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Das bringt der achte Olympia-Tag
- Johannes Høsflot Klæbo hat Gold über 10 Kilometer Ski Langlauf gewonnen, es ist sein insgesamt achter Olympiasieg. Damit stellt der Norweger den Gold-Rekord der erfolgreichsten Winter-Olympioniken ein.
- Der Franzose Quentin Fillon Maillet hat das Sprintrennen der Biathleten über 10 Kilometer gewonnen, sein insgesamt viertes Olympia-Gold. Die deutschen Biathleten ging leer aus.
- Im Snowboardcross der Frauen setzte sich Josie Baff aus Australien durch. Silber ging an Eva Adamczykova (Tschechien), Bronze an Michela Moioli (Italien).
- Über 5000 Meter hatte Eisschnellläufer Metoděj Jílek bereits Silber gewonnen, über 10.000 Meter wurde es nun Gold für den Slowaken. Silber sicherte sich Vladimir Semirunniy (Polen) vor dem Niederländer Jorrit Bergsma.
Auf diese Medaillenentscheidungen können Sie sich heute noch einstellen:
19.00 Uhr: Eiskunstlauf, Kür (Männer)
20.28 Uhr: Snowboard, Halfpipe (Männer)
21.14 Uhr: Skeleton (Männer)
Eiskunstlauf zählt immer zu den Highlights bei Winterspielen. Die Kür der Männer (19.00 Uhr) wird derzeit von Ilia Malinin dominiert. Der US-Amerikaner, dessen Eltern schon für die Sowjetunion aufs Eis gingen, triumphierte zuletzt zweimal bei Weltmeisterschaften und im Team-Wettbewerb bei Olympia. Wird er seiner Favoritenrolle gerecht?
20.28 Uhr: Snowboard, Halfpipe (Männer)
21.14 Uhr: Skeleton (Männer)
Eiskunstlauf zählt immer zu den Highlights bei Winterspielen. Die Kür der Männer (19.00 Uhr) wird derzeit von Ilia Malinin dominiert. Der US-Amerikaner, dessen Eltern schon für die Sowjetunion aufs Eis gingen, triumphierte zuletzt zweimal bei Weltmeisterschaften und im Team-Wettbewerb bei Olympia. Wird er seiner Favoritenrolle gerecht?
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Eiskunstlauf
Hallo aus Mailand, ich melde mich aus dem Mediolanum Forum, der Arena, wo um 19 Uhr einer der Höhepunkte dieser Winterspiele starten wird: die Kür im Eiskunstlauf der Männer. Der Austragungsort ist von außen eine Pracht aus Beton, aber wenn man dann über zahlreiche Gänge die Tribüne erreicht hat, sitzt man in einer Halle, die weder zu klein noch zu groß ist für dieses Event.
11.500 Zuschauer werden heute Abend dabei sein und gespannt beobachten, ob der Führende nach dem Kurzprogramm, der US-Wunderläufer Ilia Malinin, auch nach der Kür noch vorn liegen wird. Alle Experten gehen davon aus. Die Fans sind schon zahlreich mit der U-Bahn angereist. Die ersten Läufer haben sich schon warm gemacht. Gerade wird noch mal die Eisfläche von einer Schar von Helfern präpariert, jede Unebenheit beseitigt, damit es später keine bösen Überraschungen gibt.
11.500 Zuschauer werden heute Abend dabei sein und gespannt beobachten, ob der Führende nach dem Kurzprogramm, der US-Wunderläufer Ilia Malinin, auch nach der Kür noch vorn liegen wird. Alle Experten gehen davon aus. Die Fans sind schon zahlreich mit der U-Bahn angereist. Die ersten Läufer haben sich schon warm gemacht. Gerade wird noch mal die Eisfläche von einer Schar von Helfern präpariert, jede Unebenheit beseitigt, damit es später keine bösen Überraschungen gibt.
Mediolanum Forum in Mailand. Gerhard Pfeil
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Skeleton
Marcus Krämer
Reporter in Cortina d'Ampezzo

Das steckt hinter der Entscheidung gegen den ukrainischen Skeletoni
Am Abend steht die Medaillenvergabe im Skeleton der Männer an und nun steht endgültig fest, dass Wladyslaw Heraskewytsch nicht an den Start gehen wird. Der Ukrainer hatte beim Internationalen Sportgerichtshof Cas gegen die IOC-Entscheidung, seinen Helm mit rund 20 Abbildungen von im russischen Angriffskrieg getöteten Sportlern nicht im Wettkampf tragen zu dürfen, Berufung eingelegt. Der Antrag auf Wiederzulassung wurde nun jedoch vom Cas zurückgewiesen.
In der Begründung hieß es, der Cas sei der Ansicht, dass die IOC-Richtlinien »ein angemessenes Gleichgewicht herstellen zwischen dem Interesse der Athleten, ihre Meinung zu äußern, und ihrem Interesse, ungeteilte Aufmerksamkeit für ihre sportlichen Leistungen an der Wettkampfstätte zu erhalten«. An diese Regeln sei der Sportgerichtshof gebunden.
Heraskewytsch weilte den Tag über in Mailand, wo der Cas während der Spiele seinen Sitz hat. »Ich bin dankbar, für die Möglichkeit, hier sprechen zu dürfen«, sagte der 27-Jährige am Mittag nach seiner Anhörung und gab sich zuversichtlich. Unabhängig von der Cas-Entscheidung habe Heraskewytsch aber ohnehin nicht geplant, ins olympische Dorf nach Cortina d’Ampezzo zurückzukehren.
In der Begründung hieß es, der Cas sei der Ansicht, dass die IOC-Richtlinien »ein angemessenes Gleichgewicht herstellen zwischen dem Interesse der Athleten, ihre Meinung zu äußern, und ihrem Interesse, ungeteilte Aufmerksamkeit für ihre sportlichen Leistungen an der Wettkampfstätte zu erhalten«. An diese Regeln sei der Sportgerichtshof gebunden.
Heraskewytsch weilte den Tag über in Mailand, wo der Cas während der Spiele seinen Sitz hat. »Ich bin dankbar, für die Möglichkeit, hier sprechen zu dürfen«, sagte der 27-Jährige am Mittag nach seiner Anhörung und gab sich zuversichtlich. Unabhängig von der Cas-Entscheidung habe Heraskewytsch aber ohnehin nicht geplant, ins olympische Dorf nach Cortina d’Ampezzo zurückzukehren.
Für IOC-Chefin Kirsty Coventry ist der Fall Heraskewytsch allerdings zur ersten Krise geworden. Noch am Tag vor dem Ausschluss des Skeleton-Fahrers hatte die Nachfolgerin von Thomas Bach rund um den Wettbewerb in der Nordischen Kombination einen nahbaren und sympathischen Eindruck hinterlassen. Doch als es darum ging, ob die Erinnerung an getötete Sportler eine irreguläre Botschaft sei, berief sie sich unnachgiebig auf das Regelwerk des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Damit steht sie in einer Linie von diversen Funktionären, die die Rückkehr von Russland in den internationalen Sport vorbereiten.
Dabei versuchte das IOC hier geschickt vorzugehen. Aber das gelang nicht. Der Verband berief sich auf Regel 40 der eigenen Charta. Dort ist festgehalten, dass das »Field of Play«, also das Spielfeld oder in diesem Fall der Eiskanal, frei von persönlichen Botschaften bleiben müsse. Anders wäre es mit Regel 50.2 gewesen, dort heißt es, »politische, religiöse oder rassistische Propaganda« an olympischen Wettkampfstätten seien verboten.
So wollte das IOC mit Coventry an der Spitze verhindern, dass Heraskewytschs Helm als politische Botschaft verstanden werden könnte. Doch diese Rechnung geht nicht auf, selbstverständlich hat das Thema eine politische Relevanz. Und das IOC hat sich damit positioniert.
Daran ändert auch die Cas-Entscheidung, die letztlich so erwartet wurde, nichts.
Foto: Robert Michael / dpa
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Eisschnelllauf
Teenager Jílek holt Eisschnelllauf-Gold
Der olympische Wettkampf über 10.000 Meter der Männer entwickelte sich zum Duell der Generationen. Es siegte der erst 19-jährige Slowake Metoděj Jílek, der bereits über 5000 Meter Zweiter wurde. Bronze ging an den 40-jährigen Niederländer Jorrit Bergsma. Silber sicherte sich Vladimir Semirunniy (Polen). Der Olympiasieger über 5000 Meter, Sander Eitrem (Norwegen), landete auf Platz sieben.
🥇
Metoděj Jílek (Slowakei)
🥈
Vladimir Semirunniy (Polen)
🥉
Jorrit Bergsma (Niederlande)
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Eisschnelllauf
Über die 10.000 Meter der Männer hat es einen Wechsel an der Spitze gegeben: Der erst 19-jährige Slowake Metoděj Jílek hat die bisherige Bestzeit um mehr als fünf Sekunden unterboten. Eisschnelllauf-Altmeister Jorrit Bergsma liegt vor dem letzten Duell auf Rang drei.
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Ski Alpin
Lindsey Vonn beeindruckt Arzt
Der verletzte Ski-Superstar Lindsey Vonn hinterlässt in ihrer Klinik in Treviso offenbar einen guten Eindruck. Sie sei »eine vorbildliche Patientin«, sagte der Leiter des Behandlungsteams, Stefano Zanarella, der italienischen Zeitung »Corriere della Sera«. Er sei »sehr zufrieden« mit Vonns Genesungsprozess.
Die Ärzte des US-Teams unterstützten ihn sehr, sagte Zanarella: »Sie sind tolle Menschen und großartige Fachleute.« Dass Vonn eine besonders prominente Patientin ist, mache für ihn keinen Unterschied. Das Personal lasse sich »nicht davon beeinflussen, dass sie ein Champion ist«, so der Arzt.
Vonn wurde in Italien bereits dreimal an ihrem schwer verletzten linken Bein operiert. In einem Beitrag bei Instagram bedankte sie sich für die gute Betreuung. Das mache ihn stolz, sagte Zanarella, »auch weil wir eine heikle und langwierige medizinische Situation erfolgreich bewältigt haben«.
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Skeleton
Cas bestätigt IOC-Entscheidung gegen ukrainischen Skeletoni Heraskewytsch
Das Olympia-Aus von Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch ist endgültig. Die Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofes Cas wies nach einer Anhörung in Mailand den Antrag des Ukrainers auf Aufhebung seiner Disqualifikation durch den Bob- und Schlitten-Weltverband IBSF wegen der Helm-Kontroverse ab.
Heraskewytsch hatte beantragt, mit sofortiger Wirkung in den bereits laufenden Wettkampf wiederaufgenommen zu werden oder alternativ einen vom Cas überwachten offiziellen Lauf bis zur endgültigen Entscheidung des Wettkampfs in Cortina d'Ampezzo durchführen zu dürfen. Die ersten beiden Läufe waren am Donnerstagmorgen ausgetragen worden, am Freitag (19.30/21.14) finden die letzten beiden Läufe statt.
In einer ersten Reaktion sagte Heraskewytsch der Nachrichtenagentur Reuters: »Der Cas hat uns im Stich gelassen … Wir werden unsere nächsten Schritte überdenken.«
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Skeleton
Guter Start der Skeleton-Frauen
Der erste Vorlauf im Skeleton ist beendet, die deutsche Bilanz kann sich sehen lassen: Susanne Kreher (Platz zwei), Jacqueline Pfeifer (Platz vier) und Hannah Neise (Platz fünf) konnten ihre Positionen bis zum Ende verteidigen. Der nächste der vier Vorläufe findet um 17.48 Uhr statt.
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Eisschnelllauf
Im dritten von sechs Duellen hat Vladimir Semirunniy (Polen) die Führung im Eisschnelllauf der Männer über 10.000 Meter übernommen. 12:39,08 Minuten bedeuten aktuell Rang eins, sechs Sekunden vor dem Niederländer Stijn van de Bunt und 17 Sekunden Vorsprung auf den Italiener Lorello. In der Halle ist jetzt 20 Minuten Leerlauf, weil das Eis neu präpariert wird. Danach folgen die sechs letzten Athleten, die um die Medaillen kämpfen.
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Eishockey
Eishockey: Finnischer Sieg im Prestigeduell
In der Neuauflage des Olympiafinals von 2006 in Turin hat sich Finnland 4:1 gegen Schweden durchgesetzt. In einer hitzigen Partie machten die Finnen ihre überraschende Auftaktniederlage gegen die Slowaken gut. Im Parallelspiel der Gruppe unterlag Gastgeber Italien den Slowaken 2:3.
Foto: Walter G. Arce / ZUMA Press Wire / IMAGO
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Skeleton
Bei Susanne Kreher läuft es besser. Die Weltmeisterin von 2023 startet gut, berührt dann leicht die Bande, kommt aber trotzdem zügig ins Ziel. Am Ende ist es denkbar knapp: Nur 0,02 Sekunden liegt sie hinter Janine Flock.
Auch Hannah Neise legt einen soliden Lauf hin und sortiert sich hinter ihrer Teamkollegin Pfeifer auf Rang fünf ein. 15 Starterinnen kommen noch.
Auch Hannah Neise legt einen soliden Lauf hin und sortiert sich hinter ihrer Teamkollegin Pfeifer auf Rang fünf ein. 15 Starterinnen kommen noch.
Foto: Aijaz Rahi / AP
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Eisschnelllauf
Erstes Duell, erster Ausfall bei den Eisschnellläufern. Der Däne Viktor Therup gibt nach etwas mehr als der Hälfte der 10.000-Meter-Strecke auf. Er greift sich an die Hüfte, schaut verzweifelt gen Hallendecke. Der Italiener Riccardo Lorello knackt im Ziel die 13-Minuten-Marke, bleibt aber mehr als zehn Sekunden hinter seiner persönlichen Bestzeit. Was diese Zeit wert ist, erfahren wir spätestens im übernächsten Duell, wenn Vladimir Semirunniy für Polen antritt.
Foto: Guglielmo Mangiapane / Reuters
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Skeleton
Flock liegt noch immer vorn, jetzt kommt Jacqueline Pfeifer für Deutschland. Sie driftet leicht, fährt am Ende ein bisschen weit rechts. Das ist vorerst Platz drei, hinter der Britin Tabitha Stoecker.
Foto: Michael Kappeler / dpa
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Eisschnelllauf
Eisschnelllauf-Entscheidung über 10.000 Meter gestartet
Im Milano Speed Skating Stadium geht es für die Männer über die ganz lange Strecke. Sechs Paare treten im Finale an, unter den zwölf Läufern sind auch je zwei Niederländer und zwei Italiener. Einen davon sehen wir gleich im ersten Duell: Riccardo Lorello, der über 5000 Meter bereits Bronze gewonnen hat.
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Skeleton
Die Skeletoni-Frauen starten in ihren ersten von vier Vorläufen. Janine Flock aus Österreich macht den Anfang und fährt mit 57,22 Sekunden gleich Bahnrekord. Das hat aber nicht allzu viel zu bedeuten: Es ist erst das zweite Mal, dass ein Skeleton-Rennen in Cortina stattfindet.
Foto: Athit Perawongmetha / Reuters
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Ski Alpin
Skifahrer vermissen Stimmung: Olympia »verloren gegangen«
Nach gut der Hälfte der Olympia-Wettkämpfe sind die deutschen Skirennfahrer schwer enttäuscht von der Atmosphäre in Bormio. Dort finden bei diesen Winterspielen nur die alpinen Männerrennen und parallel keine Events anderer Sportarten statt. »So richtig Stimmung kommt leider nicht auf«, sagte Alexander Schmid vor dem Riesenslalom am Samstag. Teamkollege Anton Grammel verglich die Atmosphäre mit jener eines normalen Weltcups, »vielleicht auch nicht eines der bestorganisierten Weltcups«.
In Bormio gibt es kein olympisches Dorf, die Mannschaften sind – ähnlich wie beim Weltcup – auf einzelne Hotels aufgeteilt. Während zu den Rennen Fans in den Ort kommen und zumindest in der Nähe des Zielstadions Party machen, sind die Straßen, Restaurants und Bars an rennfreien Tagen deutlich leerer. Viele Hotels und Pensionen blieben während der Spiele geschlossen.
In Bormio gibt es kein olympisches Dorf, die Mannschaften sind – ähnlich wie beim Weltcup – auf einzelne Hotels aufgeteilt. Während zu den Rennen Fans in den Ort kommen und zumindest in der Nähe des Zielstadions Party machen, sind die Straßen, Restaurants und Bars an rennfreien Tagen deutlich leerer. Viele Hotels und Pensionen blieben während der Spiele geschlossen.
Der deutsche Männer-Cheftrainer Christian Schwaiger sagte mit Blick auf das Konzept von Mailand und Cortina, die Spiele auf Orte in ganz Norditalien zu verteilen: »Olympia ist, glaube ich, schon in einer gewissen Art und Weise verloren gegangen.« Er habe schon viele Spiele erlebt, »einige richtig schöne, wo die Sportstätten sehr zentral waren, wo man einen Austausch mit anderen Sportlern hatte. Das macht dann das olympische Flair aus. Das gibt es hier nicht. Eigentlich ist es jetzt ruhiger als beim Weltcup.«
Der Coach verglich diese Winterspiele mit jenen von Peking 2022, als wegen Corona kaum Zuschauer vor Ort und die Teams sehr isoliert waren.
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Vielen Dank, Nina und Florian. Elisa Schwarze und ich übernehmen für die zweite Tageshälfte.
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Ski Langlauf
Noch einmal kurz zurück zum Langlauf. Denn es ist schon erstaunlich. Da stellt Johannes Høsflot Klæbo einen Olympia-Rekord ein, gewinnt im Zehn-Kilometer-Rennen in der freien Technik seine achte olympische Goldmedaille. So viele wie nur seine Landsleute Björn Dählie, Ole Einar Björndalen und Marit Björgen. Und man weiß es nur nach einem Blick in die Statistik.
Klæbo selbst würde es nicht verraten. Im Ziel jubelt er kurz, streckt eine Faust in die Luft. Auf dem Podium lächelt er, danach beantwortet er routiniert die Fragen der Journalistinnen und Journalisten. Nichts deutet darauf hin, dass der 29-Jährige Geschichte geschrieben hatte.
Klæbo selbst würde es nicht verraten. Im Ziel jubelt er kurz, streckt eine Faust in die Luft. Auf dem Podium lächelt er, danach beantwortet er routiniert die Fragen der Journalistinnen und Journalisten. Nichts deutet darauf hin, dass der 29-Jährige Geschichte geschrieben hatte.
Foto: Hannibal Hanschke / epa
Er mache das, was er am meisten liebe, gebe sein Bestes, sei stolz auf seine Leistung in einem Rennen, in dem er bisher oft Probleme gehabt hatte. Nein, er denke nicht darüber nach, dass er mit einem Sieg in der Staffel am Sonntag erfolgreichster Winterolympionike der Geschichte werden könne. Er schaue von Rennen zu Rennen.
Die Antworten einer geölten Maschine.
Die Antworten einer geölten Maschine.
Dass Klæbo im Rennen über zehn Kilometer in der freien Technik lange hinten lag, schien nur die Zuschauer beunruhigt zu haben. Sein Landsmann Einar Hedegart führte, bis zum letzten Anstieg. »Ich war noch nie so müde, ich bin komplett zusammengebrochen«, sagte Bronzemedaillengewinner Hedegart danach. Es sei schade, dass er Klæbo bisher in jedem Rennen dieser Disziplin geschlagen habe, nur heute nicht. »Er war nie besser als Platz drei. Und dann kommt Olympia und er gewinnt. Das zeigt nur, auf welchem Level Johannes ist.«
Keine guten Nachrichten für seine Konkurrenz. Es stehen noch drei Rennen an, die Staffel, der Team-Sprint und der Massenstart über 50 Kilometer. Absolut realistisch, dass Klæbo wie alle Läufe bei diesen Olympischen Spielen auch diese drei Rennen gewinnt.
Keine guten Nachrichten für seine Konkurrenz. Es stehen noch drei Rennen an, die Staffel, der Team-Sprint und der Massenstart über 50 Kilometer. Absolut realistisch, dass Klæbo wie alle Läufe bei diesen Olympischen Spielen auch diese drei Rennen gewinnt.
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Biathlon
Deutsche Biathleten enttäuschen die angereisten Fans
Philipp Nawrath hätte an seinem 33. Geburtstag so gern eine Medaille gewonnen, doch auch der aktuell beste deutsche Biathlet war an diesem Freitag chancenlos. Beim Sprint über 10 Kilometer leistete er sich drei Fehler, das ist viel zu viel bei dem hohen Niveau, das die besten der Welt derzeit abrufen.
Nawrath beendete das Rennen auf Platz 26, sein Rückstand auf Olympiasieger Quentin Fillon Maillet beträgt mehr als 1:50 Minuten. Und das Bittere aus seiner Sicht: Er nimmt diese Hypothek mit ins Verfolgungsrennen am Sonntag.
Nawrath beendete das Rennen auf Platz 26, sein Rückstand auf Olympiasieger Quentin Fillon Maillet beträgt mehr als 1:50 Minuten. Und das Bittere aus seiner Sicht: Er nimmt diese Hypothek mit ins Verfolgungsrennen am Sonntag.
Besser machte es Philipp Horn, der Zehnter wurde, sich aber auch einen Fehler leistete. David Zobel kam fehlerfrei durch, aber ihm fehlt die Laufform. Er wurde 19. mit mehr als 1:40 Minuten Rückstand. »Ich komme mit der Höhe hier nicht so zurecht«, klagte er später. Justus Strelow komplettierte als 23. mit einem Schießfehler das durchwachsene deutsche Abschneiden. Das haben sich die vielen deutschen Fans in Antholz sicherlich anders vorgestellt.
Bemerkenswert finde ich den dritten Platz des Norwegers Sturla Holm Lægreid. Er zeigte sich zumindest in der Loipe und am Schießstand unbeeindruckt vom Wirbel um seine Person, der losgebrochen ist, nachdem er live im Fernsehen einen Seitensprung gebeichtet hat.
Später kommt er noch zur Pressekonferenz. Sollte Lægreid wieder was zu beichten haben: Hier erfahren Sie es zuerst.
Bemerkenswert finde ich den dritten Platz des Norwegers Sturla Holm Lægreid. Er zeigte sich zumindest in der Loipe und am Schießstand unbeeindruckt vom Wirbel um seine Person, der losgebrochen ist, nachdem er live im Fernsehen einen Seitensprung gebeichtet hat.
Später kommt er noch zur Pressekonferenz. Sollte Lægreid wieder was zu beichten haben: Hier erfahren Sie es zuerst.
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Snowboard
Australierin Baff gewinnt Snowboardcross
Gold Nummer zwei für Australien: Im großen Finale der Frauen fährt Snowboarderin Josie Baff als Erste über die Linie.
🥇
Josie Baff (Australien)
🥈
Eva Adamczykova (Tschechien)
🥉
Michela Moioli (Italien)
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Kondom-Knappheit bei Olympia?
Liebe Nina, ich habe mich ehrlicherweise schon zu Beginn der Spiele gefragt, wann dieser olympische Running Gag aufgewärmt wird. Nun liegt das Thema – und scheinbar kein Kondom mehr – auf dem Tisch. Ich kann da aber kaum zur Aufklärung beitragen.
Ich durfte noch vor der Eröffnungsfeier das Olympische Dorf hier vor den Toren von Cortina d'Ampezzo besuchen und auch in die Zimmer der deutschen Athletinnen und Athleten schauen. Dort lagen keinerlei Kondome rum, könnten sie natürlich auch versteckt haben. Aber ich halte es für eine gern gelesene Schmuddelgeschichte.
Da sind ganz viele junge, austrainierte Sportler und Sportlerinnen auf einem Fleck, die haben zwischen den Wettkämpfen bestimmt nichts zu tun, also wird ein bisschen fantasiert (wobei ich natürlich nicht ausschließe, dass Kondome benutzt werden). Also kurze Antwort: Ich weiß nicht, ob es Kondomknappheit gibt.
Ich durfte noch vor der Eröffnungsfeier das Olympische Dorf hier vor den Toren von Cortina d'Ampezzo besuchen und auch in die Zimmer der deutschen Athletinnen und Athleten schauen. Dort lagen keinerlei Kondome rum, könnten sie natürlich auch versteckt haben. Aber ich halte es für eine gern gelesene Schmuddelgeschichte.
Da sind ganz viele junge, austrainierte Sportler und Sportlerinnen auf einem Fleck, die haben zwischen den Wettkämpfen bestimmt nichts zu tun, also wird ein bisschen fantasiert (wobei ich natürlich nicht ausschließe, dass Kondome benutzt werden). Also kurze Antwort: Ich weiß nicht, ob es Kondomknappheit gibt.
Kondom-Knappheit bei Olympia?
An welchem Thema kommt man bei Olympischen Spielen nicht vorbei? Richtig, an Präservativen. Bei Sommer- und Winterspielen ist es mittlerweile Standard, dass diese für die Athletinnen und Athleten in den olympischen Dörfern bereitliegen. Bei den Spielen 2024 in Paris sollen es etwa 300.000 gewesen sein. Für Cortina d’Ampezzo meldet die »Stampa» nun allerdings einen Mangel. Die italienische Zeitung zitiert einen Sportler, der namentlich nicht genannt werden wollte, mit den Worten: »Die Vorräte waren in nur drei Tagen weg. Sie haben uns versprochen, dass noch mehr kommen werden. Aber wer weiß, wann?«
Ob es im olympischen Dorf in Mailand noch Kondome gibt, ließ sich auf die Schnelle nicht klären, ergänzt die Nachrichtenagentur dpa. Vielleicht wissen unsere Reporterinnen und Reporter mehr?
Ob es im olympischen Dorf in Mailand noch Kondome gibt, ließ sich auf die Schnelle nicht klären, ergänzt die Nachrichtenagentur dpa. Vielleicht wissen unsere Reporterinnen und Reporter mehr?
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Rodeln
Rodler drückt Kanzler weg – Bundesregierung reagiert
Die deutschen Biathleten müssen sich nach dem Sprint keine Sorgen machen, einen Anruf des Bundeskanzlers zu verpassen. Aber auch Rodel-Olympiasieger Max Langenhan muss sich nicht grämen, Friedrich Merz aus Versehen am Telefon weggedrückt zu haben. »Ich sehe keinen Grund für irgendeine Entschuldigung«, sagte ein Regierungssprecher nun in Berlin.
»Im Gegenteil, Herr Langenhan und alle anderen Athletinnen und Athleten, die solch hervorragende Leistungen bei Olympischen Spielen erbringen, haben unser aller Respekt und Bewunderung verdient. Der Bundeskanzler wollte ihm das persönlich ausdrücken, dass aber ein Goldmedaillengewinner nicht jederzeit telefonisch verfügbar ist, ist jetzt auch nicht überraschend und überhaupt nicht schlimm«, heißt es weiter. Er sei guter Dinge, dass es in nächster Zeit noch zu einem Kontakt zwischen Sportler und Kanzler kommen werde, sagte der Sprecher.
»Im Gegenteil, Herr Langenhan und alle anderen Athletinnen und Athleten, die solch hervorragende Leistungen bei Olympischen Spielen erbringen, haben unser aller Respekt und Bewunderung verdient. Der Bundeskanzler wollte ihm das persönlich ausdrücken, dass aber ein Goldmedaillengewinner nicht jederzeit telefonisch verfügbar ist, ist jetzt auch nicht überraschend und überhaupt nicht schlimm«, heißt es weiter. Er sei guter Dinge, dass es in nächster Zeit noch zu einem Kontakt zwischen Sportler und Kanzler kommen werde, sagte der Sprecher.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Snowboarderin Fischer: »Der Start hier liegt mir nicht«
Beim Snowboardcross hat Jana Fischer mir ihre Eindrücke geschildert. »Ein Fehler in den Wellen vor der letzten Kurve hat mich ein bisschen Speed gekostet«. Deshalb konnte sie bei ihrer Aufholjagd nicht auch noch die paar Zentimeter mehr gutmachen, die sie ins Halbfinale gebracht hätten. Das Hauptproblem war aber der Start, bei dem sie viel Zeit verlor. »Der Start hier liegt mir nicht«, sagt Fischer. Am Sonntag geht es im Mixed weiter.
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Biathlon
Quentin Fillon Maillet gewinnt sein viertes Olympia-Gold
Für den Franzosen Quentin Fillon Maillet war es das perfekte Rennen: 1 schneller Lauf + 2 fehlerfreie Schießen = 4. Olympia-Gold. Bei diesen Spielen hat Fillon Maillet bereits Gold mit der Mixed-Staffel gewonnen, 2022 in Peking gewann der heute 33-Jährige Gold in der Verfolgung und im Einzel.
Silber und Bronze gehen heute an zwei Norweger: Vetle Sjaastad Christiansen und Sturla Holm Lægreid. Bester Deutscher ist Philipp Horn auf Platz zehn.
Silber und Bronze gehen heute an zwei Norweger: Vetle Sjaastad Christiansen und Sturla Holm Lægreid. Bester Deutscher ist Philipp Horn auf Platz zehn.
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Quentin Fillon Maillet (Frankreich)
🥈
Vetle Sjaastad Christiansen (Norwegen)
🥉
Sturla Holm Lægreid (Norwegen)
Foto: Matthew Childs / Reuters
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Biathlon
Aus dem französischen Doppelpodium wird ein norwegisches Doppelpodium: Vetle Sjaastad Christiansen kommt auf dem Silberrang ins Ziel.
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Biathlon
Der Norweger Sturla Holm Lægreid schiebt sich auf Platz zwei zwischen die beiden Franzosen. Sein Landsmann Johan-Olav Botn schafft es nicht aufs Podium.
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Biathlon
Philipp Nawrath hätte sich zum Geburtstag eine Medaille gewünscht, aber drei Fehler werfen ihn weit zurück. Er kommt als 18. ins Ziel.
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Biathlon
Mitfavorit Eric Perrot hatte sich viel vorgenommen, aber zwei Schießfehler kosten ihn das Podium. Er kommt als aktuell Vierter ins Ziel.
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Biathlon
Und der Schwede Sebastian Samuelsson kämpft sich auf Platz drei, verdrängt Philipp Horn vom Podium.
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Biathlon
Emilien Jacqulin ist fertig, schleppt sich mit der letzten Luft ins Ziel. Das reicht für den aktuell zweiten Platz. Sehen wir einen französischen Doppelsieg?
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Biathlon
Quentin Fillon Maillet ist schnell unterwegs, ließ im Schießen keine einzige Scheibe stehen. Auf den letzten Metern gibt der Franzose noch mal Gas und sichert sich deutlich den Spitzenplatz, das riecht nach Gold.
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Philipp Horn läuft ins Ziel, er hatte sich einen Fehler erlaubt, übernimmt im virtuellen Klassement aber knapp die Führung.
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Biathlon
David Zobel ist übrigens im Ziel und liegt aktuell auf dem vierten Platz, direkt vor Justus Strelow, die beiden werden aber gleich verdrängt.
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Biathlon
Auch Giacomel hat Probleme beim Schießen, er lässt zwei Scheiben stehen.
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Biathlon
Der Franzose Emilien Jacquelin schießt zweimal fehlerfrei, liegt in der Zwischenzeit vorn und ist auf dem Weg, sich den ersten Platz zu sichern.
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Biathlon
Philipp Nawrath kommt jetzt zum ersten Schießen. Ihm unterlaufen zwei Fehlschüsse, bitter.
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Biathlon
Perrot erlaubt sich einen Fehler beim ersten Schießen, das könnte sich rächen.
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Die Top-Athleten sind unterwegs. Wer schafft es aufs Podium? Perrot? Botn? Nawrath? Tommaso Giacomel kommt erst noch.
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Biathlon
Zobel bleibt auch beim zweiten Schießen fehlerfrei. Was geht für ihn?
Foto: Eloisa Lopez / Reuters
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Kondom-Knappheit bei Olympia?
An welchem Thema kommt man bei Olympischen Spielen nicht vorbei? Richtig, an Präservativen. Bei Sommer- und Winterspielen ist es mittlerweile Standard, dass diese für die Athletinnen und Athleten in den olympischen Dörfern bereitliegen. Bei den Spielen 2024 in Paris sollen es etwa 300.000 gewesen sein. Für Cortina d’Ampezzo meldet die »Stampa» nun allerdings einen Mangel. Die italienische Zeitung zitiert einen Sportler, der namentlich nicht genannt werden wollte, mit den Worten: »Die Vorräte waren in nur drei Tagen weg. Sie haben uns versprochen, dass noch mehr kommen werden. Aber wer weiß, wann?«
Ob es im olympischen Dorf in Mailand noch Kondome gibt, ließ sich auf die Schnelle nicht klären, ergänzt die Nachrichtenagentur dpa. Vielleicht wissen unsere Reporterinnen und Reporter mehr?
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Snowboard: Aus im Fotofinish
Jana Fischer ist im Viertelfinale wieder schlecht gestartet, aber beginnt eine beeindruckende Aufholjagd. Meter um Meter holt sie auf, noch beim Zielsprung liegt sie eine halbe Snowboardlänge zurück, doch im Zielschuss zieht sie mit den beiden Führenden gleich. Ein Fotofinish, banges Warten – und ein bitteres Ende für Fischer. Sie scheidet als Dritte hauchdünn aus.
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Biathlon
David Zobel kommt zum ersten Schießen – und trifft fünfmal. In der Zwischenzeit liegt er auf dem vierten Platz.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Snowboardcross: Die Bässe wummern
Das Wetter ist kaiserlich, die Stimmung fantastisch beim Snowboardcross. Wenn die Läuferinnen sich den Parcours hinunterstürzen, wummern die Bässe aus den Boxen noch schneller und im Publikum kreischen Fans aus aller Welt. Etliche Nationen haben Medaillenchancen in einem der unvorhersehbarsten Wettbewerbe der Spiele.
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Biathlon
David Zobel startet als erster deutscher Biathlet ins Sprintrennen.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Snowboard: Fischer im Viertelfinale
Kluges Rennen der einzigen Deutschen im Achtelfinale beim Snowboardcross. Lange lag Jana Fischer nur auf dem dritten Platz ihres Laufs, mit dem sie ausgeschieden wäre. Doch sie behielt die Nerven und wartete auf den richtigen Moment, um die Tschechin Karolina Hrusova noch zu überholen. Gleich geht es mit den Viertelfinals weiter.
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Biathlon
Philipp Nawarath startet als 52. um 14.26 Uhr, um den Dreh starten auch die Topfavoriten um Eric Perrot (14.24 Uhr), Johan-Olav Botn (14.29 Uhr) und Tommaso Giacomel (14.31 Uhr).
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Biathlon
Los geht's in Antholz, der Slowake Simon Adamov ist der erste Läufer auf der Strecke.
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Biathlon
Deutsche Medaillenchance im Biathlon
In etwa einer Viertelstunde beginnt der Männer-Sprint im Biathlon über 10 Kilometer. Dann hat auch der Deutsche Philipp Nawrath Außenseiterchancen auf eine Medaille.
Foto: Marco Bertorello / AFP
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Snowboardcross: Besser allein?
Guten Mittag aus Livigno! Hier steht heute wieder Snowboard an. Um 13:30 beginnen die Achtelfinals der Cross-Frauen. Jana Fischer ist die einzige Deutsche im Wettbewerb. Nachdem sich bei den Männern gestern Martin Nörl und Leon Ulbricht gegenseitig von der Piste beförderten, mögen Spötter geneigt sein zu sagen: Besser so.
Foto: Harald Steiner / Gepa Pictures / Imago
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Ski Freestyle
Ski-Freestylerin Mohr plant Big-Air-Qualifikation – trotz operativen Eingriffs
Die deutsche Freeski-Athletin Muriel Mohr bekommt wohl doch noch ihren Einsatz bei den Olympischen Spielen. Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mitteilt, ist die 19-Jährige nach ihrer Verletzung, die sie sich im Slopestyle-Training zugezogen hatte, wieder in Livigno ins Schneetraining eingestiegen. »Sollte sich alles so weiterentwickeln wie bisher, möchte ich bei der Big-Air-Qualifikation an den Start gehen«, wurde Mohr zitiert.
In der vergangenen Woche war bei Mohr nach einer missglückten Landung im Training ein eingeklemmter Meniskuslappen im linken Knie diagnostiziert worden. Anschließend sei laut Operateur Manuel Köhne ein »kleiner arthroskopischer Eingriff« durchgeführt worden. Die Qualifikation wird am Samstag um 19.30 Uhr ausgetragen, das Finale findet am Montag um 19.30 Uhr statt.
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Ski Langlauf
Und auch das ist Olympia: Derzeit sind noch Läufer aus Saudi-Arabien, Israel und dem Libanon auf der Strecke. Im Ziel werden sie von Matthew Smith aus Südafrika und dem Mexikaner Allan Corona empfangen. Es schweißt offenbar zusammen, als sogenannte »Exoten« aus Ländern, die nicht gerade für Wintersport bekannt sind, hinter den Norwegern, Schweden und Franzosen auf die Strecke zu gehen. »Dabei sein ist alles«, dieses leicht abgedroschene Motto, wird hier ausgelebt.
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Ski Langlauf
Annika Schultz
Reporterin in Tesero

Das könnte noch für Diskussionen sorgen: Neben dem französischen Silbergewinner Mathis Desloges taucht in der Ergebnisliste auf der Olympia-Seite eine Gelbe Karte auf. Wofür er sie bekommen hat, ist noch unklar.
Es ist nicht das erste Mal bei diesen Olympischen Spielen: Beim Skiathlon über 20 Kilometer war Desloges ebenfalls verwarnt worden. Er hatte abgekürzt, war zu früh von der markierten Strecke abgebogen. Als er seinen Fehler erkannte, lief er auf die Strecke zurück, ging in Führung. Am Ende wurde er im Zielsprint Zweiter. Die Jury entschied sich aber gegen eine Zeitstrafe oder Disqualifikation, stufte den Fehler offenbar nicht als rennentscheidend ein.
Es ist nicht das erste Mal bei diesen Olympischen Spielen: Beim Skiathlon über 20 Kilometer war Desloges ebenfalls verwarnt worden. Er hatte abgekürzt, war zu früh von der markierten Strecke abgebogen. Als er seinen Fehler erkannte, lief er auf die Strecke zurück, ging in Führung. Am Ende wurde er im Zielsprint Zweiter. Die Jury entschied sich aber gegen eine Zeitstrafe oder Disqualifikation, stufte den Fehler offenbar nicht als rennentscheidend ein.
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»Ich habe noch nie in dieser Disziplin gewonnen, das Rennen war sehr lange in meinem Kopf. Das bei Olympia zu schaffen, ist der Wahnsinn. Ich war sehr motiviert, es hier zu schaffen. Heute war ich an der Reihe«, sagte Klaebo in der ARD.
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Ski Langlauf
Norweger Klæbo zählt jetzt zu den erfolgreichsten Winter-Olympioniken
Johannes Høsflot Klæbo gewinnt Gold über 10 Kilometer Ski Langlauf, es ist sein insgesamt achter Olympiasieg. Damit stellt der Norweger den Gold-Rekord der erfolgreichsten Winter-Olympioniken ein: Auch seine Landsleute Björn Dählie, Ole Einar Björndalen und Marit Björgen haben in der Geschichte der Spiele bereits acht Goldmedaillen gesammelt. Und Klæbo hat bei diesen Spielen noch die Chance, alleiniger Rekordhalter zu werden.
Silber geht heute an den Franzosen Mathis Desloges, Bronze an Einar Hedegart.
Silber geht heute an den Franzosen Mathis Desloges, Bronze an Einar Hedegart.
🥇
Johannes Høsflot Klæbo (Norwegen)
🥈
Mathis Desloges (Frankreich)
🥉
Einar Hedegart (Norwegen)
Foto: Kirsty Wigglesworth / AP
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Ukrainer Heraskewytsch äußert sich vor CAS-Urteil
Der ukrainische Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch ist mit gelb-blauem Schal um die Schultern zu seiner Anhörung vor der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofes CAS (ab 9.00 Uhr) erschienen. Sein Ziel: Nach seiner Disqualifikation wegen seines Helms, der Bilder von im russischen Angriffskrieg getöteten ukrainischen Sportlerinnen und Sportlern zeigt, doch noch für den Olympia-Wettkampf zugelassen zu werden, dessen letzte Läufe am Freitagabend in Cortina d'Ampezzo anstehen.
»Ich bin mir sicher, dass ich nicht gegen die Regeln des IOC verstoßen habe, daher halte ich meine Disqualifikation für völlig ungerechtfertigt«, schrieb Heraskewytsch bei der Plattform X und postete ein Foto aus einem offiziellen Olympiafahrzeug. Weiter dankte er »für die Unterstützung«, die ihn inspiriere.
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Ski Langlauf
Im Ziel stehen Klæbo und Hedegart zusammen, ob sie da schon das Rennen analysieren? Klæbo wirkt jedenfalls noch völlig abgeklärt, dafür, dass er den olympischen Rekord für Goldmedaillen einstellen könnte.
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Nach jetzigem Stand sieht es nach Rekord-Gold für Klæbo aus. Der Norweger führt vor Mathis Desloges aus Frankreich und Einar Hedegart. In der Startliste ist eigentlich auch niemand mehr zu finden, der Klæbo noch gefährlich werden könnte, aber viele Athleten sind noch auf der Strecke oder beginnen ihr Rennen erst noch.
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Ski Langlauf
Hedegart kämpft am letzten Anstieg, er sieht fertig aus. Trügt der Eindruck? Nein, in der Abfahrt kann er auch nicht mehr Tempo aufnehmen. Er ist im Ziel 14 Sekunden langsamer als Klæbo, nachdem er so lange in den Zwischenzeiten geführt hatte. Offenbar hat er sich das Rennen schlechter eingeteilt als sein Landsmann.
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Ski Langlauf
Bei der letzten Zwischenzeit vor dem Ziel ist Hedegart knapp drei Sekunden schneller als Klæbo. Hält er das Tempo jetzt bis ins Ziel durch?
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Ski Langlauf
Bester Deutscher ist aktuell übrigens Florian Notz auf Platz 16, aber er wird auch noch weiter nach hinten rutschen.
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Ski Langlauf
Klæbo wirft auf den letzten Metern noch mal alles rein, schiebt einen Ski vor und kommt so ins Ziel. In 20:36,2 Minuten übernimmt er jetzt die Führung. Aber wie lang? Hedegart ist auf der Jagd.
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Ski Langlauf
Hedegart ist an der zweiten Zwischenzeit knapp fünf Sekunden schneller als Klæbo. Das könnte ein enges Finish werden.
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Ski Langlauf
Am TV geht es euch sicher besser, aber auf der Strecke sind die deutschen Läufer teils schwer zu erkennen. Der schwarze Anzug hebt sich nicht wirklich ab, die Briten treten in dunkelblau mit einem ähnlichen Muster an.
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»Attention, attention« heißt es im Stadion, als Klæbo bei 4,9 Kilometer die Führung übernimmt. Es warten wirklich alle nur darauf, was er macht.
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Ski Langlauf
Klæbo erlaubt sich einen langsamen Start, an der ersten Zwischenzeit ist er nur Elfter.
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Ski Langlauf
Der Norweger Einar Hedegart läuft los, er ist der Gold-Favorit in diesem Rennen.
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Ski Alpin
»Heikle Situation bewältigt« – Arzt spricht über Vonns OP
Neuigkeiten gibt es derweil auch von Skistar Lindsey Vonn. Wenige Tage nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt hat der Chefarzt, unter dessen Leitung die Amerikanerin operiert wurde, Einblick in die bisherige Behandlung gegeben. »Wir haben unsere Pflicht getan. Wir wussten, dass bestimmte Situationen eintreten könnten und waren darauf vorbereitet«, sagte Stefano Zanarella der italienischen Zeitung »Corriere della Sera«. Man habe den komplizierten Fall mit einem Expertenteam betreut und sei mit dem Genesungsprozess zufrieden.
Vor wenigen Tagen hatte die 41-Jährige, die sich einen komplizierten Beinbruch zugezogen hatte, ein Foto aus ihrem Krankenbett in den sozialen Medien gepostet und sich unter anderem beim medizinischen Personal bedankt. »Die Worte der Patientin erfüllen uns mit Stolz, auch weil wir eine heikle und langwierige medizinische Situation erfolgreich bewältigt haben«, sagte Zanarella. Vonn sei »eine vorbildliche Patientin, ebenso wie ihr amerikanisches Team und die Ärzte des US-Verbandes, die uns wirklich tatkräftig unterstützen.«
Vor wenigen Tagen hatte die 41-Jährige, die sich einen komplizierten Beinbruch zugezogen hatte, ein Foto aus ihrem Krankenbett in den sozialen Medien gepostet und sich unter anderem beim medizinischen Personal bedankt. »Die Worte der Patientin erfüllen uns mit Stolz, auch weil wir eine heikle und langwierige medizinische Situation erfolgreich bewältigt haben«, sagte Zanarella. Vonn sei »eine vorbildliche Patientin, ebenso wie ihr amerikanisches Team und die Ärzte des US-Verbandes, die uns wirklich tatkräftig unterstützen.«
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Ski Langlauf
Die ersten Läufer sind im Ziel, aktuell führt Maximilian Hollmann aus Kanada mit einer Zeit von 21:56,9 Minuten. Wir können mit Sicherheit sagen: Gleich kommen noch Läufer, die seine Zeit unterbieten werden.
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Ski Langlauf
Apropos Temperaturen in Tesero und kurze Trikots. John Steel Hagenbuch aus den USA sieht aus, als sei ihm jetzt schon heiß.
Foto: Filip Singer / EPA
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Ski Langlauf
Da ist er: Johannes Høsflot Klæbo läuft jetzt los. Die Mission achtes Gold beginnt.
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Ski Langlauf
Auch die Deutschen Florian Notz und Janosch Brugger sind nun gestartet, haben nach den ersten Kilometern aber schon ordentlich Rückstand auf die schnellsten Läufer.
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Snowboard
Es sind die Spiele der mutigen Frauen
Schmerz, Adrenalin, Grandezza: Snowboarderin Choi Ga-on stürzt spektakulär, humpelt und springt dann zu Gold. Später verrät sie noch den Rücktritt einer Legende. Aus Livigno berichtet unser Kollege Florian Haupt, seinen Text lesen Sie hier.
Foto: Lindsey Wasson / AP
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Ich nehme aber lieber sonnige zehn Grad, als Regen bei 6 Grad, wie es für morgen angesagt ist.
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Die Bedingungen muten schon etwas seltsam an. Teilweise starten die Läufer mit kurzen Ärmeln, auf den Tribünen tragen die Fans Shirts und schmieren sich mit Sonnencreme ein. Winterspiele.
Paul Constantin Pepene aus Rumänien ist mit kurzen Ärmeln unterwegs. Foto: Javier Soriano / AFP
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Ski Langlauf
Die ersten 20 der insgesamt 113 Läufer sind in Tesero nun auf der Ski-Langlauf-Strecke. Die ganz großen Favoriten sind noch nicht dabei, die kommen später.
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Ski Langlauf
Norweger Klæbo jagt Medaillenrekord
Klæbo geht als 44. Läufer auf die Strecke. Dann jagt er auch einen Rekord: Der Norweger hat in seiner Karriere bislang sieben Goldmedaillen gewonnen, mit der achten würde er zu den norwegischen Rekordhaltern Björn Dählie, Ole Einar Björndalen und Marit Björgen aufschließen. Und Klæbo hat bei diesen Spielen Chancen, eine alleinige Bestmarke aufzustellen.
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Medaillenentscheidung beim Ski Langlauf: Klæbo nicht der Topfavorit
Hallo aus Tesero! Die Langläufer starten in wenigen Minuten in das 10-Kilometer-Rennen im Freistil. Es ist der einzige Wettbewerb, in dem der Norweger Johannes Høsflot Klæbo nicht der absolute Topfavorit ist. Noch nie hat er bei einem Weltcup ein Rennen in diesem Modus gewonnen. Sein größter Konkurrent kommt, wie sollte es anders sein, auch aus Norwegen. Einar Hedegart hat in dieser Saison alle Freistil-Wettkämpfe über zehn Kilometer gewonnen.
Einmal kurz zu den Regeln: Die Läufer starten mit 30 Sekunden Abstand, jeder läuft sein eigenes Rennen gegen die Uhr. Es gibt eine Setzliste, die bisher stärksten Athleten sind in einer Gruppe, damit die Bedingungen möglichst fair sind. Heute besonders wichtig, denn bei zehn Grad Außentemperatur wird der Schnee schnell weich werden. Wer am schnellsten ist, gewinnt, klar. Spätestens gegen 13.30 Uhr sollte das Ergebnis offiziell feststehen.
Einmal kurz zu den Regeln: Die Läufer starten mit 30 Sekunden Abstand, jeder läuft sein eigenes Rennen gegen die Uhr. Es gibt eine Setzliste, die bisher stärksten Athleten sind in einer Gruppe, damit die Bedingungen möglichst fair sind. Heute besonders wichtig, denn bei zehn Grad Außentemperatur wird der Schnee schnell weich werden. Wer am schnellsten ist, gewinnt, klar. Spätestens gegen 13.30 Uhr sollte das Ergebnis offiziell feststehen.
Johannes Høsflot Klæbo. Foto: Julia Piatkowska / FIS
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Skispringen
Skispringerin über Folgen ihrer Periode: »Dann bin ich immer super ängstlich«
Skispringerin Agnes Reisch hat offen über die Auswirkungen ihrer Periode auf ihren Sport gesprochen. »Ich habe heute meine Tage bekommen. Dann bin ich immer super ängstlich«, sagte die 26-Jährige nach dem ersten Training auf der Großschanze. Einen möglichen dritten Trainingssprung ließ sie am Donnerstagabend deshalb aus. »Als private Agnes Reisch würde ich mir selbst nicht empfehlen, Extremsport zu machen. Skispringen ist mein Beruf, deswegen gehört das dazu, dass ich springe.« Hinter einem dritten Sprung hätte sie »keinen Sinn mehr gesehen«.
Reisch sagte zudem: »Natürlich belastet das irgendwie. Je nach jeder Zyklusphase ist man auch stärker oder fühlt sich nicht so gut. Aber man muss ja trotzdem Leistung bringen und kann den Wettkampf nicht nach dem Zyklus aussuchen.«
Reisch sagte zudem: »Natürlich belastet das irgendwie. Je nach jeder Zyklusphase ist man auch stärker oder fühlt sich nicht so gut. Aber man muss ja trotzdem Leistung bringen und kann den Wettkampf nicht nach dem Zyklus aussuchen.«
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Skeleton
IOC-Präsidentin verteidigt im Helm-Streit die Regeln
Trotz der heftigen Kontroverse um den Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch hält IOC-Präsidentin Kirsty Coventry das Regelwerk des Internationalen Olympischen Komitees weiter für richtig. »Die Regeln sind die Regeln, und ich glaube an diese Regeln. Ich halte diese Richtlinien für sehr gut«, sagte Coventry am Tag nach dem Eklat bei den Skeleton-Wettbewerben in Cortina d’Ampezzo. Als sie die Disqualifikation am Donnerstag vor Journalisten verteidigt hatte, war Coventry in Tränen ausgebrochen.
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Biathlon
Türklinke weg – Gold-Teamstaffel vor dem Start eingeschlossen
Zum Abschluss der Rodel-Wettbewerbe gab es am Donnerstag das dritte Gold für Deutschland – dieses Mal im Teamwettbewerb. Zuvor hatten Rekord-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt mit ihrem Team aber um ihre Teilnahme an der Staffel gebangt, wie Wendl erzählt. »Die Rumänen waren als erster Starter ja schon fertig. Und plötzlich hatte einer die Klinke an der Tür zum Starthaus in der Hand, sie war rausgefallen. Da dachten wir 20 Sekunden lang, wie kommen wir jetzt pünktlich zum Start«.
Doch der Rumäne habe schnell Kontakt zu einem Trainer aufgenommen und das Malheur mit der herausgefallenen Klinke aufgelöst, indem die Tür von außen geöffnet wurde. So schafften es die Deutschen rechtzeitig zum Start.
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Bob
Lückenkemper als Bob-Anschieberin? »Alles ist möglich«
Deutschlands Leichtathletikstar Gina Lückenkemper kann sich offenbar eine Zukunft als Bob-Anschieberin vorstellen. »Alles ist möglich«, sagte die 100-Meter-Europameisterin von München, die sich derzeit die Olympischen Winterspiele als Fan vor Ort in Italien anschaut, bei »Sport1«: »Ausprobieren würde ich es auf jeden Fall.«
Damit ist sie nicht allein. Auch die Italo-Schweizerin Simona de Silvestro zog es vor drei Jahren in den Bob, bei den Winterspielen ist sie für Italien dabei. Die 37-Jährige war zuvor Rennfahrerin, startete in der Formel E und in der amerikanischen Indy-Car-Serie. Zeitweise war sie Testfahrerin beim damaligen Schweizer Rennstall Sauber. »Das Bob-Training verlangte eine größere Umstellung. Im Rennsport geht es viel um Ausdauer, das Bobfahren erfordert aber durch das Anschieben Schnellkraft«, sagte sie »Auto Motor Sport«.
Damit ist sie nicht allein. Auch die Italo-Schweizerin Simona de Silvestro zog es vor drei Jahren in den Bob, bei den Winterspielen ist sie für Italien dabei. Die 37-Jährige war zuvor Rennfahrerin, startete in der Formel E und in der amerikanischen Indy-Car-Serie. Zeitweise war sie Testfahrerin beim damaligen Schweizer Rennstall Sauber. »Das Bob-Training verlangte eine größere Umstellung. Im Rennsport geht es viel um Ausdauer, das Bobfahren erfordert aber durch das Anschieben Schnellkraft«, sagte sie »Auto Motor Sport«.
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Biathlon
Geburtstagskind Nawrath will Medaille
Herzlich willkommen aus dem sonnigen Antholz! Hier steht heute ab 14 Uhr der 10-Kilometer-Sprint der Biathleten auf dem Programm. Dabei gibt es nur zwei Schießen, einmal im Liegendanschlag, einmal stehend. Wer vorbei zielt, muss in die 150 Meter lange Strafrunde.
Chancen auf den Sieg haben sicherlich der Weltcup-Gesamtführende Eric Perrot aus Frankreich, der Norweger Johan-Olav Botn, der Gold im Einzel holte und der Südtiroler Tommaso Giacomel.
Aber: Auf dieser kurzen Strecke kann immer alles passieren. Auch eine deutsche Medaille. Philipp Nawrath traue ich an seinem 33. Geburtstag am meisten zu, er wurde im Januar Zweiter im Sprint von Oberhof. Philipp Horn, Justus Strelow und David Zobel gehen eher als Außenseiter in dieses Rennen.
Chancen auf den Sieg haben sicherlich der Weltcup-Gesamtführende Eric Perrot aus Frankreich, der Norweger Johan-Olav Botn, der Gold im Einzel holte und der Südtiroler Tommaso Giacomel.
Aber: Auf dieser kurzen Strecke kann immer alles passieren. Auch eine deutsche Medaille. Philipp Nawrath traue ich an seinem 33. Geburtstag am meisten zu, er wurde im Januar Zweiter im Sprint von Oberhof. Philipp Horn, Justus Strelow und David Zobel gehen eher als Außenseiter in dieses Rennen.
Foto: Hendrik Schmidt / dpa
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Biathlon
Doping-Suspendierung von italienischer Biathletin aufgehoben
Die italienische Biathletin Rebecca Passler darf nach ihrer vorläufigen Suspendierung wegen eines positiven Dopingbefunds nun doch bei den Olympischen Winterspielen in ihrer Heimat starten. Das entschied das Berufungsgericht von Italiens nationaler Anti-Doping-Behörde Nado. Zuvor war der Fall von der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshof Cas in Mailand dorthin verwiesen worden.
Die 24-Jährige hatte gefordert, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr eine Olympiateilnahme in Antholz zu ermöglichen. Sie war bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf Letrozol getestet worden. Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Die Biathletin argumentierte, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt, sie treffe keine Schuld. Das konnte sie in dem Eilverfahren glaubhaft nachweisen.
Die 24-Jährige hatte gefordert, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr eine Olympiateilnahme in Antholz zu ermöglichen. Sie war bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf Letrozol getestet worden. Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Die Biathletin argumentierte, es habe sich um einen Fall von Verunreinigung gehandelt, sie treffe keine Schuld. Das konnte sie in dem Eilverfahren glaubhaft nachweisen.
Foto: IMAGO / Pierre Teyssot
Passler könnte bereits am Samstag (14.45 Uhr) im Sprint antreten, wird das aber nicht machen. Italiens Verband teilt mit, dass sie ab Montag wieder mit ihren Teamkolleginnen trainieren wird. Auf jeden Fall wäre sie eine Kandidatin für die Frauen-Staffel am kommenden Mittwoch.
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Manchmal ist es zum Weinen
ARD, ZDF und Eursport machen fast rund um die Uhr Olympia-Programm, mit parallelen Livestreams und Dauer-Übertragung. Wie schlagen sich die Reporterinnen und Reporter bislang? Den Text unserer Kollegen Peter Ahrens und Jan Göbel lesen Sie hier.
Foto: imago / Eibner
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Skeleton
Eilverfahren um Ausschluss von Ukrainer Heraskewytsch läuft
Das Eilverfahren um den Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch von den Skeleton-Wettbewerben hat in einem Hotel in Mailand begonnen. Der 27-Jährige kämpft in einer Anhörung vor der Ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportgerichtshofes Cas gegen die Entscheidung des zuständigen Weltverbandes IBSF, ihn von den Rennen in Cortina d’Ampezzo zu disqualifizieren.
Hintergrund war, dass Heraskewytsch sich geweigert hatte, auf das Tragen eines vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verbotenen Helms mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen zu verzichten. Mehr über den Fall lesen Sie hier.
Hintergrund war, dass Heraskewytsch sich geweigert hatte, auf das Tragen eines vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verbotenen Helms mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen zu verzichten. Mehr über den Fall lesen Sie hier.
Foto: Kevin Cooms / Reuters
Das IOC untersagt politische Botschaften während der Wettkämpfe und hatte den Ukrainer mehrfach aufgefordert, einen anderen Helm zu verwenden. Heraskewytsch argumentiert, es habe bereits ähnliche Fälle bei Olympia ohne drastische Sanktionen gegeben, und sieht keinen Regelbruch.
Heraskewytsch verlangt vor dem Cas die Aufhebung der Entscheidung und seine sofortige Wiederzulassung zu den Winterspielen. Alternativ müsse ihm ein vorläufiger Start unter Überwachung des Cas ermöglicht werden, bis ein Urteil vorliegt. Sein Ziel sei es, doch noch am Skeleton-Wettbewerb teilzunehmen.
Allerdings wurden die ersten beiden Läufe bereits am Donnerstag absolviert. Für heute Abend ab 19.30 Uhr ist die Medaillenentscheidung mit den Läufen drei und vier geplant.
»Für mich es ist jetzt natürlich schwer nachzuvollziehen, wie wir das umsetzen können«, hatte Heraskewytsch vor der Anhörung auf die Frage geantwortet, wie er denn doch noch in den Wettbewerb einsteigen könne. Vielleicht müsse man die ersten beiden Läufe annullieren oder er selbst müsse mehrere Läufe an einem Tag bestreiten, sagte der Ukrainer.
Heraskewytsch verlangt vor dem Cas die Aufhebung der Entscheidung und seine sofortige Wiederzulassung zu den Winterspielen. Alternativ müsse ihm ein vorläufiger Start unter Überwachung des Cas ermöglicht werden, bis ein Urteil vorliegt. Sein Ziel sei es, doch noch am Skeleton-Wettbewerb teilzunehmen.
Allerdings wurden die ersten beiden Läufe bereits am Donnerstag absolviert. Für heute Abend ab 19.30 Uhr ist die Medaillenentscheidung mit den Läufen drei und vier geplant.
»Für mich es ist jetzt natürlich schwer nachzuvollziehen, wie wir das umsetzen können«, hatte Heraskewytsch vor der Anhörung auf die Frage geantwortet, wie er denn doch noch in den Wettbewerb einsteigen könne. Vielleicht müsse man die ersten beiden Läufe annullieren oder er selbst müsse mehrere Läufe an einem Tag bestreiten, sagte der Ukrainer.
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Snowboard
Hier piept's wohl
Wenn die Kontrolleure bei den Olympischen Spielen sagen, dass man alle metallischen Gegenstände aus den Taschen nehmen soll, dann meinen sie auch wirklich ALLE. Das hat auch Kokomo Murase aus Japan gemerkt, vielleicht hängt sie sich ihre Goldmedaille aus dem Snowboard Big Air ab jetzt immer um den Hals.
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Eishockey
Olympia-Besuch wird kriminellem Eishockey-Fan zum Verhängnis
Die Reise zu den Olympischen Winterspielen in Italien ist einem Eishockey-Fan aus der Slowakei zum Verhängnis geworden. Der 44 Jahre alte Mann wurde auf einem Campingplatz am Stadtrand von Mailand festgenommen, weil gegen ihn in Italien bereits seit 2010 ein Haftbefehl vorliegt. Damals war er wegen einer Serie von Diebstählen in Geschäfte von einem Gericht in Bozen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Der Slowake, der sich für das Spiel der Slowakei gegen Finnland in der neuen Eishockey-Arena von Mailand bereits ein Trikot in den Nationalfarben angezogen hatte, wurde nach italienischen Medienberichten von der Festnahme völlig überrascht. Er wehrte sich auch nicht dagegen. Der nächste Weg führte ihn dann nicht in die Sporthalle, sondern ins Gefängnis: Dort muss er nun eine Reststrafe von fast einem Jahr verbüßen. Auf die Spur kam die Polizei dem Slowaken aus der Nähe von Bratislava, weil er sich mit seinem Namen ins Unterkunft-Melderegister eingetragen hatte. Das Spiel endete übrigens 4:1 für die Slowakei.
Der Slowake, der sich für das Spiel der Slowakei gegen Finnland in der neuen Eishockey-Arena von Mailand bereits ein Trikot in den Nationalfarben angezogen hatte, wurde nach italienischen Medienberichten von der Festnahme völlig überrascht. Er wehrte sich auch nicht dagegen. Der nächste Weg führte ihn dann nicht in die Sporthalle, sondern ins Gefängnis: Dort muss er nun eine Reststrafe von fast einem Jahr verbüßen. Auf die Spur kam die Polizei dem Slowaken aus der Nähe von Bratislava, weil er sich mit seinem Namen ins Unterkunft-Melderegister eingetragen hatte. Das Spiel endete übrigens 4:1 für die Slowakei.
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Curling
Der Tag beginnt mit Curling
Der olympische Tag beginnt in der Curling-Halle. Hier laufen bereits vier Matches, unter anderem trifft Topfavorit Großbritannien auf Italien.
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Eishockey
Eishockey: Kanada und USA mit Auftaktsiegen
Die Topfavoriten Kanada und USA sind mit Siegen in das Eishockeyturnier gestartet.
Die mit zahlreichen NHL-Profis gespickte Auswahl Kanadas um die Stars Connor McDavid und Sidney Crosby gewann ihr Auftaktspiel gegen Tschechien 5:0 (1:0, 2:0, 2:0). McDavid und Crosby kamen am Donnerstag in Mailand auf viel Eiszeit und glänzten mit gemeinsam fünf Assists. Die Tore erzielten Macklin Celebrini (20.), Mark Stone (27.), Bo Horvat (38.), Nathan MacKinnon (48.) und Nick Suzuki (54.). Vor der Schweiz und Frankreich führt der Olympiarekordsieger (neun Titel) die Gruppe A an.
Weltmeister USA schlug Lettland 5:1 (1:1, 3:0, 1:0). Das US-Team befindet sich gemeinsam mit Deutschland in Gruppe C. Gegen Lettland überzeugten die Brüder Matthew und Brady Tkachuk mit einer Koproduktion zur frühen Führung (6.), Brock Nelson erzielte einen Doppelpack (31./40.).
Die mit zahlreichen NHL-Profis gespickte Auswahl Kanadas um die Stars Connor McDavid und Sidney Crosby gewann ihr Auftaktspiel gegen Tschechien 5:0 (1:0, 2:0, 2:0). McDavid und Crosby kamen am Donnerstag in Mailand auf viel Eiszeit und glänzten mit gemeinsam fünf Assists. Die Tore erzielten Macklin Celebrini (20.), Mark Stone (27.), Bo Horvat (38.), Nathan MacKinnon (48.) und Nick Suzuki (54.). Vor der Schweiz und Frankreich führt der Olympiarekordsieger (neun Titel) die Gruppe A an.
Weltmeister USA schlug Lettland 5:1 (1:1, 3:0, 1:0). Das US-Team befindet sich gemeinsam mit Deutschland in Gruppe C. Gegen Lettland überzeugten die Brüder Matthew und Brady Tkachuk mit einer Koproduktion zur frühen Führung (6.), Brock Nelson erzielte einen Doppelpack (31./40.).
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Pressestimmen zur Helmentscheidung bei Olympia: »Die Heuchelei des IOC ist empörend«
Die Disqualifikation des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch ist das große Thema der Winterspiele. Die Entscheidung des IOC sorgt in der internationalen Presse für heftige Kritik. Die Pressestimmen lesen Sie hier.
Foto: Odd Andersen / AFP
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Rodeln
Gold-Rodler drückt Anruf von Bundeskanzler Merz weg
Über diesen »kleinen Fauxpas« konnte Max Langenhan selbst nur lachen. Am Morgen nach seinem Olympiasieg im Einsitzer schaute er sich gerade ein »cooles« Gratulationsvideo von Carmen und Robert Geiss an, als ihn eine unbekannte Nummer anrief. »Ich habe den Anruf so weggewischt. Aber es hat sich herausgestellt: Das war Friedrich Merz«, erzählte Langenhan nach dem Gewinn der Goldmedaille mit der Teamstaffel am Donnerstag.
Seine Teamkollegen um Julia Taubitz und Tobias Wendl konnten sich bei der Geschichte von Langenhan das Lachen nicht verkneifen. Der Thüringer bat den Bundeskanzler öffentlich um Entschuldigung. »Lieber Friedrich. Ähh, lieber Herr Merz. Es tut mir sehr leid. Vielleicht schaffen wir es in den nächsten Tagen noch einmal, zu telefonieren. Ich bin auf alle Fälle stolz.«
Seine Teamkollegen um Julia Taubitz und Tobias Wendl konnten sich bei der Geschichte von Langenhan das Lachen nicht verkneifen. Der Thüringer bat den Bundeskanzler öffentlich um Entschuldigung. »Lieber Friedrich. Ähh, lieber Herr Merz. Es tut mir sehr leid. Vielleicht schaffen wir es in den nächsten Tagen noch einmal, zu telefonieren. Ich bin auf alle Fälle stolz.«
Langenhan hatte am Sonntag in Cortina d’Ampezzo seinen ersten Olympiasieg gefeiert. Merz hatte ihm daraufhin in den sozialen Medien gratuliert und von einem »sensationellen Ergebnis« gesprochen. Am Donnerstag legte Langenhan mit der Teamstaffel nach, insgesamt gewannen die deutschen Rodlerinnen und Rodler in Norditalien fünf Medaillen in fünf olympischen Rennen.
Foto: Kyodo News / IMAGO
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Herzlich willkommen zum achten Tag der Olympischen Winterspiele! Florian Pütz und ich begleiten Sie durch den ersten Teil dieses Freitags, den 13. Die Angst vor diesem vermeintlichen »Unglückstag« wird übrigens als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet. Entspannungsübungen können helfen. Wir leiden dankenswerterweise nicht darunter, Elisa Schwarze und Marco Fuchs, die uns hier am Nachmittag ablösen, hoffentlich auch nicht.
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