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So läuft der letzte Tag bei Olympia
- Die USA gewinnen das Eishockeyfinale der Männer gegen den Erzrivalen Kanada in der Verlängerung. Die kanadischen Superstars scheitern an US-Goalie Connor Hellebuyck, das goldene Tor für das US-Team erzielt Jack Hughes.
- Das Premierenrennen im Langlauf der Frauen über 50 Kilometer gewann die Schwedin Ebba Andersson. Katharina Hennig Dotzler lief auf den neunten Platz.
- In der Halfpipe nutzte Ski-Freestylerin Eileen Gu (China) ihre letzte Chance auf eine Goldmedaille – ihre insgesamt sechste bei Olympischen Winterspielen.
- Im Viererbob lieferten sich die deutschen Dauerrivalen Johannes Lochner und Francesco Friedrich ein packendes Duell um Gold. Am Ende triumphierte Lochner. Für den dritten Deutschen, Adam Ammour, blieb nur der vierte Platz.
- Die Goldmedaille im Curling-Turnier der Frauen geht an Schweden. Sie schlagen die Schweizerinnen mit 6:5.
Diese Medaillenentscheidungen stehen noch an:
Eishockey (Milano Santagiulia Ice Hockey Arena)
14.10 Uhr: Männer, Finale, Kanada – USA
Eishockey (Milano Santagiulia Ice Hockey Arena)
14.10 Uhr: Männer, Finale, Kanada – USA
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Eishockey
Siegtorschütze Jack Hughes war eine prägende Figur in dieser Schlussphase. Erst verlor er im Schlussdrittel bei einem hohen Schläger ein paar Zähne, dann leistete er sich selbst mit einem überflüssigen Foul eine Zeitstrafe. Und nun der entscheidende Treffer zum Gold für die USA. Als Spieler des Spiels wird aber ein anderer ausgezeichnet: Goalie Connor Hellebuyck – wen wundert's nach all diesen Weltklasse-Paraden?
Foto: David W. Cerny / REUTERS
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Eishockey
Wow, das war ja ein kurzes Vergnügen. Die US-Amerikaner reißen sich die Helme von den Köpfen, die Kanadier lassen die Schultern hängen. Großes Drama in Mailand.
Foto: Julien de Rosa / AFP
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Eishockey
EISHOCKEY-GOLD FÜR DIE USA!
Connor McDavid will zum Helden für Kanada werden, doch er vegibt. Die USA kommen im Gegenzug schnell in den Angriff und Jack Hughes schießt die Vereinigten Staaten mit seinem vierten Tor im Turnier zu Gold!
Foto: Alexander Nemenov / AFP
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Eishockey
Die Overtime hat begonnen – und nur Augenblicke später haben beide Teams Riesenchancen. Was für ein Tempo jetzt mit offenem Visier. Bei nur drei Feldspielern gibt es viel mehr Möglichkeiten.
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Eishockey
Eishockeyfinale geht in die Overtime
Verlängerung! Die Schlusssirene ertönt, Kanada lässt einige Chancen liegen, es bleibt beim 1:1.
In der Overtime geht es mit drei Spielern pro Mannschaft auf dem Eis weiter. Wer das nächste Tor erzielt, holt Gold.
In der Overtime geht es mit drei Spielern pro Mannschaft auf dem Eis weiter. Wer das nächste Tor erzielt, holt Gold.
Foto: Eduardo Munoz / REUTERS
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Eishockey
Gerade war er das Opfer, jetzt der Täter: Hughes spielt mit hohem Schläger und muss zwei Minuten vom Eis. Vorerst wird vier gegen vier gespielt, der Vorteil für die USA ist dahin. Danach bekommt Kanada noch ein kurzes Powerplay.
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Eishockey
Es gibt eine Strafzeit für Kanada. Sam Bennett ist zu hart gegen Jack Hughes (Foto) vorgegangen, der dem Referee zeigt, dass er nach einem Gesichtstreffer mit dem Schläger blutet. Vier Minuten in Überzahl für die USA, es sind noch etwa sechseinhalb Minuten auf der Uhr. Das wird jetzt hart für Kanada.
Foto: Mike Segar / REUTERS
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Eishockey
Großchance für Kanada! Nach einem Angriff springt die Scheibe unkontrolliert zu Nathan MacKinnon direkt vor dem US-Tor. Hellebuyck hat keine Chance mehr einzugreifen, aber Glück, dass der kanadische Angreifer aus etwa einem Meter das leere Tor verfehlt.
Jetzt wird es hier langsam richtig schwitzig, vor allem aber für die USA, die unter gewaltigem Druck stehen. Kanada kommt immer wieder zum Schuss.
Jetzt wird es hier langsam richtig schwitzig, vor allem aber für die USA, die unter gewaltigem Druck stehen. Kanada kommt immer wieder zum Schuss.
Foto: Mike Segar / AP
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Eishockey
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Es geht in die entscheidende Phase, das ist in der Santa Giulia Arena nicht zu übersehen - und auch nicht zu überhören. Die gleichzeitigen Rufe „Ca-na-da“ und „U-S-A“ ergeben eine würdige Begleitkakophonie für ein Match ohne Atempause. Spielstand dreizehn Minuten vor Schluss: Weiter 1:1. Torschussverhältnis: 36 zu 17 für Kanada.
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Eishockey
Was ist das bitte für eine wahnsinnige Parade von Hellebuyck?! Von Kanadas rechter Angriffsseite kommt der Puck diagonal zum Tor, der US-Goalie ist dazwischen, dann kommt Devon Toews aber direkt vor dem Tor zum Schuss auf das – vermeintlich – freie Tor. Wie aus dem Nichts steckt Hellebuyck aber im letzten Moment noch seinen Schläger dazwischen und rettet das 1:1. Die Szene des Spiels, vom Mann des Spiels.
Nur ein paar Minuten später pariert der 32-Jährige schon wieder im Eins-gegen-eins gegen Macklin Celebrini.
Nur ein paar Minuten später pariert der 32-Jährige schon wieder im Eins-gegen-eins gegen Macklin Celebrini.
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Eishockey
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Die Comeback-Könige
Guten Nachmittag auch von mir aus der Santa Giulia Arena. Wenn der liebe Marcus auf die USA setzt, halte ich vor dem letzten Drittel einfach mal dagegen. Es stimmt, dass Kanada etwas ungestüm spielt, vielleicht merkt man hier auch das Fehlen des erfahrenen Kapitäns Sidney Crosby. Die USA wirken cooler.
Aber eine gewisse Dringlichkeit ist einfach der Turniermodus der Kanadier bei diesen Spielen. Viertelfinale gegen Tschechien: Rückstand gedreht, Sieg in der Verlängerung. Halbfinale gegen Finnland: Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt, Siegtreffer kurz vor Schluss. Und heute? US-Goalie Hellebuyck ist ein formidabler Gegner, so viel ist klar. Aber letztlich musste sich bisher jedes Team bei diesem Turnier irgendwann dem kanadischen Dauerdruck beugen.
Aber eine gewisse Dringlichkeit ist einfach der Turniermodus der Kanadier bei diesen Spielen. Viertelfinale gegen Tschechien: Rückstand gedreht, Sieg in der Verlängerung. Halbfinale gegen Finnland: Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt, Siegtreffer kurz vor Schluss. Und heute? US-Goalie Hellebuyck ist ein formidabler Gegner, so viel ist klar. Aber letztlich musste sich bisher jedes Team bei diesem Turnier irgendwann dem kanadischen Dauerdruck beugen.
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Eishockey
Vor etwa zwei Stunden hat Jonas Ihnen doch schon von der kanadischen Sonderregelung bezüglich des heutigen Ausschanks von Alkohol erzählt. Das nutzen anlässlich dieser wichtigen Partie offenbar nicht nur die gewöhnlichen Leute aus, sondern auch Premierminister Mark Carney (4. von rechts). So ruhig, wie es dieses Bild vermuten lässt, kann es in dem Pub aber gar nicht zugehen, wenn es gleich im Schlussdrittel ums Ganze geht.
Foto: Patrick Doyle / REUTERS
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Eishockey
Jetzt wird es spannend im Eishockey-Finale
Die Halle in Mailand tobt. So schlecht die 5:3-Überzahlsituation von den Kanadiern zuvor auch ausgespielt wurde, dieser Ausgleich geht voll in Ordnung. Die US-Amerikaner haben sich etwas zu sehr auf der Führung ausgeruht und den Erzrivalen spielen lassen. Und kurz vor Ende des zweiten Drittels geht es auf dem Eis auch mal körperlich zur Sache, es war bisher wirklich erstaunlich fair.
Wie wird dieses Finale ausgehen? Ich glaube eher an einen amerikanischen Sieg, Team USA wirkt insgesamt abgeklärter. Aber Spannung ist garantiert, ich halte auch eine Verlängerung für wahrscheinlich.
Wie wird dieses Finale ausgehen? Ich glaube eher an einen amerikanischen Sieg, Team USA wirkt insgesamt abgeklärter. Aber Spannung ist garantiert, ich halte auch eine Verlängerung für wahrscheinlich.
Foto: Petr David Josek / AP
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Eishockey
Ausgleich für Kanada
Da ist der Treffer! Auf der linken Seite gibt es einen Bully, dann wechseln die Kanadier schnell rüber auf rechts, wo Cale Makar viel Platz hat und mit gutem Abstand einfach abzieht. Der Schuss schlägt perfekt im linken Winkel ein, letzlich ist Hellebuyck dann doch überwunden.
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Eishockey
Kanadier machen Druck, kurzes Handgemenge
Jetzt geht es aber zur Sache: Kanada ist dem Ausgleich nahe, immer wieder kommen die Ahornblätter (neuer Spitzname?) zum Abschluss, aber Hellebuyck gibt im Tor keinen Spalt frei. Nach einem dieser Versuche gehen die US-Boys Matthew Tkachuk und Jarkin Dylan hinterm US-Tor auf einen Kanadier los. Bei der Rudelbildung, man sieht auch ein paar versteckte Fäuste. Das gehört wohl auch zum Charme von Eishockey.
Foto: Alessandro Garofalo / REUTERS
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Eishockey
Die Zeitstrafen sind abgelaufen und die USA führen immer noch mit einem Tor. Um das Powerplay zu überstehen, musste Hellebuyck aber einige starke Paraden zeigen. Kein Wunder, dass der Mann fünfmal zum Allstar in der NHL, der besten Eishockeyliga der Welt, gewählt wurde.
Foto: Carl Sandin / Bildbyran / ZUMA Press / action press
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Eishockey
Riesenchance für Kanada! Connor McDavid, Topscorer bei Olympia und einer der besten Spieler der Welt, ist ganz allein frei durch und läuft auf Hellebuyck im US-Tor zu. McDavid schiebt den Puck hin und her, bis er fast im Tor ist, verpasst aber den Moment zum Abschluss. Dabei kommt aber Jake Guentzel von hinten und leistet sich ein Holding-Foul – Strafzeit, zwei Minuten in Überzahl für Kanada.
Und gleich danach kommt es doppelt dick für die USA: Charlie McAvoy begeht ein Hooking-Foul, jetzt sind die Amerikaner erstmal nur zu dritt gegen fünf Kanadier! Die müssen dieses Powerplay jetzt für den Ausgleich nutzen.
Und gleich danach kommt es doppelt dick für die USA: Charlie McAvoy begeht ein Hooking-Foul, jetzt sind die Amerikaner erstmal nur zu dritt gegen fünf Kanadier! Die müssen dieses Powerplay jetzt für den Ausgleich nutzen.
Foto: Julien de Rosa / AFP
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Eishockey
Oha, was für ein schwerer Fehlpass des Kanadiers Devon Toews! Direkt vor dem eigenen Tor landet die Scheibe im Schläger des US-Stürmers Brock Nelson, der sofort abschließt. Goalie Binnington rettet Kanada gerade so vor dem 0:2, das war eine heikle Szene.
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Eishockey
US-Torhüter glänzt erneut
Fast wäre es ein erstes Drittel ohne Strafzeit geworden, das ist schon bemerkenswert bei dieser Brisanz. Theodore Shea musste dann kurz vor Ende wegen Hakens in die Kühlbox, das konnten die Amerikaner aber nicht nutzen.
Insgesamt ist es ein ausgeglichenes Eishockeyfinale. Kanada hat die etwas bessere Spielanlage, der amerikanische Torhüter Connor Hellebuyck zeigt aber wieder ein starkes Spiel. Und: Man kann bei einigen Kanadiern die Nervosität spüren, da waren schon ein paar leichte Fehler dabei.
Insgesamt ist es ein ausgeglichenes Eishockeyfinale. Kanada hat die etwas bessere Spielanlage, der amerikanische Torhüter Connor Hellebuyck zeigt aber wieder ein starkes Spiel. Und: Man kann bei einigen Kanadiern die Nervosität spüren, da waren schon ein paar leichte Fehler dabei.
Foto: Julien de Rosa / AFP
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Eishockey
Nicht nur die Zuschauer werden gut versorgt, Marcus, auch die Athletinnen und Athleten haben offenbar einiges verputzt bei diesen Winterspielen. 60 Kilogramm Grana Padano, 365 Kilogramm Pasta, 10.000 Eier, 8000 Kaffee (vermutlich Tassen) und 1,8 Kilometer Pizza haben die Veranstalter ausgegeben, sagt Andrea Varnier, Geschäftsführer der Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo.
Die kanadischen Fans geben sich jetzt hoffentlich noch nicht dem Frustessen hin, nach dem ersten Drittel führen die USA mit 1:0. In ein paar Minuten geht es weiter.
Die kanadischen Fans geben sich jetzt hoffentlich noch nicht dem Frustessen hin, nach dem ersten Drittel führen die USA mit 1:0. In ein paar Minuten geht es weiter.
Foto: Hassan Ammar / AP
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Eishockey
Vielleicht bin ich der Einzige mit solchen Gedanken und vielleicht blamiere ich mich auch damit, aber: Könnte man nicht, damit auch Ungeübte das Spiel besser verfolgen können und nicht andauernd »die Scheibe« aus den Augen verlieren, über eine andere Farbkombination nachdenken? Vielleicht ginge es ja, das gesamte Eis zu schwärzen und den Puck in dieses Tennisballneongelb zu färben. Nur mal so 'ne Idee.
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Eishockey
In der Eispause wird, wir sind nun mal in Italien, kostenlose Pasta an Zuschauerinnen und Zuschauer verteilt. Das Spiel schmeckt bisher nur den Amerikanern, Kanada kann die optische Überlegenheit (7:2-Torschüsse) nicht ausnutzen.
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Eishockey
Die USA führen!
Das erste Tor der Partie: Nach einem Puckverlust Kanadas fummelt sich US-Stürmer Matt Boldy mit viel Geschick zwischen zwei Kanadiern hindurch, die es einfach nicht schaffen, den Gegner aufzuhalten. Seine tolle Einzelaktion veredelt Boldy mit einem schönen Abschluss zum 1:0.
Foto: Hassan Ammar / AP
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Eishockey
Marcus Krämer
Reporter in Mailand

Die Stimmung in der Halle war im bisherigen Turnierverlauf eher bescheiden, das kann man heute nicht sagen. Die Kanadier sind in der Überzahl, »Let‘s go Canada« wurde bereits angestimmt. Das größte Raunen geht aber bei gelungenen Checks durch das Rund.
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Eishockey
Auch Wayne Gretzky ist in der Halle. Die kanadische Eishockey-Legende war lange NHL-Rekordscorer, wird von vielen Fans und Experten als bester Eishockeyspieler der Historie bezeichnet. Außerdem gilt der 65-Jährige als Freund von US-Präsident Donald Trump.
Wayne Gretzky (M.). Foto: Petr David Josek / AP
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Eishockey
Jetzt sind auch die Kanadier mal vor das Tor gekommen. Danach kommen sich Jake Sanderson (USA) und Brandon Hagel ins Gehege. Es wird gezerrt und geschubst, die beiden Streithähne müssen getrennt werden. Hier ist richtig Feuer drin!
Foto: Mike Segar / REUTERS
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Eishockey
Das Finale hat begonnen, zunächst sind die USA am Drücker und kommen auch schon zu einem ersten gefährlichen Abschluss, den Torwart Jordan Binnington aber abwehren kann. Ein, zwei harte Checks haben wir auch schon gesehen, die beiden Mannschaften werden sich hier offenbar gar nichts schenken.
Foto: Julien De Rosa / AFP
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Eishockey
Willkommen zum Eishockeyfinale
Mit diesen wunderschönen Anzügen stimmen wir Sie auf das heutige Eishockeyfinale in Mailand ein. Es ist ein sonniger Tag in der Lombardei, das Thermometer zeigt 14 Grad, um gleich mal ein bisschen Neid zu verbreiten.
Es ist das absolute Traumfinale, USA gegen Kanada, zwei Kader gespickt mit NHL-Stars, die sportliche Brisanz ist gewaltig. US-Präsident Donald Trump hatte auch überlegt, zu kommen. Sie können selbst entscheiden, ob seine Absage eine gute Nachricht ist oder nicht. Denn politisch ist die Stimmung zwischen den beiden Nationen auch, nun ja, angespannt.
Hier in der Santagiulia-Arena scheinen deutlich mehr kanadische Fans zu sein. Aber warten wir es ab, bei dem Wetter flanieren die Zuschauerinnen und Zuschauer gemütlich zur Halle. Beide Teams haben das Eis längst betreten, es wird sich aufgewärmt. Und der DJ gibt Vollgas.
Es ist das absolute Traumfinale, USA gegen Kanada, zwei Kader gespickt mit NHL-Stars, die sportliche Brisanz ist gewaltig. US-Präsident Donald Trump hatte auch überlegt, zu kommen. Sie können selbst entscheiden, ob seine Absage eine gute Nachricht ist oder nicht. Denn politisch ist die Stimmung zwischen den beiden Nationen auch, nun ja, angespannt.
Hier in der Santagiulia-Arena scheinen deutlich mehr kanadische Fans zu sein. Aber warten wir es ab, bei dem Wetter flanieren die Zuschauerinnen und Zuschauer gemütlich zur Halle. Beide Teams haben das Eis längst betreten, es wird sich aufgewärmt. Und der DJ gibt Vollgas.
Foto: Marcus Krämer / DER SPIEGEL
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Curling
Schweden jubelt über Curling-Gold
In einem engen Finale setzen sich die Schwedinnen 6:5 gegen die Schweiz durch. Im zehnten End reicht ein schlankes 1:0, um den Triumph zu besiegeln.
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Eishockey
Kanadier Crosby verpasst das Duell um Gold
Keine Stunde mehr bis zum Höhepunkt am Abschlusstag der Spiele: Die USA und Kanada kämpfen ab 14.10 Uhr um Gold im Eishockey der Männer. Nicht mit dabei ist offenbar der kanadische Kapitän Sydney Crosby. Der 38-Jährige ist nach seiner Knieverletzung nicht rechtzeitig fit geworden für das Duell der Erzrivalen, berichtet die Nachrichtenagentur AP, er hatte bereits das Halbfinale gegen Finnland verpasst.
Für Kanada ist sein Ausfall eine Tragödie, immerhin ist Crosby eine der größten Legenden in der Geschichte dieses Sports. Das US-Sportportal »The Athletic« sortierte ihn in einer ewigen Rangliste der besten NHL-Spieler vor ein paar Monaten auf Platz vier ein.
Wer ein Gefühl für die Rivalität zwischen Kanada und den USA bekommen möchte, muss bloß bis zu einem Duell vor etwa einem Jahr zurückblicken: In den ersten neun Sekunden der Partie brachen drei Kämpfe aus. Die USA gewannen das Match in Montreal mit 3:1.
Für Kanada ist sein Ausfall eine Tragödie, immerhin ist Crosby eine der größten Legenden in der Geschichte dieses Sports. Das US-Sportportal »The Athletic« sortierte ihn in einer ewigen Rangliste der besten NHL-Spieler vor ein paar Monaten auf Platz vier ein.
Wer ein Gefühl für die Rivalität zwischen Kanada und den USA bekommen möchte, muss bloß bis zu einem Duell vor etwa einem Jahr zurückblicken: In den ersten neun Sekunden der Partie brachen drei Kämpfe aus. Die USA gewannen das Match in Montreal mit 3:1.
Sidney Crosby bei einem Vorrundenspiel. Foto: David W Cerny / REUTERS
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Bob
Ammour gehört die Zukunft im Bob
Nicht untergehen sollte dabei die tolle Leistung von Adam Ammour. Der 24-Jährige von Eintracht Frankfurt fuhr auf Platz vier, er hatte nach dem dritten Lauf noch auf Rang drei gelegen und hätte seine zweite Medaille nach Bronze im Zweierbob holen können. Daraus wurde nichts, er und sein Bruder Issam, der einer seiner Anschieber ist, gingen leer aus. Dennoch eine starke Leistung von Ammour, einem Bobfahrer aus Hessen, das ist eine Kuriosität, es gibt dort keine Bahn.
Der Vater der beiden stammt aus Algerien, die Mutter ist in Frankreich geboren. Im Internet werden die beiden etwa als »Quotenausländer« beschimpft. »Es ist teilweise schmerzhaft, das zu lesen, aber ich stehe da drüber. Als Sportler leiste ich mehr für Deutschland als diese Leute, die den Hass verbreiten«, sagte Issam Ammour der »Zeit«. Heute reichte es für Adam Ammour und sein Team nicht für eine Medaille, das ärgert sie, natürlich. Aber der 24-Jährige hat klargemacht: Ihm gehört die Zukunft, der deutsche Bobsport ist auch in den nächsten Jahren in besten Händen.
Der Vater der beiden stammt aus Algerien, die Mutter ist in Frankreich geboren. Im Internet werden die beiden etwa als »Quotenausländer« beschimpft. »Es ist teilweise schmerzhaft, das zu lesen, aber ich stehe da drüber. Als Sportler leiste ich mehr für Deutschland als diese Leute, die den Hass verbreiten«, sagte Issam Ammour der »Zeit«. Heute reichte es für Adam Ammour und sein Team nicht für eine Medaille, das ärgert sie, natürlich. Aber der 24-Jährige hat klargemacht: Ihm gehört die Zukunft, der deutsche Bobsport ist auch in den nächsten Jahren in besten Händen.
Adam Ammour (M.). Foto: Alessandra Tarantino / AP
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Bob
Kurzanalyse: Lochner besiegt erneut seinen Dauerrivalen Friedrich
Johannes »Hansi« Lochner hat es geschafft. Der 35-Jährige hat seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich nicht nur im Zweierbob, sondern nun auch in der Königsdisziplin Viererbob besiegt. In Peking landete Lochner noch in beiden Wettbewerben hinter Friedrich auf Platz zwei.
Der Mann aus Berchtesgaden etabliert sich damit endgültig als bester Bobpilot der Welt. Und das, obwohl er jetzt ja seine Karriere beendet. Besser kann ein Abschluss einer großen Laufbahn nicht laufen.
»Der erste Lauf war gut, der zweite nicht so. Ich glaube trotzdem, dass das Ergebnis nach dem ersten Tag ganz okay ist«, hatte Lochner nach dem ersten Wettkampftag noch gesagt. Eine typische Lochner-Antwort, lieber ein wenig tiefer stapeln.
»Der erste Lauf war gut, der zweite nicht so. Ich glaube trotzdem, dass das Ergebnis nach dem ersten Tag ganz okay ist«, hatte Lochner nach dem ersten Wettkampftag noch gesagt. Eine typische Lochner-Antwort, lieber ein wenig tiefer stapeln.
Foto: Franck Fife / AFP
Lochner und Friedrich, der schon viermal Olympiasieger war, treiben sich schon seit Jahren gegenseitig zu Höchstleistungen, manchmal überschreiten sie Grenzen. Wie 2024, als Friedrich einen Anschieber abwerben wollte – entgegen einer stillen Abmachung, dass man das teamintern nicht macht. So stellte es Lochner dar. Friedrich dagegen sagte, eine solche Abmachung habe es teamintern nie gegeben.
Der Anschieber, Georg Fleischhauer, um den so gekämpft wurde, blieb auf jeden Fall bei Lochner und holte nun in Cortina mit ihm zwei Goldmedaillen. Im Ziel, nach Lochners Goldlauf, gratulierte Friedrich soeben fair. Lochner und sein Team lassen sich derweil feiern, von Fans, Betreuern, Trainern, den Familien, die ganz nah dabei sind.
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Bob
GOLD FÜR LOCHNER!
Friedrich gewinnt die Silbermedaille. Dahinter landet das Schweizer Team von Michael Vogt auf dem Bronzerang, Adam Ammour wird nur Vierter.
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Bob
Auch Lochner kommt leicht ins driften, aber er rast weiter hinab. Das muss reichen!
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Bob
Lochner ist auf der Bahn, der Start ist geglückt, zweitbeste Zeit.
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Bob
Der Bob mit Friedrich überholt die Schweizer, am Ende ist es eine halbe Sekunde Vorsprung. Silber ist sicher, jetzt geht es um Gold. Behält Lochner die Nerven?
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Bob
Adam Ammour verpasst Bronze, wie bitter! Nach einem guten Start driftet er an einer Kurvenausfahrt und verliert entscheidend an Geschwindigkeit. Nur neun Hundertstelsekunden fehlen zum Schweizer Quartett.
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Bob
Was für ein Start, die Schweizer Crew um Pilot Michael Vogt gibt alles, um noch eine Medaille zu holen. Aber reicht das? Jetzt Ammour.
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Bob
Der italienische Bob um Baumgartner startet schneller als im dritten Durchgang, unter dem Lärm der italienischen Fans fährt er vorläufige Bestzeit. Aber die besten vier Bobs kommen noch. Jetzt sind die Schweizer dran, können Sie Adam Ammour den dritten Rang streitig machen?
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Bob
Der Finallauf im Viererbob läuft, grad rauschen die Österreicher um Pilot Markus Treichl durch den Eiskanal. Noch fünf Bobs, dann starten die Deutschen. Wird es das Set aus Bronze, Silber und Gold?
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Eishockey
Seit 33 Minuten darf in Toronto der Alkohol fließen
In der kanadischen Provinz Ontario hilft die Regierung bei der richtigen Vorbereitung auf das Duell mit den USA in etwas weniger als zwei Stunden. Zumindest den Fans. Seit 6 Uhr morgens dürfen Bars und Restaurants in Toronto und im Rest der kanadischen Provinz Alkohol ausschenken. Für das Finale um 8 Uhr morgens Ortszeit sind die Alkoholgesetze gelockert worden. »Lasst uns alle zusammenkommen, lokale Unternehmen unterstützen und Team Kanada anfeuern!«, forderte Ontarios Premierminister Doug Ford die Bevölkerung auf.
Auch in der Provinz Manitoba dürfen laut US-Sender CBS bestimmte Lokale bereits am Morgen Alkohol ausschenken – unter Bedingungen: Die Fernsehgeräte müssen eingeschaltet sein und das Olympiaprogramm muss laufen.
Auch in der Provinz Manitoba dürfen laut US-Sender CBS bestimmte Lokale bereits am Morgen Alkohol ausschenken – unter Bedingungen: Die Fernsehgeräte müssen eingeschaltet sein und das Olympiaprogramm muss laufen.
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Bob
Israel disqualifiziert offenbar eigenen Bob
Beim dritten Lauf im Viererbob fehlte am Morgen der israelische Schlitten. Warum? Das israelische Olympia-Komitee (OCI) teilte der »Times of Israel« mit, es sah sich zur Abmeldung des eigenen Teams gezwungen, da dieses einen Fahrer auf unerlaubte Weise auswechseln wollte.
Auch die Deutsche Presse-Agentur berichtet, das Team sei nicht vom Weltverband disqualifiziert worden, sondern habe sich selbst aus dem Wettbewerb genommen.
Auch die Deutsche Presse-Agentur berichtet, das Team sei nicht vom Weltverband disqualifiziert worden, sondern habe sich selbst aus dem Wettbewerb genommen.
Das OCI stellt den Vorgang in der »Times of Israel« so dar: Das Team um Pilot AJ Edelman, Menachem Chen, Uri Zisman und Omer Katz beendete den zweiten Lauf am Samstag auf Platz 24. Dann habe Zisman eine Krankheit vorgetäuscht, um seinem Teamkollegen und Ersatzfahrer Ward Fawarseh die Teilnahme an seiner Stelle zu ermöglichen.
Pilot Edelman äußerte sich auf Instagram: »Da unsere Platzierung vor dem letzten Lauf so gut wie feststand, war es uns wichtiger, dass unser Ersatzmann die Möglichkeit hatte, an den Olympischen Spielen teilzunehmen«, schreibt Edelman. »Das Team entschied sich für den Wechsel«.
Die Umstände, unter denen der Wechsel vorgenommen worden sei, hätten jedoch nicht den Anforderungen entsprochen. »Wir zogen uns aus dem letzten Lauf zurück«, erklärte der Israeli. »Auch wenn wir bedauern, dass dies für uns alle nicht so endet, wie wir es uns erhofft hatten, sind wir stolz auf die Geschichte, die wir geschrieben haben«.
Pilot Edelman äußerte sich auf Instagram: »Da unsere Platzierung vor dem letzten Lauf so gut wie feststand, war es uns wichtiger, dass unser Ersatzmann die Möglichkeit hatte, an den Olympischen Spielen teilzunehmen«, schreibt Edelman. »Das Team entschied sich für den Wechsel«.
Die Umstände, unter denen der Wechsel vorgenommen worden sei, hätten jedoch nicht den Anforderungen entsprochen. »Wir zogen uns aus dem letzten Lauf zurück«, erklärte der Israeli. »Auch wenn wir bedauern, dass dies für uns alle nicht so endet, wie wir es uns erhofft hatten, sind wir stolz auf die Geschichte, die wir geschrieben haben«.
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Ski Langlauf
Was für eine Genugtuung für Ebba Andersson. Wir erinnern uns: In der Staffel stürzte sie kurios, überschlug sich, ein Ski ging kaputt. Sie lief auf einem Ski weiter, es dauerte ewig, bis ein Betreuer kam (der auch stürzte) und ihr einen neuen Ski brachte. Es war eine der Szenen dieser Spiele. Auch, weil der Sturz Folgen hatte: Die hochfavorisierte schwedische Staffel verpasste das eingeplante Gold. Und Andersson bekam viel Häme ab. Schön für sie, dass diese Spiele nun so versöhnlich enden für die Schwedin.
Foto: Matthias Schrader / AP
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Ski Langlauf
Andersson holt Langlauf-Gold für Schweden
Das erste olympische Langlaufrennen über 50 Kilometer für Frauen gewinnt die Schwedin Ebba Andersson. Nach drei Silbermedaillen in Italien (10 Kilometer Freistil, 20 Kilometer Skiathlon und Staffel) darf die 28-Jährige endlich auch über Gold feiern. Silber geht an die Norwegerin Heidi Weng, dahinter gewinnt Nadja Kaelin aus der Schweiz in einem spannenden Finish mit mehreren Verfolgerinnen Bronze. Hennig-Dotzler beendet das Rennen als Neunte.
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Ski Freestyle
Für Gu war es die letzte Chance auf Gold in Italien. Die 22-Jährige ist die erfolgreichste Ski-Freestylerin der Geschichte, bei diesen Winterspielen hatte sie bislang aber nur jeweils über Silber im Slopestyle sowie im Big Air jubeln dürfen. Vor vier Jahren gewann sie in Peking Gold im Big Air und wie auch diesmal in der Halfpipe.
Foto: Marko Djurica / REUTERS
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Ski Freestyle
Gu krönt sich zur Halfpipe-Königin
Olympische Wintermedaille Nummer sechs für Eileen Gu. Im dritten Lauf toppt sie die 94,00 Punkte sogar noch einmal um 0,75 Punkte. Damit sichert sich die Chinesin Gold vor ihrer Landsfrau Fanghui Li (93,00). Bronze geht an Zoe Atkin (92,50) aus Großbritannien.
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Ski Freestyle
In der Halfpipe sind zwei von drei Läufen absolviert. Den bislang besten Score hat Eileen Gu (Foto) mit 94,00 Punkten im zweiten Versuch erzielt. Der erste war mit 30,0 Punkten noch völlig missraten, jetzt ist die Chinesin aber in Führung. Dahinter folgen Fanghui Li (China) und die Britin Zoe Atkin. Jetzt spitzt sich die Lage zu, gleich haben wir eine Entscheidung.
Foto: Jeff Pachoud / AFP
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Curling
Im Curling-Finale der Frauen gleiten inzwischen die Steine. Nach dem zweiten End führen die Schwedinnen mit 2:0 gegen die Schweiz.
Die schwedische Curlerin Sofia Scharback
. Foto: Misper Apawu / AP
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Ski Langlauf
Russin Neprjajewa »klaut« Hennig Dotzlers Ski
Kleine Kuriosität beim Langlauf, die beinahe zur Kontroverse geworden wäre: Die russische Läuferin Darja Neprjajewa, die unter neutraler Flagge antritt, hat Katharina Hennig Dotzler (Foto) die Wechselski geklaut – allerdings ist dabei eher von einem Versehen auszugehen. Im Start-Ziel-Bereich liegen frisch gewachste Ski bereit, mit denen man schneller ist, alle fein sortiert für die jeweilige Läuferin. Dabei hat Neprjajewa offenbar die Ski verwechselt und die falschen genommen.
Weil Hennig Dotzlers Ski weg waren, mussten ihre Techniker in aller Eile Ersatzski zur Stelle bringen. Gerade rechtzeitig – laut DSV-Angaben zehn Sekunden vor Hennig Datzlers Ankunft in der Wechselbox – hat das auch geklappt. Dafür musste das gesamte System zum Wachsen neu gestartet werden. »Jedes Bügeleisen, jede Wanne, jede Rotorbürste war bereits eingepackt. Da braucht man erst einmal Rüstzeit, bevor man überhaupt wieder anfangen kann, einen Ski zu wachsen. Das war schon eine echte Herausforderung«, sagte der Cheftechniker der Langläufer.
Jemand aus Hennig Dotzlers Team war gerade live im ZDF-Interview zu der Sache und bestätigte, dass Hennig Dotzler von der ganzen Sache überhaupt nichts mitbekommen hat.
Weil Hennig Dotzlers Ski weg waren, mussten ihre Techniker in aller Eile Ersatzski zur Stelle bringen. Gerade rechtzeitig – laut DSV-Angaben zehn Sekunden vor Hennig Datzlers Ankunft in der Wechselbox – hat das auch geklappt. Dafür musste das gesamte System zum Wachsen neu gestartet werden. »Jedes Bügeleisen, jede Wanne, jede Rotorbürste war bereits eingepackt. Da braucht man erst einmal Rüstzeit, bevor man überhaupt wieder anfangen kann, einen Ski zu wachsen. Das war schon eine echte Herausforderung«, sagte der Cheftechniker der Langläufer.
Jemand aus Hennig Dotzlers Team war gerade live im ZDF-Interview zu der Sache und bestätigte, dass Hennig Dotzler von der ganzen Sache überhaupt nichts mitbekommen hat.
Foto: Daniel Karmann / DPA
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Bob
Wo wir schon bei Noltes und Levis Überlegungen sind: Jonas Kraus, der für uns in Italien unterwegs ist, hat sich etwas genauer mit den beiden Bob-Pilotinnen befasst und warum sie jetzt doch erwägen, bis zu den nächsten Winterspielen 2030 weiterzumachen.
Den Bericht aus Cortina d'Ampezzo finden Sie hier.
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Foto: Daniel dal Zennaro / EPA
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Bob
Rücktritt von Rücktrittsgedanken bei Gold-Pilotin Nolte?
Gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi hat Laura Nolte im Deutschen Haus ihre Zweierbob-Goldmedaille gefeiert – und offenbar laut über die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen nachgedacht. »Gucken wir mal, was die Zukunft bringt«, soll Nolte mit einem verschmitzten Lächeln gesagt haben.
Eigentlich, sagt Laura Nolte, sei der Plan gewesen, nach den Olympischen Winterspielen in Norditalien aufzuhören. »Ich glaube, das haben wir uns jetzt beide so ein bisschen anders überlegt.«
Eigentlich, sagt Laura Nolte, sei der Plan gewesen, nach den Olympischen Winterspielen in Norditalien aufzuhören. »Ich glaube, das haben wir uns jetzt beide so ein bisschen anders überlegt.«
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Ski Langlauf
Wir blicken mal eben rüber ins Val di Fiemme, wo die Langläuferinnen gleich die Hälfte der zu bewältigenden 50 Kilometer geschafft haben. An der Spitze gibt es ein einsames Duell zwischen Ebba Andersson (Schweden) und Heidi Weng (Norwegen), zum Rest klafft eine Lücke von einer Minute. Hennig Dotzler (Foto, rechts), die einzige Deutsche, ist gerade Zehnte. In Reichweite der Medaillen wird sie voraussichtlich nicht mehr kommen.
Foto: Stephanie Lecocq / REUTERS
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Ski Langlauf
Phelps gratuliert seinem Winter-Pendant Klæbo
Schwimm-Ikone Michael Phelps (USA) hat dem norwegischen Skilanglaufstar Johannes Høsflot Klæbo nach dessen sechstem Gold bei diesen Olympischen Winterspielen gratuliert. »Herzlichen Glückwunsch an Johannes, der nun zu einem erlesenen Kreis gehört«, schrieb der 40 Jahre alte Rekord-Olympionike in einer Botschaft an das norwegische Fernsehen.
Phelps, der in seiner Karriere 23 Goldmedaillen gewann, und Klæbo, der auf elf kommt, sind die einzigen Sportler in der olympischen Geschichte, die Siege in zweistelliger Zahl gesammelt haben.
»Es ist unglaublich, die Gelegenheit zu haben, etwas zu sehen, was seit Beginn der olympischen Geschichte nur wenigen gelungen ist«, schrieb Phelps: »Ich weiß, wie viel harte Arbeit und Hingabe dahinterstecken.«
Foto: Brian Snyder / REUTERS
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Ski Freestyle
Gu peilt sechste Medaille an
Eigentlich hätte das Halfpipe-Finale der Ski-Freestylerinnen schon gestern stattfinden sollen. Ein heftiger Schneesturm machte das aber unmöglich, weshalb der Wettkampf heute nachgeholt wird. Um 10.40 Uhr beginnen die Athletinnen mit dem ersten von drei Sprüngen. Am Ende zählt der beste Versuch.
Im Fokus steht – wieder mal – die chinesisch-amerikanische Freestyle-Künstlerin Eileen Gu. Wenn die 22-Jährige heute erneut aufs Podium kommt, wäre es ihre sechste Medaille bei Olympischen Winterspielen. In der Halfpipe ist Gu sogar aktuelle Titelverteidigerin, sie zählt also zu den Mitfavoritinnen. Ein Sieg dürfte ihren Stern noch höher steigen lassen, als er ohnehin schon steht: Als Freestylerin verdient Gu 23,1 Millionen US-Dollar pro Jahr – wie das geht, erfahren Sie in diesem Text unseres Reporters Florian Haupt.
Im Fokus steht – wieder mal – die chinesisch-amerikanische Freestyle-Künstlerin Eileen Gu. Wenn die 22-Jährige heute erneut aufs Podium kommt, wäre es ihre sechste Medaille bei Olympischen Winterspielen. In der Halfpipe ist Gu sogar aktuelle Titelverteidigerin, sie zählt also zu den Mitfavoritinnen. Ein Sieg dürfte ihren Stern noch höher steigen lassen, als er ohnehin schon steht: Als Freestylerin verdient Gu 23,1 Millionen US-Dollar pro Jahr – wie das geht, erfahren Sie in diesem Text unseres Reporters Florian Haupt.
Foto: Hannah Peters / Getty Images
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Bob
Team Deutschland im Eiskanal vor Dreifachsieg?
Auch nach dem dritten Lauf im Viererbob ist ein deutscher Dreifachsieg am letzten Olympia-Tag möglich: Johannes Lochner (Foto) führt weiterhin vor Dauerrivale Francesco Friedrich, auf dem dritten Rang folgt Adam Ammour.
Aber es ist eng: Ammour hat nur neun Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Schweizer Piloten Michael Vogt, dahinter lauert der italienische Bob um Patrick Baumgartner.
Wer wissen will, warum die deutschen Bobs so schnell sind, dem empfehle ich den tollen Text von meinem Kollegen Lukas Brems. Er hat mit dem Direktor des Berliner Forschungsinstituts gesprochen, wo die Schlitten gebaut werden. Hier können Sie das Interview lesen.
Foto: Daniel Daz Zennaro / EPA
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Ski Langlauf
»Gleichmacherei und nicht Gleichberechtigung«: Hennig Dotzler kritisiert Langlauf-Distanz
Gleich um 10 Uhr starten die Frauen im Langlauf, erstmals über 50 Kilometer. Nicht alle Athletinnen sind vor dem Start begeistert: »Ich bin definitiv dagegen, dass Frauen 50 Kilometer laufen«, sagt Langläuferin Katharina Hennig Dotzler, Olympiasiegerin im Teamsprint 2022 in Peking. »Wir Frauen haben einen anderen Körper. Die Biologie ist eine andere. Da fühle ich mich auch nicht diskriminiert.« Das sei »Gleichmacherei und nicht Gleichberechtigung«. Bei den vergangenen Olympia-Ausgaben waren die längsten Frauenrennen 30 Kilometer lang.
Wenn es gleich losgeht, fehlt mit der Schwedin Frida Karlsson eine Topfavoritin. Wie Schwedens Team mitteilte, leidet die Olympiasiegern im Skiathlon und über 10 Kilometer an einer Erkältung. Auch ihre Teamkollegin Jonna Sundling muss passen. In der deutschen Mannschaft gibt es ebenfalls einen Ausfall. Katherine Sauerbrey tritt nicht an, weil sie nach DSV-Angaben leicht angeschlagen ist. Damit ist Hennig Dotzler die einzige deutsche Starterin.
Wenn es gleich losgeht, fehlt mit der Schwedin Frida Karlsson eine Topfavoritin. Wie Schwedens Team mitteilte, leidet die Olympiasiegern im Skiathlon und über 10 Kilometer an einer Erkältung. Auch ihre Teamkollegin Jonna Sundling muss passen. In der deutschen Mannschaft gibt es ebenfalls einen Ausfall. Katherine Sauerbrey tritt nicht an, weil sie nach DSV-Angaben leicht angeschlagen ist. Damit ist Hennig Dotzler die einzige deutsche Starterin.
Foto: Daniel Karmann / dpa
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Bob
Ein letztes Gold für Deutschland?
Herzlich willkommen aus Cortina d'Ampezzo. Das Wetter sieht heute wieder deutlich freundlicher aus als gestern, einer Verlängerung der deutschen Festspiele im Eiskanal steht also nichts entgegen. Gestern Abend holte Laura Nolte im Zweierbob Gold vor Lisa Buckwitz, die Medaillen wurden ausgiebig im Deutschen Haus gefeiert.
Gut möglich, dass die Party heute fortgesetzt wird, denn es geht ein letztes Mal in den Eiskanal, es stehen der dritte und vierte Lauf im Viererbob der Männer auf dem Plan. Los geht es mit dem dritten um 10 Uhr. Nach zwei Durchgängen führt Johannes Lochner, schon Sieger im Zweierbob, deutlich vor Dauerrivale Francesco Friedrich.
»Wenn ich mich morgen noch mal zusammenreiße und die zwei Läufe noch besser mache, können wir mit einem guten Ergebnis rechnen«, sagte Lochner gestern – ein krasses Understatement. Auf Platz drei liegt Adam Ammour. Die deutsche Bob-Dominanz ist erdrückend für die Konkurrenz, ein Dreifachsieg scheint möglich.
Gut möglich, dass die Party heute fortgesetzt wird, denn es geht ein letztes Mal in den Eiskanal, es stehen der dritte und vierte Lauf im Viererbob der Männer auf dem Plan. Los geht es mit dem dritten um 10 Uhr. Nach zwei Durchgängen führt Johannes Lochner, schon Sieger im Zweierbob, deutlich vor Dauerrivale Francesco Friedrich.
»Wenn ich mich morgen noch mal zusammenreiße und die zwei Läufe noch besser mache, können wir mit einem guten Ergebnis rechnen«, sagte Lochner gestern – ein krasses Understatement. Auf Platz drei liegt Adam Ammour. Die deutsche Bob-Dominanz ist erdrückend für die Konkurrenz, ein Dreifachsieg scheint möglich.
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Ski Freestyle
Daniela Maier: Von der Skipiste ins Fernsehen?
Olympiasiegerin Daniela Maier kokettiert nach ihrem Skicross-Gold mit neuen Disziplin: Tanzen und Television. Dafür bringt sich die 29-jährige Schwarzwälderin selbst ins Spiel für die beliebte RTL-Sendung »Let's Dance«. Wie Maier der »Bild am Sonntag« sagte, würde sie ein Angebot vom Sender wohl annehmen. »Ich tanze schon manchmal gern, kann aber nicht wirklich gut klassisch tanzen. Aber das wäre eine coole Herausforderung.«
Auch einen Auftritt in der Sat.1-Show »Das große Promibacken« kann sich die 29-Jährige gut vorstellen. »Im Dezember gibt es für die ganze Mannschaft immer Plätzchen von mir«, sagte Maier. Für sich selbst hat sie nach dem Triumph bei den Winterspielen eher kleine Wünsche. »Ich will mir ein neues Handy kaufen, weil meins ein bisschen älter ist. Und ich will mir einen schönen Urlaub gönnen«, sagte Maier.
Auch einen Auftritt in der Sat.1-Show »Das große Promibacken« kann sich die 29-Jährige gut vorstellen. »Im Dezember gibt es für die ganze Mannschaft immer Plätzchen von mir«, sagte Maier. Für sich selbst hat sie nach dem Triumph bei den Winterspielen eher kleine Wünsche. »Ich will mir ein neues Handy kaufen, weil meins ein bisschen älter ist. Und ich will mir einen schönen Urlaub gönnen«, sagte Maier.
Foto: Anna Szilagyi / EPA
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Curling
Kanadischer Gold-Curler: »Ich hätte das besser lösen können«
»Fuck off«, rief der kanadische Curler Marc Kennedy zu Beginn des Curling-Turniers seinem schwedischen Kontrahenten Oskar Eriksson entgegen. Der hatte ihm Schummelei vorgeworfen, Kennedy soll den Stein mehrmals berührt haben.
Nach dem Finalsieg der Kanadier gegen Großbritannien am Samstag äußerte sich Kennedy zum Wortgefecht: »Ich hätte das besser lösen können, absolut«, sagte er. »Aber was geschehen ist, ist geschehen.« Es habe viel Hass nach der Szene gegeben, das Team habe einiges durchmachen müssen in der vergangenen Woche. Nun sei er stolz, seine Mitspieler mit der Goldmedaille zu sehen.
Nach dem Finalsieg der Kanadier gegen Großbritannien am Samstag äußerte sich Kennedy zum Wortgefecht: »Ich hätte das besser lösen können, absolut«, sagte er. »Aber was geschehen ist, ist geschehen.« Es habe viel Hass nach der Szene gegeben, das Team habe einiges durchmachen müssen in der vergangenen Woche. Nun sei er stolz, seine Mitspieler mit der Goldmedaille zu sehen.
Foto: Misper Apawu / AP
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Moin moin, liebe Leserinnen und Leser! Was kann es Schöneres geben, als sich bei Regenwetter (zumindest hier in Hamburg) mit Kaffee und Franzbrötchen (wie gesagt: Hamburg) auf dem Sofa einzurichten und ein letztes Mal stundenlang Olympia zu schauen? Wir schreiben Tag 17 der Winterspiele in Italien, danach ist erstmal Schluss. Für diesen Anlass sind Jonas Mielke und ich ein bisschen früher aufgestanden, um Sie mit allem Wichtigen zu diesem Olympia-Finale zu versorgen. Wir freuen uns, viel Spaß!
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