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Marvin Rishi Krishan
Redakteur
Das bringt der sechste Olympia-Tag
Zunächst einmal eine schnelle Übersicht, in welchen Disziplinen es heute zur Sache geht:
11.30 Uhr: Super-G (Männer)
13.45 Uhr: Nordische Kombination, 10 km Langlauf (Männer)
14.15 Uhr: Biathlon, 15 km Einzel (Frauen)
14.55 Uhr: Ski Freestyle, Buckelpiste (Frauen)
18.30 Uhr: Eisschnelllauf, 1000 (Männer)
18.48 Uhr: Rodeln, Doppelsitzer (Frauen)
19.30 Uhr: Eiskunstlauf, Eistanz Kür
19.37 Uhr: Rodeln, Doppelsitzer (Männer)
Aus deutscher Sicht die besten Chancen auf Podiumsplätze gibt es beim Rodeln, wo die Frauen und Männer zu den Favoriten zählen. Im Biathlon will sich Franziska Preuß, die nach den Spielen ihre Karriere beendet, mit einer olympischen Einzelmedaille verabschieden, was aber in einer durchwachsenen Saison schwierig werden könnte. Auch in der Kombination haben die Deutschen, allen voran Julian Schmid, gute Aussichten.
11.30 Uhr: Super-G (Männer)
13.45 Uhr: Nordische Kombination, 10 km Langlauf (Männer)
14.15 Uhr: Biathlon, 15 km Einzel (Frauen)
14.55 Uhr: Ski Freestyle, Buckelpiste (Frauen)
18.30 Uhr: Eisschnelllauf, 1000 (Männer)
18.48 Uhr: Rodeln, Doppelsitzer (Frauen)
19.30 Uhr: Eiskunstlauf, Eistanz Kür
19.37 Uhr: Rodeln, Doppelsitzer (Männer)
Aus deutscher Sicht die besten Chancen auf Podiumsplätze gibt es beim Rodeln, wo die Frauen und Männer zu den Favoriten zählen. Im Biathlon will sich Franziska Preuß, die nach den Spielen ihre Karriere beendet, mit einer olympischen Einzelmedaille verabschieden, was aber in einer durchwachsenen Saison schwierig werden könnte. Auch in der Kombination haben die Deutschen, allen voran Julian Schmid, gute Aussichten.
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Snowboard
Australischer Snowboarder bricht sich beim Training das Genick
Das australische Olympia-Team ist dem britischen »Guardian« und weiteren Medienberichten zufolge von einer schweren Verletzung erschüttert worden. Der Cross-Snowboarder Cam Bolton stürzte im Training schwer, am Folgetag erwachte er demnach mit Nackenschmerzen, die immer schlimmer wurden. Untersuchungen ergaben zwei Genickbrüche, woraufhin Bolton mit Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht wurde. Boltons vierten Winterspiele sind damit vorbei, dem australischen Team zufolge geht es dem 35-Jährigen aber verhältnismäßig gut.
Ein australischer Snowboarder im Training. Foto: Gregory Bull / AP
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Nordische Kombination
Keine Nordische Kombination der Frauen bei Olympia – wie reagieren die Athletinnen?
Sie wehren sich, die Frauen der Nordischen Kombination.
In Deutschland protestiert vor allem Nathalie Armbrust. Sie sprach mit Journalisten und Journalistinnen, kommentierte bei Eurosport, schrieb emotionale Posts in den sozialen Medien. »Ich mache das für unseren Sport«, sagte sie in einer Medienrunde vor den Spielen. Die Zukunft der Nordischen Kombination steht auf dem Spiel. Fragen und Antworten.
Warum sind die Kombinierinnen nicht bei Olympia dabei?
Zu schwaches Niveau, zu wenige Wettbewerbe, zu wenige Athletinnen, die auf das Podium laufen können, weltweit kaum beachtet: Mit diesen Argumenten verwehrte das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Frauen vor vier Jahren die Aufnahme in das Programm für 2026. Die Sportart ist noch relativ jung, die ersten Weltcups wurden 2020 ausgetragen.
Oliver Lerch / WITTERS / GEPA pictures
Und was ist mit den Männern?
Sie sind seit 1924 fest im Olympia-Programm dabei, protestieren aber ebenfalls. »Die Frauen hätten es mehr als verdient, dabei zu sein«, sagt etwa der deutsche Olympiasieger Johannes Rydzek (Foto). Die Athleten hielten vor manchen Starts ihre Stöcke zu einem x hoch, als Zeichen für das weibliche Chromosom.
Um die Frauen zu unterstützen. Möglicherweise aber auch, um sich selbst zu schützen.
Denn das IOC möchte, dass 2030 in allen Sportarten Frauen und Männer antreten. Sonst wird der Sport aus dem Programm gestrichen. Und das IOC könnte Kombinierer und Kombiniererinnen gewissermaßen gleichstellen, indem es neben den Frauen auch die Männer ausschließt.
Das IOC sieht schließlich im Grunde bei den männlichen Kombinierern ähnliche Probleme wie bei den Frauen. Fast immer gewinnen Sportler aus denselben Nationen: Österreich, Deutschland und Norwegen. Vorhersehbar seien die Wettkämpfe, nur in wenigen Ländern verbreitet. Damit erreicht die Nordische Kombination weltweit zu wenige Menschen, so die Argumentation des IOC.
Was halten die Sportler und Sportlerinnen dagegen?
Tatsächlich siegte in zehn von zwölf Frauen-Rennen in diesem Winter die Norwegerin Ida-Marie Hagen. Dahinter laufen aber mehr Athletinnen in die Spitze. Beim Weltcup in Oberhof waren etwa acht Nationen unter den Top 10 vertreten. 38 Kombiniererinnen aus zwölf Ländern starteten bei der Weltmeisterschaft 2025. »Dem stehen 30 Starterinnen aus 14 Nationen bei der WM-Abfahrt der Frauen in Saalbach-Hinterglemm 2025 gegenüber«, so Horst Hüttel. Hüttel ist Sportdirektor für Nordische Kombination und Skispringen im Deutschen Skiverband (DSV). Es sei nicht ungewöhnlich, dass ein Land eine Sportart dominiert. Im Bob oder Rodeln gewinnen fast immer die Deutschen, im Eisschnelllauf sind die Niederlande traditionell stark. Über diese Sportarten werde nicht diskutiert.
Zudem entwickle sich der Sport weiter. »Wir haben neue Formate etabliert, um den Sport für Zuschauer schmackhafter zu machen« , sagt Armbruster. Es gibt nun Gundersen-Rennen (erst springen, dann langlaufen), einen Massenstart (erst langlaufen, dann springen) und ein Compact Race (erst springen, dann langlaufen, die Zeitabstände werden über Sprungplatzierung statt Sprungweite berechnet). Die fehlende Aufmerksamkeit liege eher daran, dass die Wettkämpfe zu publikumsunfreundlichen Uhrzeiten früh am Morgen übertragen werden, glaubt Armbruster. Der österreichische Gesamtweltcupführende Johannes Lamparter will aus den Wettkämpfen ein größeres Event machen. »Am Weltcuport könnte man das Ganze mehr wie ein Festival aufziehen«, sagte er der österreichischen Zeitung »Der Standard«.
Was passiert, wenn die Nordische Kombination aus dem Olympia-Programm fliegt?
In jedem Fall würde eine Menge Geld wegbrechen. Sportdirektor Hüttel spricht von einem drohenden »Voll-Fiasko«. Aus seiner Sicht könnte das Skispringen ebenfalls bedroht sein. Die Schanzen seien von Erfolgen der Kombinierer mitfinanziert.
Für die Sportler und Sportlerinnen selbst steht die nahe Zukunft auf dem Spiel. »Wir können nicht einschätzen, wie weitreichend die Konsequenzen sind«, sagt Kombiniererin Armbruster. »Wird es weiterhin einen Weltcup geben? Werden wir vom Verband unterstützt?« Es beunruhige sie, wie unklar alles ist. »Ich würde sehr ungern nur Spezialsprung oder Langlauf machen. Aber wenn es die Kombination nicht mehr gibt, denke ich vielleicht anders.«
Und jetzt?
Das IOC beobachtet offenbar die Wettkämpfe in Predazzo und Tesero, eine Delegstion soll heute vor Ort sein. Es schaut auf TV-Quoten, Zuschauerzahlen und Social-Media-Reichweite. Das Programmkomitee und das Executive Board des IOC beraten sich im Mai, die Entscheidung soll im Juni verkündet werden. »Es wird nur in eine Richtung gehen. Entweder die Frauen kommen für 2030 rein, oder die Herren gehen raus«, erwartet Sportdirektor Hüttel.
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Nordische Kombination
Bei einem Blick auf das Programm wundern Sie sich vielleicht, wann denn die Frauen in der Nordischen Kombination starten. Nun, gar nicht. Es ist die einzige Sportart bei den Winterspielen, in der ausschließlich Männer antreten dürfen. Die Sportlerinnen müssen zuschauen. Annika, wie reagieren die Frauen darauf – und wie kann das überhaupt sein?
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Skispringen
Lindvik schießt nach Kritik gegen Goldspringer Raimund zurück
Einen wunderschönen guten Morgen aus Predazzo. Heute steht hier an der Skisprungschanze der erste Wettbewerb in der Nordischen Kombination auf den Programm, ich berichte später live von Schanze und Loipe. Doch das beherrschende Thema ist weiterhin der Anzugskandal der Skispringer, oder besser gesagt der Streit zwischen Olympiasieger Philipp Raimund und dem Norweger Marius Lindvik.
Raimund hatte sich nach dem Sieg von der Normalschanze über die fehlende Reue der Norweger nach dem Bekanntwerden der manipulierten Sprunganzüge beschwert und dabei vor allem Lindvik ins Visier genommen. Er, Raimund, habe das Verhältnis der beiden als Freundschaft bezeichnet und wäre deshalb besonders enttäuscht von Lindvik. Es habe sich angefühlt, als habe ihm jemand »ins Gesicht gespuckt«.
Nach dem Gewinn der Silbermedaille im Mixed-Team hat Lindvik nun geantwortet: »Wir waren befreundet, das ist richtig«, sagte Lindvik. »Aber er hat im vergangenen Jahr den Mund etwas zu voll genommen und ich wollte nicht mehr mit ihm befreundet sein.« Indirekt behauptet der Weltmeister von 2025 damit weiterhin, von der Manipulation nicht gewusst zu haben. Genau das werfen ihm andere Springer, Raimund und Andreas Wellinger in vorderster Front, vor.
»Klar ist das traurig«, sagte Lindvik weiter. »Es ist hart, wenn ein guter Freund solche Dinge über dich in der Öffentlichkeit sagt.« Aber: Es sei noch nicht zu spät. Vielleicht gibt es ja auf der Großschanze am kommenden Samstag die große Versöhnung.
Foto: Daniel Karmann / dpa
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Eiskunstlauf
Eiskunstläufer gedenkt tödlich verunglückter Eltern mit Foto
Der US-Amerikaner Maxim Naumov hat mit einem Familienfoto an seine vor einem Jahr tödlich verunglückten Eltern erinnert. Nach seinem Auftritt im Kurzprogramm in Mailand hielt der 24-Jährige ein Bild in die Kamera, das ihn als dreijährigen Jungen bei seinem ersten Gang aufs Eis mit seinen Eltern zeigt.
Die ehemaligen Paarlauf-Weltmeister Jewgenija Schischkowa und Wadim Naumow, die ihren Sohn auch trainiert und auf eine Teilnahme bei Olympischen Winterspielen vorbereitet hatten, waren im Januar 2025 bei einem Absturz eines Passagierflugzeugs in Washington gestorben.
»Ich hatte das Gefühl, dass sie mich heute begleitet haben«, sagte Naumov. »Ich konnte ihre Unterstützung förmlich spüren, fast wie eine Schachfigur auf einem Schachbrett, von einem Element zum nächsten.«
Nach der Schlussfigur seines Kurzprogramms schaute Naumov andächtig nach oben und kniff dann die Augen zusammen. »Ich landete am Ende auf den Knien und wusste dann nicht, ob ich weinen, lächeln oder lachen sollte. Alles, was ich machen konnte, war nach oben zu blicken und zu sagen: »Schaut, was wir gerade geschafft haben«.
Der US-Amerikaner belegte im Kurzprogramm Platz 14 und qualifizierte sich somit für die Kür am Freitag (19.00 Uhr), deutlich in Führung liegt der amerikanische Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin.
Nach der Schlussfigur seines Kurzprogramms schaute Naumov andächtig nach oben und kniff dann die Augen zusammen. »Ich landete am Ende auf den Knien und wusste dann nicht, ob ich weinen, lächeln oder lachen sollte. Alles, was ich machen konnte, war nach oben zu blicken und zu sagen: »Schaut, was wir gerade geschafft haben«.
Der US-Amerikaner belegte im Kurzprogramm Platz 14 und qualifizierte sich somit für die Kür am Freitag (19.00 Uhr), deutlich in Führung liegt der amerikanische Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin.
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Ski Alpin
Guten Morgen aus Bormio, hier sind Wolken aufgezogen, mal sehen, ob der Super-G der Männer wie geplant um 11.30 Uhr gestartet werden kann. Die Sicht auf der Stelvio ist jedenfalls nicht optimal. Bislang gibt es aber keine Anzeichen für eine Absage.
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Guten Morgen, liebe Wintersportgemeinde! Herzlich willkommen zu Tag sechs der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Zusammen mit Florian Pütz führe ich Sie heute durch die erste Tageshälfte, ehe am Nachmittag Elisa Schwarze und Luca Wolpers übernehmen. Viel Spaß beim Lesen!
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