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Das bringt der siebte Olympia-Tag
In diesen Disziplinen werden heute Medaillen verteilt:
11.30 Uhr: Super-G (Frauen)
12.55 Uhr: Ski Freestyle, Buckelpiste (Männer)
13.00 Uhr: Skilanglauf, 10 km Freistil (Frauen)
15.01 Uhr: Snowboard, Cross (Männer)
16.30 Uhr: Eisschnelllauf, 5000 m (Frauen)
18.30 Uhr: Rodeln Teamstaffel
20.28 Uhr: Snowboard, Halfpipe (Frauen)
21.31 Uhr: Shorttrack, 500 m (Frauen)
21.43 Uhr: Shorttrack, 1000 m (Männer)
Deutsche Medaillenchancen gibt es vor allem im Super-G der Frauen mit Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann und abends im Rodeln in der Teamstaffel, wo Deutschland der große Favorit ist. Ein weiteres Highlight verspricht der Snowboard-Wettbewerb der Frauen: Halfpipe-Legende Chloe Kim (USA) könnte zum dritten Mal in Folge olympisches Gold gewinnen.
11.30 Uhr: Super-G (Frauen)
12.55 Uhr: Ski Freestyle, Buckelpiste (Männer)
13.00 Uhr: Skilanglauf, 10 km Freistil (Frauen)
15.01 Uhr: Snowboard, Cross (Männer)
16.30 Uhr: Eisschnelllauf, 5000 m (Frauen)
18.30 Uhr: Rodeln Teamstaffel
20.28 Uhr: Snowboard, Halfpipe (Frauen)
21.31 Uhr: Shorttrack, 500 m (Frauen)
21.43 Uhr: Shorttrack, 1000 m (Männer)
Deutsche Medaillenchancen gibt es vor allem im Super-G der Frauen mit Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann und abends im Rodeln in der Teamstaffel, wo Deutschland der große Favorit ist. Ein weiteres Highlight verspricht der Snowboard-Wettbewerb der Frauen: Halfpipe-Legende Chloe Kim (USA) könnte zum dritten Mal in Folge olympisches Gold gewinnen.
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Skeleton
Gesichter, die das IOC nicht sehen will
Das IOC verbietet Wladyslaw Heraskewytsch, im Rahmen eines olympischen Wettkampfes eine politische Aussage zu äußern. Die Handhabung der Helm-Causa ist aber nicht konsequent, schreibt Kollege Matthias Fiedler. Andere Fälle zeigten bereits: Politik lässt sich nicht aus Olympia heraushalten. Lesen Sie hier einen Meinungsbeitrag zu dem Fall Heraskewytsch.
Foto: Alessandra Tarantino / AP / dpa
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Deutsche Rennrodlerin bedauert Disqualifikation von ukrainischem Skeletoni
Die deutsche Rennrodlerin Dajana Eitberger hat die Disqualifikation des ukrainischen Skeletonfahrers Wladyslaw Heraskewytsch mit Bedauern aufgenommen. »Ich kenne den Wladi und die ganze Situation. Das geht an keinem spurlos vorbei«, sagte die Rennrodel-Silbermedaillengewinnerin. »Schlussendlich gibt es leider Regeln. Wobei ich immer sage: Politik und Sport lässt sich heutzutage gar nicht mehr trennen. An die Regeln muss man sich in diesem Fall halten.«
Weiter erklärte Eitberger: »Es tut mir sehr leid für den Wladi, dass man so einen Verlust hinnehmen muss und er die Bühne nutzen wollte, um den Einsatz dieser Athletinnen und Athleten einfach zu würdigen«, sagte Eitberger: »Es ist ganz klar, dass Sport und diese Art der Politik nichts miteinander verbinden sollte, sondern nur in anderen Themen, wenn es darum geht, den Sport zu fördern. Aber es ist natürlich sehr bitter, dass er in diesem Wettkampf gar nicht teilnehmen darf.«
Weiter erklärte Eitberger: »Es tut mir sehr leid für den Wladi, dass man so einen Verlust hinnehmen muss und er die Bühne nutzen wollte, um den Einsatz dieser Athletinnen und Athleten einfach zu würdigen«, sagte Eitberger: »Es ist ganz klar, dass Sport und diese Art der Politik nichts miteinander verbinden sollte, sondern nur in anderen Themen, wenn es darum geht, den Sport zu fördern. Aber es ist natürlich sehr bitter, dass er in diesem Wettkampf gar nicht teilnehmen darf.«
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Skeleton
Ukrainischer Außenminister über Disqualifikation: »Moment der Schande«
Auch der ukrainische Außenminister hat sich nun zur Disqualifikation des ukrainischen Skeletoni Heraskewytsch geäußert. »Das IOC hat nicht den ukrainischen Athleten gesperrt, sondern seinen eigenen Ruf. Zukünftige Generationen werden sich an dies als einen Moment der Schande erinnern«, schreibt Andrij Sybiha auf X. Das IOC habe den Athleten eingeschüchtert und respektlos behandelt. Er sei stolz auf Heraskewytsch, er habe Mut bewiesen.
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Skeleton
Eben kam Heraskewytsch zu den wartenden Journalisten, begleitet von Trainern und Mitgliedern des ukrainischen Teams. Eine Betreuerin hat sich in eine ukrainische Fahne umgehängt. Man merkt, es ist emotional für alle.
Der Ukrainer wirkt mitgenommen, seine Augen liegen tief in den Höhlen, er hatte ganz offensichtlich eine kurze und unruhige Nacht.
Der Ukrainer wirkt mitgenommen, seine Augen liegen tief in den Höhlen, er hatte ganz offensichtlich eine kurze und unruhige Nacht.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Skeleton
Ukrainischer Skeletoni protestierte 2022 für Frieden
Auf diese Regel 50.2 hat sich das IOC auch schon in anderen Fällen berufen, auch bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking, als es sogar um den gleichen Athleten ging. Damals kam Wladyslaw Heraskewytsch auf den 18. Platz. Nach dem dritten von insgesamt vier Läufen zeigte er ein Schild, auf dem stand: »No War in Ukraine«. Damals versammelte Russland gerade Truppen an der ukrainischen Grenze, etwa einen Monat später sollte der Überfall erfolgen.
Seine Aktion erklärte Heraskewytsch damals so: »Das ist meine Haltung. Wie alle normalen Menschen möchte ich keinen Krieg. Ich möchte Frieden in meinem Land und ich möchte Frieden in der Welt. Das ist meine Haltung, also kämpfe ich dafür. Ich kämpfe für den Frieden.«
Anders als jetzt aber seinen Gedenk-Helm mit Fotos von Toten, die Heraskewytsch teils sogar persönlich kannte, bewertete das IOC sein Schild 2022 damals nicht als politische Meinungsäußerung und damit als Verstoß gegen Artikel 50 der Olympischen Charta – sondern als »allgemeinen Aufruf zum Frieden«.
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Skeleton
Streit über Gedenk-Helm: Darum geht es in Regel 50.2 der Olympischen Charta
Einmal kurz zur Einordnung: Das IOC begründet seine Entscheidung mit der Regel 50.2 der Olympischen Charta. Sie ist Teil des Grundsatzes, dass der Fokus der Spiele auf sportlichen Leistungen, internationaler Einheit und der Vielfalt der teilnehmenden Athletinnen und Athleten liegen soll. Der Wortlaut der Regel hält fest: »Keine Art von Demonstration oder politischer, religiöser oder rassistischer Propaganda ist an olympischen Stätten, Austragungsorten oder in anderen Bereichen erlaubt.«
Die Regel soll Wettkämpfe und offizielle Zeremonien von politischer Einflussnahme und Statements freihalten. Sie dient auch dem Schutz der Athletinnen und Athleten: Niemand soll gedrängt werden, öffentlich Position zu gesellschaftlichen oder geopolitischen Themen beziehen zu müssen. Die Neutralität des Sports gilt laut dem IOC als Grundvoraussetzung für eine respektvolle, friedliche Atmosphäre während der Spiele.
Die Regel soll Wettkämpfe und offizielle Zeremonien von politischer Einflussnahme und Statements freihalten. Sie dient auch dem Schutz der Athletinnen und Athleten: Niemand soll gedrängt werden, öffentlich Position zu gesellschaftlichen oder geopolitischen Themen beziehen zu müssen. Die Neutralität des Sports gilt laut dem IOC als Grundvoraussetzung für eine respektvolle, friedliche Atmosphäre während der Spiele.
Athletinnen und Athleten dürfen ihre Ansichten während der Olympischen Spiele äußern: in Interviews, der Mixed Zone, Pressekonferenzen, in Medien, Teammeetings oder über Social Media. Zudem sind Gesten oder Äußerungen vor Beginn des Wettkampfs erlaubt, sofern sie mit den olympischen Werten vereinbar, nicht gegen Personen oder Länder gerichtet, nicht störend und nicht durch Verbandsregeln untersagt sind.
Ausdrücklich untersagt sind Demonstrationen oder propagandistische Äußerungen während offizieller Zeremonien (zum Beispiel Siegerehrungen, Eröffnungs- und Schlussfeier), während des Wettkampfs auf dem »field of play« sowie im Olympischen Dorf.
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Skeleton
IOC-Chefin Coventry weint wegen Disqualifikation von ukrainischem Skeletoni
IOC-Chefin Kirsty Coventry (Foto) hat die Entscheidung, den ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch wegen seines Helms zu disqualifizieren, am Morgen vor Journalisten verteidigt. Ihr sei sehr daran gelegen gewesen, dass Heraskewytsch starten könne, sagte Coventry. Dafür habe sie sich am Morgen mit ihm getroffen, es sei ein sehr emotionales Gespräch gewesen.
Dann fängt Coventry an zu weinen, so ist es beim ZDF zu sehen. Die Entscheidung geht ihr als ehemaliger Athletin offensichtlich nah. Allerdings wirft die Reaktion auch die Frage auf, ob Coventry überhaupt selbst hundertprozentig hinter der Entscheidung steht. Heraskewytschs Helm zeigt im Ukrainekrieg gestorbene Sportler. »Es ist eine Botschaft der Erinnerung, und niemand widerspricht dem«, sagte Coventry. Das IOC fügte hinzu, dass es die Entscheidung zur Disqualifikation »mit Bedauern« getroffen habe.
Dann fängt Coventry an zu weinen, so ist es beim ZDF zu sehen. Die Entscheidung geht ihr als ehemaliger Athletin offensichtlich nah. Allerdings wirft die Reaktion auch die Frage auf, ob Coventry überhaupt selbst hundertprozentig hinter der Entscheidung steht. Heraskewytschs Helm zeigt im Ukrainekrieg gestorbene Sportler. »Es ist eine Botschaft der Erinnerung, und niemand widerspricht dem«, sagte Coventry. Das IOC fügte hinzu, dass es die Entscheidung zur Disqualifikation »mit Bedauern« getroffen habe.
Foto: Athit Perawongmetha / Reuters
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Skeleton
Ukrainischer Skeletoni verteidigt seine Entscheidung
Wladyslaw Heraskewytsch erklärt im ZDF-Interview, das IOC habe ihm mitgeteilt, wegen Regel 50 der IOC-Charta, die politische Äußerungen verbietet, dürfe er seinen Gedenk-Helm nicht tragen. Seiner Meinung nach sei der Helm, der im Ukrainekrieg gestorbene Sportler zeigt, keine politische Meinungsäußerung. Er habe nie erwogen, nicht mit dem Helm zu starten. Er werde jetzt vor den Sportgerichtshof CAS ziehen und für seine Rechte kämpfen.
Heraskewytsch sei sicher, dass er bei diesen Spielen um eine Medaille hätte kämpfen können. »Mein olympischer Moment wurde mir gestohlen«, sagt er. Am Ende des Interviews blickt Heraskewytsch direkt in die Kamera und wechselt von Englisch auf Deutsch: »Es ist eine schwierige Situation für die Ukraine. Es ist wichtig zu helfen.«
Heraskewytsch sei sicher, dass er bei diesen Spielen um eine Medaille hätte kämpfen können. »Mein olympischer Moment wurde mir gestohlen«, sagt er. Am Ende des Interviews blickt Heraskewytsch direkt in die Kamera und wechselt von Englisch auf Deutsch: »Es ist eine schwierige Situation für die Ukraine. Es ist wichtig zu helfen.«
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Skeleton
Unter den Journalisten der unterschiedlichen Länder wird hier vor Ort gemunkelt, dass auch andere Länder sich dem Protest anschließen wollen. Was das bedeutet, ist aber unklar.
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Skeleton
Skeleton im Schatten der Disqualifikation
Derweil stürzen sich die ersten Skeletoni in den Eiskanal. Die Athleten wollen sich von der Diskussion über Heraskewytschs Disqualifikation wohl nicht ablenken lassen. Lettlands Trainer allerdings setzt sich der Nachrichtenagentur Reuters zufolge für den Ukrainer ein. Man habe beim Weltverband IBSF Protest gegen dessen Disqualifikation eingelegt.
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Biathlon
Voigt legt Social-Media-Pause ein
Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt hat nach dem Einzelrennen am Mittwoch vorerst genug von Social Media. »Wir sehen/hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig – mein Fokus liegt woanders. Die Menschen, die wirklich zählen, wissen, wie sie mich erreichen«, schrieb die 28-Jährige am späten Mittwochabend bei Instagram.
Zuvor war Voigt im Einzel über 15 Kilometer mit fehlerfreiem Schießen Vierte geworden. Zur Bronzemedaille fehlten ihr 12,9 Sekunden, online erhielt sie offenbar Kritik an ihren Lauf- und Schießzeiten. Vor allem beim letzten Mal am Schießstand ließ sich Voigt viel Zeit, um nicht danebenzuschießen. Am Ende lag sie in der Schießzeit auf Platz 74 von 90 Starterinnen. Auf der Loipe war Voigt derweil gemessen am Saisonverlauf im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben und unter anderem lediglich 20 Sekunden langsamer als Teamkollegin Franziska Preuß unterwegs gewesen.
»Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier - und bin verdammt stolz«, schrieb die Thüringerin: »Denn kaum jemand redet über den Leistungs- und Trainingsrückstand, der entsteht, wenn ein Großteil einer vorolympischen Weltcup-Saison wegbricht.« Voigt hatte die Saison 2024/25 wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig abbrechen müssen und deshalb auch die WM in Lenzerheide verpasst.
»Natürlich zählen bei Großereignissen wie Olympia am Ende nur Medaillen«, führte sie aus: »Aber ich weiß, was es gebraucht hat, um überhaupt hier zu stehen. Ich habe es geschafft, genau am Saison-Höhepunkt meine beste Leistung zu zeigen. Genau dann, wenn es zählt. Und es ist noch nicht vorbei. Das war erst die zweite Medaillenchance.«
Weiter geht es für Voigt am Samstag um 14.45 Uhr mit dem Sprint.
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Skeleton
Jetzt haben es auch alle Zuschauer an der Bahn mitbekommen. Heraskewytsch ist nicht am Start, hinter seinem Namen leutet ein DNS für »Did Not Start«.
Foto: Jonas Kraus / DER SPIEGEL
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Ski Alpin
Emma Aicher will dritte Medaille
Die Deutsche Emma Aicher (Foto) ist derzeit einer der prägenden Skifahrerinnen der Spiele. Sie gewann Silber in der Abfahrt und zwei Tage später Silber in der Team-Kombination, dort fuhr sie den Slalom in Bestzeit. Beide Male fehlte nur ein Wimpernschlag zu Gold.
Nun startet sie ab 11.30 Uhr im Super-G – und gehört zu den Favoritinnen. Sie gewann in dieser Saison bereits einen Super-G-Weltcup.
Topfavoritin dürfte aber die Italienerin Sofia Goggia sein, die in dieser Saison im Super-G sehr konstant fährt. Auch die Neuseeländerin Alice Robinson habe ich auf dem Zettel.
Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, hat ebenfalls Außenseiterchancen auf eine Topplatzierung.
Nun startet sie ab 11.30 Uhr im Super-G – und gehört zu den Favoritinnen. Sie gewann in dieser Saison bereits einen Super-G-Weltcup.
Topfavoritin dürfte aber die Italienerin Sofia Goggia sein, die in dieser Saison im Super-G sehr konstant fährt. Auch die Neuseeländerin Alice Robinson habe ich auf dem Zettel.
Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, hat ebenfalls Außenseiterchancen auf eine Topplatzierung.
Foto: Revierfoto / IMAGO
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Skeleton
Helm-Streit: Skeletoni Heraskewytsch will gegen Disqualifikation vorgehen
Nun bestätigen auch die Verbände die Disqualifikation von Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch. Der Ukrainer werde von dem olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag im Eiskanal von Cortina ausgeschlossen, geben das IOC und der Weltverband IBSF bekannt. Die Entscheidung habe eine IBSF-Jury getroffen. Zudem habe man dem Athleten die Akkreditierung für die Winterspiele entzogen, teilte das Internationale Olympische Komitee mit.
Zuvor hatte sich IOC-Chefin Kirsty Coventry mit Heraskewytsch getroffen, um eine Lösung im Streit über seinen Gedenkhelm zu finden. Das IOC teilt mit, Heraskewytsch habe sich in dem Gespräch nicht kompromissbereit gezeigt. Heraskewytschs Team erklärt, man wolle vor dem Sportgerichtshof CAS Berufung einlegen.
Zuvor hatte sich IOC-Chefin Kirsty Coventry mit Heraskewytsch getroffen, um eine Lösung im Streit über seinen Gedenkhelm zu finden. Das IOC teilt mit, Heraskewytsch habe sich in dem Gespräch nicht kompromissbereit gezeigt. Heraskewytschs Team erklärt, man wolle vor dem Sportgerichtshof CAS Berufung einlegen.
Das IOC sei »sehr daran interessiert« gewesen, dass Heraskewytsch an den Wettkämpfen teilnimmt. Aus diesem Grund habe sich das IOC mit ihm zusammengesetzt, um nach einer »möglichst respektvollen Möglichkeit zu suchen, seinem Wunsch nachzukommen, seiner im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine ums Leben gekommenen Sportlerkollegen zu gedenken«. Der Kern seines Falls sei »nicht die Botschaft selbst, sondern der Ort, an dem er sie zum Ausdruck bringen wollte«. Das IOC hatte ihm als Kompromiss angeboten, mit einer schwarzen Armbinde als Zeichen der Trauer zu starten.
Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training, auch im Wettkampf seinen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta, die Meinungsäußerungen unter anderem auf dem Spielfeld (»field of play«) untersagt.
Heraskewytsch hatte darauf beharrt, wie schon im Training, auch im Wettkampf seinen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen die Olympische Charta, die Meinungsäußerungen unter anderem auf dem Spielfeld (»field of play«) untersagt.
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Skeleton
Skeletoni Heraskewytsch nach eigenen Angaben disqualifiziert
Herzlich Willkommen aus Cortina d'Ampezzo. Hier gehen ab 9.30 Uhr die besten Skeletonis der Welt in den Eiskanal.
Der Sport rückt da aber ein Stück weit in den Hintergrund, weil seit Tagen über den Gedenk-Helm des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch diskutiert wird. Der 27-Jährige hat auf seinem Helm die Bilder von 20 Sportlerinnen und Sportlern abgedruckt. Damit wollte er an die Opfer des russischen Angriffskriegs erinnern.
Das IOC verbietet das, beruft sich dabei wohl auf Regel 50.2 der IOC-Charta, die unter anderem »politische Propaganda« und »Demonstrationen« an Wettkampfstätten oder auf Sportkleidung verbietet. IOC-Sprecher Mark Adams sagte, Wladyslaw Heraskewytsch könne stattdessen mit einem Trauerflor starten.
Doch der Ukrainer beharrt auf seinem Helm, fuhr mit ihm in allen Trainings. Ein Showdown bahnte sich an. Nun teilte der Ukrainer mit, dass er nicht starten dürfe. Er sei disqualifiziert. Die Spiele haben einen Aufreger-Moment, der Kreise ziehen wird.
Der Sport rückt da aber ein Stück weit in den Hintergrund, weil seit Tagen über den Gedenk-Helm des Ukrainers Wladyslaw Heraskewytsch diskutiert wird. Der 27-Jährige hat auf seinem Helm die Bilder von 20 Sportlerinnen und Sportlern abgedruckt. Damit wollte er an die Opfer des russischen Angriffskriegs erinnern.
Das IOC verbietet das, beruft sich dabei wohl auf Regel 50.2 der IOC-Charta, die unter anderem »politische Propaganda« und »Demonstrationen« an Wettkampfstätten oder auf Sportkleidung verbietet. IOC-Sprecher Mark Adams sagte, Wladyslaw Heraskewytsch könne stattdessen mit einem Trauerflor starten.
Doch der Ukrainer beharrt auf seinem Helm, fuhr mit ihm in allen Trainings. Ein Showdown bahnte sich an. Nun teilte der Ukrainer mit, dass er nicht starten dürfe. Er sei disqualifiziert. Die Spiele haben einen Aufreger-Moment, der Kreise ziehen wird.
Foto: Annegret Hilse / Reuters
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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Der siebte Tag der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo bricht an. Florian Pütz und ich begleiten für Sie das Geschehen der ersten Tageshälfte, am Nachmittag kommen Elisa Schwarze und Danial Montazeri zur Ablösung. Wir wünschen viel Spaß!
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