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Was heute wichtig wird
- Die deutschen Kombinierer greifen nach Edelmetall. Oder sie versuchen es. Der Teamsprint ab 14 Uhr wird erstmalig bei Olympischen Winterspielen ausgetragen und bietet dem Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek trotz enttäuschender Ergebnisse in Italien gute Chancen.
- Mit zwei Finals im Sprint erlebt Skibergsteigen seine olympische Premiere. Größte deutsche Hoffnungsträgerin ist Tatjana Paller. Der Wettbewerb wird im Schlussteil der berühmten Stelvio-Piste in Bormio ausgetragen.
- Ohne deutsche Beteiligung findet das Eishockey-Finale der Frauen statt (19.10 Uhr). Kanada und die USA treffen aufeinander.
Die Entscheidungen des Tages
Skibergsteigen, 13.55 Uhr: Sprint, Finale, Frauen und 14.15 Uhr: Sprint, Finale, Männer
Nordische Kombination, 14 Uhr: Team Sprint, Männer
Eisschnelllauf, 16.30 Uhr: 1500 Meter, Männer, Finale
Eiskunstlauf, 19.00 Uhr: Einzel, Frauen, Kür
Eishockey, 19.10 Uhr: Finale, Frauen, USA – Kanada
Nordische Kombination, 14 Uhr: Team Sprint, Männer
Eisschnelllauf, 16.30 Uhr: 1500 Meter, Männer, Finale
Eiskunstlauf, 19.00 Uhr: Einzel, Frauen, Kür
Eishockey, 19.10 Uhr: Finale, Frauen, USA – Kanada
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Kombinierer springen auf Platz eins
Daran hatte ich nicht mehr geglaubt, zu schwach waren die deutschen Nordischen Kombinierer bei Olympia bislang unterwegs. Aber nun, beim letzten Wettkampf, zeigen sie eine deutliche Leistungssteigerung. Und gehen später sogar als führendes Duo in den Langlauf-Wettkampf.
Bei Teil eins des Teamsprints, dem Skispringen, zeigten Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger eine sehr starke Leistung. Vor allem Rydzek flog weit, Geiger hatte Problemchen, wie immer auf dieser Schanze, die er gar nicht mag. Aber egal: Später kommt es auf die Laufform an, und da fühlen sich beide besser als noch zu Beginn der Spiele.
Bei Teil eins des Teamsprints, dem Skispringen, zeigten Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger eine sehr starke Leistung. Vor allem Rydzek flog weit, Geiger hatte Problemchen, wie immer auf dieser Schanze, die er gar nicht mag. Aber egal: Später kommt es auf die Laufform an, und da fühlen sich beide besser als noch zu Beginn der Spiele.
Geiger von der Schanze. Foto: Daniel Karmann / dpa
Womöglich hat Rydzek die Leistung seiner Schwester Coletta gestern beflügelt. Die sprintete zusammen mit Laura Gimmler zu Bronze, anschließend weinte Johannes Rydzek vor Freude über die Leistung seiner Schwester. Er sagte aber auch: »Wir haben schon auch noch was vor.«
Das beweist er heute: Platz eins nach dem Springen, damit hatte keiner gerechnet. Deutschland geht später mit 13 Sekunden Vorsprung auf Norwegen und 21 Sekunden Vorsprung auf Japan in den Teamsprint.
Eine Medaille ist möglich. Es wäre die Erste für die bisher so enttäuschten und enttäuschenden Kombinierer bei diesen Spielen.
Das beweist er heute: Platz eins nach dem Springen, damit hatte keiner gerechnet. Deutschland geht später mit 13 Sekunden Vorsprung auf Norwegen und 21 Sekunden Vorsprung auf Japan in den Teamsprint.
Eine Medaille ist möglich. Es wäre die Erste für die bisher so enttäuschten und enttäuschenden Kombinierer bei diesen Spielen.
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Skibergsteigen
Claudio Rizzello

Für Italien ist in der Qualifikationsrunde gerade Giulia Murada als Erste beim Skibergsteigen in Bormio durchs Ziel gefahren. Sie ist die Tochter von Ivan Murada, einem Pionier des italienischen Skibergsteigens, der im Team zusammen mit Graziano Boscacci 2002 einen Weltmeistertitel holte. Dessen Sohn wiederum, Michele Boscacci, wird auch antreten – und ist mit Alba De Silvestro verheiratet, die eben auch schon gelaufen ist. »Viva la Famiglia« würde man in Italien sagen.
Giulia Murada. Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Elias Lübbe
Redakteur

Steinmeier gegen Olympia 2036 in Deutschland
Lassen Sie uns kurz in die Zukunft blicken: Aktuell wird diskutiert, ob Deutschland die Olympischen Spiele mal wieder ausrichten sollte, zuletzt ging es dabei vor allem um die Sommerspiele.
Nun mischt sich Deutschlands Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier in die Diskussion ein: »Der Bundespräsident sieht das Jahr 2036 als historisch problematisch für eine deutsche Bewerbung an«, erfuhr der SPIEGEL aus dem Bundespräsidialamt. 1936, genau 100 Jahre zuvor, hatte das nationalsozialistische Deutschland unter Adolf Hitler die Olympischen Sommerspiele ausgetragen und als Propagandaveranstaltung missbraucht.
Lesen Sie hier den ganzen Text zu Steinmeier und seiner Olympia-Einschätzung von meinem Kollegen Florian Gathmann.
Nun mischt sich Deutschlands Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier in die Diskussion ein: »Der Bundespräsident sieht das Jahr 2036 als historisch problematisch für eine deutsche Bewerbung an«, erfuhr der SPIEGEL aus dem Bundespräsidialamt. 1936, genau 100 Jahre zuvor, hatte das nationalsozialistische Deutschland unter Adolf Hitler die Olympischen Sommerspiele ausgetragen und als Propagandaveranstaltung missbraucht.
Lesen Sie hier den ganzen Text zu Steinmeier und seiner Olympia-Einschätzung von meinem Kollegen Florian Gathmann.
Foto: Peter Kneffel / dpa
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Skibergsteigen
Claudio Rizzello
Reporter in Bormio

In Bormio schneit es auch: Hier feiert gleich das Skibergsteigen seine olympische Premiere. Stark vertreten sind Fans des Norwegers Hans-Inge Klette. Die berühmte Skirennstrecke Stelvio ist bereit. Die Carabinieri passen auf. Mein Kollege Jonas Kraus erklärt Ihnen, worauf es beim Skibergsteigen ankommt.
Foto: Claudio Rizzello / Der Spiegel
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Ski Alpin
Mikaela Shiffrin gilt als beste Skifahrerin der Welt. Aber um noch einmal bei Olympia zu triumphieren, musste sie den Tod ihres Vaters verarbeiten und eine posttraumatische Belastungsstörung überwinden. Unsere Olympia-Reporter Annika Schultz und Jonas Kraus haben sich den Gold-Erfolg der 30-Jährigen im Slalom genauer angesehen und auch über die emotionale Pressekonferenz im Anschluss berichtet. Den Text von vor Ort lesen Sie hier.
Foto: Revierfoto / IMAGO
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Nordische Kombination
Es schneit weiter in Predazzo, aber der Probedurchgang zum Skispringen der Nordischen Kombinierer hat begonnen. Es sieht also gut aus, dass heute ein Wettkampf stattfindet.
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Ski Freestyle
Ski Freestyle wegen Schneefall verschoben
Eigentlich sollten um 10.30 Uhr in Livigno die Ski Freestyler ihre Qualifikation in der Halfpipe bestreiten, aber es schneit zu heftig. Der Wettbewerb soll morgen nachgeholt werden. Schon gestern Abend wurden die für heute geplanten Aerials-Wettbewerbe verlegt.
Livigno Snow Park. Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP / dpa
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Elias Lübbe
Redakteur

Australische Reporterin bittet um Verzeihung für Alkohol-Auftritt
Die australische Fernsehreporterin Danika Mason stand offenbar am Mittwoch angetrunken vor der Kamera. Die in Australien sehr bekannte Journalistin des TV-Senders Channel Nine war während einer Sportsendung aus den italienischen Alpen ins Studio zugeschaltet und hatte dabei wirres Zeug geredet. Sie sprach über alles Mögliche – vom Kaffeepreis in Italien bis hin zu Leguanen in den USA, was ihre Kollegen im Studio sichtlich durcheinanderbrachte.
Einen Tag später bat sie um Verzeihung für den Auftritt. »Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt«, sagte sie in einem Beitrag. »Ich hätte keinen Alkohol trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Umständen – es ist kalt, wir befinden uns in der Höhe, und dass ich nicht zu Abend gegessen hatte, hat die Sache sicher nicht besser gemacht.«
Einen Tag später bat sie um Verzeihung für den Auftritt. »Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt«, sagte sie in einem Beitrag. »Ich hätte keinen Alkohol trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Umständen – es ist kalt, wir befinden uns in der Höhe, und dass ich nicht zu Abend gegessen hatte, hat die Sache sicher nicht besser gemacht.«
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Eisschnelllauf
Mit Unterstützung des Fahrrad-Vaters
Werfen wir schon einmal einen Blick auf einen der spannendsten Athleten des heutigen Tages: den 18-jährigen Eisschnellläufer Finn Sonnekalb, für den es die ersten Winterspiele sind. Er ist vor seinem Start über 1500 Meter wieder fit. »Mir geht’s echt deutlich besser, ich bin fast wieder bei 100 Prozent«, sagte der 18-Jährige vor seinem Rennen um 16:30 Uhr. Nach einem Infekt zum Auftakt und Platz zwölf über 1000 Meter hofft der Erfurter nun auf ein starkes Ergebnis auf seiner Paradestrecke. Die deutschen Eisschnellläufer warten bei den Spielen in Mailand weiterhin auf ihre erste Medaille seit 2010.
Unterstützung erfährt der Olympiadebütant von seinem Vater, der auf besondere Weise vor Ort ist: Er fuhr mit dem Fahrrad von Erfurt nach Mailand, um seinen Sohn live an der Bahn zu unterstützen. Für Finn Sonnekalb sei das »eine zusätzliche Motivation«, sagte der 18-Jährige, der stolz ist, dass sein Vater »diesen Wahnsinn wirklich durchgezogen hat«.
Foto: Piroschka Van De Wouw / Reuters
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Nordische Kombination
Guten Morgen aus Predazzo. Hier soll am Vormittag der erste Teil des Teamsprints der Nordischen Kombinierer ausgetragen werden, das Skispringen. Mit einer Medaillenchance für das Team Geiger/Rydzek.
Nur: Es schneit heftig, und soll auch noch ein wenig so weitergehen. Der Schnee an sich wäre wohl beherrschbar, aber wenn Wind dazu kommt oder es noch stärker zu schneien beginnt, wird es schwierig.
Mal schauen, ob heute ein Wettkampf möglich ist.
Nur: Es schneit heftig, und soll auch noch ein wenig so weitergehen. Der Schnee an sich wäre wohl beherrschbar, aber wenn Wind dazu kommt oder es noch stärker zu schneien beginnt, wird es schwierig.
Mal schauen, ob heute ein Wettkampf möglich ist.
Foto: Jonas Kraus/ DER SPIEGEL
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Biathlon
Biathlon-Team stellt sich hinter Preuß
Nach dem Drama am Schießstand stellt sich das deutsche Biathlon-Team geschlossen hinter Franziska Preuß. »Ich möchte jetzt nicht ihr die Schuld zuweisen, dass es mit der Medaille nicht funktioniert hat«, sagte Bundestrainer Kristian Mehringer nach Platz vier in der Staffel. »Wir können nur als Team gewinnen oder als Team verlieren.«
Preuß war als zweite Läuferin gestartet, kam als Führende zum Stehendschießen – und patzte erneut. Eine Strafrunde warf das DSV-Team weit zurück, Preuß war anschließend völlig niedergeschlagen. »Wir haben gesehen, dass sie nicht ganz so locker, entspannt ist«, sagte Mehringer. Sie sei »natürlich fertig«, habe aber »ihr Bestes gemacht«.
Sportdirektor Felix Bitterling erinnerte daran, dass Preuß dem DSV schon »ich weiß nicht wie viele Staffeln gewonnen« habe. »Heute war es halt mal andersherum.« Nun gelte es, nach den Rückschlägen von Antholz den Fokus neu zu setzen. »Es ist uns wichtig, dass sie den Resetknopf drückt«, sagte Mehringer. Beim Massenstart am Samstag solle Preuß ohne großen Druck antreten – »eher mehr genießen.«
Preuß war als zweite Läuferin gestartet, kam als Führende zum Stehendschießen – und patzte erneut. Eine Strafrunde warf das DSV-Team weit zurück, Preuß war anschließend völlig niedergeschlagen. »Wir haben gesehen, dass sie nicht ganz so locker, entspannt ist«, sagte Mehringer. Sie sei »natürlich fertig«, habe aber »ihr Bestes gemacht«.
Sportdirektor Felix Bitterling erinnerte daran, dass Preuß dem DSV schon »ich weiß nicht wie viele Staffeln gewonnen« habe. »Heute war es halt mal andersherum.« Nun gelte es, nach den Rückschlägen von Antholz den Fokus neu zu setzen. »Es ist uns wichtig, dass sie den Resetknopf drückt«, sagte Mehringer. Beim Massenstart am Samstag solle Preuß ohne großen Druck antreten – »eher mehr genießen.«
Foto: FRANCOIS-XAVIER MARIT / AFP
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Skibergsteigen
So funktioniert Skibergsteigen
Skitourengehen liegt im Trend, jetzt kommt der Sport auch zu Olympia. Wer wissen will, was da ab 9.50 Uhr eigentlich passiert: Mein Kollege Jonas Kraus erklärt Ihnen das Format – und welche Deutschen sich bei den Wettbewerben etwas ausrechnen. Hier geht es zu seinem Text.
Skibergsteiger. Foto: ISMF Media / DAV
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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Meine Kollegen Jan Göbel, Elias Lübbe und ich freuen uns auf einen weiteren Olympia-Tag. Heute steht sogar eine olympische Premiere an: Skibergsteigen. Wir begleiten Sie bis zum Nachmittag, dann steigen Kim Staudt und Cedric Voigt zu.
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