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Das bringt Tag neun bei Olympia
Stürze, Dramen, historische Momente – auch heute ist der Olympiatag prall gefüllt mit spannendem Sport. Diese Entscheidungen sind bereits gefallen:
- Lucas Pinheiro Braathen holt Gold im Riesenslalom. Es ist die erste Medaille überhaupt für Brasilien bei Olympischen Winterspielen
- Jakara Anthony schafft ebenfalls Historisches: Sie ist die erste Olympiasiegerin im Dual Moguls der Ski-Freestylerinnen
- Bei der Langlauf-Staffel sind die Frauen aus Norwegen am schnellsten und holen Gold
- Den Biathlon-Sprint der Frauen gewinnt mit Maren Kirkeeide ebenfalls eine Norwegerin
- Im Eisschnelllauf über 500 Meter holte Jordan Stolz (USA) nicht nur Gold, sondern stellte einen neuen Olympia-Rekord auf.
Diese Höhepunkte stehen heute noch an:
- 18 Uhr und 19.35 Uhr: Dritter und vierter Lauf im Skeleton der Frauen
- 18.45 Uhr und 19.57 Uhr: Erster und zweiter Durchgang im Skispringen der Männer von der Großschanze
- 22.42 Uhr: Shorttrack der Männer über 1500 Meter
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Skeleton
Und der nächste Führungswechsel. Auch Susanne Kreher fliegt durch den Eiskanal, ist im vierten Lauf zwar etwas langsamer als Pfeifer, aber in der Gesamtzeit reicht es, um vorerst Platz eins zu übernehmen. Es ist also mindestens Silber für die 27-Jährige. Nur noch Janine Flock steht oben, ein größerer Fehler und es gibt hier drei Medaillen für Deutschland.
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Skeleton
Jacqueline Pfeifer mit einem super Lauf. »Jacka«, wie sie offenbar sogar Kommentatorinnen nennen, nimmt Neise im vierten Lauf noch einmal vier Zehntel ab und sichert sich damit Edelmetall. Welche Farbe es wird, entscheidet sich jetzt. Zwei Läuferinnen stehen noch oben: Susanne Kreher und Janine Flock.
Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Skispringen
Medaillenanwärter Daniel Tschofenig, nach dem ersten Durchgang auf Rang acht, wurde übrigens disqualifiziert. Zu große Schuhe. Offenbar geht es um vier Millimeter.
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Skeleton
Hannah Neise sichert sich auf jeden Fall schon einmal Platz vier. Sie ist marginal langsamer als die Britin Tabitha Stoecker, die vor ihr gestartet war, aber insgesamt schafft sie es dann doch deutlich, sich vorerst an die Spitze zu setzen. Pfeifer ist die Nächste.
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Skispringen
Pius Paschke und Felix Hoffmann kamen gerade vorbei. „Das hat keinen Spaß gemacht“, sagt Hoffmann. Nichts laufe zusammen, sein Sprungsystem funktioniere nicht. Paschke meinte, er hätte die vergangenen drei Tage „Denksport betrieben, mich gefragt, wie mein Skisprung eigentlich aussieht“. Da war viel Resignation dabei.
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Skispringen
Kein Wunder für Raimund
Ryoyu Kobayashi, dreimaliger Sieger bei der Vierschanzentournee, legt direkt vor Philipp Raimund einen starken Sprung für 149,6 Punkte hin. Dann ist der Deutsche dran, kann aber nicht mithalten und bekommt 142,2 Punkte. Insgesamt steht er vorerst auf Rang zwei hinter Kobayashi. Angesichts der Springer, die jetzt noch kommen, dürfte das aber nicht für eine Medaille reichen.
Foto: Eibner-Pressfoto / Memmler / IMAGO
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Skeleton
In Cortina d’Ampezzo starten die deutschen Festspiele. Die nächsten drei Fahrerinnen in der Skeleton-Entscheidung sind deutsche Athletinnen: Hannah Neise, Jacqueline Pfeifer und Susanne Kreher fordern die Führende heraus, die Österreicherin Janine Flock.
Hannah Neise. Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Skeleton
Bei Olympia ist bekanntlich alles durchorchestriert. Umso erstaunlicher, dass im Ziel des Eiskanals eine schmuddelige alte Schaumstoffmatratze liegt, um die Skeleton-Pilotinnen zu bremsen. Frau Coventry, hier müssen Sie mal eingreifen, statt Helme zu verbieten.
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Skeleton
Zum Wesen von vierten Läufen im Skeleton gehört, dass es im Klassement kaum Verschiebungen gibt. Klingt langweilig (ist es auch), andererseits haben fast alle Athletinnen im Ziel Grund zu jubeln. Der Brasilianerin Nicole Rocha Silveira ergeht es auch so, sie schnappt sich die brasilianische Fahne und legt ein Tänzchen hin. Schön.
Foto: Athit Perawongmetha / REUTERS
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Skeleton
Die britische Skeletoni Amelia Coltmann mit einer ersten Ansage im Eiskanal. Mit einer Gesamtzeit von 3:51,32 Minuten setzt sie sich an die Spitze. Medaillentechnisch dürfte es trotzdem nichts werden, der Rückstand nach dem dritten Lauf lag bei rund zwei Sekunden nach ganz vorn. Das ist ziemlich viel, wie wir Sportreporterinnen und Sportreporter sagen. Wir befinden uns damit aber unter den zehn letzten (und schnellsten) Fahrerinnen.
Amelia Coltman. Foto: Michael Kappeler / dpa
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Skispringen
Raimund trennen fünfeinhalb Meter vom Podest
Sensationen passieren, das stimmt, aber Raimund trennen umgerechnet rund fünfeinhalb Meter vom Podest. In Skisprung-Welten ist das eine ganze Menge. Auffällig: Im Probelauf und im ersten Durchgang gehörte Raimund zu den langsamsten Springern. Das kann er im Flug im Gegensatz zu Domen Prevc nicht mehr ausgleichen.
Prevc wiederum war zwar sichtlich erleichtert, einen ordentlichen ersten Sprung abgeliefert zu haben und so im Rennen um seine erste Einzelmedaille zu bleiben. Aber sieben Punkte auf Ren Nikaidō einzuholen, wird keine leichte Aufgabe. Kann Nikaidō diesen Vorsprung halten, avanciert er zum Skispringer dieser Spiele: Bronze von der Normalschanze, Bronze im Mixed. Und im Superteam könnte er mit Ryōyū Kobayashi auch vorn mitmischen.
Prevc wiederum war zwar sichtlich erleichtert, einen ordentlichen ersten Sprung abgeliefert zu haben und so im Rennen um seine erste Einzelmedaille zu bleiben. Aber sieben Punkte auf Ren Nikaidō einzuholen, wird keine leichte Aufgabe. Kann Nikaidō diesen Vorsprung halten, avanciert er zum Skispringer dieser Spiele: Bronze von der Normalschanze, Bronze im Mixed. Und im Superteam könnte er mit Ryōyū Kobayashi auch vorn mitmischen.
Philipp Raimund. Foto: Evgeniy Maloletka / AP
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Skispringen
Während die Frauen in Cortina durch den Eiskanal schießen, geht es in Predazzo schon mit dem Skispringen von der Großschanze weiter. 30 Sprünge gibt es im finalen Durchgang, an Platz 21 ist Raimund dran. Wir halten Sie parallel in beiden Wettbewerben auf dem Laufenden.
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Skeleton
Reporter with a view: Bis zur Entscheidung im Skeleton dauert es noch einige Minuten, aber ich bin bereit. Ich schaue von oben auf die allerletzten Meter der Strecke, hier trudeln die Athletinnen nur noch aus. Was es nicht weniger verrückt macht, sich kopfüber in diesen Eiskanal zu stürzen.
Foto: Marcus Krämer/ DER SPIEGEL
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Skeleton
So, jetzt geht es im Eiskanal ums Ganze: Skeleton der Frauen, vierter Durchgang. Alle Deutsche kämpfen mit um die Medaillen: Susanne Kreher auf Platz zwei hat 0,21 Sekunden Rückstand auf die Führende Janine Flock (Österreich). Die Plätze drei und vier besetzen Jacqueline Pfeifer (+0,43 Sekunden) und Hannah Neise (0,70). Mindestens eine, eigentlich zwei Medaillen sollten hier eigentlich drin sein für Deutschland. Die ersten sechs von insgesamt 25 Pilotinnen sind schon im Ziel, die besten kommen aber erst zum Schluss.
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Skispringen
Uff, am Ende setzten Domen Prevc (Slowenien) mit 138,5 Metern und Ren Nikaido (Japan) mit 140 Metern die Messlatte noch mal ein großes Stück höher. Der erste Durchgang endet ohne Deutschen in den Top Ten. Raimund ist nur Elfter, für eine Medaille braucht er einen sensationellen zweiten Versuch. Aber wer weiß, bei diesen Spielen haben wir schon allerhand Überraschungen erlebt.
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Skispringen
Ich mag Sven Hannawald. Noch so ein deutscher (Team-)Olympiasieger im Skispringen und inzwischen ARD-Experte. Gerade zeigt er sich regelrecht schockiert über Stefan Kraft, der großes Risiko geht, aber schon bei 121,5 Metern. Und weil es bei den Skispringern auch immer häufiger um die Höhe geht, sagt er dann, dass Kraft »höchstmögliche« statt größtmögliche Probleme habe.
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Skispringen
131 Meter für 135,2 Punkte. Ein ordentlicher Sprung, für ganz vorn reicht das aber noch nicht: Ganze fünf Meter fehlen Raimund (Foto) auf den Führenden Kristoffer Eriksen Sundal. Das sieht erstmal nicht nach einer Medaillenchance aus.
Foto: Julia Piatkowska / action press
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Skispringen
Felix Hoffmann springt auf Platz 20, danach setzt Jan Hörl (Österreich) mit 134,5 Metern einen starken Sprung. Jetzt kommt Philipp Raimund!
Foto: Tobias Schwarz / AFP
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Skispringen
Bei jedem Sprung eines Deutschen hält eine Gruppe eine aufgepustete Brezel hoch. Das lasse ich einfach mal so stehen.
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Skispringen
Mit Pius Paschke (Foto) ist auch der zweite Deutsche schon gelandet: Nur Rang 17, damit qualifiziert er sich Stand jetzt nicht für Durchgang zwei. So langsam kommen mit Marius Lindvik (Norwegen), Stefan Kraft (Österreich) immer klangvollere Namen.
Foto: Daniel Karmann / DPA
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Skispringen
Andreas Wellinger, der Olympiasieger von Pyeongchang, ist der erste Deutsche, der im Skisprungwettkampf heute den Berg herunterdarf. Er springt 127 Meter, holt sich damit 130,5 Punkte – und steht damit vorerst auf Rang vier. Das hört sich gut an, aber das Gros an Topspringern kommt noch.
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Skispringen
Es regnet aber auch. Wohl dem, der einen Fensterplatz im VIP-Bereich ergattert hat.
Foto: Annika Schultz / DER SPIEGEL
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Skispringen
Beim Skisprung in Predazzo sind derzeit noch die leistungsschwächeren Athleten dran. Andreas Wellinger ist als erster Deutscher an Reihe, danach Pius Paschke. Felix Hoffmann und Philipp Raimund sind in der Gruppe der stärksten Springer. Ich sage mal so: So wie der Wettbewerb noch Anlauf nimmt, braucht auch die Stimmung im Stadion noch. Und das trotz Ferngläser, die teils eventuell für andere Zwecke/Flüssigkeiten umfunktioniert wurden.
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Skeleton
Im Skeleton rücken deutsche Medaillen näher
Soeben ist im Sliding Centre von Cortina d’Ampezzo der dritte Durchgang der Skeleton-Fahrerinnen zu Ende gegangen. Wenn Sie beim ganzen Kufensport ein wenig die Übersicht verlieren, bringe ich Sie mit Vergnügen auf Stand: Die Österreicherin Janine Flock liegt weiterhin in Führung, mit der Bestzeit hat sie diese sogar ausbauen können. Dahinter liegen drei deutsche Starterinnen.
Die beste Ausgangslage hat Susanne Kreher, die ihren zweiten Platz verteidigt hat und sich mit Silber belohnen könnte. Weniger zufrieden sind Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise, die an diesem zweiten Tag angreifen wollen, aber nur die viert- und die fünftbeste Zeit in der dritten Runde geschafft haben. Neise hatte vor vier Jahren olympisches Gold in Peking gewonnen, konnte sich im Anschluss aber gar nicht darüber freuen, war sogar überfordert mit diesem Erfolg. Das hat sie mittlerweile aufgearbeitet, wenn es heute doch für Bronze reichen sollte, wird das sicher anders sein. Ihr Rückstand ist allerdings auf 27 Hundertstelsekunden angewachsen.
Die Medaillen werden noch am Abend verteilt, los geht es um 19.35 Uhr, dann wird in umgedrehter Reihenfolge gestartet.
Die beste Ausgangslage hat Susanne Kreher, die ihren zweiten Platz verteidigt hat und sich mit Silber belohnen könnte. Weniger zufrieden sind Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise, die an diesem zweiten Tag angreifen wollen, aber nur die viert- und die fünftbeste Zeit in der dritten Runde geschafft haben. Neise hatte vor vier Jahren olympisches Gold in Peking gewonnen, konnte sich im Anschluss aber gar nicht darüber freuen, war sogar überfordert mit diesem Erfolg. Das hat sie mittlerweile aufgearbeitet, wenn es heute doch für Bronze reichen sollte, wird das sicher anders sein. Ihr Rückstand ist allerdings auf 27 Hundertstelsekunden angewachsen.
Die Medaillen werden noch am Abend verteilt, los geht es um 19.35 Uhr, dann wird in umgedrehter Reihenfolge gestartet.
Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Skispringen
Jochen Leffers
Redakteur
Von der Lachnummer zur Legende (Calgary, 1988): Flieg, Eddie, flieg!
Die anrührendsten Olympiageschichten sind die von schlechten, chancenlosen Sportlern, die trotzdem ihr Bestes geben. So wie Michael Edwards, viel besser bekannt als »Eddie the Eagle«: Der gelernte Maurer träumte immer von Olympia, konnte passabel Skifahren und ertrickste sich seine Olympiateilnahme, indem er eine Disziplin ohne britische Konkurrenz wählte – Skispringen. Mit starken Brillengläsern, die stets beschlugen, und gut zehn Kilo zu viel auf den Rippen startete er 1988 in Calgary. »Fett fliegt nicht«, spottete sogar sein Trainer.
Auf der Normal- und der Großschanze wurde Edwards zweimal Letzter, mit gewaltigem Abstand. Nach Calgary änderte das IOC die Regeln, um solche Olympiateilnahmen zu verhindern. Tatsächlich konnte er sich für Albertville 1992 nicht mehr qualifizieren.
Aber er scheiterte stets mit Würde, ein Verlierer zum Verlieben. Edwards war ein König der Hinterherhüpfer, ein Held der britischen Klatschpresse. Mit stabiler Fröhlichkeit absolvierte er Show- und Werbeauftritte, auch mal im Adlerkostüm. Oder als Hähnchen.
Aber er scheiterte stets mit Würde, ein Verlierer zum Verlieben. Edwards war ein König der Hinterherhüpfer, ein Held der britischen Klatschpresse. Mit stabiler Fröhlichkeit absolvierte er Show- und Werbeauftritte, auch mal im Adlerkostüm. Oder als Hähnchen.
Neben den Büchern »On the Piste« und »My Story« veröffentlichte er Singles: »Fly Eddie Fly« schaffte es in die britischen Top 60; zwei Songs sang Edwards auf Finnisch, obwohl er die Sprache nicht konnte. Später studierte er Jura. Und 2016 kam der Film »Eddie the Eagle – Alles ist möglich« sehr erfolgreich in die Kinos.
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Skispringen
Kommen wir zu einem der aus deutscher Sicht interessantesten Wettkämpfe des heutigen Tages: Skispringen auf der Großschanze. Vor fünf Tagen gewann Philipp Raimund sensationell Gold auf der Normalschanze. Ob der 25-Jährige sogar eine weitere Überraschung in petto hat, sehen wir ab 18.45 Uhr. Vorher gibt es aber ein kleines Schmankerl für Nostalgiker vom Kollegen Jochen Leffers.
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Skispringen
»Alles ist möglich«, das könnte auch das Motto vom Springen gleich werden. Natürlich, Domen Prevc ist weiterhin großer Favorit, er sprang im Training von der Großschanze stark. Dass das im Wettkampf nicht so viel heißen muss, weiß er selbst zu gut. Auf der Normalschanze reichte es schließlich nur zu Rang sechs.
Hinter Prevc tummeln sich die Medaillenkandidaten: Philipp Raimund zeigte im Training mit Platz drei und vier, dass er auch auf der Großschanze vorn dabei sein will. Jan Hörl (Österreich) und Ren Nikaido (Japan) präsentierten sich ebenfalls stark. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch wieder eine Überraschung wie beim Silber des polnischen Springers Kacper Tomasiak von der kleinen Schanze.
Hinter Prevc tummeln sich die Medaillenkandidaten: Philipp Raimund zeigte im Training mit Platz drei und vier, dass er auch auf der Großschanze vorn dabei sein will. Jan Hörl (Österreich) und Ren Nikaido (Japan) präsentierten sich ebenfalls stark. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch wieder eine Überraschung wie beim Silber des polnischen Springers Kacper Tomasiak von der kleinen Schanze.
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Claudio Rizzello
Reporter in Bormio

Maskottchenmangel in Norditalien
Die beiden Hermeline Tina und Milo haben sich offensichtlich in die Herzen vieler Olympiafans gelächelt. Während sich zu Beginn der Spiele einige Besucher und Journalisten über die teuren Preise aufgeregt haben (50 Euro für die 35 Zentimeter große Tina), sind die Tierchen nun vielerorts ausverkauft. Vor dem kleinen offiziellen Shop in Bormio bildete sich gerade eine Schlange, manche fragen, wann es Nachschub von Tina und Milo gibt. Der Verkäufer sagte, das wisse er nicht. Neben der Eingangstür klebt ein Zettel: »TINA e MILO SOLD-OUT«.
Foto: Claudio Rizzello / DER SPIEGEL
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Eishockey
Kanada erzielt beim Eishockey in Mailand kurz vor Ende des zweiten Drittels das 3:0. Das deutsche Team hatte bis dahin gut mitgehalten. Aber jetzt wird es wohl schwer, im letzten Abschnitt die Partie gegen den Olympiasieger noch zu drehen.
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Rodeln
US-Rodlerin auf Partnersuche im olympischen Dorf
Olympia hat ja den Ruf, Menschen zusammenzubringen. Also: buchstäblich zusammen. Die Meldungen, nach wie vielen Tagen die gesponserten Kondome vergriffen sind, gehören inzwischen fast ebenso zur Tradition wie die Topfavoriten, die es im olympischen Finale einfach nicht aufs Eis bringen (ich weine immer noch mit dir, Ilia Malinin).
Kaum jemand spricht aber so ehrlich übers Dating im olympischen Dorf wie Sophia Kirkby. Die US-Rodlerin ging im Doppelsitzer gemeinsam mit Chevonne Forgan an den Start. Aber die Medaillenränge waren nicht ihr einziges Ziel: Kirkby bezeichnet sich selbst als »Olympia-Bachelorette«, sie sucht Dates in Cortina d’Ampezzo, gern mit Olympiateilnehmern, aber sie sei auch offen für Fans. Ganz amerikanisch bezeichnete sie sich dann auch gleich als »begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf«.
Kaum jemand spricht aber so ehrlich übers Dating im olympischen Dorf wie Sophia Kirkby. Die US-Rodlerin ging im Doppelsitzer gemeinsam mit Chevonne Forgan an den Start. Aber die Medaillenränge waren nicht ihr einziges Ziel: Kirkby bezeichnet sich selbst als »Olympia-Bachelorette«, sie sucht Dates in Cortina d’Ampezzo, gern mit Olympiateilnehmern, aber sie sei auch offen für Fans. Ganz amerikanisch bezeichnete sie sich dann auch gleich als »begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf«.
In den sozialen Netzwerken kommt das zumeist gut an. Es wirkt erfrischend, wie offen die Athletin über ihr Dating-Leben spricht, statt es wie viele andere lieber im Geheimen zu halten. Und schlichtweg so zu tun, als gäbe es das alles nicht.
Und Kirkbys Followerinnen und Follower kommen auf ihre Kosten: Heute, am Valentinstag, klar, hatte Kirkby ihr erstes Date bei diesen Spielen – natürlich im Wellnessbereich. In ihrer Story veröffentlichte sie ein Foto, das ihren Oberschenkel und ein weiteres Beinpaar zeigt – mit einem markanten Tattoo über dem Knie. Nicht auszuschließen, dass die Geschichte eine Fortsetzung bekommt, dann nämlich, wenn die ersten findigen Nutzerinnen und Nutzer das Tattoo einem womöglich bekannten Athleten zugeordnet haben.
Und wer sich jetzt aufregt, dass Kirkby ihren Fokus nicht auf den Sport legt, wie der ein oder andere, natürlich männliche, Kritiker: Die Wettkämpfe der Rodlerinnen und Rodler sind schon seit Tagen beendet, Kirkby und Forgan beendeten die Doppelkonkurrenz auf Rang fünf. Also nicht der ganz große Wurf. Bisher. Bis zur Schlusszeremonie sind es noch ein paar Tage.
Und Kirkbys Followerinnen und Follower kommen auf ihre Kosten: Heute, am Valentinstag, klar, hatte Kirkby ihr erstes Date bei diesen Spielen – natürlich im Wellnessbereich. In ihrer Story veröffentlichte sie ein Foto, das ihren Oberschenkel und ein weiteres Beinpaar zeigt – mit einem markanten Tattoo über dem Knie. Nicht auszuschließen, dass die Geschichte eine Fortsetzung bekommt, dann nämlich, wenn die ersten findigen Nutzerinnen und Nutzer das Tattoo einem womöglich bekannten Athleten zugeordnet haben.
Und wer sich jetzt aufregt, dass Kirkby ihren Fokus nicht auf den Sport legt, wie der ein oder andere, natürlich männliche, Kritiker: Die Wettkämpfe der Rodlerinnen und Rodler sind schon seit Tagen beendet, Kirkby und Forgan beendeten die Doppelkonkurrenz auf Rang fünf. Also nicht der ganz große Wurf. Bisher. Bis zur Schlusszeremonie sind es noch ein paar Tage.
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Eisschnelllauf
Stolz gewinnt seine zweite Goldmedaille
Nach dem Sieg über 1000 Meter triumphiert der US-Amerikaner Jordan Stolz auch über die halbe Distanz und stellt dabei mit 33,77 Sekunden auch noch einen neuen Olympia-Rekord auf. Silber geht an seinen direkten Duellanten Jenning de Boo, der auch schon über 1000 Meter direkt hinter Stolz landete. Bronze gewinnt der erfahrene Laurent Dubreuil (33 Jahre), seine zweite olympische Medaille nach Silber über 1000 Meter vor vier Jahren.
🥇
Jordan Stolz (USA)
🥈
Jenning de Boo (Niederlande)
🥉
Laurent Debreuil (Kanada)
Foto: Guglielmo Mangiapane / Reuters
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Eisschnelllauf
Wow, was für ein Duell gerade beim Eisschnelllauf: Jordan Stolz (USA) und Jenning de Boo (Niederlande) fetzen mit Macht über das Eis, am Ende wird es ein enges Finish, das Stolz knapp für sich entscheidet: 33,77 Sekunden – olympischer Rekord, die Führung! De Boo ist nur 0,11 Sekunden hinter ihm und steht vorerst auf dem Silberrang. Wir befinden uns in der heißen Phase des Wettkampfes.
Foto: Guglielmo Mangiapane / REUTERS
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Ski Alpin
Claudio Rizzello
Reporter in Bormio

Ein Name huscht zur Aperitivo-Zeit durch die Straßen und Gassen von Bormio: Lucas Pinheiro Braathen. Inzwischen laufen einige hier mit brasilianischen Flaggen herum.
Foto: Claudio Rizzello / DER SPIEGEL
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Eisschnelllauf
Die Verhältnisse im Eisschnelllauf rücken sich langsam zurecht. Klein ist inzwischen auf Rang neun abgerutscht. Auf Goldkurs ist aktuell der Chinese Xue Zhiwen, gefolgt von seinem Landsmann Lian Ziwen. Etwa die Hälfte aller Läufer kommt aber noch.
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Snowboard
Technischer Defekt an der Halfpipe
Während des Snowboard-Finales in der Halfpipe (Männer) ist gestern Abend ein Führungsseil einer Kamera zu Boden und in den Zuschauerbereich gefallen. Der Olympic Broadcasting Service (OBS), der für das internationale TV-Bild verantwortlich ist, erklärte nach dem Vorfall im Livigno Snow Park, es habe keine Verletzten gegeben. Der Wettbewerb konnte ohne größere Unterbrechung fortgesetzt werden, für Fernsehzuschauer war der Zwischenfall nicht ersichtlich.
Zu keiner Zeit habe die Gefahr bestanden, dass die Kamera herabstürzt, hieß es weiter. Sie werde von drei Kabeln getragen, von denen keines beschädigt wurde. Bei dem betroffenen Nylonseil handele es sich um eine Führungs- und Positionsleine, die nicht tragend sei. Der Anbieter leitete eine umfassende technische Überprüfung ein. »Die Sicherheit der Athleten, Zuschauer und Mitarbeiter hat für uns stets höchste Priorität«, teilte das Unternehmen mit.
Zu keiner Zeit habe die Gefahr bestanden, dass die Kamera herabstürzt, hieß es weiter. Sie werde von drei Kabeln getragen, von denen keines beschädigt wurde. Bei dem betroffenen Nylonseil handele es sich um eine Führungs- und Positionsleine, die nicht tragend sei. Der Anbieter leitete eine umfassende technische Überprüfung ein. »Die Sicherheit der Athleten, Zuschauer und Mitarbeiter hat für uns stets höchste Priorität«, teilte das Unternehmen mit.
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Eishockey
Kanada geht im Eishockey-Viertelfinale gegen Deutschland 2:0 in Führung. Torschützin ist Claire Thompson. Die deutschen Frauen geraten mehr und mehr in die Defensive, was gegen die Favoritinnen aber auch zu erwarten war.
Foto: David W Cerny / REUTERS
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Eisschnelllauf
Mittlerweile hat der Eisschnelllauf der Männer über 500 Meter begonnen. Deutschlands Moritz Klein (Foto) und Hendrik Dombek waren schon auf der Bahn und Klein hat eine anständige Leistung gezeigt. Aktuell steht er auf Platz zwei (+ 0,39 Sekunden) hinter Jeffrey Rosanelli aus Italien.
Foto: Teresa Suarez / EPA
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Eishockey
Beim Eishockey hatten die deutschen Frauen zweimal die Chance auf den Ausgleich. Kurios, wie Kanada verteidigt – nämlich so gut wie gar nicht. Vor lauter Freude am Offensivspiel lassen die Favoritinnen die deutschen Stürmerinnen immer wieder unbeachtet davonziehen.
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Curling
Zweite Niederlage für deutsche Curler
Den letzten Stein im letzten Durchgang spielen die Deutschen gar nicht mehr, weil bereits feststeht, dass sie nur noch mit diesem letzten Versuch punkten können. Zwei Punkte wären für den Ausgleich nötig gewesen, so wird auf den letzten Stein ganz verzichtet, Deutschland verliert 6:8 gegen die USA. Ein Weiterkommen ist aber noch möglich.
Foto: Issei Kato / REUTERS
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Eishockey
In Mailand spielen die deutschen Eishockeyspielerinnen um den Halbfinaleinzug. Gerade ist das erste Tor in Mailand gefallen – für Kanada. Der Olympiasieger führt gegen Deutschland.
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Curling
Mit dem besagten letzten Stein sichern sich die amerikanischen Curler einen Punkt. Vor dem letzten Durchgang steht es 6:8 aus deutscher Sicht, jetzt ist aber der »Hammer« gewechselt: Deutschland wird immer nachziehen dürfen.
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Curling
Im Curling ist es tatsächlich nochmal spannend geworden. Nach dem vierten End lag Deutschland gegen die USA 2:6 zurück, mittlerweile sind wir im neunten Abschnitt angekommen – und der Rückstand ist auf 6:7 geschrumpft. Allerdings haben die USA aktuell das Recht des letzten Steins, den sogenannten »Hammer«. Mal sehen, was hier noch geht für Marc Muskatewitz (Foto) und seine Mitstreiter.
Foto: Tiziana Fabi / AFP
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Danke und schönen Feierabend! Henrik und ich sind startklar, Apfelschorle und Chips auf dem Tisch, Fernseher an. Wir freuen uns auf das Restprogramm, immerhin stehen heute diese Entscheidungen noch aus:
- Eisschnelllauf der Männer über 500 Meter (17 Uhr)
- Skispringen auf der Großschanze (18.45 Uhr)
- Skeleton der Frauen (19.45 Uhr)
- Shorttrack der Männer über 1500 Meter (22.34 Uhr)
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Damit ist der Olympiatag für Jan und mich vorbei. Wir reichen den Staffelstab hier in Hamburg weiter an Henrik Bahlmann und Marvin Rishi Krishan, die Sie zusammen mit unseren Reporterinnen und Reportern vor Ort weiter über alles Wichtige auf dem Laufenden halten. Arrivederci und ciao!
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Biathlon
Preuß hängt »in den Top Ten fest«
Nach ihrem siebten Platz im Biathlon-Sprint zeigte sich Franziska Preuß im ARD-Interview geknickt: »Klar schwingt Enttäuschung mit. Jedes Rennen ist eine coole Chance – und jetzt habe ich es wieder nicht geschafft. Aber so ist Biathlon«, so die 31-Jährige. Dennoch sei für sie klar: »Man darf nie aufgeben, morgen ist wieder ein neuer Tag.«
Auf ihre Platzierung angesprochen, stellte Preuß fest: Immer gewinnen könne man nicht. Sie hänge derzeit »so ein bisschen in den Top Ten fest«.
Auf ihre Platzierung angesprochen, stellte Preuß fest: Immer gewinnen könne man nicht. Sie hänge derzeit »so ein bisschen in den Top Ten fest«.
Franziska Preuß. Foto: Hendrik Schmidt / dpa
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Eishockey
Nochmal ein herzliches Hallo aus Mailand. Das deutsche Eishockeyteam der Frauen spielt um 16.40 Uhr im Viertelfinale – und zwar in der gleichen Halle, in der vorhin die Männer gegen Lettland verloren haben. Muss ja nichts heißen. Die gute Nachricht ist: Die deutschen Eishockeyspielerinnen könnten ins Halbfinale einziehen. Die schlechte Nachricht: Der Gegner heißt Kanada. 13-facher Weltmeister, Olympiasieger. Man muss wohl auf ein kleines Eishockeywunder hoffen, wenn es für Deutschland für die Runde der letzten vier reichen soll.
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Biathlon
Selbst die Französinnen sind nicht unbesiegbar
Team Frankreich gewann die Mixed-Staffel, auch im Einzel der Frauen landeten die Französinnen Julia Simon und Lou Jeanmonnot ganz vorn. Die anderen Nationen waren schon kurz vorm Verzweifeln, vor allem, weil die Französinnen auch in Sachen Material einen Vorsprung haben und immer mit sehr schnellen Ski unterwegs sind.
Doch nun gibt es Hoffnung: Zwar liefen mit Oceane Michelon und Lou Jeanmonnot wieder zwei Französinnen aufs Podest, ganz vorn steht aber eine andere: Maren Kirkeeide aus Norwegen. Das darf man als Überraschung bezeichnen, die 22-Jährige stand bislang erst bei einem Weltcup ganz oben. Und in der Staffel kosteten ihre Schießfehler eine mögliche Medaille. Das ist nun Geschichte. Die Norweger sind ganz aus dem Häuschen, das wird eine lange Partynacht in Antholz.
Doch nun gibt es Hoffnung: Zwar liefen mit Oceane Michelon und Lou Jeanmonnot wieder zwei Französinnen aufs Podest, ganz vorn steht aber eine andere: Maren Kirkeeide aus Norwegen. Das darf man als Überraschung bezeichnen, die 22-Jährige stand bislang erst bei einem Weltcup ganz oben. Und in der Staffel kosteten ihre Schießfehler eine mögliche Medaille. Das ist nun Geschichte. Die Norweger sind ganz aus dem Häuschen, das wird eine lange Partynacht in Antholz.
Und das deutsche Team? Franziska Preuß leistete sich einen Fehler, wurde Siebte. Auch ohne Fehlschuss wäre eine Attacke auf Edelmetall schwierig geworden. Vanessa Voigt kam fehlerfrei durch, hat bei Olympia nun 40 Mal getroffen, das ist stark. Aber sie hat nicht die Laufform (und braucht beim Schießen auch manchmal ein wenig zu lang) für Medaillenchancen. Sie wurde Zwölfte.
Schlechter lief es für die Küken im Team. Julia Tannheimer leistete sich bei ihrem Olympia-Debüt zwei Fehler, schaffte mit einer guten Laufleistung aber Platz 20. Einen Tag zum Vergessen erlebte dagegen Selina Grotian. Drei Fehler, Rang 52. Das wird sie wurmen.
Schlechter lief es für die Küken im Team. Julia Tannheimer leistete sich bei ihrem Olympia-Debüt zwei Fehler, schaffte mit einer guten Laufleistung aber Platz 20. Einen Tag zum Vergessen erlebte dagegen Selina Grotian. Drei Fehler, Rang 52. Das wird sie wurmen.
Oceane Michelon, Maren Kirkeeide und Lou Jeanmonnot. Foto: Andrew Medichini / AP
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Ski Langlauf
Die schwedische Langläuferin Ebba Andersson hat sich nach ihrem spektakulären Sturz den Fragen der Journalistinnen und Journalisten gestellt. »Es ist zwar sehr schwierig für mich, überhaupt hier zu sein. Aber es gehört zum Job dazu«, sagt sie. Die Silbermedaille sei eine Enttäuschung. Auch in dieser Pressekonferenz wird klar: Der zweite Platz ist für die Schwedinnen, die absoluten Topfavoritinnen, ein Desaster. Zu dominant traten sie bis dahin auf.
Das Wetter habe keine Rolle gespielt, so Andersson. »Der Sturz war meine Schuld, ich war nicht gut genug«, sagte sie weiter. Die schwierigen Bedingungen auf der Strecke habe jede Läuferin gehabt. Sie wolle jetzt einfach nur noch ins Hotel und alle schlechten Emotionen wegduschen.
Das Wetter habe keine Rolle gespielt, so Andersson. »Der Sturz war meine Schuld, ich war nicht gut genug«, sagte sie weiter. Die schwierigen Bedingungen auf der Strecke habe jede Läuferin gehabt. Sie wolle jetzt einfach nur noch ins Hotel und alle schlechten Emotionen wegduschen.
Foto: ANNE-CHRISTINE POUJOULAT/EPA
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Biathlon
Kirkeeide gewinnt Biathlon-Sprint
Olympiasieg für Norwegen im Biathlon-Sprint: Maren Kirkeeide holt sich die Goldmedaille mit gerade einmal 3,8 Sekunden vor den beiden Französinnen Oceane Michelon und Lou Jeanmonnot (+23,7 Sekunden).
Franziska Preuß ist die beste deutsche Starterin: Sie landet mit 1:00.1 Minuten Rückstand auf Rang sieben. Damit geht sie auch in die morgige Verfolgung.
Franziska Preuß ist die beste deutsche Starterin: Sie landet mit 1:00.1 Minuten Rückstand auf Rang sieben. Damit geht sie auch in die morgige Verfolgung.
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Maren Kirkeeide (Norwegen)
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Oceane Michelon (Frankreich)
🥉
Lou Jeanmonnot (Frankreich)
Oceane Michelon. Foto: Andrew Medichini / AP
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Biathlon
Maren Kirkeeide kommt ins Stadion, das Ziel kommt immer näher, die Schritte werden immer länger und schneller. Dann ist die Zeit ist auf ihrer Seite! 3,8 Sekunden liegt die Norwegerin vor Oceane Michelon, das ist der Olympiasieg im Sprint für die Norwegerin.
Maren Kirkeeide. Foto: Matthew Childs / REUTERS
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Biathlon
Auf der Strecke ist noch Maren Kirkeeide aus Norwegen. Sie hat hier noch Goldchancen, liegt in einer Zwischenzeit kurz vor dem Ziel nur eine Sekunde hinter Oceane Michelon. Sie könnte den möglichen französischen Doppelsieg also noch zunichtemachen.
Maren Kirkeeide. Foto: Eloisa Lopez / REUTERS
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Biathlon
Nun wird es spannend in Antholz – wer sichert sich die Medaillen? Derzeit führen die zwei Französinnen Oceane Michelon und Lou Jeanmonnot vor der Bulgarin Milena Todorova. Preuß ist hinter Lisa Vitozzi (Italien) auf Rang 5 zurückgefallen.
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Biathlon
Auch Preuß ist nach einer sehr starken zweiten Runde im Ziel – 21:40,9 Minuten stehen auf der Uhr. Das reicht aktuell für den zweiten Platz, obwohl sie sich sogar einen Schießfehler geleistet hatte. Aber es kommen noch ein paar starke Läuferinnen.
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Biathlon
Vanessa Voigt ist im Ziel: Mit zehn Treffern und einer Zeit von 21:54.8 Minuten liegt die derzeit treffsicherste Schützin im Feld aktuell auf Rang drei.
Foto: Matthew Childs/Reuters
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Biathlon
Bitter: Franziska Preuß muss nach dem zweiten Schießen einmal in die Strafrunde. Um noch eine Medaillenchance zu haben, muss sie jetzt eigentlich schon über die Strecke fliegen.
Foto: Hendrik Schmidt/dpa
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Biathlon
Vanessa Voigt ist zum zweiten Schießen an der Reihe und bleibt erneut fehlerfrei. Ein starker Auftritt.
Vanessa Voigt. Foto Hendrik Schmidt / dpa
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Biathlon
Auch Franziska Preuß ist jetzt zum ersten Mal am Schießstand – und trifft fünfmal im Liegen ins Schwarze.
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Biathlon
Und zurück zum Biathlon: Vanessa Voigt bleibt beim ersten Schießen ohne Fehler. Schlechter läuft es danach für Julia Tannheimer: Sie verfehlt das Ziel gleich zweimal, was zwei Strafrunden bedeutet.
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Curling
Rüber zum Curling: Die mühsam begonnene Aufholjagd der Deutschen ist schon wieder gestoppt. Die USA nutzen im vierten End das Recht des letzten Steins für zwei weitere Punkte und bauen ihre Führung auf 6:2 aus. Skip Marc Muskatewitz wirkt gerade etwas ratlos, er kommt gerade zu den deutschen Trainern und sagt, es sei »komisch«, wie gut die Amerikaner spielen. Noch sind aber sechs Ends übrig und die deutsche Mannschaft hat bei diesem Turnier schon mehrmals gezeigt, dass sie mit Rückständen gut umgehen kann.
Foto: TIZIANA FABI/AFP
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Biathlon
Es ist immer wieder verrückt, was in Antholz los ist. Trotz des ungemütlichen Wetters, das die Fans aber kaum zu stören scheint. Wie ein Pilgerzug strömten sie vor dem Rennen in Richtung Stadion, viele deutsche Fans habe ich gesehen, mindestens ebenso viele Norweger, manche mit Wikingerhelmen. Etwas weniger prominent vertreten: französische Fans. Dabei sind die Chancen groß, dass die heute was zu jubeln haben.
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Biathlon
Nun greift auch Franziska Preuß ins Rennen ein. Sie startet ihren Biathlon-Sprint mit Startnummer 40.
Foto: Eloisa Lopez/Reuters
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Biathlon
Beim Sprint gibt es für jeden Schießfehler eine Strafrunde. Da muss man dann noch mal rund 150 Meter extra laufen. Die ersten Meter überhaupt läuft jetzt auch Vanessa Voigt, die das Rennen gerade gestartet hat.
Foto: Hendrik Schmidt/dpa
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Biathlon
Nun baut sich langsam die Spannung beim Biathlon auf: Die ersten Athletinnen kommen zum Schießen, zunächst liegend. Und immer mehr Läuferinnen gehen ins Rennen. In wenigen Minuten kommt mit Vanessa Voigt auch die erste Deutsche ins Feld.
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Curling
Die deutschen Curler kämpfen sich derweil langsam rein in ihr viertes Spiel bei diesen Winterspielen. Im dritten End setzt Marc Muskatewitz seinen letzten Stein sehr zentral ins Haus, dort liegt er gut geschützt. Der amerikanische Skip Daniel Casper will es noch einen Tick genauer machen, doch sein Stein gerät ihm etwas zu lang. Deutschland verkürzt auf 2:4. Somit bleibt der Hammer bei den USA, es ist noch ein langer Weg auf dem Weg zu einem möglichen dritten Sieg.
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Biathlon
Biathlon-Sprint gestartet
Beim Biathlon sind die ersten Läuferinnen nun unterwegs. Die wohl größte deutsche Medaillenhoffnung, Franziska Preuß, wird um 15.05 Uhr das Rennen aufnehmen.
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Biathlon
Deutsche Biathletinnen wollen es besser machen als die Männer
Herzlich willkommen aus Antholz. Hier sprinten die besten Biathletinnen der Welt ab 14.45 Uhr und die Medaillen. Die deutschen Männer enttäuschten gestern und hatten nichts mit den vorderen Plätzen zu tun. Das wollen die Biathletinnen um Franziska Preuß heute natürlich besser machen. Zu den Topfavoritinnen zähle ich die deutschen Starterinnen aber nicht, zu inkonstant sind sie in der Saison unterwegs.
Neben Preuß starten für Deutschland noch Vanessa Voigt (die bei den Olympischen Spielen bisher alle ihre 30 Schuss getroffen hat), Julia Tannheimer und Toptalent Selina Grotian. Die 21-Jährige erfuhr erst heute, dass sie ran darf. Eigentlich wäre Janina Hettich-Walz gelaufen, die fällt aber wegen einer Krankheit aus.
Die Bedingungen könnten heute eine Rolle spielen und das Feld durchschütteln. Es schneit leicht, auch der Wind kommt immer wieder auf. Die Fans strömen natürlich dennoch schon wieder zu Tausenden ins Stadion, am herrlichen Anblick des Dolomiten-Panoramas können sie sich heute aber nur bedingt erfreuen.
Neben Preuß starten für Deutschland noch Vanessa Voigt (die bei den Olympischen Spielen bisher alle ihre 30 Schuss getroffen hat), Julia Tannheimer und Toptalent Selina Grotian. Die 21-Jährige erfuhr erst heute, dass sie ran darf. Eigentlich wäre Janina Hettich-Walz gelaufen, die fällt aber wegen einer Krankheit aus.
Die Bedingungen könnten heute eine Rolle spielen und das Feld durchschütteln. Es schneit leicht, auch der Wind kommt immer wieder auf. Die Fans strömen natürlich dennoch schon wieder zu Tausenden ins Stadion, am herrlichen Anblick des Dolomiten-Panoramas können sie sich heute aber nur bedingt erfreuen.
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Curling
Marcus Krämer
Reporter in Cortina d'Ampezzo

Beim Curling muss das deutsche Team einen äußerst bescheidenen Start verkraft. Gleich im ersten End platziert das US-amerikanische Team vier Steine im Haus, da ging viel schief. Im zweiten End verkürzt Skip Marc Muskatewitz mit seinen Kollegen zwar auf 1:4, aber damit wechselt nun auch wieder der Hammer zu den USA. Hier in der Halle versuchen sich die deutschen Fans mit Wechselgesängen, die Kraft von außen kommt aber noch nicht an.
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Ski Langlauf
Update zur Wachs-Diskussion: Die Finnen haben nun offiziell Protest gegen die Wertung des Sprintrennens im Langlauf eingelegt. Sie beklagen, dass die Norweger eine spezielle Wachsmaschine nutzen durften und die anderen Teams darüber nicht informiert wurden.
Die Fis habe selbst zugegeben, einen Fehler gemacht zu haben. Das habe zu einem unfairen Wettbewerb geführt, sagte Marleena Valtasola vom finnischen Skiverband in einer Stellungnahme. »Ein solches Vorgehen ist nicht hinnehmbar, und ein bloßes Eingeständnis des Fehlers oder eine Entschuldigung können den entstandenen Schaden nicht wiedergutmachen.«
Der deutsche Bundestrainer Peter Schlickenrieder schloss sich der Kritik an. Er nannte das Vorgehen der Fis »ein klares Versagen. Da reicht keine plumpe Entschuldigung.«
Schlickenrieder könne sich aber nicht vorstellen, dass der Protest Erfolg habe und sich an der Rangfolge noch etwas ändere. »Die Sportler können ja auch nichts dafür. Trotzdem bleibt es eine peinliche Nummer.«
Die Fis habe selbst zugegeben, einen Fehler gemacht zu haben. Das habe zu einem unfairen Wettbewerb geführt, sagte Marleena Valtasola vom finnischen Skiverband in einer Stellungnahme. »Ein solches Vorgehen ist nicht hinnehmbar, und ein bloßes Eingeständnis des Fehlers oder eine Entschuldigung können den entstandenen Schaden nicht wiedergutmachen.«
Der deutsche Bundestrainer Peter Schlickenrieder schloss sich der Kritik an. Er nannte das Vorgehen der Fis »ein klares Versagen. Da reicht keine plumpe Entschuldigung.«
Schlickenrieder könne sich aber nicht vorstellen, dass der Protest Erfolg habe und sich an der Rangfolge noch etwas ändere. »Die Sportler können ja auch nichts dafür. Trotzdem bleibt es eine peinliche Nummer.«
Ski Langlauf
Annika Schultz
Reporterin in Tesero

Hatten Norwegen und die USA im Sprint unfaire Vorteile?
Nicht nur die körperliche und mentale Verfassung des Athleten, nicht nur die Rennstrategie, auch das Material der Skier entscheidet im Langlauf über Sieg und Niederlage. Die Teams versuchen deswegen naturgemäß, das Beste aus dem Material herauszuholen. Nutzt eine Mannschaft Spielräume, gibt es schnell Diskussionen.
So auch in Tesero: Die Norweger sollen beim Sprint am Dienstag offenbar eine elektrische Maschine zur Fettbehandlung mit an die Strecke gebracht haben. Das hatte ihnen der Weltverband Fis zwar genehmigt – aber kein anderes Team darüber informiert. Die konnten diesen Vorteil also nicht nutzen. Das US-Team soll zudem ein flüssiges Schmiermittel genutzt haben. Das wäre ebenfalls verboten.
Noch dazu standen nur Athleten aus Norwegen und den USA auf dem Podium: Norwegens Topstar Johannes Høsflot Klæbo vor Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen). Vor allem an den Anstiegen waren sie schneller als andere Athleten. Inwieweit das mit ihren Skiern zusammenhängt, ist unklar. Finnland erwägt offenbar, vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zu ziehen. Der Finne Lauri Vuorinen war Vierter geworden.
So auch in Tesero: Die Norweger sollen beim Sprint am Dienstag offenbar eine elektrische Maschine zur Fettbehandlung mit an die Strecke gebracht haben. Das hatte ihnen der Weltverband Fis zwar genehmigt – aber kein anderes Team darüber informiert. Die konnten diesen Vorteil also nicht nutzen. Das US-Team soll zudem ein flüssiges Schmiermittel genutzt haben. Das wäre ebenfalls verboten.
Noch dazu standen nur Athleten aus Norwegen und den USA auf dem Podium: Norwegens Topstar Johannes Høsflot Klæbo vor Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen). Vor allem an den Anstiegen waren sie schneller als andere Athleten. Inwieweit das mit ihren Skiern zusammenhängt, ist unklar. Finnland erwägt offenbar, vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zu ziehen. Der Finne Lauri Vuorinen war Vierter geworden.
Ben Odgen, Johannes Høsflot Klæbo und Oskar Opstad Vike. Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

Sehr emotionale Szenen im Zielraum von Bormio: Pinheiro Braathen nimmt seinen Sieg im Riesenslalom erst regungslos zur Kenntnis und bricht dann kurz auf dem Boden zusammen. Als ob er noch in der Trance seines Goldlaufs wäre. Trotz seines großen Vorsprungs hatte er voll attackiert, um Odermatt auf Distanz zu halten. Und das musste er auch. Ein tolles Finale.
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Eishockey
Ende beim Eishockey in Mailand. Das ist ein Rückschlag für die deutsche Auswahl, 3:4 gegen Lettland. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis muss in der letzten Vorrundenpartie gegen die USA nun klar gewinnen, um noch direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Das dürfte schwierig werden.
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Ski Alpin
Gold für Brasilien im Riesenslalom
Er macht's! Lucas Pinheiro Braathen holt Gold für Brasilien. Es ist die erste Medaille überhaupt für das südamerikanische Land bei Olympischen Winterspielen. »Ich glaub' das nicht«, sagt TV-Experte Marco Büchel im Livestream.
2:25.00 stehen am Ende für Pinheiro Braathen auf der Uhr. 0,58 Sekunden vor den beiden Schweizern Marco Odermatt und Loic Meillard (1,17 Sekunden).
2:25.00 stehen am Ende für Pinheiro Braathen auf der Uhr. 0,58 Sekunden vor den beiden Schweizern Marco Odermatt und Loic Meillard (1,17 Sekunden).
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Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien)
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Marco Odermatt (Schweiz)
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Loic Meillard (Schweiz)
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Ski Alpin
Jetzt zählt es: Lucas Pinheiro Braathen steht oben. Holt er das erste Wintergold bei Olympia für Brasilien?
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Ski Alpin
Marco Odermatt springt in den Hang und startet furios: Zeitweise führt er mit fast einer Sekunde vor Meillard. Am Ende bleiben 0,59 Sekunden stehen – die Führung für den Schweizer und damit mindestens Silber.
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Ski Alpin
Führungswechsel: Loic Meillard übernimmt die Spitze im Riesenslalom. Er nimmt seinem Teamkollegen Tumler 0,28 Sekunden ab und führt das Klassement nun an. Zwei Starter sind noch oben. Wer wird Olympiasieger?
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Ski Alpin
In Bormio setzt sich nun Thomas Tumler an die Spitze beim Riesenslalom: 2:26.45 Minuten stehen im Ziel auf der Uhr. Damit hat die Schweiz eine Medaille sicher, denn nur noch drei Starter sind oben – und mit Loic Meillard und Marco Odermatt kommen nun zwei Landsmänner.
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Eishockey
Deutschlands Eishockey-Auswahl nimmt den Torwart raus, um mit Überzahl vor dem lettischen Tor den Ausgleich zu erzwingen.
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Eishockey
Anschlusstreffer in Mailand beim Eishockey! Nur noch 3:4 aus Sicht der deutschen Mannschaft.
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Ski Alpin
Beim Riesenslalom ist nun Crunchtime. Wer holt sich den Sieg? Leo Anguenot schon einmal nicht: Der Franzose lässt unten viel Zeit liegen und landet 0,17 Sekunden hinter McGrath auf Platz zwei. Vier Fahrer stehen noch oben.
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Eishockey
Nochmal Eishockey: Uff. Zweimal rammen die lettischen Verteidiger den deutschen Spielmacher Leon Draisaitl in die Bande. Das intensive Spiel der Profis aus Lettland zeigt Wirkung. Sie haben das jetzt das Kommando übernommen. Das wird schwer für die deutsche Mannschaft.
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Ski Alpin
Im Riesenslalom fällt nun die Entscheidung um die Medaillen. Die besten Chancen auf Gold hat Brasiliens Starter Lucas Pinheiro Braathen. Für den 25-Jährigen, derzeit Zweiter im Gesamtweltcup, wäre ein Sieg vielleicht keine Sensation – für sein Land dagegen aber schon: Es wäre die erste olympische Wintermedaille in der Geschichte Brasiliens.
Braathen ist gebürtiger Norweger, fährt aber seit zwei Jahren unter brasilianischer Flagge, dem Heimatland seiner Mutter. Vorausgegangen war ein Streit um Ausrüsterverträge mit dem norwegischen Skiverband, der seiner Karriere eine unerwartete Wendung gab.
Braathen ist gebürtiger Norweger, fährt aber seit zwei Jahren unter brasilianischer Flagge, dem Heimatland seiner Mutter. Vorausgegangen war ein Streit um Ausrüsterverträge mit dem norwegischen Skiverband, der seiner Karriere eine unerwartete Wendung gab.
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Ski Alpin
Henrik Kristoffersen aus Norwegen steht nun oben. Der Routinier hat nur einen minimalen Vorsprung auf den führenden Landsmann McGrath – und verspielt ihn. Platz zwei mit 0,22 Sekunden Rückstand.
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Ski Alpin
Und zurück nach Bormio zum Riesenslalom: Hier gab es eben einen Wechsel an der Spitze. Der Norweger Atle Lie McGrath übernimmt die Führung. Seine Zeit nach zwei Durchgängen: 2:26.82 Minuten.
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Eishockey
Schnell rüber nach Mailand zum Eishockey: Hier fiel eben das 4:2 für Lettland. Die deutsche Mannschaft agiert zu fehlerhaft. Jetzt droht die erste Niederlage im Turnier.
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Curling
Herzlich willkommen auch von mir aus der Curling-Halle in Cortina. Wie Sie meinem vorhin schon angepriesenen Text entnehmen können, verfolge ich den Höhepunkt des heutigen Tages: Deutschland spielt gegen die USA, es ist die vierte Begegnung bei diesem olympischen Turnier und das deutsche Team ist mit zwei Siegen und einer Niederlage gut gestartet.
Nachdem es gestern gegen Italien ein Auswärtsspiel war, haben sich deutsche Fans heute wieder mit reichlich Tickets für diese wunderbare Halle versorgt. Die Partie gegen die Amerikaner, mit einer Bilanz von 1:2-Siegen schlechter ins Turnier gestartet, hat gerade begonnen.
Nachdem es gestern gegen Italien ein Auswärtsspiel war, haben sich deutsche Fans heute wieder mit reichlich Tickets für diese wunderbare Halle versorgt. Die Partie gegen die Amerikaner, mit einer Bilanz von 1:2-Siegen schlechter ins Turnier gestartet, hat gerade begonnen.
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Ski Alpin
Marco Schwarz aus Österreich hat im zweiten Durchgang bislang schon neun Plätze gutgemacht. Er führt das Klassement derzeit an. Die Zeit, die es zu schlagen gilt: 2:27.28 Minuten.
Foto: Gabriele Facciotti/AP
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Eishockey
Oha, im Mailänder Eishockey-Stadion geht Lettland gegen Deutschland mit 3:2 Toren in Führung. Eduards Tralmaks macht den Treffer.
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

Fabian Gratz macht, was man als Zehnter nach dem ersten Durchgang machen muss: Er riskiert. Nach wenigen Toren scheidet er aus. Damit wird Alexander Schmid den Olympia-Riesenslalom als bester Deutscher beenden. Vor den letzten sieben Läufern ist er Fünfter.
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Ski Alpin
Für Fabian Gratz aus Starnberg läuft es noch schlechter: Kurz nach dem Start ist der Durchgang schon wieder zu Ende, er scheidet aus.
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Ski Alpin
Anton Grammel ist der zweite Deutsche, der in diesem zweiten Durchgang die Piste hinunterfährt. Der Start sieht vielversprechend aus, dann verliert er jedoch die Ideallinie aus den Augen, verschenkt Zeit und erreicht schließlich nur den fünften Platz.
Foto: Gintare Karpaviciute / REUTERS
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Eishockey
Beim Eishockey läuft nun das letzte Drittel. Die deutsche Mannschaft tut sich schwer gegen Lettland. Zur Einordnung: Die USA, der letzte Vorrundengegner Deutschlands, besiegten Lettland mit 5:1 Toren.
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Curling
Curling versprüht olympischen Zauber. Hat es Sie auch schon gepackt?
Während in Bormio eine kleine Pistenpause eingelegt wird, blicken wir nach Mailand: Deutschland gegen die USA heißt es ab 14.05 Uhr im Curling der Männer. Alle vier Jahre fasziniert dieser Sport die Zuschauer. Es ist eine Sportart, die Respekt lehrt, Ruhe ausstrahlt und bei Olympia auf ungewohnt laute und singende Fans trifft, schreibt mein Kollege Marcus Krämer. Den ganzen Text lesen Sie hier.
Italienischer Curler Mosaner: Alle vier Jahre Hype . Foto: Tiziana Fabi / AFP
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Ski Alpin
Die deutsche Führung hat allerdings nicht lang Bestand: Joan Verdu aus Andorra ist 0,19 Sekunden schneller als Schmid und übernimmt.
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Ski Alpin
Starke Leistung von Alexander Schmid: Mit 2:27.48 und 0,71 Sekunden Vorsprung setzt er sich an die Spitze des Felds.
Foto: Bildbyran / IMAGO
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Ski Alpin
Im zweiten Durchgang starten die besten 30 aus Lauf eins. Als Elfter ist nun Alexander Schmid aus Oberstorf unterwegs – als erster von drei Deutschen.
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

Im oberen Teil schneit es beim Riesenslalom, im unteren regnet es. Schwierige Bedingungen. Alles kann passieren.
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Ski Alpin
Raphael Haaser aus Österreich führt das Klassement nun an. Seine Zeit nach zwei Durchgängen: 2:28.21 Minuten.
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Ski Alpin
In Bormio brandet nun Jubel auf: Der Italiener Giovanni Franzoni übernimmt die Führung im Riesenslalom.
Foto: Anna Szilagyi / EPA
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Eishockey
Und nochmal Mailand! Beim Eishockey ist das zweite Drittel vorbei. Kapitän Leon Draisaitl vergibt zweimal frei vor dem Tor für die deutsche Eishockeymannschaft die Chance zur Führung. Es steht 2:2. Eine Erkenntnis dieses Spiels ist bereits: Deutschland wollte wie in der ersten Partie gegen Dänemark ohne Strafzeiten bleiben. Hat aber nicht geklappt. Zweimal hatten die Letten Powerplay. Einmal kassierte Deutschland dabei in Unterzahl den Ausgleichstreffer.
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Eishockey
In Mailand beim Eishockey fliegt der Puck über die Bande. Ein Fotograf sammelt ihn auf und gibt ihn weiter an einen der deutschen Fans, der sich mit dem Olympia-Souvenir in der Hand feiern lässt.
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Ski Alpin
In Führung liegt nach vier Startern der US-Amerikaner Ryder Sarchett. Die Gesamtzeit, die es zu schlagen gilt: 2:30.11 Minuten.
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Ski Alpin
Zweiter Durchgang im Riesenslalom gestartet
Jesper Pohjolainen aus Schweden aus Finnland eröffnet die zweite Runde dieses spannenden Riesenslaloms.
Foto: Guillaume Horcajuelo / EPA
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Ski Alpin
Fliegender Wechsel: Wir schauen nun gebannt rüber nach Bormio, wo in wenigen Minuten der zweite Durchgang im Riesenslalom der Männer startet. Es führt überraschend deutlich der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen. Er könnte die erste Medaille überhaupt für Brasilien bei Olympischen Winterspielen werden.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Eishockey
Beim Eishockey in Mailand sind die Fans aus Lettland in der Halle in der Überzahl und deutlich lauter zu hören als die Anhänger aus Deutschland. Auch erstaunlich viele Niederländer sind auf der Tribüne. Sie nutzen wohl die Chance, ein bisschen Eishockey zu gucken, ehe ab 17 Uhr in einer Halle weiter das Finale im Eisschnelllauf der Männer über 500 Meter startet.
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Ski Langlauf
Das war eine denkwürdige Langlauf-Staffel der Frauen. Dass Norwegen, Schweden und Finnland die ersten drei Plätze unter sich ausmachen würden, hätte man so erwarten können. Nicht aber die Reihenfolge. Die wurde durch zwei Stürze der zweiten schwedischen Läuferin, Ebba Andersson, durcheinandergewirbelt.
Wie sie beim zweiten Mal stürzte, das hat man beim Langlauf selten, vielleicht nie, gesehen. Purzelbaum, Ski weg, Bindung weg. Auf einem Ski versuchte sie weiterzulaufen, stieß sich mit dem rechten Fuß ab. Dabei wurde sie von fünf Staffeln überholt, auch von der Deutschen. Dass die Schwedinnen trotzdem am Ende auf den zweiten Platz liefen, zeigt, dass sie ohne die Stürze wohl unschlagbar gewesen wären. Im Ziel wirkten sie deswegen enttäuscht, ich bin gespannt, was sie gleich auf der Pressekonferenz sagen werden.
Die deutschen Läuferinnen wurden zwar Vierte, hatten mit dem Medaillenkampf aber von Anfang an nichts zu tun. Für das Team eine große Enttäuschung, war Edelmetall doch das ausgerufene Ziel.
Wie sie beim zweiten Mal stürzte, das hat man beim Langlauf selten, vielleicht nie, gesehen. Purzelbaum, Ski weg, Bindung weg. Auf einem Ski versuchte sie weiterzulaufen, stieß sich mit dem rechten Fuß ab. Dabei wurde sie von fünf Staffeln überholt, auch von der Deutschen. Dass die Schwedinnen trotzdem am Ende auf den zweiten Platz liefen, zeigt, dass sie ohne die Stürze wohl unschlagbar gewesen wären. Im Ziel wirkten sie deswegen enttäuscht, ich bin gespannt, was sie gleich auf der Pressekonferenz sagen werden.
Die deutschen Läuferinnen wurden zwar Vierte, hatten mit dem Medaillenkampf aber von Anfang an nichts zu tun. Für das Team eine große Enttäuschung, war Edelmetall doch das ausgerufene Ziel.
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Ski Langlauf
Gold für Norwegen nach Schweden-Drama in der Langlaufstaffel
Fassen wir also zusammen: Die norwegischen Langlauf-Frauen haben die Goldmedaille gewonnen und hatten am Ende fast 50 Sekunden Vorsprung. Es war also ein souveräner Sieg. Schweden kämpft sich nach Stürzen von Ebba Andersson zurück und wird Zweiter. Bronze geht an ein starkes Finnland.
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Norwegen
🥈
Schweden
🥉
Finnland
Foto: HANNIBAL HANSCHKE / EPA
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Für die Schwedinnen fühlt es sich vielleicht eher nach Gold verloren, als Silber gewonnen an. Im Zielraum brechen sie zumindest in keine großen Jubelstürme aus.
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Ski Langlauf
Schweden! Jonna Sundling versilbert die schier unglaubliche Aufholjagd, Finnland wird Dritter. Dahinter folgen die deutschen Frauen auf dem vierten Platz, der Abstand zu Bronze betrug rund 20 Sekunden.
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Ski Langlauf
In diesem Moment geht Norwegens Staffel als Sieger über die Ziellinie. Gold ist somit im Langlauf-Teamevent der Frauen vergeben. Doch wer holt sich Silber?
Foto: Daniel Karmann / dpa
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Eishockey
Wir springen noch einmal rüber zum Eishockey: Zwei deutsche Spieler auf der Strafbank. Und prompt fällt der Ausgleich. 2:2.
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Ski Langlauf
Hübsche Zahlen aus der Olympia-Datenbank: Die gestürzte Ebba Andersson brauchte für ihre 7,5 Kilometer 20:58 Minuten, bevor sie an Frida Karlsson übergab. Die wiederum fegte in 18:06 Minuten über den Kurs – schneller als jede andere Läuferin in diesem Abschnitt. Sollten die Schwedinnen am Ende tatsächlich noch eine Medaille holen, dürfte Karlsson am Abend wohl mehr als einmal jubelnd in die Luft gehoben werden. Und danach sieht es momentan tatsächlich aus, aktuell geht es um Bronze oder Silber.
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Ski Langlauf
Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage: Jeder und jede hier im Langlauf-Stadion starrt gebannt auf den Bildschirm, wartet auf den Moment, in dem die Schwedin angreift. Ein mental Game. Was ein Rennen, so hat das wohl niemand kommen sehen.
Jonna Sundling. Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP
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Ski Langlauf
In diesem dramatischen Langlaufrennen ist Schweden derweil auf Rang drei vorgerückt. Das nenne ich eine echte Aufholjagd. An der Spitze liegt weiterhin unangefochten die Frauenstaffel aus Norwegen, Finnland will Silber verteidigen. Nur noch ein paar Kilometer, dann wissen wir mehr.
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Genau, es geht weiter beim Eishockey. Deutschland übersteht die erste Strafzeit im Turnier ohne Gegentreffer und ist jetzt selbst in Überzahl, nach einem Foulspiel eines lettischen Stürmers. Powerplay der deutschen Auswahl.
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Eishockey
Heute ist der olympische Zeitplan eng. In Mailand geht es weiter beim Eishockey. Deutschland führt zu Beginn des zweiten Drittels 2:1 gegen Lettland.
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

In Bormio regnet es eine halbe Stunde vor Beginn des zweiten Durchgangs im Riesenslalom. Fans des führenden Brasilianers Lucas Pinheiro Braaten haben im Ortszentrum eine Bar zum Aufwärmen.
Foto: Florian Haupt / Der SPIEGEL
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Ski Langlauf
Norwegen ist deutlich auf Goldkurs und hat nach dem dritten und letzten Wechsel 48,3 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Finninnen. Karlsson aus Schweden hat mächtig aufgeholt und übergibt als Vierte. Die deutschen Läuferinnen scheinen aus dem Medaillenrennen raus, sie haben gut 35 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang.
Jonna Sundling (l.) übernimmt von Frida Karlsson. Foto: HANNIBAL HANSCHKE/EPA
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Ski Langlauf
Bei den Stürzen schrien die schwedischen Fans an der Strecke auf, jetzt hoffen sie wieder. Karlsson läuft ein überragendes Rennen.
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Ski Langlauf
Für die Schwedinnen, vor allem für Ebba Andersson, ist diese Staffel ein sportlicher Albtraum: Der Betreuer, der Andersson einen neuen Ski bringen sollte, ist auch gestürzt, überschlug sich. Er konnte aber selbstständig wieder aufstehen.
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Ski Langlauf
Die Schwedin ist weiter auf dem Weg nach vorn. Zwar liegt Karlssons Rückstand zur Goldmedaille immer noch bei über einer Minute, allerdings ist sie bereits auf Position fünf vorgelaufen. Zumindest ist die Bronzemedaille für die hochfavorisierten Schwedinnen noch möglich. Deutschland liegt aktuell auf Platz sieben.
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Ski Langlauf
Andere Mannschaften wissen diese Chance besser zu nutzen als die Deutschen. Finnland und die Schweiz könnten von dem bisherigen Debakel der Schwedinnen profitieren und liegen hinter Norwegen auf Rang zwei und drei.
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Ski Langlauf
Die Schwedin Karlsson hat bei diesen Winterspielen bereits zwei Mal Gold gewonnen. Wenn jemand eine Aufholjagd schaffen kann, dann sie. Eine andere Läuferin hat sie auch schon überholt, aber der Weg nach ganz vorn ist noch weit. Sehr, sehr weit. Aktueller Rückstand auf Platz eins: 1:08 Minuten.
Foto: Anne-Christine Poujoulat / AFP
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Eishockey
Derweil ist das erste Drittel beim Eishockey in Mailand durch. Die deutsche Mannschaft führt 2:1 und kann sich mal wieder bei Torwart Philipp Grubauer bedanken, der fabelhaft gehalten hat.
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Ski Langlauf
Deutschland liegt kurz nach dem zweiten Wechsel auf Rang sechs. Rückstand auf die Spitze: gut 57 Sekunden. Auf Platz drei und damit eine Medaille sind es etwa 30 Sekunden.
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Ski Langlauf
Andersson übergibt nun an ihre Teamkollegin, Superstar Frida Karlsson. Die startet mit einem Rückstand von 1:20 Minuten auf die führenden Norwegerinnen – eine schwere Aufgabe, selbst für eine Läuferin ihres Kalibers.
Andersson (l.) und Karlsson. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP
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Ski Langlauf
Zurück zum Langlauf, wo es für Ebba Andersson einen ganz bitteren Moment gibt. Die Schwedin stürzt erneut auf einer kleinen Abfahrt – sie überschlägt sich dabei, landet kopfüber im Schnee. Sie rappelt sich sofort wieder auf, doch der Ski hat sich aus der Bindung gelöst, die Bindung selbst ist auch weg. Sekundenlang kämpft sie, um weiterlaufen zu können, wertvolle Zeit. Es dauert, bis ein neuer Ski da ist.
Während Andersson verzweifelt hantiert, zeigen die Kameras ihre Teamkollegin im Wechselbereich: Läuferin Nummer drei, Frida Karlsson, steht fassungslos da, die Augen verdreht. War’s das für Schweden im Kampf um die Medaillen?
Während Andersson verzweifelt hantiert, zeigen die Kameras ihre Teamkollegin im Wechselbereich: Läuferin Nummer drei, Frida Karlsson, steht fassungslos da, die Augen verdreht. War’s das für Schweden im Kampf um die Medaillen?
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Eishockey
Satter Fehlpass eines lettischen Verteidigers. Lukas Kalble sagt Dankeschön, 2:1 für Deutschland.
Foto: Alessandro Garofalo/Reuters
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Eishockey
Gerhard Pfeil
Reporter in Mailand

Wildes Gerangel vor dem Tor der Deutschen. Aber keine Strafzeiten. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis muss jetzt schauen, mit dem Unentschieden in die Pause zu kommen.
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Hallo aus der Eishockeyhalle in Mailand, wo die deutsche Mannschaft gegen Lettland jetzt doch Probleme bekommt. Und sich in diesem Moment den Ausgleich einfängt. 1:1.
Lettlands Kristaps Roberts Zile nimmt Leon Draisaitel in die Mangel. Foto: Amber Searls/IMAGO
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Ski Langlauf
Für die deutsche Staffel sieht es derzeit nicht allzu gut aus. Mit knapp 49 Sekunden liegt Katharina Henning Dotzler im Moment auf Rang 8.
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Ski Langlauf
Schwedens zweite Läuferin Ebba Andersson ist recht früh gestürzt und sieht seitdem vor allem in den Abfahrten unsicher aus. Sie fällt zwar zurück, die zehn Sekunden Rückstand sollten für die starke schwedische Staffel aber kein größeres Problem darstellen.
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Ski Langlauf
Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder hatte es vor dem Rennen im ARD-Interview bereits angedeutet: Dieses regnerische Wetter liegt den Deutschen nicht. Norwegen, Italien und Schweden schon eher: Sie liegen derzeit innerhalb von zehn Sekunden auf den Plätzen eins, zwei und drei.
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Ski Langlauf
Das Wetter ist ganz anders als in den vergangenen Tagen, regnerisch, warm. Darauf müssen sich auch die Ski-Techniker einstellen. Gerade sieht es so aus, als hätten die Deutschen nicht den besten Grip. Beim Wechsel von Laura Gimmler auf Katharina Hennig Dotzler liegt Deutschland schon 40 Sekunden zurück.
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Ski Buckelpiste
Gold für Anthony im Dual Moguls Finale
Während die Langläuferinnen auf der Strecke sind, ist auf der Buckelpiste bereits die Entscheidung gefallen. Im Dual Moguls der Frauen, der spektakulären Synchronabfahrt über die gefürchteten Schneehügel, holte sich Jakara Anthony Gold. Die Australierin setzte sich gegen die Konkurrenz durch und bestätigte damit ihren Triumph von Peking 2022.
🥇
Jakara Anthony (Australien)
🥈
Jaelin Kauf (USA)
🥉
Elizabeth Lemley (USA)
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Ski Langlauf
Zurück zum Langlauf: Die Tribünen hier sind übrigens fest in skandinavischer Hand, wenig verwunderlich angesichts der großen Erfolge. Vor allem die Schwedinnen wirken siegessicher, auch die Fans in meinem Bus heute Morgen waren von einem Erfolg für ihr Land überzeugt. Norwegen aber versucht dagegenzuhalten, auch in Sachen Fans: Vor dem Stadion haben sie einen eigenen Stand mit Camper aufgebaut.
Foto: Annika Schultz / DER SPIEGEL
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Eishockey
Starker Auftakt im Eishockey! Nach 2 Minuten und 6 Sekunden darf Deutschland direkt jubeln: Lukas Reichel bringt sein Team mit 1:0 in Führung.
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Eishockey
Parallel zum Langlauf haben wir natürlich auch Eishockey im Blick. Deutschland und Lettland treffen in Mailand in der Vorrunde aufeinander. Soeben war Bully, die Stimmung in der Halle scheint bestens zu sein.
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Ski Langlauf
Die Läuferinnen nähern sich dem ersten langen Anstieg, bei zwei Kilometern. »Vielleicht muss ich da mal jemanden ziehen lassen«, sagte Startläuferin Laura Gimmler vor dem Rennen. Jetzt fällt sie tatsächlich etwas zurück. Die restliche Runde mag sie aber, die langen Abfahrten und Doppelstock-Schübe.
Foto: Daniel Karmann/dpa
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Ski Langlauf
Laura Gimmler wurde vor einigen Tagen im Sprint Siebte. Die ersten knapp zwei Kilometer haben die Läuferinnen jetzt bereits hinter sich, es gab auch schon einen Sturz im hinteren Feld. Die deutsche Läuferin war davon jedoch nicht betroffen.
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Ski Langlauf
Langlaufstaffel gestartet
Und los geht es in Tesero. Startläuferin Laura Gimmler macht sich als Erste auf in die Langlaufstaffel der Damen. 4 × 7,5 Kilometer stehen an.
Gimmler (l.) am Start. Foto: Javier Soriano / AFP
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Ski Langlauf
Annika Schultz
Reporterin in Tesero

Hatten Norwegen und die USA im Sprint unfaire Vorteile?
Nicht nur die körperliche und mentale Verfassung des Athleten, nicht nur die Rennstrategie, auch das Material der Skier entscheidet im Langlauf über Sieg und Niederlage. Die Teams versuchen deswegen naturgemäß, das Beste aus dem Material herauszuholen. Nutzt eine Mannschaft Spielräume, gibt es schnell Diskussionen.
So auch in Tesero: Die Norweger sollen beim Sprint am Dienstag offenbar eine elektrische Maschine zur Fettbehandlung mit an die Strecke gebracht haben. Das hatte ihnen der Weltverband Fis zwar genehmigt – aber kein anderes Team darüber informiert. Die konnten diesen Vorteil also nicht nutzen. Das US-Team soll zudem ein flüssiges Schmiermittel genutzt haben. Das wäre ebenfalls verboten.
Noch dazu standen nur Athleten aus Norwegen und den USA auf dem Podium: Norwegens Topstar Johannes Høsflot Klæbo vor Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen). Vor allem an den Anstiegen waren sie schneller als andere Athleten. Inwieweit das mit ihren Skiern zusammenhängt, ist unklar. Finnland erwägt offenbar, vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zu ziehen. Der Finne Lauri Vuorinen war Vierter geworden.
So auch in Tesero: Die Norweger sollen beim Sprint am Dienstag offenbar eine elektrische Maschine zur Fettbehandlung mit an die Strecke gebracht haben. Das hatte ihnen der Weltverband Fis zwar genehmigt – aber kein anderes Team darüber informiert. Die konnten diesen Vorteil also nicht nutzen. Das US-Team soll zudem ein flüssiges Schmiermittel genutzt haben. Das wäre ebenfalls verboten.
Noch dazu standen nur Athleten aus Norwegen und den USA auf dem Podium: Norwegens Topstar Johannes Høsflot Klæbo vor Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen). Vor allem an den Anstiegen waren sie schneller als andere Athleten. Inwieweit das mit ihren Skiern zusammenhängt, ist unklar. Finnland erwägt offenbar, vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zu ziehen. Der Finne Lauri Vuorinen war Vierter geworden.
Ben Odgen, Johannes Høsflot Klæbo und Oskar Opstad Vike. Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS
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Ski Langlauf
Medaillenbank: Die Langlaufstaffel der Frauen
Hallo und guten Tag aus Tesero! Hier geht es gleich rund, in der Staffel der Frauen über 4 × 7,5 Kilometer. Es ist das wichtigste Rennen für das deutsche Langlauf-Team. Denn in der Staffel rechnen sich Trainer Peter Schlickenrieder und Co. die größten Medaillenchancen aus. Seit 2002 gewannen die Frauen immer eine Medaille, nur 2018 gingen sie leer aus. Vor vier Jahren gab es Silber.
In diesem Jahr starten Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink. Ein Sieg wäre eine große Überraschung, sagen die Läuferinnen selbst. Zu stark traten bisher die Schwedinnen um die zweifache Olympiasiegerin Frida Karlsson und Norwegen auf. »Unser Fokus liegt auf einer Medaille. Wir möchten Bronze absichern«, sagt Gimmler. Größter Konkurrent um den dritten Platz könnte Finnland werden.
In diesem Jahr starten Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink. Ein Sieg wäre eine große Überraschung, sagen die Läuferinnen selbst. Zu stark traten bisher die Schwedinnen um die zweifache Olympiasiegerin Frida Karlsson und Norwegen auf. »Unser Fokus liegt auf einer Medaille. Wir möchten Bronze absichern«, sagt Gimmler. Größter Konkurrent um den dritten Platz könnte Finnland werden.
Katharina Hennig Dotzler. Foto: Yohei Osada / action press
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Bahnverkehr in Italien erneut gestört – Sabotage vermutet
Auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn sind zur Halbzeit der Olympischen Winterspiele erneut mutmaßliche Sabotageakte verübt worden. Der Verkehr auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen der Hauptstadt Rom und Florenz sowie zwischen Rom und Neapel sei in Folge von »mutwilligen Handlungen« behindert, teilte die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) mit. Unklar ist, ob es einen Zusammenhang zu Olympia gibt.
Die Bahngesellschaft sprach von mindestens drei verdächtigen Vorfällen. Im Großraum Rom seien an zwei Stellen die Kabelkanäle beschädigt worden, über die der Zugverkehr gesteuert wird. Vermutet wird Brandstiftung. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln. Es kam zu Verspätungen von bis zu eineinhalb Stunden.
Bereits zu Beginn der Spiele vor einer Woche waren im Norden Italiens Schäden auf drei Bahnstrecken entdeckt worden, die erhebliche Verspätungen zur Folge hatten.
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Eiskunstlauf
In der ARD rätselte gerade Eiskunstlauf-Experte Daniel Weiss noch einmal über den dramatischen Abend des Superstars Ilia Malinin. Der einstige Profi wirkte sichtlich fassungslos. Und vielleicht fragen auch Sie sich: Wie konnte es so weit kommen? Was genau ist passiert? Und was bedeutet das für die Zukunft des jungen US-Amerikaners?
Unser Reporter Gerhard Pfeil war am Freitagabend live dabei, als der Vierfach-Gott seine Medaille verpasste. Hier lesen Sie Gerhards Reportage.
Unser Reporter Gerhard Pfeil war am Freitagabend live dabei, als der Vierfach-Gott seine Medaille verpasste. Hier lesen Sie Gerhards Reportage.
Foto: Ulrik Pedersen / ZUMA Press / action press
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Fußball statt Olympia
Mein Kollege Claudio Rizzello ist gerade auf dem Weg nach Bormio – natürlich mit der berühmten »Gazzetta dello Sport« als Zuglektüre. »Herzschlag-Valentinstag« schreibt die Zeitung auf ihrer Titelseite und bezieht sich dabei nicht etwa auf Olympia, sondern auf ein Fußballspiel, ein sehr wichtiges in Mailand: das »Derby D’Italia«. Inter Mailand spielt abends gegen den Erzrivalen Juventus Turin. Auf den ersten Seiten wird dann aber noch die Olympiasiegerin Federica Brignone gefeiert. »Ich muss zugeben, ich würde in diesen Tagen gerne mal reinhören in eine Redaktionskonferenz bei der ›Gazzetta‹«, schreibt Claudio.
Foto: Claudio Rizzello / DER SPIEGEL
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Curling
»Komm, verpiss dich«: Ein Streit im Curling geht viral
Ein kurzer Blick zurück – auf einen Ausraster im Reich der Eis-Gentlemen. Denn ausgerechnet im Curling, jener olympischen Disziplin der ruhigen Worte und präzisen Gesten, krachte es am Freitag. Kanadas Third Marc Kennedy brüllte Schwedens Oskar Eriksson auf dem Eis live an: »Komm, verpiss dich!« Der Streit um einen mutmaßlichen Regelverstoß war da längst eskaliert, ging viral – und endete in gegenseitigen Beleidigungen.
Schon früh im Spiel hatten die Schweden eine Unterbrechung verlangt, um einen angeblichen Regelverstoß der Kanadier prüfen zu lassen. Wenig später konterten die Kanadier: Auch die Schweden sollten bitte ganz genau beobachtet werden. Im Mittelpunkt des Streits: die Kunst des richtigen Loslassens. Im Curling müssen die Steine vor einer bestimmten Linie freigegeben werden, geführt nur am Griff – nicht mehr.
Schon früh im Spiel hatten die Schweden eine Unterbrechung verlangt, um einen angeblichen Regelverstoß der Kanadier prüfen zu lassen. Wenig später konterten die Kanadier: Auch die Schweden sollten bitte ganz genau beobachtet werden. Im Mittelpunkt des Streits: die Kunst des richtigen Loslassens. Im Curling müssen die Steine vor einer bestimmten Linie freigegeben werden, geführt nur am Griff – nicht mehr.
Doch offenbar hatte ein kanadischer Spieler seinem Stein mit dem Finger noch einen unerlaubten Schubs gegeben. Das schwedische Team ließ nicht locker, bis Kennedy die Beherrschung verlor. »Wer? Wer? Wer macht das? Ich habe das noch nie getan!«, rief er wutentbrannt übers Eis.
Dabei sollen die elektronischen Stein-Griffe bei den Winterspielen genau solche Vergehen verhindern: Wird ein Stein zu spät losgelassen, blinkt rotes Licht. Nur darum ging es diesmal gar nicht – sondern um die verbotene zweite Berührung. »Wir haben es den Schiedsrichtern gesagt, aber sie haben die Regel falsch interpretiert«, schimpfte Eriksson. Der Weltverband World Curling erklärte schließlich, es habe keine Regelverstöße gegeben.
Am Ende gewann Kanada 8:6 und bleibt ungeschlagen. Schweden dagegen steckt mit drei Niederlagen tief in der Krise.
Dabei sollen die elektronischen Stein-Griffe bei den Winterspielen genau solche Vergehen verhindern: Wird ein Stein zu spät losgelassen, blinkt rotes Licht. Nur darum ging es diesmal gar nicht – sondern um die verbotene zweite Berührung. »Wir haben es den Schiedsrichtern gesagt, aber sie haben die Regel falsch interpretiert«, schimpfte Eriksson. Der Weltverband World Curling erklärte schließlich, es habe keine Regelverstöße gegeben.
Am Ende gewann Kanada 8:6 und bleibt ungeschlagen. Schweden dagegen steckt mit drei Niederlagen tief in der Krise.
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Biathlon
Biathlon: Hettich-Walz sagt für Sprintrennen ab
Janina Hettich-Walz fällt heute für den olympischen Biathlon-Sprint aus. Die 29-Jährige hatte die vergangenen beiden Tage mit Magenproblemen zu kämpfen, wie sie auf Instagram mitteilte. »Schweren Herzens« müsse sie ihren Start über die 7,5 Kilometer absagen. »Auch wenn es mir heute schon wieder besser geht, kommt der Sprint leider zu früh, eine schwere Entscheidung, aber die Gesundheit geht vor«. Damit verpasst sie auch die Verfolgung am Sonntag.
Hettich-Walz hatte im Einzel am vergangenen Mittwoch als Achte ein gutes Olympiadebüt hingelegt. Wie der Deutsche Skiverband mitteilte, soll Selina Grotian statt ihr an den Start gehen.
Hettich-Walz hatte im Einzel am vergangenen Mittwoch als Achte ein gutes Olympiadebüt hingelegt. Wie der Deutsche Skiverband mitteilte, soll Selina Grotian statt ihr an den Start gehen.
Foto: Odd Andersen / AFP
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

Die Stunde der Exoten
Mit dem Argentinier Tiziano Gravier beginnt beim Riesenslalom in Bormio jetzt allmählich die Stunde der Exoten. Die technischen Disziplinen erlauben im alpinen Skisport traditionell mehr Farbtupfer als die gefährliche Abfahrt. Angemeldet haben sich unter anderem Läufer aus Haiti, Eritrea und Saudi-Arabien.
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Ski Alpin
Tja... was soll ich sagen? Sie hält immer noch, die Bestzeit von Lucas Pinheiro Braathen. Das wird ein spannender zweiter Durchgang. Start ist um 13.30 Uhr.
Ski Alpin
Riesenslalom gestartet
Los geht es in Bormio: Der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen ist der Erste auf der Piste. Nach 1:13.92 Minuten ist er im Ziel. Mal sehen, wie lange diese Zeit als Führungsmarke Bestand hat.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Florian Haupt
Reporter in Bormio

Halbzeit eines bemerkenswerten Riesenslaloms
Die Topfahrer haben ihren ersten Durchgang beendet. Realistischerweise wird das im zweiten Lauf ein Duell zwischen Pinheiro Braathen und Odermatt – durchaus folgerichtig, wenn man bedenkt, dass diese beiden in umgekehrter Reihenfolge auch die Riesenslalom-Wertung im Weltcup anführen. Odermatt hat jetzt als einziger Fahrer weniger als eine Sekunde Rückstand. Allerdings: 0,95 Sekunden sind eine Menge, einem Weltklassemann wie Pinheiro dürften die eigentlich nicht mehr zu nehmen sein.
Aber das ist Olympia, er muss jetzt lange in der Leaderbox des Führenden sitzen, dazu der Ruf der Geschichte mit der Chance auf ein historisches Wintergold für Brasilien… Die Sache ist noch lange nicht durch. Zumal die Piste am Nachmittag weicher sein wird – Bedingungen, die Odermatt besser liegen als Pinheiro, der am Morgen auch von der perfekten Piste mit Startnummer 1 profitierte.
Aber das ist Olympia, er muss jetzt lange in der Leaderbox des Führenden sitzen, dazu der Ruf der Geschichte mit der Chance auf ein historisches Wintergold für Brasilien… Die Sache ist noch lange nicht durch. Zumal die Piste am Nachmittag weicher sein wird – Bedingungen, die Odermatt besser liegen als Pinheiro, der am Morgen auch von der perfekten Piste mit Startnummer 1 profitierte.
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Ski Alpin
Mit Ryder Sarchett (USA) startet nun der 26. Fahrer des Teilnehmerfelds. Abgeschlossen wird es von Issa Gachingiri Laborde Dit Pere aus Kenia. Er nimmt die Stelvio als 81. in Angriff, dann ist der erste Durchgang beendet.
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Ski Alpin
Der Oberstorfer Alexander Schmid ist unterwegs. Am Ende stehen 2,92 Sekunden Rückstand auf den Führenden.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Ski Alpin
Anton Grammel aus Friedrichshafen kann Braathen ebenso wenig gefährlich werden wie die zahlreichen Kollegen zuvor. Mit 2,67 kommt er als 15. ins Ziel.
Foto: Angelika Warmuth / REUTERS
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Ski Alpin
Im Zielbereich wird laut gestöhnt: Der Italiener Luca de Aliprandini verliert seinen Ski und scheidet aus. Passiert ist ihm glücklicherweise nichts.
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Ski Alpin
Nun ist der Starnberger Fabian Gratz auf der Stelvio unterwegs. Und er fährt flott, im Mittelteil kann er Braathens Zeit sogar angreifen. Am Ende sind es trotzdem 2,28 Sekunden Rückstand und Platz 10.
Foto: John Locher / AP
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Ski Alpin
Der Vorsprung von Lucas Pinheiro Braathen ist wirklich beeindruckend groß. Das bedeutet natürlich auch, dass die Konkurrenz im zweiten Durchgang massiv Druck auf den Brasilianer ausüben wird. Die Elite wird ins Risiko gehen. Sie sollten also heute Mittag zeitig essen, liebe Leserinnen und Leser, denn der zweite Durchgang startet um 13 Uhr. Und wer will den verpassen, nach diesem ersten Lauf?
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Ski Alpin
»Wie hat er das gemacht?«, ist die dominierende Frage dieses Riesenslaloms. Es scheint so, als hätte Braathen schlicht die beste Linie um die Tore gefunden – und keine Fehler gemacht. Dennoch: Mit knapp einer Sekunde auf den Zweitplatzierten zu führen, das ist außergewöhnlich. Freilich, es kommt noch ein zweiter Durchgang und den muss Braathen auch erst noch herunterfahren – aber festzuhalten ist schon jetzt: Dieser Riesenslalom ist ein besonderer.
Foto: Fredrik Sandberg / TT / IMAGO
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Ski Alpin
Der Schweizer Luca Aerni kann Braathen ebenfalls nicht gefährlich werden. Mit knapp 3 Sekunden Rückstand kommt er unten an.
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Ski Alpin
Alex Vinatzer aus Italien sucht nun nach der besten Linie. Doch auch er bekommt ein dickes Brett: 2,39 Rückstand stehen am Ende auf der Uhr. Eine große Hypothek für Durchgang zwei.
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Ski Alpin
Da Lucas Pinheiro Braathen offenbar echte Medaillenchancen bei diesem Riesenslalom-Rennen hat, werfen wir einen schnellen Blick auf diesen Ausnahmestar der Winterspiele. Der in Norwegen geborene Sohn einer Brasilianerin startet seit 2024 für Brasilien – und trägt die Hoffnungen eines Landes, das man wohl sonst eher mit Samba, Stränden und Fußball verbindet. Nach seinem überraschenden Rücktritt im Streit mit dem norwegischen Verband kehrte er zurück und schrieb Geschichte als erster Brasilianer mit einem Slalom-Weltcupsieg. Bei diesen Winterspielen war er auch Fahnenträger seines Landes. Und jetzt könnte er tatsächlich die allererste Medaille (!) bei Winterspielen für Brasilien gewinnen.
Foto: Fabrice Coffrini / AFP
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Ski Alpin
Was hier in Bormio passiert, ist wirklich bemerkenswert. Den Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen musste man vor dem Start des Wettbewerbs nicht wirklich als unschlagbar auf dem Zettel haben. Doch bislang kann ihm niemand das Wasser reichen. Nicht mal ansatzweise: Odermatt auf Platz zwei hat mit 0,95 Sekunden schon einen beträchtlichen Rückstand. »Das ist eine neue Zeitrechnung«, sagt Bernd Schmelzer in der ARD.
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Ski Alpin
Nun probiert es der Slowene Zan Kranjec. Jedoch, Sie ahnen, es: vergeblich. 2,11 Sekunden Rückstand stehen im Ziel auf der Uhr.
Foto: Dimitar Dilkoff / AFP
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Ski Alpin
Und es geht weiter: Loic Meillard, Landsmann Odermatts, kommt ebenfalls abgeschlagen ins Ziel. 1,57 Sekunden Rückstand sind es für ihn. Es führt weiter der Brasilianer Braathen.
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Florian Haupt,
Reporter in Bormio

Kuhglocken und »Odi«-Rufe begleiten die Fahrt des Weltcupführenden Marco Odermatt. Die Schweizer Fanmehrheit in Bormio hofft auf Erlösung ihres Lieblings nach bisher schwierigen Spielen. Doch auch er bleibt fast eine Sekunde hinter Pinheiro Braathen zurück. Was ist dem Brasilianer da für ein Lauf gelungen!
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Ski Alpin
Die nächste Überraschung: Mitfavorit Marco Odermatt aus der Schweiz kann ebenfalls nicht mithalten. Mit 0,95 Sekunden auf Braathen landet er zunächst auf Rang zwei.
Foto: Anna Szilagyi / EPA
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Ski Alpin
Es herrscht leichte Aufregung in Bormio – und auch bei uns. Was ist los auf der Stelvio? Auch Marco Schwarz (Österreich) kommt mit der Piste offenkundig nicht zurecht: 2,74 Sekunden Rückstand auf den Führenden Braathen.
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Ski Alpin
Routinier Henrik Kristoffersen (Norwegen) startet als Dritter in die Stelvio. Er kommt überraschend mit knapp 2 Sekunden Rückstand ins Ziel. Das war nicht unbedingt zu erwarten.
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Ski Alpin
Riesenslalom gestartet
Los geht es in Bormio: Der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen ist der Erste auf der Piste. Nach 1:13.92 Minuten ist er im Ziel. Mal sehen, wie lange diese Zeit als Führungsmarke Bestand hat.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

Buongiorno aus Bormio zum Riesenslalom der Männer. Die Fans schlängeln sich an der Piste hoch. In wenigen Minuten geht’s los.
Foto: Florian Haupt / DER SPIEGEL
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Skeleton
Liebe im Eiskanal
Das sollte heute natürlich nicht untergehen: Valentinstag! Und auch bei Olympia liegt ein Hauch von Romantik in der Luft. Im Skeleton-Finale (heute ab 18 Uhr) etwa sind Kim Meylemans aus Belgien und ihre brasilianische Ehefrau Nicole Rocha Silveira im Einsatz – als Paar und zugleich als Gegnerinnen. Für Candle-Light-Dinner bleibt da keine Zeit. »Wir haben uns nicht einmal Geschenke mitgebracht«, erzählten sie der Nachrichtenagentur AP.
Meylemans nimmt es gelassen: »Da wir ohnehin ständig zusammen sind, ist es für uns immer ein bisschen Valentinstag. Liebe gehört für uns einfach zu unserem Sport.« Tatsächlich dürfen die beiden in Cortina sogar gemeinsam wohnen – eine Seltenheit, da normalerweise nur Teamkollegen Zimmer teilen. Die Hälfte ihres Zimmers ist belgisch dekoriert, die andere halb brasilianisch.
Kennengelernt haben die beiden Sportlerinnen sich 2019, verliebt während der Pandemie, geheiratet im August 2024 – nachdem sie, ohne voneinander zu wissen, identische Verlobungsringe gekauft hatten. Auf der Bahn feuern sie sich gegenseitig an, mit High-Fives und einem Kuss vor jedem Lauf.
Meylemans nimmt es gelassen: »Da wir ohnehin ständig zusammen sind, ist es für uns immer ein bisschen Valentinstag. Liebe gehört für uns einfach zu unserem Sport.« Tatsächlich dürfen die beiden in Cortina sogar gemeinsam wohnen – eine Seltenheit, da normalerweise nur Teamkollegen Zimmer teilen. Die Hälfte ihres Zimmers ist belgisch dekoriert, die andere halb brasilianisch.
Kennengelernt haben die beiden Sportlerinnen sich 2019, verliebt während der Pandemie, geheiratet im August 2024 – nachdem sie, ohne voneinander zu wissen, identische Verlobungsringe gekauft hatten. Auf der Bahn feuern sie sich gegenseitig an, mit High-Fives und einem Kuss vor jedem Lauf.
Foto: Alessandra Tarantino / AP
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Skeleton
Nach Olympia-Aus: Heraskewytsch erhält Orden von Selenskyj
Für Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch sind die Spiele in Italien bereits beendet – wegen seines Helms. Heraskewytsch reiste ab und fuhr direkt weiter nach München. Dort traf er am Rande der Sicherheitskonferenz den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dieser überreichte Heraskewytsch den ukrainischen Orden der Freiheit. Selenskyj dankte seinem Landsmann abermals für dessen Haltung im Konflikt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in der Helm-Kontroverse.
»Die Ukraine wird immer Sieger und Olympioniken haben. Doch der größte Schatz der Ukraine sind vor allem die Ukrainer – jene, die die Wahrheit und die Erinnerung an die von Russland getöteten Sportler bewahren, an Athleten, die aufgrund der russischen Aggression nie wieder antreten werden«, schrieb Selenskyj auf X zu Fotos vom Treffen.
»Die Ukraine wird immer Sieger und Olympioniken haben. Doch der größte Schatz der Ukraine sind vor allem die Ukrainer – jene, die die Wahrheit und die Erinnerung an die von Russland getöteten Sportler bewahren, an Athleten, die aufgrund der russischen Aggression nie wieder antreten werden«, schrieb Selenskyj auf X zu Fotos vom Treffen.
Dabei präsentierte Heraskewytsch im Beisein seines Vaters Mychailo dem Präsidenten seinen Helm mit Porträts ukrainischer Athleten, die im Angriffskrieg durch Russland ihr Leben verloren haben. Diesen Helm wollte der Athlet auch im Wettkampf tragen, das wurde vom IOC als unvereinbar mit der Olympischen Charta bezüglich der Richtlinien zum Ausdruck von Athleten angesehen.
Heraskewytsch wurde wegen der Causa schließlich durch den Bob- und Schlitten-Weltverband IBSF disqualifiziert, sein Antrag auf Wiederzulassung scheiterte am Freitag vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas. »Ich bin sehr frustriert«, sagte der 27-Jährige Nachrichtenagentur AFP. »Es war eine eindeutig diskriminierende Entscheidung des IOC. Ich sollte dabei sein«, betonte Heraskewytsch: »Gleichzeitig verstehe ich aber, dass dieser Skandal die Menschen weltweit im Hinblick auf unser Problem und die Opferbereitschaft dieser großartigen Athleten vereint hat. Und ich glaube, dieses Ziel ist viel wichtiger als jede Medaille.«
Heraskewytsch wurde wegen der Causa schließlich durch den Bob- und Schlitten-Weltverband IBSF disqualifiziert, sein Antrag auf Wiederzulassung scheiterte am Freitag vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas. »Ich bin sehr frustriert«, sagte der 27-Jährige Nachrichtenagentur AFP. »Es war eine eindeutig diskriminierende Entscheidung des IOC. Ich sollte dabei sein«, betonte Heraskewytsch: »Gleichzeitig verstehe ich aber, dass dieser Skandal die Menschen weltweit im Hinblick auf unser Problem und die Opferbereitschaft dieser großartigen Athleten vereint hat. Und ich glaube, dieses Ziel ist viel wichtiger als jede Medaille.«
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Skeleton
Skeletoni Jungk würde »so gern ein Bierchen aufmachen« – aber darf nicht
Wann gewinnt man schon einmal eine Medaille bei Olympia? Die Skeleton-Profis Axel Jungk und Christopher Grotheer holten gestern Silber und Bronze im Eiskanal – und hätten das gern feuchtfröhlich zelebriert: Er würde »so gern ein Bierchen aufmachen«, sagte Jungk, nachdem er wie in Peking vor vier Jahren Silber gewonnen hatte: »Aber ich hatte gestern brutal mit Krämpfen zu tun. Deswegen ist Alkohol strikt verboten. Wir haben in zwei Tagen noch das Team-Rennen.«
Und für die olympische Premiere der Mixed-Staffel ließ sich Jungk sogar zu einer Kampfansage hinreißen: »Wenn ich es nicht allein schaffe, will ich Matt wenigstens im Team schlagen. Das ist das große Ziel.« Jungk hatte sich am Freitag nur dem überragenden Briten Matt Weston geschlagen geben müssen. Grotheer folgte vier Jahre nach seinem Goldcoup von Peking auf dem dritten Rang. Auch er verzichtete auf alkoholisches Begießen seiner Medaille. Er habe »so lange nichts mehr getrunken, dann bin ich wahrscheinlich übel schnell voll«, sagte Grotheer, »es wird eher eine Apfelschorle«. Zudem habe er »Bock« auf das Rennen am Sonntag: »Da will ich noch einmal richtig Gas geben.«
Und für die olympische Premiere der Mixed-Staffel ließ sich Jungk sogar zu einer Kampfansage hinreißen: »Wenn ich es nicht allein schaffe, will ich Matt wenigstens im Team schlagen. Das ist das große Ziel.« Jungk hatte sich am Freitag nur dem überragenden Briten Matt Weston geschlagen geben müssen. Grotheer folgte vier Jahre nach seinem Goldcoup von Peking auf dem dritten Rang. Auch er verzichtete auf alkoholisches Begießen seiner Medaille. Er habe »so lange nichts mehr getrunken, dann bin ich wahrscheinlich übel schnell voll«, sagte Grotheer, »es wird eher eine Apfelschorle«. Zudem habe er »Bock« auf das Rennen am Sonntag: »Da will ich noch einmal richtig Gas geben.«
Jungk (l.) und Grotheer. Foto: Matic Klansek / GEPA pictures / IMAGO
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Ski Alpin
Bevor wir später keine Zeit mehr haben und unser Puls viel zu hoch ist, weil uns die Olympia-Liveereignisse erneut überrollen, empfehle ich Ihnen in aller Ruhe den Text meines Kollegen Jonas Kraus: Sarah Schleper de Gaxiola und ihr Sohn Lasse sind das erste Mutter-Sohn-Duo in der Geschichte der Olympischen Winterspiele. Die Mutter steht bereits zum siebten Mal am Start und spricht von einem Traum, doch ihr Sohn scheint zu hadern. Jonas sagt: Das ist die schönste Mutter-Sohn-Geschichte bei Olympia. Zum Text bitte hier entlang.
Foto: Raffael Regen / dpa
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Biathlon
»Satz mit X«: Biathleten frustriert nach Olympia-Dämpfer
Nach Bronze in der Mixed-Staffel war das deutsche Biathlon-Team positiv in die anschließenden Einzelwettkämpfen gegangen. Doch eine weitere Medaille gab es nicht. Philipp Nawrath, der am Freitag bei seinem verpatzten Sprint auch noch Geburtstag hatte, kommentierte seine Leistung sarkastisch: »Mit der drei war heute eher das Podest gemeint, nicht das Schießergebnis«. So ganz erklären konnte er sich seinen 26. Platz nicht: »Keine Ahnung, das war heute einfach ein Satz mit X.«
Mit drei Fehlern betrug Nawraths Rückstand auf den überragenden Sieger Quentin Fillon Maillet (Frankreich) am Ende 1:52,9 Minuten. Doch nicht nur bei Nawrath herrschte Frust. Philipp Horn belegte mit einem Fehler als bester Deutscher Rang zehn – auch er geht mit einer Hypothek von 1:09,2 Minuten auf Fillon Maillet in die Verfolgung am Sonntag (11.15 Uhr/ZDF und Eurosport). David Zobel (0 Schießfehler/+1:41,8) als 19. und Justus Strelow (1/1:46,4) als 23. liegen wie Nawrath noch deutlicher zurück. Er hätte »nicht gedacht, dass die Abstände so riesig sind«, sagte Horn: »Wir müssen jetzt analysieren, woran das liegt.«
Mit drei Fehlern betrug Nawraths Rückstand auf den überragenden Sieger Quentin Fillon Maillet (Frankreich) am Ende 1:52,9 Minuten. Doch nicht nur bei Nawrath herrschte Frust. Philipp Horn belegte mit einem Fehler als bester Deutscher Rang zehn – auch er geht mit einer Hypothek von 1:09,2 Minuten auf Fillon Maillet in die Verfolgung am Sonntag (11.15 Uhr/ZDF und Eurosport). David Zobel (0 Schießfehler/+1:41,8) als 19. und Justus Strelow (1/1:46,4) als 23. liegen wie Nawrath noch deutlicher zurück. Er hätte »nicht gedacht, dass die Abstände so riesig sind«, sagte Horn: »Wir müssen jetzt analysieren, woran das liegt.«
Biathleth Nawrath. Foto: Pierre Teyssot / EPA
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Ich muss zugeben, Jan, ich war gestern Abend verabredet und konnte das ganze Drama nicht mitverfolgen. Werde gleich erstmal ein bisschen nachlesen müssen ...
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Eiskunstlauf
Guten Morgen auch von mir, liebe Leserinnen und Leser, hallo Miriam. Ich hoffe, Sie und du habt erholsamer geschlafen als ich, nach diesem Eiskunstlaufdrama um den gestürzten Helden Ilia Malinin. Die eigentlich fest eingeplante Goldmedaille – doch was lässt sich im Sport schon planen? – blieb für den US-Amerikaner ein Traum. Stattdessen reichte es nur zu Platz acht.
»Das war definitiv kein angenehmes Gefühl«, sagte der 21-Jährige nach der völlig misslungenen Olympia-Kür am Freitagabend. »All die Jahre des Trainings, die Vorbereitung darauf – es ging einfach viel zu schnell vorbei. Ich hatte keine Zeit, zu verarbeiten, was ich tun sollte oder irgendetwas anderes. Es ging alles so schnell.«
Auch Überraschungs-Olympiasieger Michail Schaidorow aus Kasachstan, der dank einer nahezu fehlerfreien Kür noch von Platz fünf nach dem Kurzprogramm sensationell auf Rang eins kletterte, sprach sein Mitgefühl für Malinin aus. »Er ist sehr wichtig für das Eiskunstlaufen. Er ist der beste Läufer der Geschichte«, sagte der Goldmedaillengewinner, dem Malinin fair gratulierte.
»Das war definitiv kein angenehmes Gefühl«, sagte der 21-Jährige nach der völlig misslungenen Olympia-Kür am Freitagabend. »All die Jahre des Trainings, die Vorbereitung darauf – es ging einfach viel zu schnell vorbei. Ich hatte keine Zeit, zu verarbeiten, was ich tun sollte oder irgendetwas anderes. Es ging alles so schnell.«
Auch Überraschungs-Olympiasieger Michail Schaidorow aus Kasachstan, der dank einer nahezu fehlerfreien Kür noch von Platz fünf nach dem Kurzprogramm sensationell auf Rang eins kletterte, sprach sein Mitgefühl für Malinin aus. »Er ist sehr wichtig für das Eiskunstlaufen. Er ist der beste Läufer der Geschichte«, sagte der Goldmedaillengewinner, dem Malinin fair gratulierte.
Foto: Natacha Pisarenko / AP
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Liebe Leserinnen und Leser,
guten Morgen und herzlich willkommen zu Tag neun bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Auch heute halten mein Kollege Jan Göbel und ich Sie gemeinsam mit unseren Reporterinnen und Reportern vor Ort wieder über alles Wichtige auf dem Laufenden. Wir wünschen gute Unterhaltung!
guten Morgen und herzlich willkommen zu Tag neun bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Auch heute halten mein Kollege Jan Göbel und ich Sie gemeinsam mit unseren Reporterinnen und Reportern vor Ort wieder über alles Wichtige auf dem Laufenden. Wir wünschen gute Unterhaltung!
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