich Felix Loch über den Olympiasieg seines Teamkollegen Max Langenhan freute, so sehr nagte die Enttäuschung über eine vergebene Chance am Rodel-Altmeister: Loch war als Mitfavorit nach Italien gereist, doch ihm unterliefen an den beiden Wettkampftagen im Cortina Sliding Centre zu viele Fehler. Platz sechs ist zu wenig für die Ansprüche des 36-Jährigen – und möglicherweise zu wenig für einen würdigen Abschied von der olympischen Bühne.
Zumindest schließt es Loch, Olympiasieger von 2010 und 2014, nicht aus, 2030 in Frankreich noch einmal an den Start zu gehen. »Ob es am Ende eins, zwei, drei oder vier oder acht Jahre werden, lasse ich wirklich offen«, sagte Loch. An seinen Zukunftsplänen habe sich nichts geändert. 2028 bei der Heim-WM am Königssee wollte er ohnehin dabei sein, dann sind auch die nächsten Winterspielen nicht mehr weit. »Solange nichts zwickt, solange nichts zwackt« und solange er »dort vorne mithalten« könne, sieht Loch keinen Grund, den Schlitten in die Ecke zu stellen. »Am Ende schauen wir da jetzt wirklich von Jahr zu Jahr«, sagte er.
Zumindest schließt es Loch, Olympiasieger von 2010 und 2014, nicht aus, 2030 in Frankreich noch einmal an den Start zu gehen. »Ob es am Ende eins, zwei, drei oder vier oder acht Jahre werden, lasse ich wirklich offen«, sagte Loch. An seinen Zukunftsplänen habe sich nichts geändert. 2028 bei der Heim-WM am Königssee wollte er ohnehin dabei sein, dann sind auch die nächsten Winterspielen nicht mehr weit. »Solange nichts zwickt, solange nichts zwackt« und solange er »dort vorne mithalten« könne, sieht Loch keinen Grund, den Schlitten in die Ecke zu stellen. »Am Ende schauen wir da jetzt wirklich von Jahr zu Jahr«, sagte er.
Foto: Revierfoto/IMAGO
Zunächst richtet Loch aber seinen Blick auf das Ende des Olympiawinters. In St. Moritz und Altenberg geht es für ihn um den Sieg im Gesamtweltcup. Derzeit liegt er einen Punkt vor dem Olympiazweiten Jonas Müller (Österreich). »Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich nochmal den Gesamtweltcup holen kann«, sagte Loch: »Dann könnte man sagen, war es eine versöhnliche Saison.«
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Ski Alpin
Silber-Star Aicher: »Mein Handy ist etwas überfordert«
Nach ihrer Silbermedaille in der Abfahrt von Cortina hat sich Emma Aicher im Deutschen Haus feiern lassen. »Mein Handy ist etwas überfordert«, sagte die 22-Jährige über die vielen Gratulationen zu ihrem Coup. Ihre schwedische Mutter Viktoria Lindstrand Munkby gehörte zu denen, die ihre Glückwünsche sogar persönlich überbringen konnten. »Ich war so nervös. Es war als Mutter schwierig anzuschauen«, sagte sie. Ihre Tochter dagegen sei immer so »cool und ruhig«, meinte sie weiter. »Ich bin sehr stolz.«
Lindstrand Munkby wohnt nach wie vor in Aichers Geburtsort, dem schwedischen Sundsvall. Aicher, die einen deutschen Vater hat, wohnt mittlerweile in Salzburg. Natürlich sei das manchmal »schwierig, weil sie so weit weg ist«, sagte Lindstrand Munkby. Sie wolle sie als Mutter schließlich unterstützen. Der Wechsel zum Deutschen Skiverband (DSV) vor mehreren Jahren sei für Aicher aber eine »riesige Gelegenheit« gewesen.
Lindstrand Munkby wohnt nach wie vor in Aichers Geburtsort, dem schwedischen Sundsvall. Aicher, die einen deutschen Vater hat, wohnt mittlerweile in Salzburg. Natürlich sei das manchmal »schwierig, weil sie so weit weg ist«, sagte Lindstrand Munkby. Sie wolle sie als Mutter schließlich unterstützen. Der Wechsel zum Deutschen Skiverband (DSV) vor mehreren Jahren sei für Aicher aber eine »riesige Gelegenheit« gewesen.
Foto: Laci Perenyi/IMAGO
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Biathlon
Biathlon-Team will »weitersurfen«
Nach ihrer überraschenden Bronzemedaille in der Mixed-Staffel ist das Biathlon-Quartett Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Justus Strelow und Philipp Nawrath gestern Abend in der deutschen Teamunterkunft mit einer kleinen Party gefeiert worden. Von Euphorie wollte aber noch niemand etwas wissen. »Es ist erst mal Erleichterung – und jetzt versuchen wir, auf der Welle weiter zu surfen«, sagte Schlussläuferin Preuß.
»Mit dieser Medaille zu starten, war für uns unglaublich wichtig«, ergänzte Sportdirektor Felix Bitterling. Aber: »Wir haben definitiv noch was vor.« Es sei jetzt »nicht so, dass wir uns auf die Abreise vorbereiten und sagen: Jetzt haben wir hier unsere Medaille und jetzt sind die anderen dran«, so Bitterling.
Preuß, Voigt, Nawrath und Strelow (v.l.n.r.) werden vom deutschen Team nach ihrer Bronzemedaille gefeiert. Foto: Hendrik Schmidt/dpa
»Es ist erst mal schön für die ganze Mannschaft, wenn man mit einem Plus nach Hause fährt«, sagte Preuß weiter. Ihr Teamkollege Nawrath teilte diese Einschätzung: »Es ist schon einiges, das jetzt abfällt«, sagte der 32-Jährige zum Druck, der sich aufgebaut hatte. Fast schon traditionell wird von den Biathletinnen und Biathleten bei sportlichen Höhepunkten viel erwartet. Dennoch habe sie »hätte ehrlicherweise nicht gedacht, dass wir so glücklich heimgehen«, so Preuß: »Ich glaube, das ist schon mit der härteste Wettkampf, um eine Medaille zu gewinnen.«
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Ski Alpin
Es ist ihr Körper, ihre Entscheidung
Lindsey Vonn hat viel riskiert und sich eine schwere Verletzung zugezogen. Nun wird sie wegen einer fehlenden Vorbildfunktion kritisiert. Das reiht sich ein in eine typisch frauenfeindliche Betrachtung von Sportlerinnen, kommentiert unser Reporter bei den Winterspielen, Marcus Krämer.
Foto: Jacquelyn Martin / AP
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Rodeln
Langenhan widmet Rodelgold seinem verstorbenen Trainer
Es ist der größte Erfolg seiner Karriere: Rodler Max Langenhan raste gestern im Eiskanal zu Gold. Die Medaille widmete er seinem einstigen Trainer: »Uwe, der freut sich einfach an einer anderen Stelle. Uwe Lehmann, das war mein erster Sportgymnasium-Trainer. Er ist leider beim Klettern viel zu früh verstorben«, sagte der Olympiasieger mit tränenerstickter Stimme.
Der 26 Jahre alte Thüringer hatte mit steifem Hals und viermal Bahnrekord im Einsitzer triumphiert. Er habe immer noch »ganz schön Nackenprobleme«, sagte er hinterher. »Die Medaille hängt ein bisschen schwer.« Im Ziel traf er ehemalige Weggefährten, Nachwuchstrainer und Freunde: »Ich bin dankbar für jede Person, die ich auf dem Weg kennenlernen durfte. Die haben das gemacht. Am Ende darf ich mir die Medaille umhängen, aber eigentlich müssten 300 Leute so eine Medaille bekommen, weil die alle Teil des großen Ganzen sind.«
Der 26 Jahre alte Thüringer hatte mit steifem Hals und viermal Bahnrekord im Einsitzer triumphiert. Er habe immer noch »ganz schön Nackenprobleme«, sagte er hinterher. »Die Medaille hängt ein bisschen schwer.« Im Ziel traf er ehemalige Weggefährten, Nachwuchstrainer und Freunde: »Ich bin dankbar für jede Person, die ich auf dem Weg kennenlernen durfte. Die haben das gemacht. Am Ende darf ich mir die Medaille umhängen, aber eigentlich müssten 300 Leute so eine Medaille bekommen, weil die alle Teil des großen Ganzen sind.«
Foto: Peter Kovalev/IMAGO
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Guten Morgen und herzlich willkommen zu Tag vier der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina. Meine Kollegin Miriam Khan und ich übernehmen den ersten Teil des Tages, bis unser goldenes Spätduo Sven Scharf und Cedric Voigt als Ablösung antritt.
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Mit Material der Agenturen


