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Das bringt der siebte Olympia-Tag
In diesen Disziplinen werden heute Medaillen verteilt:
- Die Italienerin Federica Brignone gewinnt Heim-Gold im Super-G – und das nach langer Verletzungspause. Die deutsche Medaillenkandidatin Emma Aicher scheidet aus.
- Cooper Woods (Australien) setzt sich in einem dramatischen Finale auf der Buckelpiste durch. Silber und Bronze gehen an Michael Kingsbury (Australien) und Ikuma Horishima (Japan).
13.00 Uhr: Skilanglauf, 10 km Freistil (Frauen)
15.01 Uhr: Snowboard, Cross (Männer)
16.30 Uhr: Eisschnelllauf, 5000 m (Frauen)
18.30 Uhr: Rodeln Teamstaffel
20.28 Uhr: Snowboard, Halfpipe (Frauen)
21.31 Uhr: Shorttrack, 500 m (Frauen)
21.43 Uhr: Shorttrack, 1000 m (Männer)
Deutsche Medaillenchancen gibt es vor allem abends im Rodeln in der Teamstaffel, wo Deutschland der große Favorit ist. Ein weiteres Highlight verspricht der Snowboard-Wettbewerb der Frauen: Halfpipe-Legende Chloe Kim (USA) könnte zum dritten Mal in Folge olympisches Gold gewinnen.
15.01 Uhr: Snowboard, Cross (Männer)
16.30 Uhr: Eisschnelllauf, 5000 m (Frauen)
18.30 Uhr: Rodeln Teamstaffel
20.28 Uhr: Snowboard, Halfpipe (Frauen)
21.31 Uhr: Shorttrack, 500 m (Frauen)
21.43 Uhr: Shorttrack, 1000 m (Männer)
Deutsche Medaillenchancen gibt es vor allem abends im Rodeln in der Teamstaffel, wo Deutschland der große Favorit ist. Ein weiteres Highlight verspricht der Snowboard-Wettbewerb der Frauen: Halfpipe-Legende Chloe Kim (USA) könnte zum dritten Mal in Folge olympisches Gold gewinnen.
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Snowboard
Österreich gewinnt Gold im Snowboardcross
Lange lagen die vier Finalisten fast gleichauf, am Ende schafft es Alessandro Hämmerle als erster über die Ziellinie. Schon 2022 gewann er Gold in Peking.
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Alessandro Hämmerle (Österreich)
🥈
Éliot Grondin (Kanada)
🥉
Jakob Dusek (Österreich)
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Ein Kontakt – aber war er legal? Das ist schon sehr unglücklich gelaufen vorhin im Snowboardcross zwischen Martin Nörl und Leon Ulbricht. Wenn sich zwei Landsleute gegenseitig aus dem Rennen schiessen, fragt man sich natürlich nach der Erklärung. Lag es an einer Berührung, die Nörl vom Amerikaner Baumgartner abbekam?
»Ich spüre in der Kurve einen Kontakt und rutsche weg« erklärt Nörl in der Mixed Zone. In der Kettenreaktion erwischte er dann Ulbricht. Die Jury sah allerdings kein Motiv für eine der im Snowboardcross häufigen Videoüberprüfungen. »Sie hätten es sich wenigstens anschauen müssen«, sagt Hörl, der weiß, dass Stürze und Missgeschicke beim Snowboardcross dazugehören: »So ist unser Sport.«
»Ich spüre in der Kurve einen Kontakt und rutsche weg« erklärt Nörl in der Mixed Zone. In der Kettenreaktion erwischte er dann Ulbricht. Die Jury sah allerdings kein Motiv für eine der im Snowboardcross häufigen Videoüberprüfungen. »Sie hätten es sich wenigstens anschauen müssen«, sagt Hörl, der weiß, dass Stürze und Missgeschicke beim Snowboardcross dazugehören: »So ist unser Sport.«
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Skeleton
Deutsche Athleten kritisieren Disqualifikation von ukrainischem Skeletoni
Die Disqualifikation des ukrainischen Skeletonis Heraskewytsch kommt auch bei deutschen Athleten nicht gut an. Athleten Deutschland, der Interessenverband der deutschen Sportlerinnen und Sportler, teilt mit, man halte die Entscheidung für »falsch und unverhältnismäßig«. Heraskewytsch' Gedenk-Helm für im Krieg getötete ukainische Sportler halte man für einen »Akt der friedlichen Erinnerung und des Respekts«.
Von Athletinnen und Athleten werde erwartet, dass sie Vorbilder sind und Werte vermitteln. »Eine zu restriktive Auslegung der Regel 50 der IOC Charta, darf nicht dazu führen, dass ihre persönliche Meinungsfreiheit pauschal eingeschränkt und damit verhindert wird, dass sie ihre Vorbildwirkung insbesondere auf der größtmöglichen Bühne voll entfalten können«, sagte Johannes Herber, Geschäftsführer von Athleten Deutschland.
Von Athletinnen und Athleten werde erwartet, dass sie Vorbilder sind und Werte vermitteln. »Eine zu restriktive Auslegung der Regel 50 der IOC Charta, darf nicht dazu führen, dass ihre persönliche Meinungsfreiheit pauschal eingeschränkt und damit verhindert wird, dass sie ihre Vorbildwirkung insbesondere auf der größtmöglichen Bühne voll entfalten können«, sagte Johannes Herber, Geschäftsführer von Athleten Deutschland.
Helm von Vladyslav Heraskevych. Foto: Jon Olav Nesvold / ZUMA / ddp
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Curling
Marcus Krämer
Reporter in Cortina d'Ampezzo

Die deutschen Curler sind am Mittwoch in das Turnier eingestiegen und haben gleich gegen eine der favorisierten Teams gespielt. Das Team um Skip Marc Muskatewitz zeigte gegen Kanada eine starke Leistung, die knappe 6:7-Niederlage kam erst im Extra-End, quasi die Verlängerung, zustande.
Heute geht es gegen Norwegen und hier rechnet sich der Europameister von 2024 einiges aus. Nach dem zweiten End führten die Norweger um Skip Magnus Ramsfjell 1:0, doch jetzt brandet riesiger Jubel auf. Deutschland bringt im dritten End drei Steine nach Hause – 3:1 für das deutsche Team.
Heute geht es gegen Norwegen und hier rechnet sich der Europameister von 2024 einiges aus. Nach dem zweiten End führten die Norweger um Skip Magnus Ramsfjell 1:0, doch jetzt brandet riesiger Jubel auf. Deutschland bringt im dritten End drei Steine nach Hause – 3:1 für das deutsche Team.
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Snowboard
Das große Finale im Snowboardcross ist besetzt: Nach zwei Fotofinishes in den Halbfinals schaffen es zwei Österreicher, ein Kanadier und ein Franzose unter die Top 4. Die restlichen vier Sportler starten gleich im kleinen Finale.
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Nix geht im Snowboard-Funpark
Hörl und Ulbricht (auf dem Foto noch vorn) fahren ineinander und scheiden in ihrem Lauf beide aus. Sie hatten sich in einer Kurve um den zweiten Platz duelliert, der zum Einzug ins Halbfinale hinter dem Italiener Lorenzo Sommariva gereicht hätte. Nick Baumgartner aus den USA sagt »Thank you« und fährt von Platz vier noch vorbei.
Foto: Gonzalo Fuentes / Reuters
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Curling
Deutschland-Schlachtrufe in der Curling-Halle
Ein herzliches Willkommen aus der Curling-Halle in Cortina. Wir sind erst im zweiten End, aber die zahlreichen Fans aus Deutschland verbreiten Fußball-Atmosphäre. Ich sehe schwarz-rot-goldene Perücken, ich höre Deutschland-Schlachtrufe und soeben wurde Benjamin Kapp, einer der vier deutschen Spieler, lautstark gefeiert. Noch steht es im zweiten Gruppenspiel gegen Norwegen 0:0, zwei Steine müssen noch gespielt werden.
Foto: David J. Philip / AP
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Ski Langlauf
Karlsson auch über 10 Kilometer unantastbar
Nach ihrem Olympiasieg im Skiathlon (20 km) hat die Schwedin Frida Karlsson die Konkurrenz im Rennen über die halbe Distanz dominiert. Zwischen ihrer Landsfrau Ebba Andersson und Bronze-Gewinnerin Jessie Diggins lagen nur 3,1 Sekunden – der Abstand zwischen Silber und Gold betrug 46,6 Sekunden. Beste Deutsche wurde Pia Fink auf Platz 19.
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Frida Karlsson (Schweden)
🥈
Ebba Andersson (Schweden)
🥉
Jessie Diggins (USA)
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Snowboard
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Was geht im Snowboard-Funpark?
Der Himmel über Livigno hat sich zugezogen, und im Snowboardcross wird‘s allmählich ernst. Es ist eine der wenigen Disziplinen im Funpark, in der die Deutschen echte Medaillenchancen haben. Martin Nörl und Leon Ulbricht fahren jetzt gleich im dritten Viertelfinale. Die anderen beiden Deutschen scheiterten im Achtelfinale.
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Ski Alpin
Breezy Johnson scheidet im Super-G aus, bekommt aber trotzdem Edelmetall
Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson war nach ihrem Ausscheiden beim Super-G in Cortina d’Ampezzo enttäuscht. Das änderte sich im Zielbereich: Dort ging ihr Freund Connor Watkins vor ihr auf die Knie und machte Johnson einen Heiratsantrag.
Johnson schossen die Tränen in die Augen, den Antrag nahm sie ebenso gerührt an wie den dargebotenen Silberring mit blauem Edelstein. Watkins stand auf, das Paar küsste sich und Jubel brandete auf. Neben dem Ring überreichte Watkins seiner Verlobten ein Stückchen Holz, in das eine Zeile aus dem Song »The Alchemy« von Pop-Queen Taylor Swift eingraviert war.
Johnson schossen die Tränen in die Augen, den Antrag nahm sie ebenso gerührt an wie den dargebotenen Silberring mit blauem Edelstein. Watkins stand auf, das Paar küsste sich und Jubel brandete auf. Neben dem Ring überreichte Watkins seiner Verlobten ein Stückchen Holz, in das eine Zeile aus dem Song »The Alchemy« von Pop-Queen Taylor Swift eingraviert war.
Foto: Andy Wong / AP
Hatte Johnson damit gerechnet? »Das war meine Hoffnung«, sagte sie bei NBC, »aber es ist definitiv viel verrückter, weil alles gleichzeitig passiert, und die Realität so anders ist, als man es sich vorgestellt hat – und so viel besser.«
Johnson ist auch Weltmeisterin in der Abfahrt und der Team-Kombination. Die Hoffnung auf eine weitere Olympiamedaille erfüllte sich in Cortina aber nicht: In der Team-Kombination wurde sie trotz Bestzeit in der Abfahrt an der Seite von Ski-Königin Mikaela Shiffrin Vierte, im Super-G kam das frühe Aus.
Johnson ist auch Weltmeisterin in der Abfahrt und der Team-Kombination. Die Hoffnung auf eine weitere Olympiamedaille erfüllte sich in Cortina aber nicht: In der Team-Kombination wurde sie trotz Bestzeit in der Abfahrt an der Seite von Ski-Königin Mikaela Shiffrin Vierte, im Super-G kam das frühe Aus.
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Skispringen
Finnlands Skisprung-Trainer wegen Alkoholvorfalls nach Hause geschickt
Der slowenische Cheftrainer der finnischen Skispringer muss nach einem Alkoholvorfall die Heimreise antreten. Igor Medved habe »gegen die Regeln und Werte des Teams« verstoßen, teilt Finnlands Olympisches Komitee mit. Über weitere Sanktionen werde der nationale Skiverband nach den Winterspielen in Italien entscheiden.
»Ich habe einen Fehler gemacht und es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen«, wurde der 44-Jährige in einer Mitteilung zitiert. Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes, sprach beim TV-Sender Yle von einem »bedauerlichen Vorfall, bei dem Alkohol entgegen den Teamregeln konsumiert wurde.« Valtasola äußerte sich nicht dazu, wo und wann Alkohol konsumiert wurde.
Der Leiter des finnischen Olympia-Teams, Janne Hänninen, äußerte sich am Donnerstag nur vage zu der Angelegenheit. Das finnische Olympische Komitee schreibe nicht vor, vollständig auf Alkohol zu verzichten, sagte Hänninen der Nachrichtenagentur AFP. Auf der Sprungschanze und während des Trainings sei Alkohol aber »selbstverständlich« verboten. Der Vorfall, der Medved zur Last gelegt werde, habe sich nicht in »Trainingssituationen« ereignet.
»Ich habe einen Fehler gemacht und es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen«, wurde der 44-Jährige in einer Mitteilung zitiert. Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes, sprach beim TV-Sender Yle von einem »bedauerlichen Vorfall, bei dem Alkohol entgegen den Teamregeln konsumiert wurde.« Valtasola äußerte sich nicht dazu, wo und wann Alkohol konsumiert wurde.
Der Leiter des finnischen Olympia-Teams, Janne Hänninen, äußerte sich am Donnerstag nur vage zu der Angelegenheit. Das finnische Olympische Komitee schreibe nicht vor, vollständig auf Alkohol zu verzichten, sagte Hänninen der Nachrichtenagentur AFP. Auf der Sprungschanze und während des Trainings sei Alkohol aber »selbstverständlich« verboten. Der Vorfall, der Medved zur Last gelegt werde, habe sich nicht in »Trainingssituationen« ereignet.
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Ski Buckelpiste
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Ski Freestyle: Eine knappere Gold-Entscheidung gibt es nicht
Okay, das ist mal wirklich historisch: Auf der Buckelpiste haben im Finale der Australier Cooper Woods und Michael Kingsbury den exakt gleichen Score erzielt: 83.71 Punkte. Wegen seines besseren ersten Laufes geht Gold an Woods. Silber für Kingsbury, dessen Fans schon gefeiert hatten, weil sie zunächst von einem Sieg ausgingen. Für Horishima bleibt mit 83.44 Punkten die Bronzemedaille. Die Fans dieses Sports werden noch lange von diesem Rennen sprechen.
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Cooper Woods (Australien)
🥈
Michael Kingsbury (Australien)
🥉
Ikuma Horishima (Japan)
Foto: Marko Djurica / REUTERS
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Skeleton
Die Kollegen Matthias Fiedler und Jonas Kraus haben sich noch mal in aller Ausführlichkeit mit der Causa Heraskewytsch beschäftigt.
Hier geht es zu dem Artikel über den disqualifizierten Skeletoni aus der Ukraine.
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Foto: Robert Michael / DPA
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Skeleton
Selenskyj kritisiert IOC
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Foto) hat sich jetzt ebenfalls zur Disqualifikation von Heraskewytsch eingeschaltet. »Die olympische Bewegung sollte dazu beitragen, Kriege zu beenden, anstatt den Aggressoren in die Hände zu spielen«, schrieb Selenskyj in einem Statement bei X. Die Entscheidung des IOC, Heraskewytsch aufgrund seines Gedenk-Helmes auszuschließen, spreche eine andere Sprache, die nicht den olympischen Grundsätzen entspräche, heißt es weiter.
Selenskyj dankte Heraskewytsch für dessen klare Haltung und kritisierte Russland für seine Kriegsführung während der Olympischen Spiele. »Im Jahr 2008 war es der Krieg gegen Georgien, 2014 die Besetzung der Krim und 2022 die vollständige Invasion der Ukraine. Und jetzt, im Jahr 2026, zeigt Russland trotz wiederholter Aufrufe zu einem Waffenstillstand während der Olympischen Winterspiele völlige Missachtung und verstärkt die Raketen- und Drohnenangriffe auf unsere Energieinfrastruktur und unsere Bevölkerung«, schrieb Selenskyj.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine seien 660 ukrainische Sportler und Trainer getötet worden. »Hunderte unserer Sportler werden nie wieder an den Olympischen Spielen oder anderen internationalen Wettbewerben teilnehmen können. Und dennoch nehmen derzeit 13 Russen in Italien an den Olympischen Spielen teil«, schrieb Selenskyj: »Sie treten bei den Spielen unter ›neutraler‹ Flagge an, während sie im wirklichen Leben öffentlich die russische Aggression gegen die Ukraine und die Besetzung unserer Gebiete unterstützen. Und sie sind es, die eine Disqualifikation verdienen.«
Selenskyj dankte Heraskewytsch für dessen klare Haltung und kritisierte Russland für seine Kriegsführung während der Olympischen Spiele. »Im Jahr 2008 war es der Krieg gegen Georgien, 2014 die Besetzung der Krim und 2022 die vollständige Invasion der Ukraine. Und jetzt, im Jahr 2026, zeigt Russland trotz wiederholter Aufrufe zu einem Waffenstillstand während der Olympischen Winterspiele völlige Missachtung und verstärkt die Raketen- und Drohnenangriffe auf unsere Energieinfrastruktur und unsere Bevölkerung«, schrieb Selenskyj.
Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine seien 660 ukrainische Sportler und Trainer getötet worden. »Hunderte unserer Sportler werden nie wieder an den Olympischen Spielen oder anderen internationalen Wettbewerben teilnehmen können. Und dennoch nehmen derzeit 13 Russen in Italien an den Olympischen Spielen teil«, schrieb Selenskyj: »Sie treten bei den Spielen unter ›neutraler‹ Flagge an, während sie im wirklichen Leben öffentlich die russische Aggression gegen die Ukraine und die Besetzung unserer Gebiete unterstützen. Und sie sind es, die eine Disqualifikation verdienen.«
Foto: Mindaugas Kulbis / AP / DPA
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Ski Alpin
Skilanglauf: Schwedinnen wollen nächstes Gold
Parallel beginnt die nächste Medaillenentscheidung beim Skilanglauf, die Frauen laufen jetzt 10 Kilometer Freistil. Die Favoritinnen kommen aus Schweden: Frida Karlsson, Ebba Andersson bekommen aber Konkurrenz von Jessie Diggins aus den USA. Mit Pia Fink, Theresa Fürstenberg, Helen Hoffmann und Sofie Krehl sind vier deutsche Läuferinnen dabei.
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Ski Buckelpiste
Florian Haupt
Reporter in Livigno

Das große Duell – oder doch nicht?
Auf der Buckelpiste wird ein Duell zwischen der größten Legende dieses Sports, Ex-Olympiasieger Michael Kingsbury aus Kanada, und dem Japaner Ikuma Horishima erwartet. Horishima hatte die Szene zuletzt dominiert und auch den Vorkampf gewonnen. Im ersten Durchgang belegte er nun jedoch überraschend nur Platz fünf. Kingsbury wurde Zweiter. Jetzt läuft das Finale der Besten Acht.
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Ski Alpin
In Cortina donnerte eben zum zweiten Mal eine Fliegerstaffel über den Skihang und versprühte die italienischen Nationalfarben.
Die Freude über den Sieg von Brignone ist nicht gerade klein.
Die Freude über den Sieg von Brignone ist nicht gerade klein.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Florian Haupt
Reporter in Livigno

Salve aus Livigno. Hier werden heute drei Goldmedaillen vergeben: Gleich auf der Buckelpiste der Männer, später beim Snowboardcross der Männer und heute Abend in der Halfpipe der Frauen. Bei keinem Wettbewerb heute am Start, aber in manchen Herzen immer präsent ist Eileen Gu, die Freestyle-Starathletin aus den USA mit chinesischen Wurzeln.
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Ski Alpin
Zur Siegerehrung kommt ein besonderer Gast: Italiens Präsident Sergio Mattarella. Der 84-Jährige wird mit Applaus empfangen. Große Ehre also für Brignone.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Ski Alpin
Im Oktober trug Brignone noch eine Schiene
Das ist wirklich ein kleines Märchen, das Brignone da schreibt. Sie verletzte sich nach der Weltcup-Saison bei den italienischen Meisterschaften, Rennen, die sportlich wenig Bedeutung haben. Olympia schien danach außer Reichweite, doch die beste Skifahrerin der Vorsaison, die Gesamtweltcupsiegerin, schuftete unermüdlich.
Trotzdem sah es lange nicht gut aus. Ich habe sie im Oktober beim Weltcup-Auftakt in Sölden gesehen. Da trug Brignone noch eine Schiene, an einer Treppe kam sie ins Straucheln und musste gestützt werden. Und das, während sich ihre Konkurrentinnen schon in Olympia-Form fuhren.
Trotzdem sah es lange nicht gut aus. Ich habe sie im Oktober beim Weltcup-Auftakt in Sölden gesehen. Da trug Brignone noch eine Schiene, an einer Treppe kam sie ins Straucheln und musste gestützt werden. Und das, während sich ihre Konkurrentinnen schon in Olympia-Form fuhren.
Foto: Andy Wong / AP
Sie war nicht mit dem Team im Sommer in Südamerika, um das Material zu testen und an ihrem Schwung zu üben. Sie verpasste das so wichtige Gletscher-Training im Herbst, in dem die Fahrerinnen die Grundlage legen für einen langen Winter.
Und doch ist Brignone nun Olympiasiegerin. Weil sie einfach eine herausragende Skifahrerin ist und wirklich alles tat, um wieder in Form zu kommen. Als sie wieder skifahren durfte, machte sie rasch Fortschritte, kehrte vor Olympia auch in den Weltcup zurück, aber war noch ein Stück weg von ihrer Topform. Dass sie nun diesen so schwierigen Super-G meisterte, kann man gar nicht hoch genug bewerten.
Brignone trug in Cortina übrigens die italienische Flagge bei der Eröffnungsfeier, sie wurde dabei auf Schultern getragen. Es war einer der emotionalen Momente dieser Zeremonie. Einen nächsten schaffte sie heute.
Und doch ist Brignone nun Olympiasiegerin. Weil sie einfach eine herausragende Skifahrerin ist und wirklich alles tat, um wieder in Form zu kommen. Als sie wieder skifahren durfte, machte sie rasch Fortschritte, kehrte vor Olympia auch in den Weltcup zurück, aber war noch ein Stück weg von ihrer Topform. Dass sie nun diesen so schwierigen Super-G meisterte, kann man gar nicht hoch genug bewerten.
Brignone trug in Cortina übrigens die italienische Flagge bei der Eröffnungsfeier, sie wurde dabei auf Schultern getragen. Es war einer der emotionalen Momente dieser Zeremonie. Einen nächsten schaffte sie heute.
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Ski Alpin
Brignone holt Gold im Super-G
Von den ersten neun Fahrerinnen scheiden fünf aus, darunter die großen Favoritinnen Emma Aicher (Deutschland) und Sofia Goggia (Italien). Am Ende feiert das Heimpublikum eine 35 Jahre alte Olympiasiegerin.
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Federica Brignone (Italien)
🥈
Romane Miradoli (Frankreich)
🥉
Cornelia Hütter (Österreich)
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Ski Alpin
Zu Brignones Sieg gehört zur Einordnung, dass sie einen langen Leidensweg hinter sich hat. Im April 2025, stürzte sie im Riesenslalom im italienischen Monea so schwer, dass sie eine mehrfache Fraktur des Waden- und Schienbeinkopfes erlitt, außerdem einen Riss des vorderen Kreuzbandes. Nicht mal ein Jahr später darf die Italienerin im Alter von 35 Jahren die erste olympische Goldmedaille ihrer Karriere küssen.
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Skeleton
Heraskewytsch behält seine Akkreditierung
Der ukrainische Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch darf nach der Disqualifikation aufgrund seines Gedenk-Helmes zwar nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen, abreisen muss er aber nun doch nicht. Anders als ursprünglich mitgeteilt, wird Heraskewytsch die Akkreditierung nicht entzogen. Das gab der Nachrichtenagentur Reuters zufolge das IOC bekannt.
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Ski Alpin
Die Hälfte der Starterinnen ist mittlerweile im Ziel. 18 Fahrerinnen stehen noch oben.
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Ski Alpin
Jetzt erwischt es Mary Bocock. Die US-Amerikanerin stürzt, weil sie bei einem Sprung die Kontrolle verliert. Im Schnee verliert sie einen Ski. Aber auch Bocock steht wieder auf und lässt sich nach unten gleiten.
Foto: Robert F. Bukaty / AP
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Ski Alpin
Emma Aicher sagt: »Ich bin nicht so gut gefahren.« Bei einer Welle habe sie dann zu wenig Richtung gemacht, die Ski also in Richtung des nächsten Tors bewegt. »Und das reicht dann nicht.«
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Ski Alpin
Das sieht übel aus: Breezy Johnson kracht in ein Tor, verliert die Kontrolle und landet im Fangzaun. Kurzer Schockmoment im Publikum. Aber die US-Amerikanerin steht wieder auf, sie scheint in Ordnung zu sein.
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Skeleton
Deutsche Skeleton-Piloten auf Medaillenkurs
Die deutschen Skeleton-Piloten Axel Jungk und Christopher Grotheer (Foto) liegen beim vom Ausschluss des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch überschatteten Skeleton-Wettbewerb in Cortina d’Ampezzo zur Halbzeit auf Medaillenkurs. Jungk, Olympiazweiter in Peking vor vier Jahren, hat als Zweiter 0,30 Sekunden Rückstand auf den britischen Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Matt Weston. Peking-Olympiasieger Grotheer ist Dritter (+0,46). Auch Olympiadebütant Felix Keisinger hat als Sechster (+0,88) noch Chancen auf Edelmetall.
Foto: Odd Andersen / AFP
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Ski Alpin
Jetzt kommen die Fahrerinnen besser zurecht. Sie haben die Fehler der ersten Läuferinnen oben am Start im Fernsehen gesehen und offenbar die richtigen Schlüsse gezogen.
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Ski Alpin
Die Französin Romane Miradoli jagt die Bestzeit. Federica Brignone schaut gespannt zu. Aber für Platz eins reicht es nicht. Miradoli fährt die zweitbeste Zeit.
Foto: Stefano Rellandini / AFP
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Ski Alpin
Ariana Rädler aus Österreich macht das italienische Doppel-Podium kaputt. Sie ist 0,23 Sekunden schneller als Pirovano und steht nun auf Platz drei.
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Ski Alpin
Weidle-Winkelmann spricht darüber, dass sie ein »Linienproblem« gehabt habe. Der Schnee sei »warm und feucht«, wer die Ideallinie verlasse, bekomme Probleme. So sei es ihr ergangen. Auch die Sicht habe eine Rolle gespielt. Aber: »Wir dachten nicht, dass es so ein schwerer Super-G wird.« Leider falsch gedacht.
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Ski Alpin
Die Österreicherin Cornelia Hütter macht es schlauer. Sie kommt ins Ziel, ihre Zeit reicht aktuell für den zweiten Platz hinter Federica Brignone und vor Laura Pirovano.
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Ski Alpin
Die Italienerin Sofia Goggia ereilt das gleiche Schicksal, sie startet enorm schnell, verliert aber dann die Kontrolle, damit ist ihr Rennen beendet. Wenn Emma Aicher es mit einem sicheren Lauf ins Ziel geschafft hätte, wäre damit vielleicht schon etwas möglich gewesen.
Foto: Andy Wong / AP
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Ski Alpin
Fünf von neun sind raus! Die besten Athletinnen der Welt. Puh.
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Ski Alpin
Auch die Tschechien Ester Ledecká schafft es nicht ins Ziel. Nach einem Sprung geht sie in die Knie und stürzt. Sie steht wieder auf und lässt sich nach unten gleiten, wirkt aber völlig enttäuscht.
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Ski Alpin
Aicher kam von Anfang an nicht richtig rein, fuhr oben schon sehr vorsichtig. Und dann übersah sie dieses Tor völlig, war zu spät dran. Da haben beide deutschen Starterinnen den wirklich schweren Kurs offenbar nicht perfekt besichtigt.
Foto: Leonhard Foeger / REUTERS
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Ski Alpin
Im Zielbereich schlägt Kira Weidle-Winkelmann die Hände vors Gesicht, als sie Aichers Fehler sieht. Das tut beim Zuschauen weh.
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Ski Alpin
Emma Aicher wuchtet sich in die Piste: Früh kommt sie aus dem Tritt, vielleicht war sie zu schnell. Tatsache: Oben unterbietet sie die Topzeit. Aber eine Kurve nimmt sie nicht optimal. Was ist noch möglich? Im zweiten Abschnitt verliert sie Zeit – und dann ein Fehler! Aicher ist raus. Keine Medaille.
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Ski Alpin
Jetzt kommt Emma Aicher!
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Ski Alpin
Corinne Suter (Schweiz) ist am Start rasant unterwegs, ab der Mitte verbremst sie sich aber, verliert an Tempo, so reicht es nicht für eine Medaille. Danach ist Federica Brignone (Italien) dran, sie muss einen Fehler korrigieren, fährt aber weiter – und das schnell. Sie setzt die neue Bestzeit, das ist der virtuelle erste Platz!
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Ski Alpin
Auch die Sicht ist heute ein Faktor, wenn die Sonne weg ist, sehen die Athletinnen die Wellen und Sprünge kaum. Wer sich nicht alles perfekt einprägt, wird böse überrascht.
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Ski Alpin
Beim Super-G ist die Besichtigung der Strecke entscheidend, es gibt anders als in der Abfahrt keine Trainings.
Hoffentlich hat Emma Aicher gut aufgepasst.
Hoffentlich hat Emma Aicher gut aufgepasst.
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Ski Alpin
Auch die Österreicherin Mirjam Puchner kommt von der Strecke ab. Zwei Starterinnen sind noch vor Emma Aichner an der Reihe.
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Ski Alpin
Kira Weidle-Winkelmann startet schnell, ist besser als ihre Vorläuferinnen, das sieht gut aus. Aber dann unterläuft ihr ein früher Fehler, sie kommt von der Strecke ab, damit sind alle Chancen dahin. Sie nimmt das Tempo raus, das war's.
Foto: Tiziana Fabi / AFP
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Ski Alpin
Laura Pirovano (Foto) als Zweite holt auf der zweiten Hälfte der Strecke ihren Rückstand aus der ersten Hälfte auf und ist schneller als Blanc. Jetzt kommt Kira Weidle-Winkelmann.
Foto: Lisi Niesner / REUTERS
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Ski Alpin
Malorie Blanc aus der Schweiz stürzt sich als erste Fahrerin hinab. Die Fernsehbilder zeigen dichte Wolken am Berg.
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Ski Alpin
Medaillenchancen für Emma Aicher
In wenigen Minuten hat die deutsche Skirennläuferin Emma Aicher wieder Medaillenchancen, um 11.30 Uhr beginnt der Super-G, Abkürzung für Super Giant Slalom. Aicher hat bei diesen Spielen bereits zwei Medaillen gewonnen, Silber in der Abfahrt und Silber in der Team-Kombination. Was ist heute möglich? Das werden wir wohl schon relativ früh einschätzen können. Aicher startet bereits als siebte Fahrerin. Vorher ist Kira Weidle-Winkelmann bereits als dritte Läuferin am Start, sie hatte mit Aicher zusammen Silber in der Team-Kombination geholt.
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Skeleton
Gesichter, die das IOC nicht sehen will
Das IOC verbietet Wladyslaw Heraskewytsch, im Rahmen eines olympischen Wettkampfes eine politische Aussage zu äußern. Die Handhabung der Helm-Causa ist aber nicht konsequent, schreibt Kollege Matthias Fiedler. Andere Fälle zeigten bereits: Politik lässt sich nicht aus Olympia heraushalten. Lesen Sie hier einen Meinungsbeitrag zu dem Fall Heraskewytsch.
Foto: Alessandra Tarantino / AP / dpa
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Deutsche Rennrodlerin bedauert Disqualifikation von ukrainischem Skeletoni
Die deutsche Rennrodlerin Dajana Eitberger hat die Disqualifikation des ukrainischen Skeletonfahrers Wladyslaw Heraskewytsch mit Bedauern aufgenommen. »Ich kenne den Wladi und die ganze Situation. Das geht an keinem spurlos vorbei«, sagte die Rennrodel-Silbermedaillengewinnerin. »Schlussendlich gibt es leider Regeln. Wobei ich immer sage: Politik und Sport lässt sich heutzutage gar nicht mehr trennen. An die Regeln muss man sich in diesem Fall halten.«
Weiter erklärte Eitberger: »Es tut mir sehr leid für den Wladi, dass man so einen Verlust hinnehmen muss und er die Bühne nutzen wollte, um den Einsatz dieser Athletinnen und Athleten einfach zu würdigen«, sagte Eitberger: »Es ist ganz klar, dass Sport und diese Art der Politik nichts miteinander verbinden sollte, sondern nur in anderen Themen, wenn es darum geht, den Sport zu fördern. Aber es ist natürlich sehr bitter, dass er in diesem Wettkampf gar nicht teilnehmen darf.«
Weiter erklärte Eitberger: »Es tut mir sehr leid für den Wladi, dass man so einen Verlust hinnehmen muss und er die Bühne nutzen wollte, um den Einsatz dieser Athletinnen und Athleten einfach zu würdigen«, sagte Eitberger: »Es ist ganz klar, dass Sport und diese Art der Politik nichts miteinander verbinden sollte, sondern nur in anderen Themen, wenn es darum geht, den Sport zu fördern. Aber es ist natürlich sehr bitter, dass er in diesem Wettkampf gar nicht teilnehmen darf.«
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Skeleton
Ukrainischer Außenminister über Disqualifikation: »Moment der Schande«
Auch der ukrainische Außenminister hat sich nun zur Disqualifikation des ukrainischen Skeletoni Heraskewytsch geäußert. »Das IOC hat nicht den ukrainischen Athleten gesperrt, sondern seinen eigenen Ruf. Zukünftige Generationen werden sich an dies als einen Moment der Schande erinnern«, schreibt Andrij Sybiha auf X. Das IOC habe den Athleten eingeschüchtert und respektlos behandelt. Er sei stolz auf Heraskewytsch, er habe Mut bewiesen.
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Skeleton
Eben kam Heraskewytsch zu den wartenden Journalisten, begleitet von Trainern und Mitgliedern des ukrainischen Teams. Eine Betreuerin hat sich in eine ukrainische Fahne umgehängt. Man merkt, es ist emotional für alle.
Der Ukrainer wirkt mitgenommen, seine Augen liegen tief in den Höhlen, er hatte ganz offensichtlich eine kurze und unruhige Nacht.
Der Ukrainer wirkt mitgenommen, seine Augen liegen tief in den Höhlen, er hatte ganz offensichtlich eine kurze und unruhige Nacht.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Skeleton
Ukrainischer Skeletoni protestierte 2022 für Frieden
Auf diese Regel 50.2 hat sich das IOC auch schon in anderen Fällen berufen, auch bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking, als es sogar um den gleichen Athleten ging. Damals kam Wladyslaw Heraskewytsch auf den 18. Platz. Nach dem dritten von insgesamt vier Läufen zeigte er ein Schild, auf dem stand: »No War in Ukraine«. Damals versammelte Russland gerade Truppen an der ukrainischen Grenze, etwa einen Monat später sollte der Überfall erfolgen.
Seine Aktion erklärte Heraskewytsch damals so: »Das ist meine Haltung. Wie alle normalen Menschen möchte ich keinen Krieg. Ich möchte Frieden in meinem Land und ich möchte Frieden in der Welt. Das ist meine Haltung, also kämpfe ich dafür. Ich kämpfe für den Frieden.«
Anders als jetzt aber seinen Gedenk-Helm mit Fotos von Toten, die Heraskewytsch teils sogar persönlich kannte, bewertete das IOC sein Schild 2022 damals nicht als politische Meinungsäußerung und damit als Verstoß gegen Artikel 50 der Olympischen Charta – sondern als »allgemeinen Aufruf zum Frieden«.
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Skeleton
Streit über Gedenk-Helm: Darum geht es in Regel 50.2 der Olympischen Charta
Einmal kurz zur Einordnung: Das IOC begründet seine Entscheidung mit der Regel 50.2 der Olympischen Charta. Sie ist Teil des Grundsatzes, dass der Fokus der Spiele auf sportlichen Leistungen, internationaler Einheit und der Vielfalt der teilnehmenden Athletinnen und Athleten liegen soll. Der Wortlaut der Regel hält fest: »Keine Art von Demonstration oder politischer, religiöser oder rassistischer Propaganda ist an olympischen Stätten, Austragungsorten oder in anderen Bereichen erlaubt.«
Die Regel soll Wettkämpfe und offizielle Zeremonien von politischer Einflussnahme und Statements freihalten. Sie dient auch dem Schutz der Athletinnen und Athleten: Niemand soll gedrängt werden, öffentlich Position zu gesellschaftlichen oder geopolitischen Themen beziehen zu müssen. Die Neutralität des Sports gilt laut dem IOC als Grundvoraussetzung für eine respektvolle, friedliche Atmosphäre während der Spiele.
Die Regel soll Wettkämpfe und offizielle Zeremonien von politischer Einflussnahme und Statements freihalten. Sie dient auch dem Schutz der Athletinnen und Athleten: Niemand soll gedrängt werden, öffentlich Position zu gesellschaftlichen oder geopolitischen Themen beziehen zu müssen. Die Neutralität des Sports gilt laut dem IOC als Grundvoraussetzung für eine respektvolle, friedliche Atmosphäre während der Spiele.
Athletinnen und Athleten dürfen ihre Ansichten während der Olympischen Spiele äußern: in Interviews, der Mixed Zone, Pressekonferenzen, in Medien, Teammeetings oder über Social Media. Zudem sind Gesten oder Äußerungen vor Beginn des Wettkampfs erlaubt, sofern sie mit den olympischen Werten vereinbar, nicht gegen Personen oder Länder gerichtet, nicht störend und nicht durch Verbandsregeln untersagt sind.
Ausdrücklich untersagt sind Demonstrationen oder propagandistische Äußerungen während offizieller Zeremonien (zum Beispiel Siegerehrungen, Eröffnungs- und Schlussfeier), während des Wettkampfs auf dem »field of play« sowie im Olympischen Dorf.
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Skeleton
IOC-Chefin Coventry weint wegen Disqualifikation von ukrainischem Skeletoni
IOC-Chefin Kirsty Coventry (Foto) hat die Entscheidung, den ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch wegen seines Helms zu disqualifizieren, am Morgen vor Journalisten verteidigt. Ihr sei sehr daran gelegen gewesen, dass Heraskewytsch starten könne, sagte Coventry. Dafür habe sie sich am Morgen mit ihm getroffen, es sei ein sehr emotionales Gespräch gewesen.
Dann fängt Coventry an zu weinen, so ist es beim ZDF zu sehen. Die Entscheidung geht ihr als ehemaliger Athletin offensichtlich nah. Allerdings wirft die Reaktion auch die Frage auf, ob Coventry überhaupt selbst hundertprozentig hinter der Entscheidung steht. Heraskewytschs Helm zeigt im Ukrainekrieg gestorbene Sportler. »Es ist eine Botschaft der Erinnerung, und niemand widerspricht dem«, sagte Coventry. Das IOC fügte hinzu, dass es die Entscheidung zur Disqualifikation »mit Bedauern« getroffen habe.
Dann fängt Coventry an zu weinen, so ist es beim ZDF zu sehen. Die Entscheidung geht ihr als ehemaliger Athletin offensichtlich nah. Allerdings wirft die Reaktion auch die Frage auf, ob Coventry überhaupt selbst hundertprozentig hinter der Entscheidung steht. Heraskewytschs Helm zeigt im Ukrainekrieg gestorbene Sportler. »Es ist eine Botschaft der Erinnerung, und niemand widerspricht dem«, sagte Coventry. Das IOC fügte hinzu, dass es die Entscheidung zur Disqualifikation »mit Bedauern« getroffen habe.
Foto: Athit Perawongmetha / REUTERS
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Skeleton
Ukrainischer Skeletoni verteidigt seine Entscheidung
Wladyslaw Heraskewytsch erklärt im ZDF-Interview, das IOC habe ihm mitgeteilt, wegen Regel 50 der IOC-Charta, die politische Äußerungen verbietet, dürfe er seinen Gedenk-Helm nicht tragen. Seiner Meinung nach sei der Helm, der im Ukrainekrieg gestorbene Sportler zeigt, keine politische Meinungsäußerung. Er habe nie erwogen, nicht mit dem Helm zu starten. Er werde jetzt vor den Sportgerichtshof CAS ziehen und für seine Rechte kämpfen.
Heraskewytsch sei sicher, dass er bei diesen Spielen um eine Medaille hätte kämpfen können. »Mein olympischer Moment wurde mir gestohlen«, sagt er. Am Ende des Interviews blickt Heraskewytsch direkt in die Kamera und wechselt von Englisch auf Deutsch: »Es ist eine schwierige Situation für die Ukraine. Es ist wichtig zu helfen.«
Heraskewytsch sei sicher, dass er bei diesen Spielen um eine Medaille hätte kämpfen können. »Mein olympischer Moment wurde mir gestohlen«, sagt er. Am Ende des Interviews blickt Heraskewytsch direkt in die Kamera und wechselt von Englisch auf Deutsch: »Es ist eine schwierige Situation für die Ukraine. Es ist wichtig zu helfen.«
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Skeleton
Unter den Journalisten der unterschiedlichen Länder wird hier vor Ort gemunkelt, dass auch andere Länder sich dem Protest anschließen wollen. Was das bedeutet, ist aber unklar.
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Skeleton
Skeleton im Schatten der Disqualifikation
Derweil stürzen sich die ersten Skeletoni in den Eiskanal. Die Athleten wollen sich von der Diskussion über Heraskewytschs Disqualifikation wohl nicht ablenken lassen. Lettlands Trainer allerdings setzt sich der Nachrichtenagentur Reuters zufolge für den Ukrainer ein. Man habe beim Weltverband IBSF Protest gegen dessen Disqualifikation eingelegt.
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Biathlon
Voigt legt Social-Media-Pause ein
Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt hat nach dem Einzelrennen am Mittwoch vorerst genug von Social Media. »Wir sehen/hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig – mein Fokus liegt woanders. Die Menschen, die wirklich zählen, wissen, wie sie mich erreichen«, schrieb die 28-Jährige am späten Mittwochabend bei Instagram.
Zuvor war Voigt im Einzel über 15 Kilometer mit fehlerfreiem Schießen Vierte geworden. Zur Bronzemedaille fehlten ihr 12,9 Sekunden, online erhielt sie offenbar Kritik an ihren Lauf- und Schießzeiten. Vor allem beim letzten Mal am Schießstand ließ sich Voigt viel Zeit, um nicht danebenzuschießen. Am Ende lag sie in der Schießzeit auf Platz 74 von 90 Starterinnen. Auf der Loipe war Voigt derweil gemessen am Saisonverlauf im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben und unter anderem lediglich 20 Sekunden langsamer als Teamkollegin Franziska Preuß unterwegs gewesen.
»Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier - und bin verdammt stolz«, schrieb die Thüringerin: »Denn kaum jemand redet über den Leistungs- und Trainingsrückstand, der entsteht, wenn ein Großteil einer vorolympischen Weltcup-Saison wegbricht.« Voigt hatte die Saison 2024/25 wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig abbrechen müssen und deshalb auch die WM in Lenzerheide verpasst.
»Natürlich zählen bei Großereignissen wie Olympia am Ende nur Medaillen«, führte sie aus: »Aber ich weiß, was es gebraucht hat, um überhaupt hier zu stehen. Ich habe es geschafft, genau am Saison-Höhepunkt meine beste Leistung zu zeigen. Genau dann, wenn es zählt. Und es ist noch nicht vorbei. Das war erst die zweite Medaillenchance.«
Weiter geht es für Voigt am Samstag um 14.45 Uhr mit dem Sprint.
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Skeleton
Jetzt haben es auch alle Zuschauer an der Bahn mitbekommen. Heraskewytsch ist nicht am Start, hinter seinem Namen leutet ein DNS für »Did Not Start«.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Ski Alpin
Emma Aicher will dritte Medaille
Die Deutsche Emma Aicher (Foto) ist derzeit einer der prägenden Skifahrerinnen der Spiele. Sie gewann Silber in der Abfahrt und zwei Tage später Silber in der Team-Kombination, dort fuhr sie den Slalom in Bestzeit. Beide Male fehlte nur ein Wimpernschlag zu Gold.
Nun startet sie ab 11.30 Uhr im Super-G – und gehört zu den Favoritinnen. Sie gewann in dieser Saison bereits einen Super-G-Weltcup.
Topfavoritin dürfte aber die Italienerin Sofia Goggia sein, die in dieser Saison im Super-G sehr konstant fährt. Auch die Neuseeländerin Alice Robinson habe ich auf dem Zettel.
Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, hat ebenfalls Außenseiterchancen auf eine Topplatzierung.
Nun startet sie ab 11.30 Uhr im Super-G – und gehört zu den Favoritinnen. Sie gewann in dieser Saison bereits einen Super-G-Weltcup.
Topfavoritin dürfte aber die Italienerin Sofia Goggia sein, die in dieser Saison im Super-G sehr konstant fährt. Auch die Neuseeländerin Alice Robinson habe ich auf dem Zettel.
Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, hat ebenfalls Außenseiterchancen auf eine Topplatzierung.
Foto: Revierfoto / IMAGO
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Skeleton
Helm-Streit: Skeletoni Heraskewytsch will gegen Disqualifikation vorgehen
Nun bestätigen auch die Verbände die Disqualifikation von Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch. Der Ukrainer werde von dem olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag im Eiskanal von Cortina ausgeschlossen, geben das IOC und der Weltverband IBSF bekannt. Die Entscheidung habe eine IBSF-Jury getroffen. Zudem habe man dem Athleten die Akkreditierung für die Winterspiele entzogen, teilte das Internationale Olympische Komitee mit.
Zuvor hatte sich IOC-Chefin Kirsty Coventry mit Heraskewytsch getroffen, um eine Lösung im Streit über seinen Gedenkhelm zu finden. Das IOC teilt mit, Heraskewytsch habe sich in dem Gespräch nicht kompromissbereit gezeigt. Heraskewytschs Team erklärt, man wolle vor dem Sportgerichtshof CAS Berufung einlegen.
Zuvor hatte sich IOC-Chefin Kirsty Coventry mit Heraskewytsch getroffen, um eine Lösung im Streit über seinen Gedenkhelm zu finden. Das IOC teilt mit, Heraskewytsch habe sich in dem Gespräch nicht kompromissbereit gezeigt. Heraskewytschs Team erklärt, man wolle vor dem Sportgerichtshof CAS Berufung einlegen.
Das IOC sei »sehr daran interessiert« gewesen, dass Heraskewytsch an den Wettkämpfen teilnimmt. Aus diesem Grund habe sich das IOC mit ihm zusammengesetzt, um nach einer »möglichst respektvollen Möglichkeit zu suchen, seinem Wunsch nachzukommen, seiner im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine ums Leben gekommenen Sportlerkollegen zu gedenken«. Der Kern seines Falls sei »nicht die Botschaft selbst, sondern der Ort, an dem er sie zum Ausdruck bringen wollte«. Das IOC hatte ihm als Kompromiss angeboten, mit einer schwarzen Armbinde als Zeichen der Trauer zu starten.
Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training, auch im Wettkampf seinen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta, die Meinungsäußerungen unter anderem auf dem Spielfeld (»field of play«) untersagt.
Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training, auch im Wettkampf seinen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta, die Meinungsäußerungen unter anderem auf dem Spielfeld (»field of play«) untersagt.
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Skeleton
Skeletoni Heraskewytsch nach eigenen Angaben disqualifiziert
Herzlich Willkommen aus Cortina d'Ampezzo. Hier gehen ab 9.30 Uhr die besten Skeletonis der Welt in den Eiskanal.
Der Sport rückt da aber ein Stück weit in den Hintergrund, weil seit Tagen über den Gedenk-Helm des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch diskutiert wird. Der 27-Jährige hat auf seinem Helm die Bilder von 20 Sportlerinnen und Sportlern abgedruckt. Damit wollte er an die Opfer des russischen Angriffskriegs erinnern.
Das IOC verbietet das, beruft sich dabei wohl auf Regel 50.2 der IOC-Charta, die unter anderem »politische Propaganda« und »Demonstrationen« an Wettkampfstätten oder auf Sportkleidung verbietet. IOC-Sprecher Mark Adams sagte, Wladyslaw Heraskewytsch könne stattdessen mit einem Trauerflor starten.
Doch der Ukrainer beharrt auf seinem Helm, fuhr mit ihm in allen Trainings. Ein Showdown bahnte sich an. Nun teilte der Ukrainer mit, dass er nicht starten dürfe. Er sei disqualifiziert. Die Spiele haben einen Aufreger-Moment, der Kreise ziehen wird.
Der Sport rückt da aber ein Stück weit in den Hintergrund, weil seit Tagen über den Gedenk-Helm des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch diskutiert wird. Der 27-Jährige hat auf seinem Helm die Bilder von 20 Sportlerinnen und Sportlern abgedruckt. Damit wollte er an die Opfer des russischen Angriffskriegs erinnern.
Das IOC verbietet das, beruft sich dabei wohl auf Regel 50.2 der IOC-Charta, die unter anderem »politische Propaganda« und »Demonstrationen« an Wettkampfstätten oder auf Sportkleidung verbietet. IOC-Sprecher Mark Adams sagte, Wladyslaw Heraskewytsch könne stattdessen mit einem Trauerflor starten.
Doch der Ukrainer beharrt auf seinem Helm, fuhr mit ihm in allen Trainings. Ein Showdown bahnte sich an. Nun teilte der Ukrainer mit, dass er nicht starten dürfe. Er sei disqualifiziert. Die Spiele haben einen Aufreger-Moment, der Kreise ziehen wird.
Foto: Annegret Hilse / REUTERS
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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Der siebte Tag der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo bricht an. Florian Pütz und ich begleiten für Sie das Geschehen der ersten Tageshälfte, am Nachmittag kommen Elisa Schwarze und Danial Montazeri zur Ablösung. Wir wünschen viel Spaß!
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