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Das bringt Tag neun bei Olympia
Ski alpin, Curling, Biathlon, Skispringen – auch heute ist der Olympiatag prall gefüllt mit spannendem Sport. Hier werden Medaillen verteilt:
- 10 Uhr und 13.30 Uhr: Erster und zweiter Lauf im Riesenslalom der Männer
- 11.46 Uhr: Dual Moguls Finals der Ski-Freestyle-Frauen
- 12 Uhr: 4 × 7,5 Kilometer Langlauf-Staffel der Frauen
- 14.45 Uhr: Biathlon-Sprint der Frauen
- 17 Uhr: Eisschnelllauf der Männer über 500 Meter
- 18 Uhr und 19.35 Uhr: Dritter und vierter Lauf im Skeleton der Frauen
- 18.45 Uhr und 19.57 Uhr: Erster und zweiter Durchgang im Skispringen der Männer von der Großschanze
- 22.42 Uhr: Shorttrack der Männer über 1500 Meter
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Eishockey
Beim Eishockey in Mailand sind die Fans aus Lettland in der Halle in der Überzahl und deutlich lauter zu hören als die Anhänger aus Deutschland. Auch erstaunlich viele Niederländer sind auf der Tribüne. Sie nutzen wohl die Chance, ein bisschen Eishockey zu gucken, ehe ab 17 Uhr in einer Halle weiter das Finale im Eisschnelllauf der Männer über 500 Meter startet.
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Ski Langlauf
Gold für Norwegen nach Schweden-Drama in der Langlaufstaffel
Fassen wir also zusammen: Die norwegischen Langlauf-Frauen haben die Goldmedaille gewonnen und hatten am Ende fast 50 Sekunden Vorsprung. Es war also ein souveräner Sieg. Schweden kämpft sich nach Stürzen von Ebba Andersson zurück und wird Zweiter. Bronze geht an ein starkes Finnland.
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Norwegen
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Schweden
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Finnland
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Für die Schwedinnen fühlt es sich vielleicht eher nach Gold verloren, als Silber gewonnen an. Im Zielraum brechen sie zumindest in keine großen Jubelstürme aus.
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Ski Langlauf
Schweden! Jonna Sundling versilbert die schier unglaubliche Aufholjagd, Finnland wird Dritter. Dahinter folgen die deutschen Frauen auf dem vierten Platz, der Abstand zu Bronze betrug rund 20 Sekunden.
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Ski Langlauf
In diesem Moment geht Norwegens Staffel als Sieger über die Ziellinie. Gold ist somit im Langlauf-Teamevent der Frauen vergeben. Doch wer holt sich Silber?
Foto: Daniel Karmann/dpa
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Eishockey
Wir springen noch einmal rüber zum Eishockey: Zwei deutsche Spieler auf der Strafbank. Und prompt fällt der Ausgleich. 2:2.
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Ski Langlauf
Hübsche Zahlen aus der Olympia-Datenbank: Die gestürzte Ebba Andersson brauchte für ihre 7,5 Kilometer 20:58 Minuten, bevor sie an Frida Karlsson übergab. Die wiederum fegte in 18:06 Minuten über den Kurs – schneller als jede andere Läuferin in diesem Abschnitt. Sollten die Schwedinnen am Ende tatsächlich noch eine Medaille holen, dürfte Karlsson am Abend wohl mehr als einmal jubelnd in die Luft gehoben werden. Und danach sieht es momentan tatsächlich aus, aktuell geht es um Bronze oder Silber.
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Ski Langlauf
Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage: Jeder und jede hier im Langlauf-Stadion starrt gebannt auf den Bildschirm, wartet auf den Moment, in dem die Schwedin angreift. Ein mental Game. Was ein Rennen, so hat das wohl niemand kommen sehen.
Jonna Sundling. Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP
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Ski Langlauf
In diesem dramatischen Langlaufrennen ist Schweden derweil auf Rang drei vorgerückt. Das nenne ich eine echte Aufholjagd. An der Spitze liegt weiterhin unangefochten die Frauenstaffel aus Norwegen, Finnland will Silber verteidigen. Nur noch ein paar Kilometer, dann wissen wir mehr.
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Genau, es geht weiter beim Eishockey. Deutschland übersteht die erste Strafzeit im Turnier ohne Gegentreffer und ist jetzt selbst in Überzahl, nach einem Foulspiel eines lettischen Stürmers. Powerplay der deutschen Auswahl.
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Eishockey
Heute ist der olympische Zeitplan eng. In Mailand geht es weiter beim Eishockey. Deutschland führt zu Beginn des zweiten Drittels 2:1 gegen Lettland.
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

In Bormio regnet es eine halbe Stunde vor Beginn des zweiten Durchgangs im Riesenslalom. Fans des führenden Brasilianers Lucas Pinheiro Braaten haben im Ortszentrum eine Bar zum Aufwärmen.
Foto: Florian Haupt / Der SPIEGEL
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Ski Langlauf
Norwegen ist deutlich auf Goldkurs und hat nach dem dritten und letzten Wechsel 48,3 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Finninnen. Karlsson aus Schweden hat mächtig aufgeholt und übergibt als Vierte. Die deutschen Läuferinnen scheinen aus dem Medaillenrennen raus, sie haben gut 35 Sekunden Rückstand auf den Bronzerang.
Jonna Sundling (l.) übernimmt von Frida Karlsson. Foto: HANNIBAL HANSCHKE/EPA
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Ski Langlauf
Bei den Stürzen schrien die schwedischen Fans an der Strecke auf, jetzt hoffen sie wieder. Karlsson läuft ein überragendes Rennen.
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Ski Langlauf
Für die Schwedinnen, vor allem für Ebba Andersson, ist diese Staffel ein sportlicher Albtraum: Der Betreuer, der Andersson einen neuen Ski bringen sollte, ist auch gestürzt, überschlug sich. Er konnte aber selbstständig wieder aufstehen.
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Ski Langlauf
Die Schwedin ist weiter auf dem Weg nach vorn. Zwar liegt Karlssons Rückstand zur Goldmedaille immer noch bei über einer Minute, allerdings ist sie bereits auf Position fünf vorgelaufen. Zumindest ist die Bronzemedaille für die hochfavorisierten Schwedinnen noch möglich. Deutschland liegt aktuell auf Platz sieben.
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Ski Langlauf
Andere Mannschaften wissen diese Chance besser zu nutzen als die Deutschen. Finnland und die Schweiz könnten von dem bisherigen Debakel der Schwedinnen profitieren und liegen hinter Norwegen auf Rang zwei und drei.
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Ski Langlauf
Die Schwedin Karlsson hat bei diesen Winterspielen bereits zwei Mal Gold gewonnen. Wenn jemand eine Aufholjagd schaffen kann, dann sie. Eine andere Läuferin hat sie auch schon überholt, aber der Weg nach ganz vorn ist noch weit. Sehr, sehr weit. Aktueller Rückstand auf Platz eins: 1:08 Minuten.
Foto: Anne-Christine Poujoulat / AFP
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Eishockey
Derweil ist das erste Drittel beim Eishockey in Mailand durch. Die deutsche Mannschaft führt 2:1 und kann sich mal wieder bei Torwart Philipp Grubauer bedanken, der fabelhaft gehalten hat.
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Ski Langlauf
Deutschland liegt kurz nach dem zweiten Wechsel auf Rang sechs. Rückstand auf die Spitze: gut 57 Sekunden. Auf Platz drei und damit eine Medaille sind es etwa 30 Sekunden.
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Ski Langlauf
Andersson übergibt nun an ihre Teamkollegin, Superstar Frida Karlsson. Die startet mit einem Rückstand von 1:20 Minuten auf die führenden Norwegerinnen – eine schwere Aufgabe, selbst für eine Läuferin ihres Kalibers.
Andersson (l.) und Karlsson. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP
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Ski Langlauf
Zurück zum Langlauf, wo es für Ebba Andersson einen ganz bitteren Moment gibt. Die Schwedin stürzt erneut auf einer kleinen Abfahrt – sie überschlägt sich dabei, landet kopfüber im Schnee. Sie rappelt sich sofort wieder auf, doch der Ski hat sich aus der Bindung gelöst, die Bindung selbst ist auch weg. Sekundenlang kämpft sie, um weiterlaufen zu können, wertvolle Zeit. Es dauert, bis ein neuer Ski da ist.
Während Andersson verzweifelt hantiert, zeigen die Kameras ihre Teamkollegin im Wechselbereich: Läuferin Nummer drei, Frida Karlsson, steht fassungslos da, die Augen verdreht. War’s das für Schweden im Kampf um die Medaillen?
Während Andersson verzweifelt hantiert, zeigen die Kameras ihre Teamkollegin im Wechselbereich: Läuferin Nummer drei, Frida Karlsson, steht fassungslos da, die Augen verdreht. War’s das für Schweden im Kampf um die Medaillen?
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Eishockey
Satter Fehlpass eines lettischen Verteidigers. Lukas Kalble sagt Dankeschön, 2:1 für Deutschland.
Foto: Alessandro Garofalo/Reuters
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Eishockey
Gerhard Pfeil
Reporter in Mailand

Wildes Gerangel vor dem Tor der Deutschen. Aber keine Strafzeiten. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis muss jetzt schauen, mit dem Unentschieden in die Pause zu kommen.
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Hallo aus der Eishockeyhalle in Mailand, wo die deutsche Mannschaft gegen Lettland jetzt doch Probleme bekommt. Und sich in diesem Moment den Ausgleich einfängt. 1:1.
Lettlands Kristaps Roberts Zile nimmt Leon Draisaitel in die Mangel. Foto: Amber Searls/IMAGO
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Ski Langlauf
Für die deutsche Staffel sieht es derzeit nicht allzu gut aus. Mit knapp 49 Sekunden liegt Katharina Henning Dotzler im Moment auf Rang 8.
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Ski Langlauf
Schwedens zweite Läuferin Ebba Andersson ist recht früh gestürzt und sieht seitdem vor allem in den Abfahrten unsicher aus. Sie fällt zwar zurück, die zehn Sekunden Rückstand sollten für die starke schwedische Staffel aber kein größeres Problem darstellen.
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Ski Langlauf
Langlauf-Bundestrainer Peter Schlickenrieder hatte es vor dem Rennen im ARD-Interview bereits angedeutet: Dieses regnerische Wetter liegt den Deutschen nicht. Norwegen, Italien und Schweden schon eher: Sie liegen derzeit innerhalb von zehn Sekunden auf den Plätzen eins, zwei und drei.
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Ski Langlauf
Das Wetter ist ganz anders als in den vergangenen Tagen, regnerisch, warm. Darauf müssen sich auch die Ski-Techniker einstellen. Gerade sieht es so aus, als hätten die Deutschen nicht den besten Grip. Beim Wechsel von Laura Gimmler auf Katharina Hennig Dotzler liegt Deutschland schon 40 Sekunden zurück.
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Ski Buckelpiste
Gold für Anthony im Dual Moguls Finale
Während die Langläuferinnen auf der Strecke sind, ist auf der Buckelpiste bereits die Entscheidung gefallen. Im Dual Moguls der Frauen, der spektakulären Synchronabfahrt über die gefürchteten Schneehügel, holte sich Jakara Anthony Gold. Die Australierin setzte sich gegen die Konkurrenz durch und bestätigte damit ihren Triumph von Peking 2022.
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Jakara Anthony (Australien)
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Jaelin Kauf (USA)
🥉
Elizabeth Lemley (USA)
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Ski Langlauf
Zurück zum Langlauf: Die Tribünen hier sind übrigens fest in skandinavischer Hand, wenig verwunderlich angesichts der großen Erfolge. Vor allem die Schwedinnen wirken siegessicher, auch die Fans in meinem Bus heute Morgen waren von einem Erfolg für ihr Land überzeugt. Norwegen aber versucht dagegenzuhalten, auch in Sachen Fans: Vor dem Stadion haben sie einen eigenen Stand mit Camper aufgebaut.
Foto: Annika Schultz / DER SPIEGEL
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Eishockey
Starker Auftakt im Eishockey! Nach 2 Minuten und 6 Sekunden darf Deutschland direkt jubeln: Lukas Reichel bringt sein Team mit 1:0 in Führung.
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Eishockey
Parallel zum Langlauf haben wir natürlich auch Eishockey im Blick. Deutschland und Lettland treffen in Mailand in der Vorrunde aufeinander. Soeben war Bully, die Stimmung in der Halle scheint bestens zu sein.
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Ski Langlauf
Die Läuferinnen nähern sich dem ersten langen Anstieg, bei zwei Kilometern. »Vielleicht muss ich da mal jemanden ziehen lassen«, sagte Startläuferin Laura Gimmler vor dem Rennen. Jetzt fällt sie tatsächlich etwas zurück. Die restliche Runde mag sie aber, die langen Abfahrten und Doppelstock-Schübe.
Foto: Daniel Karmann/dpa
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Ski Langlauf
Laura Gimmler wurde vor einigen Tagen im Sprint Siebte. Die ersten knapp zwei Kilometer haben die Läuferinnen jetzt bereits hinter sich, es gab auch schon einen Sturz im hinteren Feld. Die deutsche Läuferin war davon jedoch nicht betroffen.
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Ski Langlauf
Langlaufstaffel gestartet
Und los geht es in Tesero. Startläuferin Laura Gimmler macht sich als Erste auf in die Langlaufstaffel der Damen. 4 × 7,5 Kilometer stehen an.
Gimmler (l.) am Start. Foto: Javier Soriano / AFP
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Ski Langlauf
Annika Schultz
Reporterin in Tesero

Hatten Norwegen und die USA im Sprint unfaire Vorteile?
Nicht nur die körperliche und mentale Verfassung des Athleten, nicht nur die Rennstrategie, auch das Material der Skier entscheidet im Langlauf über Sieg und Niederlage. Die Teams versuchen deswegen naturgemäß, das Beste aus dem Material herauszuholen. Nutzt eine Mannschaft Spielräume, gibt es schnell Diskussionen.
So auch in Tesero: Die Norweger sollen beim Sprint am Dienstag offenbar eine elektrische Maschine zur Fettbehandlung mit an die Strecke gebracht haben. Das hatte ihnen der Weltverband Fis zwar genehmigt – aber kein anderes Team darüber informiert. Die konnten diesen Vorteil also nicht nutzen. Das US-Team soll zudem ein flüssiges Schmiermittel genutzt haben. Das wäre ebenfalls verboten.
Noch dazu standen nur Athleten aus Norwegen und den USA auf dem Podium: Norwegens Topstar Johannes Høsflot Klæbo vor Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen). Vor allem an den Anstiegen waren sie schneller als andere Athleten. Inwieweit das mit ihren Skiern zusammenhängt, ist unklar. Finnland erwägt offenbar, vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zu ziehen. Der Finne Lauri Vuorinen war Vierter geworden.
So auch in Tesero: Die Norweger sollen beim Sprint am Dienstag offenbar eine elektrische Maschine zur Fettbehandlung mit an die Strecke gebracht haben. Das hatte ihnen der Weltverband Fis zwar genehmigt – aber kein anderes Team darüber informiert. Die konnten diesen Vorteil also nicht nutzen. Das US-Team soll zudem ein flüssiges Schmiermittel genutzt haben. Das wäre ebenfalls verboten.
Noch dazu standen nur Athleten aus Norwegen und den USA auf dem Podium: Norwegens Topstar Johannes Høsflot Klæbo vor Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen). Vor allem an den Anstiegen waren sie schneller als andere Athleten. Inwieweit das mit ihren Skiern zusammenhängt, ist unklar. Finnland erwägt offenbar, vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zu ziehen. Der Finne Lauri Vuorinen war Vierter geworden.
Ben Odgen, Johannes Høsflot Klæbo und Oskar Opstad Vike. Foto: Kai Pfaffenbach / REUTERS
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Ski Langlauf
Medaillenbank: Die Langlaufstaffel der Frauen
Hallo und guten Tag aus Tesero! Hier geht es gleich rund, in der Staffel der Frauen über 4 × 7,5 Kilometer. Es ist das wichtigste Rennen für das deutsche Langlauf-Team. Denn in der Staffel rechnen sich Trainer Peter Schlickenrieder und Co. die größten Medaillenchancen aus. Seit 2002 gewannen die Frauen immer eine Medaille, nur 2018 gingen sie leer aus. Vor vier Jahren gab es Silber.
In diesem Jahr starten Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink. Ein Sieg wäre eine große Überraschung, sagen die Läuferinnen selbst. Zu stark traten bisher die Schwedinnen um die zweifache Olympiasiegerin Frida Karlsson und Norwegen auf. »Unser Fokus liegt auf einer Medaille. Wir möchten Bronze absichern«, sagt Gimmler. Größter Konkurrent um den dritten Platz könnte Finnland werden.
In diesem Jahr starten Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink. Ein Sieg wäre eine große Überraschung, sagen die Läuferinnen selbst. Zu stark traten bisher die Schwedinnen um die zweifache Olympiasiegerin Frida Karlsson und Norwegen auf. »Unser Fokus liegt auf einer Medaille. Wir möchten Bronze absichern«, sagt Gimmler. Größter Konkurrent um den dritten Platz könnte Finnland werden.
Katharina Hennig Dotzler. Foto: Yohei Osada / action press
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Bahnverkehr in Italien erneut gestört – Sabotage vermutet
Auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn sind zur Halbzeit der Olympischen Winterspiele erneut mutmaßliche Sabotageakte verübt worden. Der Verkehr auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen der Hauptstadt Rom und Florenz sowie zwischen Rom und Neapel sei in Folge von »mutwilligen Handlungen« behindert, teilte die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) mit. Unklar ist, ob es einen Zusammenhang zu Olympia gibt.
Die Bahngesellschaft sprach von mindestens drei verdächtigen Vorfällen. Im Großraum Rom seien an zwei Stellen die Kabelkanäle beschädigt worden, über die der Zugverkehr gesteuert wird. Vermutet wird Brandstiftung. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln. Es kam zu Verspätungen von bis zu eineinhalb Stunden.
Bereits zu Beginn der Spiele vor einer Woche waren im Norden Italiens Schäden auf drei Bahnstrecken entdeckt worden, die erhebliche Verspätungen zur Folge hatten.
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Eiskunstlauf
In der ARD rätselte gerade Eiskunstlauf-Experte Daniel Weiss noch einmal über den dramatischen Abend des Superstars Ilia Malinin. Der einstige Profi wirkte sichtlich fassungslos. Und vielleicht fragen auch Sie sich: Wie konnte es so weit kommen? Was genau ist passiert? Und was bedeutet das für die Zukunft des jungen US-Amerikaners?
Unser Reporter Gerhard Pfeil war am Freitagabend live dabei, als der Vierfach-Gott seine Medaille verpasste. Hier lesen Sie Gerhards Reportage.
Unser Reporter Gerhard Pfeil war am Freitagabend live dabei, als der Vierfach-Gott seine Medaille verpasste. Hier lesen Sie Gerhards Reportage.
Foto: Ulrik Pedersen / ZUMA Press / action press
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Fußball statt Olympia
Mein Kollege Claudio Rizzello ist gerade auf dem Weg nach Bormio – natürlich mit der berühmten »Gazzetta dello Sport« als Zuglektüre. »Herzschlag-Valentinstag« schreibt die Zeitung auf ihrer Titelseite und bezieht sich dabei nicht etwa auf Olympia, sondern auf ein Fußballspiel, ein sehr wichtiges in Mailand: das »Derby D’Italia«. Inter Mailand spielt abends gegen den Erzrivalen Juventus Turin. Auf den ersten Seiten wird dann aber noch die Olympiasiegerin Federica Brignone gefeiert. »Ich muss zugeben, ich würde in diesen Tagen gerne mal reinhören in eine Redaktionskonferenz bei der ›Gazzetta‹«, schreibt Claudio.
Foto: Claudio Rizzello / DER SPIEGEL
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Curling
»Komm, verpiss dich«: Ein Streit im Curling geht viral
Ein kurzer Blick zurück – auf einen Ausraster im Reich der Eis-Gentlemen. Denn ausgerechnet im Curling, jener olympischen Disziplin der ruhigen Worte und präzisen Gesten, krachte es am Freitag. Kanadas Third Marc Kennedy brüllte Schwedens Oskar Eriksson auf dem Eis live an: »Komm, verpiss dich!« Der Streit um einen mutmaßlichen Regelverstoß war da längst eskaliert, ging viral – und endete in gegenseitigen Beleidigungen.
Schon früh im Spiel hatten die Schweden eine Unterbrechung verlangt, um einen angeblichen Regelverstoß der Kanadier prüfen zu lassen. Wenig später konterten die Kanadier: Auch die Schweden sollten bitte ganz genau beobachtet werden. Im Mittelpunkt des Streits: die Kunst des richtigen Loslassens. Im Curling müssen die Steine vor einer bestimmten Linie freigegeben werden, geführt nur am Griff – nicht mehr.
Schon früh im Spiel hatten die Schweden eine Unterbrechung verlangt, um einen angeblichen Regelverstoß der Kanadier prüfen zu lassen. Wenig später konterten die Kanadier: Auch die Schweden sollten bitte ganz genau beobachtet werden. Im Mittelpunkt des Streits: die Kunst des richtigen Loslassens. Im Curling müssen die Steine vor einer bestimmten Linie freigegeben werden, geführt nur am Griff – nicht mehr.
Doch offenbar hatte ein kanadischer Spieler seinem Stein mit dem Finger noch einen unerlaubten Schubs gegeben. Das schwedische Team ließ nicht locker, bis Kennedy die Beherrschung verlor. »Wer? Wer? Wer macht das? Ich habe das noch nie getan!«, rief er wutentbrannt übers Eis.
Dabei sollen die elektronischen Stein-Griffe bei den Winterspielen genau solche Vergehen verhindern: Wird ein Stein zu spät losgelassen, blinkt rotes Licht. Nur darum ging es diesmal gar nicht – sondern um die verbotene zweite Berührung. »Wir haben es den Schiedsrichtern gesagt, aber sie haben die Regel falsch interpretiert«, schimpfte Eriksson. Der Weltverband World Curling erklärte schließlich, es habe keine Regelverstöße gegeben.
Am Ende gewann Kanada 8:6 und bleibt ungeschlagen. Schweden dagegen steckt mit drei Niederlagen tief in der Krise.
Dabei sollen die elektronischen Stein-Griffe bei den Winterspielen genau solche Vergehen verhindern: Wird ein Stein zu spät losgelassen, blinkt rotes Licht. Nur darum ging es diesmal gar nicht – sondern um die verbotene zweite Berührung. »Wir haben es den Schiedsrichtern gesagt, aber sie haben die Regel falsch interpretiert«, schimpfte Eriksson. Der Weltverband World Curling erklärte schließlich, es habe keine Regelverstöße gegeben.
Am Ende gewann Kanada 8:6 und bleibt ungeschlagen. Schweden dagegen steckt mit drei Niederlagen tief in der Krise.
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Biathlon
Biathlon: Hettich-Walz sagt für Sprintrennen ab
Janina Hettich-Walz fällt heute für den olympischen Biathlon-Sprint aus. Die 29-Jährige hatte die vergangenen beiden Tage mit Magenproblemen zu kämpfen, wie sie auf Instagram mitteilte. »Schweren Herzens« müsse sie ihren Start über die 7,5 Kilometer absagen. »Auch wenn es mir heute schon wieder besser geht, kommt der Sprint leider zu früh, eine schwere Entscheidung, aber die Gesundheit geht vor«. Damit verpasst sie auch die Verfolgung am Sonntag.
Hettich-Walz hatte im Einzel am vergangenen Mittwoch als Achte ein gutes Olympiadebüt hingelegt. Wie der Deutsche Skiverband mitteilte, soll Selina Grotian statt ihr an den Start gehen.
Hettich-Walz hatte im Einzel am vergangenen Mittwoch als Achte ein gutes Olympiadebüt hingelegt. Wie der Deutsche Skiverband mitteilte, soll Selina Grotian statt ihr an den Start gehen.
Foto: Odd Andersen / AFP
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

Die Stunde der Exoten
Mit dem Argentinier Tiziano Gravier beginnt beim Riesenslalom in Bormio jetzt allmählich die Stunde der Exoten. Die technischen Disziplinen erlauben im alpinen Skisport traditionell mehr Farbtupfer als die gefährliche Abfahrt. Angemeldet haben sich unter anderem Läufer aus Haiti, Eritrea und Saudi-Arabien.
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Ski Alpin
Tja... was soll ich sagen? Sie hält immer noch, die Bestzeit von Lucas Pinheiro Braathen. Das wird ein spannender zweiter Durchgang. Start ist um 13.30 Uhr.
Ski Alpin
Riesenslalom gestartet
Los geht es in Bormio: Der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen ist der Erste auf der Piste. Nach 1:13.92 Minuten ist er im Ziel. Mal sehen, wie lange diese Zeit als Führungsmarke Bestand hat.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Florian Haupt
Reporter in Bormio

Halbzeit eines bemerkenswerten Riesenslaloms
Die Topfahrer haben ihren ersten Durchgang beendet. Realistischerweise wird das im zweiten Lauf ein Duell zwischen Pinheiro Braathen und Odermatt – durchaus folgerichtig, wenn man bedenkt, dass diese beiden in umgekehrter Reihenfolge auch die Riesenslalom-Wertung im Weltcup anführen. Odermatt hat jetzt als einziger Fahrer weniger als eine Sekunde Rückstand. Allerdings: 0,95 Sekunden sind eine Menge, einem Weltklassemann wie Pinheiro dürften die eigentlich nicht mehr zu nehmen sein.
Aber das ist Olympia, er muss jetzt lange in der Leaderbox des Führenden sitzen, dazu der Ruf der Geschichte mit der Chance auf ein historisches Wintergold für Brasilien… Die Sache ist noch lange nicht durch. Zumal die Piste am Nachmittag weicher sein wird – Bedingungen, die Odermatt besser liegen als Pinheiro, der am Morgen auch von der perfekten Piste mit Startnummer 1 profitierte.
Aber das ist Olympia, er muss jetzt lange in der Leaderbox des Führenden sitzen, dazu der Ruf der Geschichte mit der Chance auf ein historisches Wintergold für Brasilien… Die Sache ist noch lange nicht durch. Zumal die Piste am Nachmittag weicher sein wird – Bedingungen, die Odermatt besser liegen als Pinheiro, der am Morgen auch von der perfekten Piste mit Startnummer 1 profitierte.
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Ski Alpin
Mit Ryder Sarchett (USA) startet nun der 26. Fahrer des Teilnehmerfelds. Abgeschlossen wird es von Issa Gachingiri Laborde Dit Pere aus Kenia. Er nimmt die Stelvio als 81. in Angriff, dann ist der erste Durchgang beendet.
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Ski Alpin
Der Oberstorfer Alexander Schmid ist unterwegs. Am Ende stehen 2,92 Sekunden Rückstand auf den Führenden.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Ski Alpin
Anton Grammel aus Friedrichshafen kann Braathen ebenso wenig gefährlich werden wie die zahlreichen Kollegen zuvor. Mit 2,67 kommt er als 15. ins Ziel.
Foto: Angelika Warmuth / REUTERS
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Ski Alpin
Im Zielbereich wird laut gestöhnt: Der Italiener Luca de Aliprandini verliert seinen Ski und scheidet aus. Passiert ist ihm glücklicherweise nichts.
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Ski Alpin
Nun ist der Starnberger Fabian Gratz auf der Stelvio unterwegs. Und er fährt flott, im Mittelteil kann er Braathens Zeit sogar angreifen. Am Ende sind es trotzdem 2,28 Sekunden Rückstand und Platz 10.
Foto: John Locher / AP
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Ski Alpin
Der Vorsprung von Lucas Pinheiro Braathen ist wirklich beeindruckend groß. Das bedeutet natürlich auch, dass die Konkurrenz im zweiten Durchgang massiv Druck auf den Brasilianer ausüben wird. Die Elite wird ins Risiko gehen. Sie sollten also heute Mittag zeitig essen, liebe Leserinnen und Leser, denn der zweite Durchgang startet um 13 Uhr. Und wer will den verpassen, nach diesem ersten Lauf?
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Ski Alpin
»Wie hat er das gemacht?«, ist die dominierende Frage dieses Riesenslaloms. Es scheint so, als hätte Braathen schlicht die beste Linie um die Tore gefunden – und keine Fehler gemacht. Dennoch: Mit knapp einer Sekunde auf den Zweitplatzierten zu führen, das ist außergewöhnlich. Freilich, es kommt noch ein zweiter Durchgang und den muss Braathen auch erst noch herunterfahren – aber festzuhalten ist schon jetzt: Dieser Riesenslalom ist ein besonderer.
Foto: Fredrik Sandberg / TT / IMAGO
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Ski Alpin
Der Schweizer Luca Aerni kann Braathen ebenfalls nicht gefährlich werden. Mit knapp 3 Sekunden Rückstand kommt er unten an.
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Ski Alpin
Alex Vinatzer aus Italien sucht nun nach der besten Linie. Doch auch er bekommt ein dickes Brett: 2,39 Rückstand stehen am Ende auf der Uhr. Eine große Hypothek für Durchgang zwei.
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Ski Alpin
Da Lucas Pinheiro Braathen offenbar echte Medaillenchancen bei diesem Riesenslalom-Rennen hat, werfen wir einen schnellen Blick auf diesen Ausnahmestar der Winterspiele. Der in Norwegen geborene Sohn einer Brasilianerin startet seit 2024 für Brasilien – und trägt die Hoffnungen eines Landes, das man wohl sonst eher mit Samba, Stränden und Fußball verbindet. Nach seinem überraschenden Rücktritt im Streit mit dem norwegischen Verband kehrte er zurück und schrieb Geschichte als erster Brasilianer mit einem Slalom-Weltcupsieg. Bei diesen Winterspielen war er auch Fahnenträger seines Landes. Und jetzt könnte er tatsächlich die allererste Medaille (!) bei Winterspielen für Brasilien gewinnen.
Foto: Fabrice Coffrini / AFP
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Ski Alpin
Was hier in Bormio passiert, ist wirklich bemerkenswert. Den Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen musste man vor dem Start des Wettbewerbs nicht wirklich als unschlagbar auf dem Zettel haben. Doch bislang kann ihm niemand das Wasser reichen. Nicht mal ansatzweise: Odermatt auf Platz zwei hat mit 0,95 Sekunden schon einen beträchtlichen Rückstand. »Das ist eine neue Zeitrechnung«, sagt Bernd Schmelzer in der ARD.
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Ski Alpin
Nun probiert es der Slowene Zan Kranjec. Jedoch, Sie ahnen, es: vergeblich. 2,11 Sekunden Rückstand stehen im Ziel auf der Uhr.
Foto: Dimitar Dilkoff / AFP
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Ski Alpin
Und es geht weiter: Loic Meillard, Landsmann Odermatts, kommt ebenfalls abgeschlagen ins Ziel. 1,57 Sekunden Rückstand sind es für ihn. Es führt weiter der Brasilianer Braathen.
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Florian Haupt,
Reporter in Bormio

Kuhglocken und »Odi«-Rufe begleiten die Fahrt des Weltcupführenden Marco Odermatt. Die Schweizer Fanmehrheit in Bormio hofft auf Erlösung ihres Lieblings nach bisher schwierigen Spielen. Doch auch er bleibt fast eine Sekunde hinter Pinheiro Braathen zurück. Was ist dem Brasilianer da für ein Lauf gelungen!
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Ski Alpin
Die nächste Überraschung: Mitfavorit Marco Odermatt aus der Schweiz kann ebenfalls nicht mithalten. Mit 0,95 Sekunden auf Braathen landet er zunächst auf Rang zwei.
Foto: Anna Szilagyi / EPA
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Ski Alpin
Es herrscht leichte Aufregung in Bormio – und auch bei uns. Was ist los auf der Stelvio? Auch Marco Schwarz (Österreich) kommt mit der Piste offenkundig nicht zurecht: 2,74 Sekunden Rückstand auf den Führenden Braathen.
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Ski Alpin
Routinier Henrik Kristoffersen (Norwegen) startet als Dritter in die Stelvio. Er kommt überraschend mit knapp 2 Sekunden Rückstand ins Ziel. Das war nicht unbedingt zu erwarten.
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Ski Alpin
Riesenslalom gestartet
Los geht es in Bormio: Der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen ist der Erste auf der Piste. Nach 1:13.92 Minuten ist er im Ziel. Mal sehen, wie lange diese Zeit als Führungsmarke Bestand hat.
Foto: Denis Balibouse / REUTERS
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Ski Alpin
Florian Haupt
Reporter in Bormio

Buongiorno aus Bormio zum Riesenslalom der Männer. Die Fans schlängeln sich an der Piste hoch. In wenigen Minuten geht’s los.
Foto: Florian Haupt / DER SPIEGEL
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Skeleton
Liebe im Eiskanal
Das sollte heute natürlich nicht untergehen: Valentinstag! Und auch bei Olympia liegt ein Hauch von Romantik in der Luft. Im Skeleton-Finale (heute ab 18 Uhr) etwa sind Kim Meylemans aus Belgien und ihre brasilianische Ehefrau Nicole Rocha Silveira im Einsatz – als Paar und zugleich als Gegnerinnen. Für Candle-Light-Dinner bleibt da keine Zeit. »Wir haben uns nicht einmal Geschenke mitgebracht«, erzählten sie der Nachrichtenagentur AP.
Meylemans nimmt es gelassen: »Da wir ohnehin ständig zusammen sind, ist es für uns immer ein bisschen Valentinstag. Liebe gehört für uns einfach zu unserem Sport.« Tatsächlich dürfen die beiden in Cortina sogar gemeinsam wohnen – eine Seltenheit, da normalerweise nur Teamkollegen Zimmer teilen. Die Hälfte ihres Zimmers ist belgisch dekoriert, die andere halb brasilianisch.
Kennengelernt haben die beiden Sportlerinnen sich 2019, verliebt während der Pandemie, geheiratet im August 2024 – nachdem sie, ohne voneinander zu wissen, identische Verlobungsringe gekauft hatten. Auf der Bahn feuern sie sich gegenseitig an, mit High-Fives und einem Kuss vor jedem Lauf.
Meylemans nimmt es gelassen: »Da wir ohnehin ständig zusammen sind, ist es für uns immer ein bisschen Valentinstag. Liebe gehört für uns einfach zu unserem Sport.« Tatsächlich dürfen die beiden in Cortina sogar gemeinsam wohnen – eine Seltenheit, da normalerweise nur Teamkollegen Zimmer teilen. Die Hälfte ihres Zimmers ist belgisch dekoriert, die andere halb brasilianisch.
Kennengelernt haben die beiden Sportlerinnen sich 2019, verliebt während der Pandemie, geheiratet im August 2024 – nachdem sie, ohne voneinander zu wissen, identische Verlobungsringe gekauft hatten. Auf der Bahn feuern sie sich gegenseitig an, mit High-Fives und einem Kuss vor jedem Lauf.
Foto: Alessandra Tarantino / AP
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Skeleton
Nach Olympia-Aus: Heraskewytsch erhält Orden von Selenskyj
Für Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch sind die Spiele in Italien bereits beendet – wegen seines Helms. Heraskewytsch reiste ab und fuhr direkt weiter nach München. Dort traf er am Rande der Sicherheitskonferenz den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dieser überreichte Heraskewytsch den ukrainischen Orden der Freiheit. Selenskyj dankte seinem Landsmann abermals für dessen Haltung im Konflikt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in der Helm-Kontroverse.
»Die Ukraine wird immer Sieger und Olympioniken haben. Doch der größte Schatz der Ukraine sind vor allem die Ukrainer – jene, die die Wahrheit und die Erinnerung an die von Russland getöteten Sportler bewahren, an Athleten, die aufgrund der russischen Aggression nie wieder antreten werden«, schrieb Selenskyj auf X zu Fotos vom Treffen.
»Die Ukraine wird immer Sieger und Olympioniken haben. Doch der größte Schatz der Ukraine sind vor allem die Ukrainer – jene, die die Wahrheit und die Erinnerung an die von Russland getöteten Sportler bewahren, an Athleten, die aufgrund der russischen Aggression nie wieder antreten werden«, schrieb Selenskyj auf X zu Fotos vom Treffen.
Dabei präsentierte Heraskewytsch im Beisein seines Vaters Mychailo dem Präsidenten seinen Helm mit Porträts ukrainischer Athleten, die im Angriffskrieg durch Russland ihr Leben verloren haben. Diesen Helm wollte der Athlet auch im Wettkampf tragen, das wurde vom IOC als unvereinbar mit der Olympischen Charta bezüglich der Richtlinien zum Ausdruck von Athleten angesehen.
Heraskewytsch wurde wegen der Causa schließlich durch den Bob- und Schlitten-Weltverband IBSF disqualifiziert, sein Antrag auf Wiederzulassung scheiterte am Freitag vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas. »Ich bin sehr frustriert«, sagte der 27-Jährige Nachrichtenagentur AFP. »Es war eine eindeutig diskriminierende Entscheidung des IOC. Ich sollte dabei sein«, betonte Heraskewytsch: »Gleichzeitig verstehe ich aber, dass dieser Skandal die Menschen weltweit im Hinblick auf unser Problem und die Opferbereitschaft dieser großartigen Athleten vereint hat. Und ich glaube, dieses Ziel ist viel wichtiger als jede Medaille.«
Heraskewytsch wurde wegen der Causa schließlich durch den Bob- und Schlitten-Weltverband IBSF disqualifiziert, sein Antrag auf Wiederzulassung scheiterte am Freitag vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas. »Ich bin sehr frustriert«, sagte der 27-Jährige Nachrichtenagentur AFP. »Es war eine eindeutig diskriminierende Entscheidung des IOC. Ich sollte dabei sein«, betonte Heraskewytsch: »Gleichzeitig verstehe ich aber, dass dieser Skandal die Menschen weltweit im Hinblick auf unser Problem und die Opferbereitschaft dieser großartigen Athleten vereint hat. Und ich glaube, dieses Ziel ist viel wichtiger als jede Medaille.«
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Skeleton
Skeletoni Jungk würde »so gern ein Bierchen aufmachen« – aber darf nicht
Wann gewinnt man schon einmal eine Medaille bei Olympia? Die Skeleton-Profis Axel Jungk und Christopher Grotheer holten gestern Silber und Bronze im Eiskanal – und hätten das gern feuchtfröhlich zelebriert: Er würde »so gern ein Bierchen aufmachen«, sagte Jungk, nachdem er wie in Peking vor vier Jahren Silber gewonnen hatte: »Aber ich hatte gestern brutal mit Krämpfen zu tun. Deswegen ist Alkohol strikt verboten. Wir haben in zwei Tagen noch das Team-Rennen.«
Und für die olympische Premiere der Mixed-Staffel ließ sich Jungk sogar zu einer Kampfansage hinreißen: »Wenn ich es nicht allein schaffe, will ich Matt wenigstens im Team schlagen. Das ist das große Ziel.« Jungk hatte sich am Freitag nur dem überragenden Briten Matt Weston geschlagen geben müssen. Grotheer folgte vier Jahre nach seinem Goldcoup von Peking auf dem dritten Rang. Auch er verzichtete auf alkoholisches Begießen seiner Medaille. Er habe »so lange nichts mehr getrunken, dann bin ich wahrscheinlich übel schnell voll«, sagte Grotheer, »es wird eher eine Apfelschorle«. Zudem habe er »Bock« auf das Rennen am Sonntag: »Da will ich noch einmal richtig Gas geben.«
Und für die olympische Premiere der Mixed-Staffel ließ sich Jungk sogar zu einer Kampfansage hinreißen: »Wenn ich es nicht allein schaffe, will ich Matt wenigstens im Team schlagen. Das ist das große Ziel.« Jungk hatte sich am Freitag nur dem überragenden Briten Matt Weston geschlagen geben müssen. Grotheer folgte vier Jahre nach seinem Goldcoup von Peking auf dem dritten Rang. Auch er verzichtete auf alkoholisches Begießen seiner Medaille. Er habe »so lange nichts mehr getrunken, dann bin ich wahrscheinlich übel schnell voll«, sagte Grotheer, »es wird eher eine Apfelschorle«. Zudem habe er »Bock« auf das Rennen am Sonntag: »Da will ich noch einmal richtig Gas geben.«
Jungk (l.) und Grotheer. Foto: Matic Klansek / GEPA pictures / IMAGO
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Ski Alpin
Bevor wir später keine Zeit mehr haben und unser Puls viel zu hoch ist, weil uns die Olympia-Liveereignisse erneut überrollen, empfehle ich Ihnen in aller Ruhe den Text meines Kollegen Jonas Kraus: Sarah Schleper de Gaxiola und ihr Sohn Lasse sind das erste Mutter-Sohn-Duo in der Geschichte der Olympischen Winterspiele. Die Mutter steht bereits zum siebten Mal am Start und spricht von einem Traum, doch ihr Sohn scheint zu hadern. Jonas sagt: Das ist die schönste Mutter-Sohn-Geschichte bei Olympia. Zum Text bitte hier entlang.
Foto: Raffael Regen / dpa
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Biathlon
»Satz mit X«: Biathleten frustriert nach Olympia-Dämpfer
Nach Bronze in der Mixed-Staffel war das deutsche Biathlon-Team positiv in die anschließenden Einzelwettkämpfen gegangen. Doch eine weitere Medaille gab es nicht. Philipp Nawrath, der am Freitag bei seinem verpatzten Sprint auch noch Geburtstag hatte, kommentierte seine Leistung sarkastisch: »Mit der drei war heute eher das Podest gemeint, nicht das Schießergebnis«. So ganz erklären konnte er sich seinen 26. Platz nicht: »Keine Ahnung, das war heute einfach ein Satz mit X.«
Mit drei Fehlern betrug Nawraths Rückstand auf den überragenden Sieger Quentin Fillon Maillet (Frankreich) am Ende 1:52,9 Minuten. Doch nicht nur bei Nawrath herrschte Frust. Philipp Horn belegte mit einem Fehler als bester Deutscher Rang zehn – auch er geht mit einer Hypothek von 1:09,2 Minuten auf Fillon Maillet in die Verfolgung am Sonntag (11.15 Uhr/ZDF und Eurosport). David Zobel (0 Schießfehler/+1:41,8) als 19. und Justus Strelow (1/1:46,4) als 23. liegen wie Nawrath noch deutlicher zurück. Er hätte »nicht gedacht, dass die Abstände so riesig sind«, sagte Horn: »Wir müssen jetzt analysieren, woran das liegt.«
Mit drei Fehlern betrug Nawraths Rückstand auf den überragenden Sieger Quentin Fillon Maillet (Frankreich) am Ende 1:52,9 Minuten. Doch nicht nur bei Nawrath herrschte Frust. Philipp Horn belegte mit einem Fehler als bester Deutscher Rang zehn – auch er geht mit einer Hypothek von 1:09,2 Minuten auf Fillon Maillet in die Verfolgung am Sonntag (11.15 Uhr/ZDF und Eurosport). David Zobel (0 Schießfehler/+1:41,8) als 19. und Justus Strelow (1/1:46,4) als 23. liegen wie Nawrath noch deutlicher zurück. Er hätte »nicht gedacht, dass die Abstände so riesig sind«, sagte Horn: »Wir müssen jetzt analysieren, woran das liegt.«
Biathleth Nawrath. Foto: Pierre Teyssot / EPA
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Ich muss zugeben, Jan, ich war gestern Abend verabredet und konnte das ganze Drama nicht mitverfolgen. Werde gleich erstmal ein bisschen nachlesen müssen ...
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Eiskunstlauf
Guten Morgen auch von mir, liebe Leserinnen und Leser, hallo Miriam. Ich hoffe, Sie und du habt erholsamer geschlafen als ich, nach diesem Eiskunstlaufdrama um den gestürzten Helden Ilia Malinin. Die eigentlich fest eingeplante Goldmedaille – doch was lässt sich im Sport schon planen? – blieb für den US-Amerikaner ein Traum. Stattdessen reichte es nur zu Platz acht.
»Das war definitiv kein angenehmes Gefühl«, sagte der 21-Jährige nach der völlig misslungenen Olympia-Kür am Freitagabend. »All die Jahre des Trainings, die Vorbereitung darauf – es ging einfach viel zu schnell vorbei. Ich hatte keine Zeit, zu verarbeiten, was ich tun sollte oder irgendetwas anderes. Es ging alles so schnell.«
Auch Überraschungs-Olympiasieger Michail Schaidorow aus Kasachstan, der dank einer nahezu fehlerfreien Kür noch von Platz fünf nach dem Kurzprogramm sensationell auf Rang eins kletterte, sprach sein Mitgefühl für Malinin aus. »Er ist sehr wichtig für das Eiskunstlaufen. Er ist der beste Läufer der Geschichte«, sagte der Goldmedaillengewinner, dem Malinin fair gratulierte.
»Das war definitiv kein angenehmes Gefühl«, sagte der 21-Jährige nach der völlig misslungenen Olympia-Kür am Freitagabend. »All die Jahre des Trainings, die Vorbereitung darauf – es ging einfach viel zu schnell vorbei. Ich hatte keine Zeit, zu verarbeiten, was ich tun sollte oder irgendetwas anderes. Es ging alles so schnell.«
Auch Überraschungs-Olympiasieger Michail Schaidorow aus Kasachstan, der dank einer nahezu fehlerfreien Kür noch von Platz fünf nach dem Kurzprogramm sensationell auf Rang eins kletterte, sprach sein Mitgefühl für Malinin aus. »Er ist sehr wichtig für das Eiskunstlaufen. Er ist der beste Läufer der Geschichte«, sagte der Goldmedaillengewinner, dem Malinin fair gratulierte.
Foto: Natacha Pisarenko / AP
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Liebe Leserinnen und Leser,
guten Morgen und herzlich willkommen zu Tag neun bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Auch heute halten mein Kollege Jan Göbel und ich Sie gemeinsam mit unseren Reporterinnen und Reportern vor Ort wieder über alles Wichtige auf dem Laufenden. Wir wünschen gute Unterhaltung!
guten Morgen und herzlich willkommen zu Tag neun bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Auch heute halten mein Kollege Jan Göbel und ich Sie gemeinsam mit unseren Reporterinnen und Reportern vor Ort wieder über alles Wichtige auf dem Laufenden. Wir wünschen gute Unterhaltung!
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